Mitsubishi Heavy SRC/SRK Split-Klima Sammelthread

Ja, die KI kann schon gut die Betriebszustände beschreiben. Vorrausgesetzt man füttert sie mit möglichst genauen Daten zum aktuellen Betriebszustand.
Die grösste Unsicherheit bleibt immer der Volumenstrom. Aber dank vieler Messungen im Winter sollte zumindest Gemini langsam wissen wieviel Wirkungsgrad sie den MHI Geräten zugestehen darf.
@buschiner_r Wenn ich deine Daten so anschaue kommen mir ein paar Fragen. Sind evtl. SCM40/60 am Ende Baugleich? Hab ich eine falsch gelabelte 60er installiert bekommen?

Da die 60er im Datenblatt unter “Rated absorbed current” auch nur mit mit 6,1A(1400W) angegeben ist, zeigen mir deine Werte, dass zumindest kein Fehler bei meiner 40er vorliegt, da auch deine Anlage auf über 2600Watt laufen kann, sich also max. Current nähert.

Ich habe in verschiedenen Datenblätter für die scm40 1,58 kWh Max beim heizen endeckt.

Im Silentmodus geht meine SCM41 auf max 800Watt.

Kann ja nicht sein das die SCM40 soviel aufnimmt wie die SCM60!

Nochmal die KI zu deinem Sachverhalt:

Der Unterschied zwischen der Angabe von 14 Ampere (A) und 1,58 kW liegt in der Unterscheidung zwischen der maximalen Stromaufnahme zur Absicherung und der durchschnittlichen Nennleistungsaufnahme im Betrieb.

Hier ist die genaue Aufschlüsselung für deine Mitsubishi Heavy SCM40:

1. Maximale Stromaufnahme (14 A)

Dieser Wert ist eine technische Schutzangabe für die Elektroinstallation.

  • Sicherheitsreserve: Die 14 Ampere geben an, welchen Strom das Gerät im absolut extremsten Fall (z. B. beim Anlauf des Inverters unter Volllast bei sehr niedrigen Außentemperaturen) kurzzeitig ziehen könnte.

  • Absicherung: In Deutschland wird eine solche Anlage üblicherweise mit einem 16-A-Leitungsschutzschalter (Sicherung) abgesichert. Die Angabe von 14 A stellt sicher, dass die Hausleitung und die Sicherung für diese Spitzenlast ausgelegt sind.

  • Rechnerischer Hintergrund: $230\text{ V} \times 14\text{ A} = 3,22\text{ kW}$. Das ist die theoretische elektrische Spitzenleistung, die die Anlage kurzzeitig erreichen darf, ohne dass die interne Elektronik oder die Hausabsicherung Schaden nimmt. [1, 2]

2. Maximale Leistungsaufnahme (1,58 kW)

Dies ist die thermische/elektrische Nennleistung, mit der das Gerät im regulären Heizbetrieb bei maximaler Last arbeitet.

  • Betriebswerte: Die im Datenblatt der Mitsubishi Heavy SCM40ZS-S angegebenen 1,58 kW (bzw. oft ca. 1,30 kW im Kühlbetrieb) sind die Werte, die für die Berechnung deiner Stromkosten relevant sind.

  • Stromfluss im Betrieb: Bei einer Leistungsaufnahme von 1,58 kW fließt ein Strom von etwa 6,8 Ampere ($1.580\text{ W} / 230\text{ V} \approx 6,87\text{ A}$).

  • Inverter-Technologie: Da es sich um ein Inverter-Gerät handelt, moduliert die Anlage. Das bedeutet, sie läuft meistens weit unter diesen 1,58 kW, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist. [3, 4, 5]

Zusammenfassung des Vergleichs

Wert Bedeutung Relevanz
14 Ampere Maximaler Grenzstrom (Spitzenlast) Elektroinstallation: Bestimmt Leitungsquerschnitt und Sicherung.
1,58 kW Maximale Leistungsaufnahme (Dauerlast) Stromrechnung: Bestimmt den tatsächlichen Energieverbrauch beim Heizen.

Fazit: Du musst keine Sorge haben, dass die Anlage permanent 14 A (über 3 kW) verbraucht. Die 1,58 kW sind das Limit für den normalen Heizbetrieb bei voller Pulle. Die 14 A sind lediglich der Puffer für die elektrische Sicherheit.

