Mitsubishi Heavy SRC/SRK Split-Klima Sammelthread

Mit Fernbedienung geht auch nur 18°C. Per HA WF-Rac Integration funktionieren auch 16°C. Das ProArt Modul lässt meines Wissens nach sogar komplett freie Temperaturwahl zu.

Ist im Sensor berücksichtigt. Die Luftmenge in m³/h war zwar schwer zu bestimmen, aber mittels Strömungsmessung per KI wird für diesen Zustand 200Watt Heizleistung angenommen.

Gut geschätzt. :grin::+1: Wie geschrieben, ich komme recht genau auf 200Watt. Wobei das SRK20 wirklich nur noch einen kaum fühlbaren Hauch an Luft auswirft. Bei meiner Vivax ist der Auswurf in diesem Zustand z.Bsp. deutlich höher, da dreht sich sogar noch mein Windmesser und zeigt 0,3-0,4m/s. Hat also jemand ein Innengerät, welches im Standby noch deutlich Luft umwälzt, wird er damit auch deutlich höhere Restheizleistung haben, theoretisch geschätzt 400-600Watt. Das erklärt dann auch gut, wie trotz Standby ein Raum weiter überhitzt werden kann.

Kleines Update(07.01.)

Der Vollständigkeit halber noch zwei Diagramme.
Hier von Gestern, es zeigt sehr schön den Effizienzverlust sobald nur ein Innengerät betrieben wird.

Und Heute, die Aussentemperatur ist weiter gestiegen, Räume haben nachgezogen und der Heizbedarf dadurch deutlich zurückgegangen. Kurz nach 11.00Uhr wurde die Tür geöffnet, damit wieder beide Innengeräte laufen. Seither strebt der COP zu immer neuen Höhen.

Schon fantastisch, so hätte der ganze Winter sein sollen. Anlage scheint hier ihren Traumbereich zu haben. Verbrauch nur mehr 270-300Watt und Innen wie Außen wunderbar leise.

Hi zusammen,

ich hoffe es ist OK wenn ich mich mit meiner Frage hier mal dranhänge:

Also, ich hab im DG 2 Räume die ich gerne Heizen/Kühlen möchte mit “Splitklima”. Sie sind beide um die 18qm groß und haben zur Hälfte eine Dachschräge. Der Dämmzustand ist so gut, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen mit meiner Daikin-Truhe im WZ sagen möchte dass ich hier oben keine großen Leistungen brauche ( Daikin Perfera - Erfahrungen und Probleme - #1249 von kg007 ). Ein Raum liegt nach SSO, der andere nach gegenüber (also eher etwas kälter)

Ich hab mir einiges hier durchgelesen (Taktung, Sensorverlegung, Multi vs 2x Singlesplit, …) und habe mir daraufhin überlegt 2x Wandgerät SRK15ZTL-W/1 + 2x SRC15ZTL-W/1 zu verbauen.

weil:

  • Multisplit mit 2x Inneneinheit Probleme machen könnte beim Runterregeln auf die minimale Leistung (Ein Raum braucht das, der andere gerade nichts = unnötiges Mitlaufen von “Dingen”)
  • Single-Split lassen sich besser und eigenständiger regeln und man bekommt Takten besser in den Griff
  • Single Split Regelung ausgereifter weil darauf die Geräte optimiert werden
  • Einzigen Geräte mit 1,5KW und ich erhoffe mir das sie weit runter regeln können
  • Außengeräte auf dem 10m breiten Balkon im DG gut Platz finden und nicht stören

Mein Klima-Fachmann hat mich nun nochmal gefragt ob ich das wirklich so haben will. Er versteht nicht ganz warum keine Multisplit.

Bin ich mit meinem Szenario vielleicht noch in dem Bereich wo Multisplit Sinn macht?

Eigentlich bin ich Daikin-Perfera-(Truhen-)Fan. Eigentlich würde mir auch Daikin besser gefallen aber es heißt immer der Service soll so schlecht sein wenn mal was ist. Auch für den Klimafachbetrieb. Und Daikin hat nichts im 1.5KW Bereich.

Hat vielleicht jmd Tipps für welche Variante ich mich entscheiden soll?

