Netzbetreiber weiß nicht was eine Inselanlage ist

Man sollte Inselanlagen mit nachladefunktion über ein externes ladegerät massiv fördern.

jede Insel entlastet das aus dem letzten Loch pfeiffende Stromnetz.

Es wäre fair auch das nicht einspeisen zu belohnen, anstatt Steine in den Weg zu legen.

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10% Verlust bei einer USV - hab ein komplettes Rack mit je einer USV pro Phase (computes etc. sind auf die Phasen verteils und APS gibt es auch). ich würde im Winter eher einen teil dauerhaft (für den Winter) auf Netz legen (bei mir einfach Steckdose wechseln) - da macht dann die USV sogar mehr sinn.

für Variante 3 evtl. gar einen MPII (einspeisen deaktvieren, also quasi nur Ladegerät) AC IN ans Netz und DC an die Hauptbatterie. ESS (zweiter Cerbo) min SOC einfach ein paar % über den min SOC vom Hauptsystem - würde das nicht auch gehen? Sollte der NotMPII dann nicht automatisch nachladen wenn der SOC zu sehr sinkt?

Ich wollte mir eh einen Ersatz MPII zulegen und dann hätte der zumindest einen sinnvollen einsatz.

Ich will nicht mal ne Förderung. Einfach machen lassen. Und auch die Unternehmen machen lassen. Keine Bürokratie. Wäre Hilfe genug.

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Ich kann viel wollen, erstmal unabhängig warum. So wie ich das verstehe, hat die Insel mit dem Netz des Netzbetreibers nix zu tun. Und ich wüsste auch nicht, dass irgendwo steht, ich muss Strom immer und ausschließlich über das öffentliche Netz beziehen. Ich darf, wenn ich das will, auch gänzlich ohne Strom leben. Muss ich dafür in den Wald ziehen, nur weil mein Haus einen Stromanschluss hat? Wenn ich den nutze, dann bezahle ich dafür oder ich mache alle Sicherungen runter, der TE legt einen Schalter um, mit dem gleichen Effekt, kein Bezug aus dem Netz…

Ist dieser Umschalter ein sicherheitsrelevanter Schalter? Das kann ich mangels Kenntnis nicht beurteilen. Wenn nein, geht es den Netzbetreiber doch nix an.

@broccoli

sehe ich auch so. Bürokraten scheinbar nicht

Naja, ich kann mir vorstellen, dass der bereits jetzt insolvente Staat (achtung Unterstellung) sich schlicht all die Abgaben auf den Netzstrom nicht entgehen lassen will. Wo kämen wir denn da hin wenn jetzt jeder wüsste (und es massiv gefördert würde), dass die Einrichtung einer Insel an sich so einfach ist dass es fast jeder hinbekommt. Also potentiell noch viel mehr Kunden die wegbrechen würden. Für den Versorger ist der Strom für Privathaushalte vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber all die Abgaben an den Staat - die würden massiv weg brechen.

Ich bin gespannt wann auch die Inselbetreiber auf irgendeine Art zu Kasse gebeten werden damit auch hier der Staat wieder abschöpfen kann.

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Nee halte ich für keine gute Idee. Der Multiplus ist nunmal ein Wechselrichter und in diesem Fall halt auch mit lauter bidirektionalen AC Anschlüssen. Damit ist es ja wieder potentiell möglich einzuspeisen, auch wenn es per Hardwareschalter oder per Software unterbunden wurde.

Mir ist es da sicherer, wenn tatsächlich und rein technisch bedingt nur one way aus dem Netz bezogen werden kann - eben mit einem reinen Ladegerät. Soll es doch über Nacht ein paar Stunden orgeln, das passt schon.

Hmmm. Glaub ich nicht mal. Das ist doch nur eine Randgruppe mit so einer Insel. Die Masse ruft eine Fachfirma an und lässt alles installieren. Dann macht eine offizielle PV ja auch Sinn. Wenn ich sowieso die Installation bezahlen muss. Ich glaub eher die wollen sich mit Ausnahmen nicht beschäftigen. Alles was weg von der Norm ist.

Ja, wenn man an das Positive bei den Entscheidungen glauben will. Ich zweifel daran.

"Ich bin ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Johann Wolfgang von Goethe.

Inselanlagen schaffen zwar nicht mehr Stabilität, aber destabilisieren auch nicht zusätzlich.

@jayha

wenn man weniger Strom aus dem Netz bezieht, entlastet man das System.

Ich verstehe aber nicht so ganz worüber diskutiert wird,
man kann doch seinen Strombezug einfach abmelden / kündigen.

Dann kommen die Jungs vom Versorger, klemmen es ab, und es wird verblombt.

Keine Gebühren mehr, kein Bezug mehr, keine Kosten mehr, keine Gängelung mehr.

Und das soll nicht gehen ? Oder wie ?

Was ich dann auf meinem Grundstück an PV oder Akku oder sonstwas in Betrieb habe sollte doch wohl niemanden jucken !