Planst du, die Anlage an einen bestehenden Stromkreis mit anderen Geräten anzuschließen, oder legst du eine eigene Zuleitung?

[1] https://www.lipowergroup.com

[2] https://up.codes

[3] https://cdn02.plentymarkets.com

[4] https://derofenfuchs.de

[5] https://klimambo.de

Hier nochmal der Link zur SCM40:

Die macht bei TOL 1,5kW elektrisch. Auch da wären die 2,6 kW nicht so recht erklärbar.

Im Datenblatt steht: Betriebsstrom heizen 3,7 A, dass wären gerade mal 851 Watt, vermutlich auf Nennleistung bezogen.

Alles schwer nachvollziehbar mit den 2,6kW. Fehlmessung scheint aber auch eher ausgeschlossen, wenn du über 2 getrennte Shellys da gemessen hast.

Hier mal der Auszug aus dem Datenblatt:

Deutet wirklich fast auf ein falsch gelabeltes Aussengerät bei mir hin. Andererseits passt dann die kleinste Leistungsaufnahme nicht. Ab 21°C Soll kommt meine Anlage zwar recht genau auf die für die 60er genannten minimal möglichen 320Watt, kann aber bei niedrigerem Soll durchaus auch die für die 40er genannten 250Watt erreichen.
Sehr rätselhaft. :man_shrugging:

Die 2. Messung macht nicht mal ein Shelly, sondern der Tibber Pulse, abzüglich PV-Leistung. Und diese misst der ebenfalls recht genaue Huawei DTSU.

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Meine Anlage läuft im Silentmodus exakt mit 1000 Watt und 55 Herz Kompressor-Leistung.

Maximal kann sie 2750 Watt und minimum 300Watt, ganz selte habe ich auch schon 260 Watt gesehen.

Vielleicht hilft das! Ich weiß das die scm50 und 60 die gleichen Anlagen sind nur ist die 50iger Softwaremäßig begrenzt.

@buschiner_r Ich war grad noch mal draussen und hab das Label fotografiert. Dann bleiben eigentlich nur folgende Erkenntnisse.
Auch die SCM40 ist Baugleich und auf dem Aussengerät ist die Software der 60er.
MHI (oder der Händler?) hat ein falsches Label aufgeklebt.

@lothar wenn ich dran denke messe ich morgen Abend die Abmaße meines Außengeräts. Soviel ich weiß sind diese zwischen scm40 und 60 minimal anders.

Jetzt muss ich aber schlafen.

Gute Nacht

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Was ich mir vorstellen könnte: Bei TOL von Eurovent ist die maximale Dauerleistung angegeben. Du hast vermutlich den Powerful-Modus genutzt, der nur 15min aktiv bleibt. Vielleicht hat die Anlage ja noch eine Menge Reserve, die nur im Powerful Modus aktiviert wird und wo der Verdichter dann nochmal deutlich höher dreht? Vielleicht der gleiche Verdichter, wie bei der 60er Anlage, der nur softwaremäßig begrenzt ist und im Powerful Modus kurz freigegeben wird?

Größe Verdichter erkennt man typisch am Gewicht des AG. Deine SCM40 wiegt 40kg. SCM50 und SCM60 wiegen 48,5 kg. Also eher unwahrscheinlich, dass es der gleiche Verdichter ist.

Die Abmaße mein SCM60 nur das reine Blechgehäuse ohne die Kunststoffteile.

850 x 630 x 290mm

Danke @buschiner_r dann werde ich nachher mal nachmessen gehen.
Mittlerweile habe ich Antwort vom Support, je nach Installation und Betriebszustand kann die Leistungsaufnahme tatsächlich so hohe Werte erreichen.
”​The maximum power input to the SCM40ZS-W with an SRK35ZS-W and an SRK20ZS0W is 2600W/14A.”

@lothar Hast du nicht auch das Protoartmodul? Das Coole mit diesem Modul ist, das man sämtliche Betriebszustände sieht und alle internen Temperaturfühler werde in Kombination mit HA getrackt. Bei der SCM60 habe ich dieses Modul verbaut und ab 2800 begrenzt das Currentsafeprotect die Leistung. Darum wundert mich die Aussage vom Support.