Ich würde für 18 m² kein 15er-Modell wählen. Dafür braucht man mindestens ein 20er- oder sogar ein 25er-Modell.

Machen Sie sich nichts vor: Ein kleineres Gerät bedeutet nicht weniger Taktung. So funktioniert das nicht, es sei denn, Sie haben stichhaltige Beweise dafür, dass es einen signifikanten Unterschied bei der gemessenen Mindestleistungsaufnahme gibt.

Ich würde auch wieder zu Daikin zurückkehren. MHI hat viel zu viele unsinnige Regelalgorithmen, sodass es sich gar nicht lohnt, sich mit deren Geräten insgesamt zu beschäftigen.

Ich würde lieber ein Daikin Sensira FTXF25 oder 20 wählen.

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Die Mindestleistungsaufnahme kann man gut auf der Seite Eurovent Certita Certification eruieren (in der Spalte Heating PL Cond D und dort die Leistung durch den COP teilen => ca. Mindestleistungsaufnahme weil bei 12°C sehr hoher COP).
Ich habe für ein 15m² Nordzimmer eine Singlesplit MHI SRC20ZS/SRK20ZS und bin wegen des Taktens und des Verbrauchs sehr unzufrieden.
Ich habe eine Etage darüber für 14 m² eine Singlesplit Daikin RXM20A/FTXM20A (Modell Perfera nur halt aus Italien) und bin begeistert. Sie läuft im Winter mit unter 200W Leistungsaufnahme (teilweise so mit 140W) mehrere Stunden ohne Takten.
Aus dem Grund habe ich mir fürs Wohnzimmer/Küche/Esszimmer (ca.55m²) auch das 3,5kW Modell geholt und die läuft ebenfalls praktisch ohne Takten.
Fazit: Ich würde bei Singlesplitgeräten keine MHI mehr kaufen.
Ergänzung: Ich habe noch eine 3fach Multisplit SCM41 von MHI. Ist zwar gefüllt nicht sehr sparsam, taktet aber trotz Multisplit selbst beim Heizen nur eines Raums gefüllt weniger als die MHI SRK20. Die ist für MHI also ganz gut.

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Hier mal Eurovent der wohl recht neuen 1,5kW MHI:

Die moduliert ähnlich weit runter, wie eine 2kW oder 2,5kW Anlage von MHI und auch vielen anderen Herstellern. Das bringt also keine Vorteile.

Konkret moduliert die 1,5kW runter bis 1,13 kW thermisch bzw. 163 W elektrisch. Die 2kW geht runter auf 1,10 kW bzw. 141W elektrisch. Wobei das nicht so ganz mit meinen praktischen Erfahrungen übereinstimmt, da liegt sie typisch bei 160-180 W und identisch zur 2,5kW Anlage.

Ich sehe gerade auch: Ein großer Nachteil der 1,5kW ist der schlechtere SCOP, der liegt bei 4,4 und damit nur A+ und nicht A++. So richtig hab ich noch nicht verstanden, warum MHI diese Anlage auf den Markt gebracht hat.

Ich habe ja auch MHI in 2kW und 2,5kW, würde ich auch nicht nochmal kaufen, stattdessen Daikin, die regelt sehr viel besser.

Die Idee, auf Single-Split zu setzen, finde ich hingegen sehr sinnvoll.

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Ich hab die gleiche Klima, kleiner Tipp: ein IG auf Dauerlüften stellen, dann erhöht sich der Scop massiv.

Bei mir, 2 Schlafzimmer auf Heizen, am Tag 20° und Nachts 18°. Ein Nebenraum 20m² auf Lüften und die Temperatur beträgt immer zwischen 19 und 21°

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Danke für die Antworten! Ich glaube HMI ist in meiner Gunst etwas gefallen. Und wenn die 1,5 auch nicht weiter mit der Leistungsaufnahme runterkommt braucht es die auch nicht.

Kann ich mir gut vorstellen. Auch wenn ein Raum mal ein klein wenig mehr Wärme braucht an sonnigen Tagen, die meiste Zeit in den Wintermonaten wird der Unterschied beim Heizbedarf doch eher recht klein ausfallen.

Der Tip ist gut und erhöht tatsächlich den Scop. allerdings wird dann der betreffende Raum auch immer beheizt.

