Mein Weg zur Panasonic Monoblock Wärmepumpe - Generation J - Geisha

Ich glaube ihr habt nicht ganz verstanden warum thaistatos und ich das erwähnt haben. Entweder man misst um Unregelmäßigkeiten festzustellen damit man sie beheben kann. Dann ist der COP und die JAZ wichtig im Vergleich mit Anlagen nicht um zu gucken: Ich bin der Größte, ich bin der Schönste; sondern: Komisch sein COP ist um eine Stelle besser, da scheint was bei mir unrund zu laufen.

Ich hatte bei meiner 5 kW Pana damals auch einen WMZ extra eingebaut. Bis heute nicht in Betrieb genommen und es fehlt mir nichts. Ich optimiere seit Jahren an der Pana herum (zuletzt Wechsel auf pseudofesten Vorlauf und Anhebung der Spreizung) und sie wird, von Jahr zu Jahr immer effizienter.

Gefühlt besser. :wink: Auch weil du soviel Arbeit reinsteckst. Aber ja, der COP sagt dann nichts aus, wenn man dennoch was verbessert. Beispiel:
Haus benötigt 2500kWh el. Strom für die Wärmepumpe. Die erzeugt 10 000kWh Wärme.
Jetzt dämmt man ein wenig. Und nun erreicht man 2200kWh el. Strom für die Wärmepumpe. Die erzeugt nun 7500kWh Wärme. Oh nein, die JAZ ist gesunken!

Vielleicht deswegen, weil man in den Übergangszeiten durch das Dämmen die WP gar nicht erst eingeschaltet hatte. Also im optimaleren Bereich läuft sie dann nicht und zieht damit die JAZ runter.

für Relativvergleiche ist es weitgehend egal, für absolute Vergleiche aber nicht.

Das ist auch nur bedingt richtig. Wenn man durch ungeeignete Messungen je nach Tagesform ±0,5 COP misst, kann man Optimierungen auch nicht richtig deuten, weil sie messtechnisch nicht erfasst werden können.

Wenn man sich an den COP von 2 stört, kann es auch an den Temperatursensoren liegen, das ist der größte Hebel. WMZ haben nicht umsonst paarweise abgeglichene Sensoren, die direkt ins Medium eintauchen statt nicht abgeglichener Anlegesensoren.

Andererseits: soweit ist man von den Werksangaben auch nicht entfernt. bei 45° VL und 0° wird sich irgendwas um 2,5 ergeben…

edit: wenn die Erfassung selbst gerechnet ist, ist noch entscheidend, ob der therm. Zähler auch rückwärts zählt, da beim Abtauen wieder Wärme aus dem Haus zurückfließt. “Normale” WMZ haben eine Rücklaufsperre und erfassen das nicht. Bei vielen Abtauvorgängen fällt das ins Gewicht, bei den COP bei 10° AT aber nicht mehr, weil es da keine Abtauungen mehr geben sollte.

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@all

Dieser Thread ist und soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein. Er soll zeigen, dass man Projekte wie dieses auch selbst umsetzen kann – so wie ich es als DIY gemacht habe.

Ich selbst habe damals lange nach ähnlichen Beispielen gesucht und war froh, als ich vor ein paar Jahren zufällig jemanden in meiner Umgebung fand, der ähnliche schwierige Rahmenbedingungen hatte.

Erst dadurch bekam ich den Anstoß, es selbst auszuprobieren&wagen. :grinning_face:

Es geht nicht darum, perfekte Bedingungen zu haben, sondern pragmatisch vorzugehen, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen :wink:

Jetzt ist die Basis geschaffen und ich werde nach und nach die größten Energieschlupflöcher schließen und so Schritt für Schritt immer energieeffizienter werden , es ist jetzt schon, für das Haus gemessen am Jahr zuvor, extrem gut :+1:

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Ich würde gerne deine Grafik verstehen, tue mich gerade schwer damit. Kann doch nicht sein, dass du etwa 105kWh am 31.12 verheizt hast, oder doch? Und dann lese ich oben 1281 kWh. Ich würde annehmen, dass das der Monatsverbrauch Strom nur fürs Heizen ist. Aber das passt nicht zu den Balken, die deutlich mehr ergeben, wenn man sie zusammenrechnet.

