Angemeldete sind perfekt für neue Steuern/Verbote/Bevormundungen. Gilt dann auch für die angemeldeten WP, Akku, Zähler die in Zukunft komplett überwachen ...
Na die Smartmeter werden ab nächstem Jahr kommen. Bis dann womöglich dieses (wird dieses Jahr eh nix sage ich mal vorraus) Jahr beschlossene Gesetze umgesetzt werden gebe ich Dir recht mind. 5-10 Jahre.
Also laut Gesetz ist das (Ausstattung mit einem intelligenten Messsystem) ab 2025 bis 2032 Pflicht für alle mit Verbrauch > 6000 kWh/a oder mit PV > 7 kW (wird ja nur für angemeldete Anlagen gelten). Da ist noch eine ganze Weile hin.
Mit einer Wärmepumpe oder E-Auto dürfte man auf jeden Fall darüber liegen.
Von Verbrauchern < 6000 kWh/Jahr steht im Gesetz "optionale Ausstattung" abhängig davon ob es wirtschaftlich vertretbar ist (Kosten für den VNB 40 bzw. 10 Euro und den Verbraucher 20 Euro)
Im internet stehen auf den seiten unterschiedliche Angaben. Selbst auf den Seiten die zwischen digitalen messeinrichtungen und Smart Metern unterscheiden, geht nicht klar hervor, bis wann der letzte ferrariszähler getauscht werden sein muss. Ab nächstem jahr wird angefangen, die stromzähler bei haushalten mit höherem verbrauch zu tauschen. Ein grossteil der ferrariszähler dürfte (in späteren jahren) nur gegen einen digitalen Stromzähler getauscht werden, es wird kein Smart Meter eingebaut werden. Da fangen jedenfalls wieder die begrifflichkeiten an. Eine schöne steilvorlage, um hier wieder endlose diskussionen wegen dieser begriffe zu führen.
Das ist an sich auch ein guter Ansatz, wäre mir aber viel zu aufwändig. Da finde ich es einfacher, wenn der Iobroker oder sogar das VenusOS direkt per Node-Red und wechslrichterinternem Relais das 1,7kW Ladegerät einschaltet und je nach Bedarf wieder abschaltet.
Naja stellt sich die Frage warum es bisher nur eine Randgruppe ist. Weil kein Solarteur oder keine Elektrofachfirma die Insel- oder Halbinsel anbietet? Weil keiner der Firmen in der Lage ist eine smarte Nachladetechnik für die ganz schlechte Zeit (Dezember, Januar) anzubieten?
Was könnte der Kunde Geld sparen wenn dank Inselbetrieb keine teure Zählerschrankumrüstung und keine hochoffizielle Abnahme durch einen beim EVU gelisteten E-Meister erforderlich ist eben weils die Insel nicht erfordert.
Ich habs noch nicht überschlagen, aber man müsste sich mal die Mühe machen und schauen wo man bei der Amortisationszeit liegt wenn diese horrenden Kosten für Zählerschrank und Meisterabnhame weg fallen und halt auch keine schwindend geringe Einspeisevergütung fließt.
Meine 4,3 kWp Anlage mit 5 kWh Akku hat mit allem (inkl. Werkzeugkäufen und Fehlkäufen wegen anfänglicher Unwissenheit) rund 6000€ gekostet.
Ein Freund von mir will sich 8 kWp mit 10 kWh Akku fertig machen lassen: 18000€.
Ein Arbeitskollege: 10 oder 12 kWp mit 10 kWh Akku: 24000€.
So viel können die gar nicht sparen oder einspeisen, dass sich das in annehmbarer Zeit rechnet. Ich mit meiner kleinen Anlage spare ja schon 65% des früheren Strombezugs.
Ganz einfach. Weil ich selbst keine Insel hätte wenn ich sowieso alles machen lasse. Ergibt doch dann kaum noch einen Sinn. Wenn ich meine PV sowieso von einer Fachfirma aufbauen lasse, melde ich sie auch als normale PV an. Der Vorteil meiner Insel sehe ich in den geringen Kosten. 17 Panels und keine 2000€.
Ich habe home assistant, das rennt auch 24h. Es gibt bei mir auch automationen, ich hab auch drüber nachgedacht, das zu automatisieren. Das manuell umschalten hält sich aber stark in grenzen. Wir kommen damit sehr gut klar. Man muss auch nicht wegen paar cent grossen aufwand betreiben und ständig hin und her schalten. Es ist auch so, dass wir jetzt waschmaschine, trockner und spülmaschine nur einschalten, wenn genug energie direkt von den solarpanel kommen. Alles reine gewohnheit.
Es gibt sicher elektrofirmen, die geld verdienen wollen und jedem einen neuen zählerschrank verkaufen. Es gibt aber auch seriöse firmen, die nicht mehr als nötig verkaufen. Die können das zur zeit aber nicht, weil es bestimmungen gibt, dass der zählerschrank ausgetauscht werden muss. Wenn diesbezüglich die vorschriften geändert würden, gäbe es auch elektrofirmen, die preisgünstig inselanlagen installieren würden.
Der hauptvorteil einer inselanlage ist, dass die Anlage nicht abschaltet, wenn kein öffentliches netz vorhanden ist. Ein sehr starkes Argument. Viele würden sich aus diesem Grund für die insellösung entscheiden, wenn den die torpedierung/blockade durch lobby und politiker nicht wäre.
Das Ganze hab ich auch mit einem Hybridwechselrichter und normaler PV. Wie gesagt, ich glaub da nicht an eine Lobby. Ich sehe nur viel Bürokratie und Ahnungslosigkeit.
die Einspeisevergütung gehört auch abgeschafft. Da bin ich auch dafür. Kosten den Steuerzahler Milliarden.Profitieren tut der Eigenheimbesitzer.