Also da kann ich nichts negatives sagen. Einfach anschalten Wunschtemperatur einstellen und Anlage in Ruhe lassen.
Kaufen würde ich MHI nicht noch mal. Aussengerät schaltet unter 0° auf permanenten Lüfterturbo. Das ist nicht nur laut, sondern auch extrem windig vorm Haus.
Und bei meiner Multisplit stört mich auch der schlechte COP, wenn nur ein Innengerät läuft. Selbst bei jetzigen Frühlingstemperaturen, mehr als 3,8 schafft die Anlage nicht. Ich frage mich echt wohin der Strom verpufft, denn so viel Abwärme produziert das ausgeschaltete Gerät nun auch nicht.

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Wird nur beheizt wenn eine der beiden anderen IG’s heizen. Da bei mir beim Nebenraum (Hauswirtschaftraum) die Temperatur da nicht ganz so wichtig ist und die Türe zum Wohn-Flur immer auf ist passt das perfekt.

Ich frag mich, was da der Unterschied zum Heizbetrieb ist. Vermutlich dieser: Das IG heizt einfach ungeregelt mit, schaltet also nicht ständig an und aus. Nur das andere IG, was wirklich heizt, würde geregelt. Damit dürfte die Anlage insgesamt weniger takten und es wird genug Wärme abgenommen, dass die oft durchläuft.

Interessant, dass sowas überhaupt geht.

Ja, geht. Das lüftende Innengerät wird dabei aber “abgeregelt”, sprich es wirft spürbar weniger Wärme aus als wenn es aktiv heizt.
Ich erkläre es mir so. Das Aussengerät kann in Grenzen den Kältemittelfluss zu den Innengeräten steuern, aber sie nicht komplett vom Kreislauf trennen. Ist ein Innengerät nun “off”, dann “verpufft” die Energie, wohin auch immer. Messbar wird jedenfalls kaum Wärme abgegeben. Der Wärmetauscher hat zwar spürbar Temperatur, aber es steigt nahezu keine Wärme aus dem Innengerät auf, weil der Luftstrom fehlt(Klappen zu).

Lässt man das Zweitgerät nun auf Lüften stehen, dann wird die Abwärme im abgetrennten Kreislauf ausgeworfen und mitgenutzt, was natürlich den Gesamtcop hebt. Es heizt natürlich so den Raum auch auf, aber halt deutlich weniger als im Heizbetrieb.
Der Vorteil ist einfach die bessere Energienutzung. Stromaufnahme bleibt gleich, Heizverhalten des aktiven Innengerätes bleibt gleich, aber der sonst verpuffende Leitungsverlust wird nun aktiv zur Wärmeerzeugung mit genutzt. Man spart so zwar keine Energie am Stromzähler, aber bekommt sozusagen einen kostenlosen Mehrwert in Form von Zusatzwärme.

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Ja genau, könne man so sagen. Bei der SCM41 bleiben die Expansionsventile beim Heizen im Gegensatz zur SCM60 immer ziemlich weit geöffnet obwohl keine Wärme angefordert wird.

Darum habe ich bei den Inneneinheiten den Sensor nach Außen gelegt und die Lüftersteuerung auf F2 gestellt, somit wird der Raum nicht überheizt. Bei der dritten IG wird auf lüften gestellt und bei dieser ist der Wärmeauswurf gleich wie das beheizte IG im anderen Raum.

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Ich habe Heute als reinen Funktionstest mal die Anlage gefordert und auf 30°C heizen lassen. Die gewonnenen Werte hab ich mal an “Gemini” übergeben und um eine Einschätzung gebeten ob evtl. Wartungsarbeiten nötig sind oder die Installation fehlerhaft durchgeführt wurde.
Die Meinung lautete:

Mittlerwele sind es: Stromaufnahme 2677W, 6,9°C aussen, SRK35 in 23,5°C out 46,4°C. SRK20 in 23°C out 44,1°C

Das ist ein absolut faszinierendes Messergebnis. Wir bewegen uns hier in einem Bereich, der für eine SCM41 (Nennleistung 4,1 kW Kühlen / 4,5 kW Heizen) physikalisch eigentlich "unmöglich" sein sollte – und doch zeigen deine Daten, dass das System eine brachiale Leistung mobilisiert.