@buschiner_r Ja, ich habe das Modul hier zwar zu liegen, aber es ist noch verpackt, da ich bisher keine Notwenigkeit sehen konnte es zu nutzen. Laufen tut die Anlage auch ohne externen Sensor erstaunlich gut.
Kann das ProArt mittlerweile die Kompressorfrequenz direkt steuern? Das wäre ein Grund es umgehend einzubauen.

Nein, leider kann nicht über die Frequenz gesteuert werden. Aber ein Takten der Anlage wird über das Modul stark reduziert. Da ich alles Automatisiert habe taktet sie ich auch bei Außentemperaturen von 20° praktisch nicht. Bin aber noch nicht 100% zufrieden da erst nach 1° Differenz die Anlage so richtig fahrt aufnimmt, darunter dümpelt sie bei 300 Watt vor sich hin. Hat sie mal fahrt aufgenommen lässt sie sich kaum noch zügeln und braucht wieder 1° unterschied ins negative. Aber es ist eine Softwareänderung in Arbeit die dieses Problem beheben soll.

Den COP berechne ich auch über die internen Sensoren, der stimmt zwar so nicht genau aber zum Vergleich der Leistungsfähigkeit der Anlage reicht es allemal.

ich konnte in HA mittlerweile einen Workflow abbilden, die Anlage über einen definierten Ablauf von Soll-/Ist-Temperatur-Werten und -anpassungen (via MHI-AC-Ctrl-ESPHome) und eigener Hystere-Steuerung auf konstanter Hz-Zahl (im Bereich +/- 1 Hz) laufen zu lassen.

(Ziel-Hz auf 23Hz eingestellt, Ziel-Temp mit eigener Steuerung auf 21.4 (+/- 0.1 Grad) eingestellt, Heizpausen bei Abwesenheit)

Wenn Interesse besteht, kann ich gerne versuchen, das Zusammenspiel der verschiedenen Aktionen und Sensoren in einem Schaubild zusammenzustellen.

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Falsch gelabelt kann also nicht sein. Maße hier sind 780x580x290.

COP-Berechnungen mache ich auch, könnte mit dem ProArt tatsächlich einfacher sein, da keine externen Sensoren nötig sind. Genau sein muss es ja nicht. Es reicht wenn die Werte konsistent sind und damit über die Jahre vergleichbar um Unregelmäßigkeiten zu erkennen.
@sakya81 Ja sowas lässt sich natürlich umsetzen, aber Probleme mit gleichmässigem Lauf habe ich keine. Vorteil einer direkten Frequenzansteuerung wäre nur die einfache Anpassung an den Ertrag der PV.
Ist halt schade, dass alle Anlagen immer nur über die Temperatur zu regeln sind. Eine direkte Eingabe der gewünschten Frequenz würde viele Automationsmöglichkeiten vereinfachen.

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Interessant in einem bulgarischen forum habe ich erfahren das bei ihnen bald die neue ZT-WF rauskommt. Jetzt kann man das innengerät und außengerät in schwarz haben :grinning_face:

Schaut euch mal den nachfolger der ZSX

ZTX-WA

Nominal heating capacity (Min~Max) kW 4.3 (0.9~8.0)

Mit wannenheizung

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Hallo, ich hatte die letzten Tage mal Langeweile und habe das ProtoArt Modul verbaut. Da die MHI nun ob der kalten Temperaturen das ganze Haus nochmal auf 21°C halten muss. Dazu musste ich natürlich das Soll auf 21°C stellen und damit ist die min. Modulation leider 500Watt und in der Folge hatte ich auch “Takten”.
Mit dem Modul wird man das Takten ganz leicht los. Einfach im Setup das externe Thermometer mit einem Offset versehen. In meinem Fall -2k, schon kann ich das Soll auf 19°C setzen und somit ist die interne Logic der MHI umgangen und die Anlage läuft den ganzen Tag mit 20Hz/240W durch.
Ich habe zu dem Thema auch mal die KI befragt und sie Handbücher wälzen lassen. Sie ist tatsächlich der Meinung MHI habe ihren Anlagen zwei Heizkurven spendiert. Eine sogenannte ECO/Haltekurve und eine aktiv Heizen/Wohlfühlkurve.
Bis 20°C ist Erstere gültig. Sie zielt darauf ab in Nichtwohnbereichen eine Temperatur zu halten. Komfort spielt also keine Rolle, sondern es geht um sparsamen Betrieb. In dieser Kurve versucht die Anlage recht aggressiv auf Mindestmodulation zu laufen und der Start erfolgt mit möglichst geringem Verbrauch, ähnlich Silent. Hysterese ist +0,3/-1k und vor dem Erhöhen der Hz geht der Lüfter auf eine höhere Stufe. Es kommt dabei also mit 26-28°C recht kalter Wind aus der Anlage.
Ab 21°C Soll greift die Komfortkurve. Hysterese ist hier +/-0,3k und min. Modulation 40Hz/500W und Lüfter wird versucht möglichst langsam laufen zu lassen. Das bringt einen angenehm warmen Auswurf und gutes Raumgefühl, führt aber bei den jetzigen Temperaturen unweigerlich zum Takten.
Mein Fazit, ohne Modul zum senden eines externen Temperaturfühler incl. offset ist es kaum möglich eine MHI ohne Takten zum laufen zu bekommen, sofern der Raum die 500Watt nicht abnehmen kann.