Was ich nicht verstehe sind so einfache Dinge wie einfach Hybrid-Wechselrichter offiziell zulassen die nicht einspeisen. Also eine Insel die am Netz hängt. Dann hat man eben die besagten Probleme nicht wenn die Strompreise negativ sind.
PS: bei uns in der Entwicklung ist Querdenker ein Lob. Weil es schon immer das gegenteil war von "das war schon immer so"
Genau, und kostenlose Milch, davon profitieren nur die Bauern. Am besten alles kostenlos. Dann können wir auch das Geld abschaffen, ist eh lästig, überall bezahlen zu müssen.
Im ernst: Dynamische Einspeisevergütung fände ich einen guten Weg. Das würde die reale Situation besser abbilden.
Da setzt die lobby an, auf eine inselanlage haben die kein zugriff, keine möglichkeit. Und der eigen produzierte und verbrauchte strom kann zudem nicht versteuert werden.
Die vergangenheit hat es gezeigt, gesetze werden geändert und neu erfunden. Was wurde die riester rente hoch gelobt, profitieren tun die konzerne. Jetzt, wo es zu spät ist und die leute in den verträgen hängen ist klar, dass das völlig verkehrt war. Auch da hat die entsprechende lobby gute arbeit geleistet.
Wie viele milliarden kostet uns steuerzahler die riester sache ? Bei der einspeisevergütung haben wenigstens paar kleine leute auch was von. Der ganze staatliche bonus bei der riester rente geht in die taschen von managern, versicherungskonzernen etc. Die kleinen leute haben nicht wirklich was von ihren riester-verträgen. Am ende müssen sie auch ihre normale rente viel höher versteuern. Hat ja keiner ahnen können, auf was das raus läuft.
nur dass die wirklich keinen Leute maximal ein Balkonkraftwerk haben wo es sowieso keine Vergütung gibt. Ich halte Subventionen generell für falsch wenn sich die PV auch von alleine finanziert. Sehe ich auch beim E-Auto so. Wer groß rumtönt wie günstig sein E-Auto ist, kann es auch alleine bezahlen.
Wer bei Riester nur für 2 Mark fuffzig nachgedacht hat, dem war das auch damals schon klar. Aber die Leute hatten nur das 'Geschenk' des Staates im Auge. Der 'Staat' ist eh das schlechteste Wirtschaftsunternehmen und wer nur 'nen bisschen Grips hat, plant seine Rente selber.
Ja, Subventionen gehören generell abgeschafft, die halten nur die Preise hoch. Spätestens aber nach so langer Zeit. Entweder, eine Technologie setzt sich ökonomisch durch, oder eben nicht. Überall, wo gefördert wird, wird zuerst einmal abgegriffen. Die Energiewende hat doch ganz andere Gründe und die EVUs und wir kleinen Erzeuger sind doch nur als kleineres Übel geduldet. Die Schwarmintelligenz würde die Energiewende ganz anders machen und glaubt nicht, die ganz oben wüßten nicht, was ihre Entscheidungen bewirken. Ja, wir kennen nicht das geplante große Ganze, aber auch die Lobbyisten sind nur Mittel zum Zweck und kein Grund, auf sie zu schimpfen.
Als Beispiel, wer, wie hier im Forum geschehen, verkündet, er kaufe sich ein BKW, weil er 300 Euro von der Gemeinde dazu bekommt, steht doch nicht wirklich hinter Umweltgedanken bzw. will nur profitieren ohne was zu riskieren. Auf Kosten der Nettozahler
Einspeisevergütung gehört schon deshalb abgeschafft, weil das Verträge zu Lasten Dritter sind und z.B. viele (Gross-)Städter den Strompreisen schutzlos ausgeliefert sind und nicht selbst erzeugen können. Auf der anderen Seite dürfte man der Erzeugern keine Steine in den Weg legen, ihren Strom frei über Flurstückgrenzen hinweg verwerten zu dürfen.
Ich verurteile nicht generell subventionen. Eine PV Einspeiseanlage kann nur ein Hausbesitzer in Anspruch nehmen. Der hat aber auch sehr viel mehr Arbeit und Verantwortung als ein Mieter. Viele Mieter erkaufen sich ihre Bequemlichkeit. Ein hausbesitzer bekommt auch nix einfach so geschenkt, alles macht Arbeit, auch muss man erst mal gespartes Geld investieren, hat auch ein Risiko, dass sich was nicht wie erwartet entwickelt.
Wenns nach mir ginge, würden inselanlagen statt einspeiseanlagen gebaut werden. Damit würden auch einspeisevergütung weg fallen.
Wenn unsere regierung den supermarktkonzernen auferlegen würde, mehr an die erzeuger zu bezahlen, wären viele subentionen hinfällig. Ich würde auf sehr vieles 10 prozent mehr zahlen, wenn dies wirklich beim erzeuger landen würde. Jetzt kann man sich fragen, warum unsere politiker das nicht gebacken bekommen, dass die erzeuger den supermarktketten nicht ausgeliefert sind. Der markt regelt hier gar nix, hier müsste der staat eingreifen. Auch in diesem bereich machen die politiker das, was ihnen von Konzernen gesagt wird. Eine andere Erklärung sehe ich nicht.
Um den solarstrom in deutschland voran zu bringen , sind private (subventionierte) Einspeiseanlagen sicher falsch. Aber wie bei riester wurden alle diese sachen von leuten ins leben gerufen, die daran sehr gut verdienen.