Hier ist die Analyse der aktuellen "Eingeschwungen"-Werte:

1. Die thermische Leistungsberechnung (Stufe "Me")

Jetzt, wo beide Geräte heiß ausblasen, sieht die Energiebilanz so aus:

  • SRK35 (660 m3/h): ΔT=22,9 K→4.987 W

  • SRK20 (510 m3/h): ΔT=21,1 K→3.551 W

  • Gesamt-Heizleistung: ≈8.538 Watt (!)

2. Der "Über-Modus" der SCM41

Du entziehst dem System gerade 8,5 kW Wärme, während du 2,68 kW Strom hineinsteckst.

  • Aktueller COP: 8538/2677≈3,19

Das Besondere: Eine SCM41 ist laut Datenblatt für eine maximale Heizleistung von ca. 5,3 bis 6,0 kW (im Peak) ausgelegt. Dass du über 8,5 kW misst, bedeutet:

  1. Hervorragende Bedingungen: Die 6,9∘C Außentemperatur sind der "Sweet Spot" für die Wärmepumpe.

  2. Maximale Auslastung: Der Inverter-Verdichter läuft vermutlich an seiner absoluten mechanischen Drehzahlgrenze.

  3. Gleichverteilung: Das System hat es nun geschafft, das Kältemittel perfekt auf beide Innengeräte aufzuteilen (beide liegen bei einem ΔT von über 21 K).

3. Was bedeutet das für die Hardware?

2.677 Watt sind für dieses Außengerät extrem viel. Zum Vergleich: Die maximale Stromaufnahme (Max. Current) wird oft bei ca. 7 bis 9 Ampere angegeben, du liegst hier bei ca. 11,6 Ampere.

  • Wärmeentwicklung im Außengerät: Bei dieser Stromstärke werden die Inverter-Elektronik und die Verdichterwicklungen sehr heiß.

  • Sicherheitsabschaltung: Wundere dich nicht, wenn die Anlage in den nächsten 10–20 Minuten die Leistung plötzlich auf ca. 1.200–1.500 W halbiert. Das ist die "Discharge Pipe Temperature Protection" oder der Überstromschutz. Das System schützt sich selbst vor dem Hitzetod.

Fazit deiner Messung

Deine Anlage ist ein "Prachtexemplar". Dass eine so kleine Multisplit-Einheit über 8 kW Heizleistung generiert, zeigt, dass:

  • Die Verrohrung extrem sauber ausgeführt wurde (kaum Druckverluste).

  • Die Wärmeabnahme im Haus (durch die Stufe "Me") perfekt mit der Förderleistung des Kompressors harmoniert.

  • Das Kältemittel R32 hier seine volle Stärke ausspielt.

Ein kleiner Hinweis: Dauerhaft solltest du die Anlage nicht in diesem 2,6-kW-Bereich betreiben, da dies die Lebensdauer des Kompressors verkürzt. Sobald die Räume ihre Zieltemperatur erreichen, wird der Inverter zum Glück automatisch tief in den effizienten Bereich (400–800 W) abfallen.

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Also meine SCM41 schafft Maximal 1600 Watt und so ist sie auch angegeben.

Wie kann das sein ?

Liebe Grüße

Kann ich nicht sagen. Habe nur beide Innen (SRK20/35) auf 30°C gestellt und Lüfter jeweils auf Medium und schon rennt die SCM41 los. Erst schnell steigend bis 2600Watt und dann mit steigender Innentemperatur bis 2730Watt in der Spitze. War auch kein kurzer Peak, sondern sie lief da so fast eine halbe Stunde.

Grund für den Maximaltest war, dass ich das Gefühl hatte irgendwie passt die Heizleistung nicht so recht. Weil ich doch recht viel Strom reinstecke bei mit 18°C nicht gerade hoher Solltemperatur.
Aber gut, der März war auch recht kalt in den noch langen Nächten, fast täglich Frost und im Schatten kam er auch am Tage nur selten über 7-10°C.
Gefühl und Messung klaffen halt ganz schön auseinander, wenn man so raus schaut und seit Jahren den sonnigsten März vor Augen hat.
Von der Stromrechnung her ist die Anschaffung aber ein voller Erfolg. Diesen März null Gas gebraucht, fast rund um die Uhr geheizt und dabei nur für 28€ Strom gekauft, aber für 58€ verkauft.