Bei 18.000 kWh bisherigem Jahresverbrauch würde man über Heizgradtage 18.000 kWh * 0,16 = 2880 kWh Wärme erwarten. Dein Wert für erzeugte Wärme passt dann in etwa mit den 3515 kWh. Monatsverbrauch von 1281 kWh wäre dann über die AZ auch stimmig. Einzig die täglichen Balken irritieren mich.

105kWh am 31.12.. Das mit COP2,5 ungefähr sind 42kWh. Dafür ca. 16€. Sind 38ct die kWh. Pi mal Daumen.

Wir haben mit 150qm und 5 Klimasplits, die im Dezember nun fast durchgängig liefen weil die Kinder krank waren, 700kWh verheizt.

Ich ahne, dass das kWh Wärme sind und nicht kWh Strom.

Du magst entschuldigen, aber oben drüber steht doch bei der Legende, dass grün Wärme in Wh ist. Und das dann unten mit dem COP. Aber das kann man schlecht rechnen, siehe Anmerkung von Thaistatos. Da wäre COP2 bei außen 0°C aber O815 meint der niedrigste COP war 2,5. Ist also von der Skalierung dann doch schlecht abzulesen.

Das spräche aber wieder dagegen...

Ich hatte mir nur die blauen Balken angeschaut und links Wh gelesen. Und dann das obige Zitat, das die blauen Balken der tägliche Stromverbrauch sind.

Evtl. kann mir einer von euch Pana Experten Folgendes beantworten:

Vergleich Panasonic der T-CAP Aquarea WH-MXC09J3E8 Monoblock Wärmepumpe 9kW mit der 12 kW Variante.

  1. Pmin Mindestheizleistung identisch? Gleiche Verdichterfrequenz?
    2, COP bei gleicher Heizleistung identisch? z.B. 6kW @ -7/35
  2. Wie sind die angegebenen 65 db (A) mit der Ursprungs Geisha vergleichbar, ist das nicht sehr laut?
  3. Wie kritisch ist die Hydraulik bei der 12 kW? Die derzeitige 5 kW Geisha macht 22 l / min (welche Pumpenstufe weiss ich nicht)

Vielen Dank!

ja.

welche Leistung soll die denn abgeben, dass man von 5 auf 12kW aufrüstet? Wenn die Spreizung gleich bleiben soll, braucht man 12/5x soviel Durchfluss. Welche Pumpenleistung deine Hydraulik für 50-60l/min braucht, weiß keiner. Kann auch sein, dass dann schon HK unangenehm rauschen. Kann man ja jetzt schon ausprobieren, indem man mehrere zudreht und sich Rauschen vs. Durchfluss notiert.

Gute Frage, es ist kompliziert. Die Geisha war 2017 nur für die Üg-Zeit vorgesehen. Rest Walltherm Holzvergaser + 3000l Puffer. Dann kam 2020 46 kWp (!) PV dazu und der Wunsch Holz nur noch in Notfällen oder gar nicht mehr. Beheizte Wohnfläche variiert zw. 140m² und 280m². Die 5 kW Geisha schafft die 140m² bis ca. +3°C ohne WW. Der Gedanke ist das die WP die doch erheblichen PV Überschüsse ab Feb in den Puffer schieben kann. Batterie mit 34 kWh ist auch da. Derzeit sieht alles nach der 9kW T-CAP aus. Mit der 12er könnte ich über`s Ziel hinausschießen. Aber mittags sehr schnell mal 65°C 12kW für Warmwasser in die Puffer zu schieben hätte seinen Reiz.

