Nach 30 jährigen Einsatz macht mir meine Buderus Brennwerttherme langsam etwas Kopfzerbrechen.
Bei Ausfall eines Teiles sieht es langsam schlecht mit der Ersatzteilversorgung aus. Habe jetzt erst noch die Steuerung tauschen müssen da das Gebläse nicht mehr ausschaltete.
Unser Fachwerkhaus von 1850 hat die letzten Jahre eine Verjüngungskur erhalten. Neues Dach mit 20mm Aufdachdämmung. Der Dachboden ist auch ausgebaut. Da die Ausfachungen der Fachwerkwände alle zerbröselt waren, haben wir alle entfernt. Dazwischen kam eine Weichholzdämmung. Auf die Balken innen und außen 22mm OSB. Eine hinterlüftete Vorsatzschale außen mit nochmaliger OSB Platte und Schiefer bildet der äußere Abschluss.
Innen sind nochmals 5 cm Dämmung in der Installationsebene, darauf dann 18mm OSB mit abschließender Gipskartonplatte
Die Fußböden erhielten alle Fußbodenheizung oben unter Holzdielen, unten sind Betonböden mit 15cm Wärmedämmung. Die Wandstärke der Vollziegelwände unten ist 42 cm
Insgesamt haben wir eine Wohnfläche von 190 m² Die Therme hat eine Vorlauftemperatur von 40 Grad. Weiter runter geht sie nicht zu regeln.
Fenster sind komplett Doppelverglasung
Ins Auge gefasst habe ich diese hier zum Heizen und Kühlen
Daikin Altherma 3 H MT Luft-Wasser-Wärmepumpe Außengerät, 12, 3-phasig/400V
Daikin Altherma 3 H MT W, Wärmepumpen-Innengerät, Heizen/Kühlen, 9 kW E-Heizstab
Für Warmwasser habe ich eine thermische Solaranlage mit knapp 7m² Kollektorfläche und einen 400l Boiler der bei Bedarf das Wasser auch mit der Therme erhitzt. Der soll auch mit an die WP kommen.
Gas brauche ich dazu allerdings nur von Ende Oktober bis Ende März.
Ich wollte die Therme nun abschalten und auf LWWP umrüsten.
Macht ein Pufferspeicher Sinn? Was ist dafür noch sinnvoll!
Auf den Dächern sind PV Kollektoren mit 14,4 kwp, Wechselrichter ist ein MPI 10 K mit 32 kwh Speicher