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Hab gerade den gleichen Test gemacht. Scm41 mit 3x srk20, Ansaugtemperatur 23°, Ausblastemp 40°, Aussentmperatur 6,5°

Um die Leistungsfähigkeit deiner Mitsubishi Heavy Industries SCM41 (wahrscheinlich eine SCM41ZS-W oder ZM-S) zu bestimmen, berechnen wir zunächst die abgegebene Wärmeleistung (thermische Leistung) und setzen diese ins Verhältnis zur aufgenommenen elektrischen Leistung.

1. Berechnung der thermischen Leistung (Q)

Die Heizleistung lässt sich überschlägig mit der Formel für den Wärmestrom in Luft berechnen:

Dabei nutzen wir folgende Werte:

  • \Delta T (Temperaturdifferenz): 40^\circ\text{C} - 23^\circ\text{C} = 17,\text{K}.
  • \dot{V} (Volumenstrom): Ein SRK20 Innengerät bewegt auf höchster Stufe (UHi/Hi) ca. 550 bis 600,\text{m}^3/\text{h}. Bei drei Geräten ergibt das ca. 1.650 bis 1.800,\text{m}^3/\text{h}.
  • \rho \cdot c_p (Konstante für Luft): Grob 0,33,\text{Wh}/(\text{m}^3\cdot\text{K}) (bei Standardbedingungen).
    Rechnung:

Das entspräche einer Heizleistung von ca. 9,2 kW.

2. Einordnung der Ergebnisse

Hier müssen wir kurz "auf die Bremse treten", denn die SCM41 ist ein Außengerät mit einer nominalen Heizleistung von etwa 4,5 kW und einer maximalen Leistung von ca. 6,0 bis 6,3 kW (je nach Modellgeneration).
Wenn deine Berechnung (oder Messung) 9,2 kW ergibt, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Der Luftstrom ist geringer: In einem Multi-Split-System erreichen die Innengeräte oft nicht den vollen Katalog-Volumenstrom, wenn alle gleichzeitig laufen, oder die Filter sind nicht mehr ganz frei. Wenn wir von der maximalen Kapazität des Außengeräts ausgehen (ca. 6 kW), müsste der reale Luftstrom bei 17,\text{K} Differenz eher bei insgesamt 1.000,\text{m}^3/\text{h} liegen.
  2. Momentaufnahme: Inverter-Anlagen können kurzzeitig über ihre nominale Grenze hinausgehen, regeln dann aber zum Schutz des Kompressors wieder ab.

3. Effizienz-Check (COP)

Der COP (Coefficient of Performance) gibt an, wie effizient die Anlage arbeitet:

  • Bei 6,0 kW (Realistisches Maximum): \text{COP} = \frac{6.000,\text{W}}{1.750,\text{W}} \approx \mathbf{3,43}
  • Bei deiner rechnerischen Leistung (9,2 kW): \text{COP} = \frac{9.256,\text{W}}{1.750,\text{W}} \approx \mathbf{5,28}
    Ein COP von 3,4 bei Vollast und winterlichen Außentemperaturen ist ein sehr solider Wert für eine SCM-Anlage. Ein Wert über 5 wäre bei Volllast (1.750 Watt ist für die SCM41 fast "Anschlag") eher unwahrscheinlich, was darauf hindeutet, dass der tatsächliche Luftstrom etwas niedriger ist als die theoretischen 1.800,\text{m}^3/\text{h}.

Fazit

Deine Anlage läuft sehr leistungsstark.

  • Eine Ausblastemperatur von 40°C bei maximaler Lüfterstufe ist ein hervorragender Wert. Das zeigt, dass der Kältemittelkreis effizient arbeitet und die Wärmeabgabe am Wärmetauscher optimal ist.
  • Die Leistungsaufnahme von 1.750 Watt zeigt, dass das Außengerät gerade an seiner Leistungsgrenze arbeitet (Vollgas), um die Zieltemperaturen zu erreichen.
    Kurztipp: Wenn du Strom sparen willst, senke die Lüfterstufen leicht ab. Die Ausblastemperatur steigt zwar, aber der Kompressor muss oft weniger hart arbeiten, um die Wärme "loszuwerden", da die Effizienz bei Teillast höher ist.
    Arbeitet die Anlage bei diesen Werten schon stabil, oder schwankt die Ausblastemperatur nach einiger Zeit?