Wenn man das machen kann beste Lösung.
Aber meist reicht PV oder sonstiges im Winter eben nicht als alleinige Energiequelle. D.h. man muss entweder einen Teil (bis zu alle) der Verbraucher auf das Netz legen oder aus dem Netz nachladen. Dann hat man eine Insel und gleichzeitig einen Teil der Strom aus dem Netz bezieht. Diese Situation könnte zu Konflikten oder zumindest Missverständnissen führen.

Ich habe das so gelöst:

Neben dem netz-verteilerkasten im EG (mit den 12 Sicherungsautomaten) habe ich einen Aufputzverteiler gesetzt. Vom keller kommt das kabel inselnetz-Versorgung. In dem Aufputzkasten befinden sich ausser 12 insel-Sicherungsautomaten noch meherere hager sft440. Mit denen ich selektiv die stromkreise entweder auf netz oder insel schalten kann. Kleine 1-0-2 schalter für jeden stromkreis. Das hat den vorteil, dass ich ganz gut, je nachdem was meine inselanlage gerade leisten kann, die stromkreise auf insel schalten kann. In der übergangszeit bricht auch schon mal meine inselanlage weg, weil die Akku leer sind. Dann gehen besagte stromkreise aus. Aber nicht das gesamte haus. Es ist so, wie wenn ein Sicherungsautomat auslöst. Ich schalte dann den sft440 um und der stromkreis wird über normal-Netz versorgt. Das klappt gut. Die kosten für diese Installation sind überschaubar.

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Die versorung mit elektrischem strom wurde damals von denen bekämpft, die öl und gas verkauft haben, damit die häuser beleuchtet werden konnten. Es fängt immer klein an. Mit inselanlagen einen grossteil der im haus benötigten elektrischen energie abzudecken ist jetzt mit relativ kleiner investition möglich. Ich sehe das auch so, hier geht es auch um viele steuereinnahmen, die weg brechen, wenn das schule macht. Und genau deshalb würden viele teil-inselanlagen machen, weil man gut geld spart. Geld, das andere weniger "verdienen". Je mehr diese Anlagen laufen und die besitzer schärrmen, wie viel geld sie jetzt sparen, desto mehr leute werden auch auch teil-inselanlage umstellen. Ich schreibe hier teil-inselanlage um klar zu stellen, dass man (wirtschaftlich) nur einen teil des benötigten stromes mit der inselanlage abdecken kann.

Unsere volksvertreter müssten nur die blockadehaltung aufgeben, so dass fachfirmen jedem diese Anlagen günstig installieren können. Dann wird aus der randgruppe schnell die mehrheit.

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@alter-hase

die Masse wohnt in Miete. Da ist eine Inselanlage sowieso kein Thema. Und wenn auch Steuergelder wegfallen, das tun sie mit der offiziellen PV auch. Alleine schon durch die Einspeisevergütung. Gut die wird irgendwann wegfallen. Aber auch der gnadenlose Überschuss kostet und zig Millionen an Steuergeld. Daher glaube ich eher an die Unwissenheit als böse Absicht.

Aber im Grunde ist es ja fast egal. Wer eine Insel bauen will, tut es so oder so.

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Wäre der Umweg über eine zusätzliche Einliegerwohnung nicht unverfänglicher?

Bei Neubau oder wenn der Zählerschrank genug Platz hat, 2 Zähler = 2 Stromkunden.

Der Zähler für das EFH wird später wegen Insel abgemeldet.

Die Einliegerwohnung bleibt bei sehr geringen Verbrauch Stromkunde.

Im Winter nutzt man dann die CEE Steckdose der Einliegerwohnung für die schlechtesten Wochen. :wink:

@uschi

Die Frage ist: Wozu das Ganze? Der Vermieter macht das Dach voll und meldet es als normale PV an. Der lässt sowieso alles machen und setzt es auch steuerlich ab. Die Insel ist doch vor allem für Selbstbauer interessant. Wenn ich neu bauen lassen würde, würde ich auch gleich die PV mit installieren lassen und als normale PV Anlage anmelden.

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Das soll wohl schon dieses Jahr noch diskutiert werden. Aktuell wohl nur für negativ Preisphasen aber bis runter zu Anlagen <7-10kWp (also auch Ziel Einfamilienhäuser) - umsetzbar nat. nur mit Smartmeter, aber das soll ja ab nächstem Jahr dann auch tatsächlich in der Fläche in DE passieren.

@endurance

wird ja auch höchste Zeit. Hätte schon lange abgeschafft werden müssen. Verschlingt Milliarden an Steuergeld.

dieses jahr diskutiern und nächstes jahr in der fläche umsetzen? in D?

wohl eher in 10 jahren umsetzbar :rofl:

aber ja ich denke auch dass inselanlagen eher eine randgruppe sind und bleiben werden.

die industrie und der miet wohnungsmarkt werden immer noch strom brauchen, das ist ein großer teil.

es geht aber auch darum lokal das netz zu entlasten, zb wenn das netz keinen neuen pv zubau für privat erlaubt. dann sollte man wenigstens inselanlagen mit umschalter oder nachladefunktion fördern.

oder wenigstens 0 einspeisung zulassen

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