Wie ist das noch mit Pmin also untere Modulationsgrenze, sind die gleich?

Ach, und danke!

Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Daikin Altherma Umrüstung

Ist wie bei den LT Modellen

5-7-9
5er gedrosselt, 9er leistet bei Frost keine 8 mehr

12er t-cap Basis von der Hardware für die anderen beiden

Hier werkelt ne 12er. Abgelöst für 2800L Heizöl und Solarthermie WW
35MWh Thermisch mit WW hat sie gemacht, dafür ±7500kWh elektrisch gezogen

Abtauen mit 42L/min ohne Puffer hört man in den Heizkörpern , hab's so gebaut . Heizkreis direkt + 300L Ww Boiler

Über 60Hz gut hörbar, darunter Recht leise

Mindest Frequenz 19Hz bei 1kW elektrisch

so, hier die daten vom JAN’26 :open_mouth:

hier am niederrhein in mess ich seit ein paar jahren die temperaturen am haus. und dieser jan’26 der war mal wieder knackiger als die letzten drei:

jahr durchschnitt minimum maximum stunden unter 0°c
2023 5,7°c -2,6°c 15,0°c 20
2024 4,4°c -4,8°c 13,1°c 24
2025 4,3°c -1,8°c 12,3°c 20
2026 3,2°c -5,7°c 10,2°c 29

mit durchschnittlich 3,2c war's diesmal deutlich kühler als sonst. die jahre davor lagen wir immer so bei 4 - 6 grad – also schon ordentlich milder. und die -5,7c, die wir dieses jahr als tiefstwert hatten, waren tatsächlich die kältesten seit ich hier messe. dazu gab's auch fast 30 stunden frost – normalerweise sind's eher so 20 bis 24 stunden.

und weils so schön ist:

was wirklich ins gewicht fällt, sind die vielen abtauvorgänge, außerdem der Heizstab :worried:

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Ich verstehe gerade nicht richtig die Vorlauftemperatur. Bei 10°C AT hast du 38,4°C Vorlauf und bei 0°C AT hast du VL 42°C und bei -2°C 45°C VL.

Den Switch verstehe ich noch nicht ganz. Aber sind auch Heizkörper.

Hast du denn mal versucht bei den vielen Abtauungen, dass du dort händisch mal eingreifst und die Frequenz einbremst um das neue Vereisen zu verhindern? Oder einfach laufen lassen? (also die WP)

Wie ist deine Tabelle zu verstehen? Hast du mit Wärmepumpe, Fernwärme, Erdgas und Heizöl geheizt? Oder hast du nur mit Wärmepumpe geheizt und vergleichst nur mit anderen Energieträgern, wenn du damit geheizt hättest?

Danke für´s teilen :+1:

Das bestärkt mich dann in meiner Meinung, dass LWWP + HK eine sehr schwierige Sache bleibt im Bezug auf Kosten / Nutzen… Wenn es selbst bei dir mit vergleichsweise gut geeigneten HK für WP (Größe) so eine knappe Kiste ist mit den Betriebskosten, dann wäre das bei mir noch extremer…

Bei dir waren auch die Betriebskosten mit Fernwärme vergleichsweise teuer vorher - somit die WP eine irgendwo logische Konsequenz… Mit PV noch mehr.

Bei mir ist das ohne PV und mit Gasheizung an der Leitung + kleine HK dann völlig anders - da würde bei mir die Gasheizung dann gegenüber der LWWP wohl alleine bzgl. Betriebskosten deutlich billiger sein. Anschaffung der LWWP gar nicht mitgerechnet…

ja, speziell an den tagen wo es für unserer gegend hier wirklich kalt wurde (bis zu -8grad) musste ich mehrfach die heizkurve anpassen :worried: , daher diese *sprünge…

ist (soll) ein vergleich sein. ist aber noch nicht ganz rund gelungen wie ich finde. ändere ich nochmals ab.