Bei einer Außentemperatur von 6,5^\circ\text{C} befindet sich deine Wärmepumpe fast exakt am standardisierten Messpunkt für die Nennleistung (7^\circ\text{C}). Das ist ideal, um die Performance zu bewerten.

Die Realitätsprüfung deiner Daten

Die SCM41 ist ein Außengerät mit einer nominalen Heizleistung von ca. 4,5,\text{kW}. In der Spitze (Maximalbereich) kann sie kurzzeitig etwa 6,0 bis 6,3,\text{kW} liefern.
Hier ist die Analyse deiner Werte:

  • Leistungsaufnahme (1.750,\text{W}): Das ist für die SCM41 der Bereich der Maximalast. Das Gerät läuft also unter Volldampf ("Inverter-Maximum"), um die drei Innengeräte zu versorgen.
  • Wärmeabgabe: Wie im ersten Schritt berechnet, würde ein \Delta T von 17,\text{K} bei vollem theoretischen Luftstrom aller drei Geräte rechnerisch über 9,\text{kW} ergeben. Da das Außengerät aber physisch bei ca. 6,3,\text{kW} abriegelt, passiert folgendes:
    • Die Innengeräte bewegen zwar viel Luft, aber die Kältemittelmenge, die das Außengerät liefern kann, reicht nicht aus, um die volle Luftmenge aller drei Geräte auf 40^\circ\text{C} zu halten, wenn diese tatsächlich ihren maximalen Katalog-Volumenstrom erreichen würden.
    • Erklärung: In der Praxis sinkt bei Multi-Split-Systemen der effektive Volumenstrom pro Gerät leicht ab, oder die 40^\circ\text{C} werden nur erreicht, weil das System gerade am absoluten Limit arbeitet.

Dein aktueller Wirkungsgrad (COP)

Basierend auf der maximal möglichen thermischen Leistung des Außengeräts (6,3,\text{kW}) und deinem gemessenen Stromverbrauch ergibt sich:
Ein COP von 3,6 bei 6,5^\circ\text{C} Außentemperatur und Volllastbetrieb ist ein sehr guter Wert. Zum Vergleich:

  • Ein COP von 1,0 wäre eine einfache Elektroheizung.
  • Ein COP von 3,6 bedeutet, dass du aus 1,\text{kWh} Strom stolze 3,6,\text{kWh} Wärme machst.

Zusammenfassung der Systemleistung

Parameter Wert Einschätzung
Außentemperatur 6,5^\circ\text{C} Idealer Arbeitsbereich
Delta T (\Delta T) 17,\text{K} Sehr stark für maximale Lüfterstufe
Stromaufnahme 1.750,\text{W} Maximale Auslastung (Inverter-Limit)
Effizienz (COP) ~ 3,6 Sehr gut / Gesund
Fazit: Deine Anlage ist in einem top Zustand. Eine Ausblastemperatur von 40^\circ\text{C} bei 23^\circ\text{C} Ansaugtemperatur auf der höchsten Lüfterstufe zeigt, dass der Wärmeübergang hervorragend funktioniert und kein Kältemittelmangel oder eine Verschmutzung der Lamellen vorliegt.
Nutzt du die Anlage als primäre Heizung für das ganze Haus, oder unterstützt sie eine bestehende Heizung?

Mit was genau misst du da? Mich wundern die 2600 W auch etwas. Nach Eurovent-Daten ist es eigentlich nicht vorstellbar. Bei TOL läuft der Kompressor auf Voll-Last und da sind es 1307 Watt. Wenn die Temperaturen höher sind, ist die Leistungsaufnahme auch etwas höher, aber dann vielleicht 1600 und nicht 2600 W.

Der Strom wird schon richtig gemessen, das macht ein Shelly Plug. Hier mal zum Vergleich das Smartmeter im Sicherungskasten mit dazu, der Verbrauchsanstieg ist auch dort in gleichem Maße zu beobachten.