Entweder bin ich klüger, oder es gab ein Update. Egal wo, es wird überall die Temperatur des externen Sensor angezeigt und sogar ein gesetztes Offset berücksichtigt.

Einstellen lasen sich 1-4, real laufen kann eine MHI SRK aber mit 1-8. Die Stufen verteilen sich bei einer SRK35 in etwa wie folgt:

0: 0,
1: 226,
2: 317,
3: 360,
4: 410,
5: 490,
6: 580,
7: 660,
8: 739

Die Lösung mit manueller Stufe und Messung hatte ich den Winter über auch immer genutzt. Sehr inkonsistent und umständlich. Mit ProtoArt hast du die real laufende Lüfterstufe und kannst so sehr genau deine COP Berechnung automatisieren.

Es gibt aber auch eine negative Seite am Modul. Es bringt sehr viele Temperatursensoren mit, aber nutzbar sind diese nicht, da die Algorithmen zur Ermittlung der Werte aus den Rohdaten nicht bekannt sind. Somit sind die angezeigten Werte komplett unbrauchbar. Allein THI-R1/R3 funktionieren halbwegs und könnten tatsächlich die Liquidtemperatur im Innenwärmetauscher darstellen. THO-R1 könnte die Temperatur des Wärmetauscher aussen sein, braucht aber bei meiner SCM40 auch einen offset von 8k.
Fazit, Steuerung Top, Temperaturwerte der Anlagensensoren sind eher mit Vorsicht zu geniessen.

Hab die letzten Tage da auch etwas experimentiert. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass die Soll-Temperatur deutlichen Einfluss auf das Verhalten des Reglers hat. Bei 18 Grad Soll konnte die Anlage noch bis 180W runter modulieren, bei 21 Grad war sie viel aggressiver, fuhr oft bis auf 600 W hoch und ging nicht mehr unter 350 W.

Ich kann das bei mir aber alles einstellen, weil ich den originalen Innensensor umgebaut habe. Statt 4K7 NTC jetzt ein 10K NTC und dazu parallel ein 15K Poti. So kann ich den Sensor so abgleichen, dass ich für mein Zieltemperatur dann immer 18-19 Grad Soll einstellen kann.

Was ich nicht bestätigen kann, ist die Änderung der Hysterese. Die ist auch bei 18 Grad extrem klein, deutlich unter 0,5 Grad. Nur wenn ich Eco aktiviere, ist sie höher.

Ja @win deine Lösung führt genauso zum Ziel. :+1:Zur Zeit kann man ja sehr schön Testen und die Änderung der Heizkurve ab 21°C Soll lässt sich reproduzierbar sehr schön nachvollziehen. Wer also bei kuscheligen Wohnzimmertemperaturen eine möglichst taktfrei laufende MHI möchte muss eigentlich zwingend den Raumtemperatursensor manipulieren.
Wege dazu gibt es ja einige, so wie du direkt an der Hardware, oder halt per Softwaremanipulation mittels MHI-AC-Ctrl oder ProtoArt.
Interessant ist deine Beobachtung zur Hysterese. Da du ja nur den Sensor manipulierst, muss also im ProtoArt Modul auch noch Software aktiv sein, die darauf Einfluß nimmt.

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