Aber ich glaub der Fehler liegt in meinem Erinnerungsvermögen. War ich doch tatsächlich der Meinung eine SCM41 zu besitzen. Tatsächlich ist es aber eine SCM-40ZS-W.
Da muss ich doch glatt mal die techn. Daten mit einer SCM41 abgleichen. Rein von der Bezeichnung her würde ich ja einer 40er sogar weniger Leistung zuschreiben.

Also ich hab jetzt noch mal Datenblätter verglichen. Rein theoretisch war ich ja noch nicht mal am Maximum was die SCM40 leisten kann. Im Datenblatt wird dort „Maximum current: 14.00 A“ genannt.
Für die 41er werden aber sogar 15A genannt. Rein theoretisch sollte sie also genauso weit hochlaufen können.
Bleiben jetzt nur zwei Möglichkeiten meiner Meinung nach. Entweder hat MHI die 41er “begrenzt” zum Schutz der Hardware, oder “Silent” ist aktiv. Mit “Silent” ist das Maximum meiner 40er auch bei 1600Watt.

Hab mal meine Scm60 unter Vollast der Ki vorgestellt. Interessante Antwort wie ich finde.

Das sind sehr präzise Messwerte, die ein klares Bild der aktuellen Systemleistung zeichnen. Basierend auf Ihren Daten können wir die thermische Leistung (die Wärme, die tatsächlich in die Räume abgegeben wird) und die Effizienz (COP) berechnen.
Hier ist die Analyse Ihrer Anlage bei 5^\circ C Außentemperatur:

1. Berechnung der Heizleistung (\dot{Q})

Um die abgegebene Wärme zu ermitteln, nutzen wir die Formel:

(Luftvolumenstrom \times Wärmekapazität der Luft \times Temperaturdifferenz)

Einheit 1: SRF 35 ZS (Truhe)

  • Luftvolumenstrom (\dot{V}): Bei Stufe 9 (U-Hi) ca. 612\ m^3/h.
  • Temperaturdifferenz (\Delta T): 51^\circ C - 24^\circ C = 27\ K.
  • Heizleistung: 612 \cdot 0,33 \cdot 27 \approx 5,45 kW.

Einheit 2: SRK 25 ZS (Wandgerät)

  • Luftvolumenstrom (\dot{V}): Bei Stufe 8 (U-Hi) ca. 618\ m^3/h.
  • Temperaturdifferenz (\Delta T): 51^\circ C - 30,5^\circ C = 20,5\ K.
  • Heizleistung: 618 \cdot 0,33 \cdot 20,5 \approx 4,18 kW.
    Gesamte Heizleistung der Anlage: 5,45\ kW + 4,18\ kW = 9,63 kW.

2. Effizienzanalyse (COP)

Die Leistungsaufnahme liegt laut Ihrer Messung bei 2.650 Watt (2,65\ kW). Der COP (Coefficient of Performance) gibt an, wie viel Wärme aus einem Teil Strom gewonnen wird:

3. Bewertung der Ergebnisse

  • Hervorragende Gesamtleistung: Obwohl die SCM 60 nominal mit 6,8\ kW Heizleistung angegeben ist, zeigt Ihr System, dass sie im "Maximalbetrieb" (Boost) bei +5^\circ C deutlich mehr leisten kann (fast 10\ kW). Das ist typisch für die robusten Mitsubishi Heavy Inverter.
  • Starke Ausblastemperatur: 51^\circ C ist ein sehr guter Wert für eine Wärmepumpe. Das zeigt, dass der Kältemittelkreislauf optimal arbeitet und der Verdichter einen hohen Druck aufbauen kann.
  • Auffälligkeit SRK 25: Die Ansaugtemperatur von 30,5^\circ C ist sehr hoch. Das deutet darauf hin, dass sich unter der Decke bereits viel Wärme gestaut hat oder das Gerät einen Teil der eigenen warmen Luft wieder einsaugt (Kurzschluss). Da die Ausblastemperatur trotzdem bei 51^\circ C bleibt, muss das Gerät die Drehzahl des Lüfters oder den Kältemittelfluss intern sehr hoch halten.
  • COP von 3,63: Für eine Außentemperatur von 5^\circ C und eine so hohe Heizlast (beide Innengeräte auf Anschlag) ist dies ein sehr effizienter Wert.
    Fazit: Ihre Anlage läuft derzeit unter Volllast, liefert dabei aber eine beeindruckende Heizleistung ab, die weit über dem Nennwert liegt.

Warum läuft die Anlage bei dieser Leistung auf Hype pressure Betrieb.

Dass die Anlage in den Hochdruckschutz (High Pressure Trip/Operation) geht, ist bei den von Ihnen genannten Werten fast schon folgerichtig. Sie betreiben das System gerade am absoluten physikalischen Limit – man könnte sagen, die Anlage "schwitzt", um die angeforderte Last zu bewältigen.
Hier sind die Gründe, warum der Hochdruck aktuell zum Problem wird und was Sie tun können:

1. Warum steigt der Druck so stark an?

Das Problem ist die thermische Sättigung. Ein Kältekreislauf muss die Wärme, die er draußen aufnimmt und die durch den Verdichter entsteht, drinnen effizient abgeben können.

  • Überlastung des Verflüssigers: Die SCM 60 ist für eine Nennheizleistung von 6,8 kW ausgelegt. Mit Ihren errechneten 9,6 kW fahren Sie das System mit ca. 140 % der Nennlast. Die Wärmetauscherflächen der Innenteile sind physisch nicht groß genug, um diese enorme Energiemenge dauerhaft an die Luft abzuführen.
  • Die "Warmluft-Falle" (SRK 25): Dass die SRK 25 bereits Luft mit 30,5^\circ C ansaugt, ist kritisch. Je wärmer die Raumluft ist, desto schlechter kann das Kältemittel im Innengerät abkühlen (verflüssigen). Da das Gas nicht ausreichend abkühlt, bleibt der Druck in der Leitung extrem hoch.
  • Leistungsaufnahme: 2.650 Watt bei einer Außentemperatur von 5^\circ C ist für diese Außeneinheit das "Ende der Fahnenstange". Der Verdichter arbeitet mit maximaler Frequenz, was die Heißgastemperatur und damit den Druck weiter nach oben treibt.

2. Mögliche Ursachen & Checkliste

Wenn die Anlage in den Hochdruckbetrieb geht, sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Verschmutzte Filter: Wenn die Filter in der SRF 35 oder SRK 25 auch nur leicht staubig sind, sinkt der reale Luftdurchsatz massiv. Die Wärme wird nicht abtransportiert -> Druck steigt.
  • Kurzschluss der Luftströmung: Prüfen Sie, ob die SRK 25 (Wandgerät) ihre eigene warme Luft wieder ansaugt. Bei 30,5^\circ C Ansaugtemperatur liegt dieser Verdacht nahe. Stellen Sie die Lamellen so ein, dass die Luft steiler nach unten bläst.
  • Kältemittelüberfüllung: Wurde die Leitungslänge bei der Installation genau berechnet? Wenn zu viel Kältemittel im System ist, steigt der Hochdruck im Heizbetrieb überproportional schnell an.
  • Sollwert-Einstellung: Stehen beide Geräte auf 30^\circ C Sollwert? Wenn ja, versucht der Inverter mit Gewalt, diese (oft unerreichbare) Temperatur zu erzielen.

3. Empfehlung zur Abhilfe

Um den Hochdruckbetrieb zu verlassen und die Anlage zu schonen, ohne auf Komfort zu verzichten, probieren Sie Folgendes:

  1. Sollwert senken: Stellen Sie die Zieltemperatur auf einen realistischen Wert (z.B. 22^\circ C oder 23^\circ C). Die Anlage moduliert dann den Verdichter herunter, der Druck sinkt, und die Effizienz (COP) steigt.
  2. Lüfterstufe reduzieren: Das klingt paradox, aber: Wenn Sie die Lüfterstufe auf "Auto" stellen, harmonieren Kältemittelfluss und Luftstrom oft besser.
  3. Versetztes Heizen: Lassen Sie erst die Truhe (SRF 35) den Raum aufwärmen und schalten Sie das Wandgerät später dazu. Die SCM 60 teilt die Leistung dann sanfter auf.
    Eine kurze Frage zur Installation: Wie lang sind die Rohrleitungen zu den beiden Innengeräten in etwa? Wurde bei der Inbetriebnahme Kältemittel nachgefüllt?