Es spricht gar nichts dagegen. Aber alles andere als "dämlich" abzustempeln ist schon arg arrogant. Ich fahre die Pumpe übrigens schon seit über 10 Jahren an einem Vakuumtisch der CNC. Betrieb mit Hydrauliköl. Und ja, auch Vakuumpumpenöl ist Hydrauliköl.
Die Spielzeugpumpe hat übrigens komplett andere Anforderungen als unsere Hochleistungskompressoren in der Firma. Aber beide laufen mit dem selben Öl. Obwohl Drehzahl, Laufzeit und Wärmeentwicklung vollkommen unterschiedlich sind. Seltsam. Viskosität scheint hingegen gar nicht so wichtig zu sein bei vielen hier. Wo ich da doch eher darauf achten würde. Komischerweise liegen den Chinapumpen alle möglichen Arten von Ölen bei. Es sind halt Spielzeugpumpen. Da wird mein Staubsauger schon wärmer.
Das Vakuumpumpenöl würde auch in der Bremse meines Ebikes funktionieren. Einwandfrei sogar.
Es zwingt ihn auch keiner dazu ein Öl seiner Wahl zu nehmen. Ich persönlich hab Hydrauliköl rumstehen. Und da geht es nicht ums sparen. Es steht rum und es ist mehr als ausreichend für die Spielzeugpumpe.
hast du mal das erreichte Vakuumlevel am Vakuumtisch nachgemessen?
Was die Titulierung Spielzeugpumpe soll, erschließt sich mir auch nicht. Ja, mag sein, dass die Pumpen nicht warm werden. Ist das ein Qualitätskriterium bzw. Ausschluss, wenn sie nicht so warm wie ein Staubsauger werden (genialer Vergleich)? Müssen die warm werden? Die Vakuumpumpen der anderen nicht China Pumpen sind prinzipiell genauso aufgebaut, kosten nur eben das x-fache.
Ich bitte dich....machst du jetzt wirklich aus der Spielzeugpumpe ein High-End Gerät ? Die Unterschiede in den Hydraulikölen liegen oft im Temperaturbereich. Du kannst das beste, teuerste und hochwertigste Öl gerne einfüllen. Es schadet auch nicht. Es bringt aber auch nichts. Jede 0815 Hydraulik wird wärmer als unsere Pumpen. Die Drehzahl der Spielzeugpumpe ist geradezu lächerlich. Nein die müssen nicht warm werden. Aber sie werden warm. Aber selbst unser billigstes Hydrauliköl erfüllt die Anforderungen der Spielzeugpumpe um Längen. Mehr wollte ich nicht sagen. Man braucht auch nicht so tun als ob Öle immer nur für einen, speziellen Anwendungsfall hergestellt werden.
Das Vakuumlevel an meinem Tisch kommt auf die Anwendung an. Oft ist es identisch mit dem Evakuieren einer Klima. Wenn halt z.B. was festgehalten wird aber nicht durchfräst wird. hat aber überhaupt nichts damit zu tun.
Du kannst ja reinfüllen was du willst. So wie wir Kunden haben die unbedingt immer spezielles Pneumatiköl wollen. Kommt aus dem selben Fass, landet in einem anderen Kanister mit einem anderen Aufkleber. Die Norm steht auf den Kanistern übrigens immer drauf. Vorschrift. Kostet halt mehr. Stört aber keinen. Hauptsache es steht Pneumatiköl drauf. Da hab ich mir auch oft den Mund fusslig geredet. Aber was solls.
Es zwingt dich ja keiner etwas bestimmtes einzufüllen. Ich fahr weiter mit 0815 Hydrauliköl. Ich entscheide nach Anwendungsfall.
Temperaturniveau und Drehzahl von Vakuumpumpen sind also kein Thema, wurde auch nirgends behauptet.
Für dich ist also High End Pumpe (egal ob Druck oder Vakuum): viel Drehzahl, viel Temperatur.
Ich hatte die Abwertung auf Spielzeugniveau mit der geringen Qualität der Chinapumpen in Verbindung gebracht. Aber so ist auch ok, dann gibt es eben keine High End Vakuumpumpen.
Hast du das Vakuumlevel auch gemessen, mit einem geeigneten Micron Messgerät? Beim Vakuumtisch kommt es wohl auf das letzte mbar nicht.
Irgendeinen Einfluss scheint selbst ein Ölwechsel zu haben:
Ich bleibe bei der Empfehlung, Vakuumpumpenöl statt Motoröl in Vakuumpumpen zu verwenden.
Vielleicht noch der Hinweis (auch für die FAQ), dass die Viskosität kein hinreichendes Kriterium für ein Vakuumpumpenöl ist. Wie bei manch anderen Ölanwendungen auch.
Ich bezeichne die Pumpen allgemein als Spielzeug. Nicht wegen China oder Qualität. Weil es einfach Spielzeug ist, zumindest in meiner Branche. da sind die Anforderungen weit unter denen von "richtigen Pumpen". Ich wollte also keine China-Pumpen abwerten.
ne es kommt nichts aufs letzte mbar an. Ist bei der Klima übrigens auch so. Du musst halt in Bereiche kommen wo das Wasser verdampft. Nicht mehr und nicht weniger. Dazu braucht es keine 2stufige Pumpe. Da tut es auch der billige Chinakracher.
Der Hersteller selbst wird schon eine Empfehlung haben. Wird auch in der Bedienungsanleitung stehen, hoffe ich zumindest.
An dem Tag, wo ich mit einem Micron-Messgerät meinen Unterdruck für die Evakuierung der Klimaleitung nutze, mach ich einen Drogentest.
Ich habe das Standard-Manometer der China-Pumpe verwendet. Ob man das überhaupt als Messinstrument bezeichnen kann, da bin ich mir selbst unsicher. Eher ein Schätzeisen. Es sei denn du gestattest dem Manometer diese Bezeichnung zu. Am Ende geht es darum die Feuchtigkeit aus der Leitung zu bekommen. Für einen echten Dichtheitstest halte ich es für ungeeignet.
Manche schnüffeln die Leitung danach noch ab. Ich habe darauf verzichtet. Nein, keine Empfehlung, aber ich habe es gelassen. Viele schrauben einfach vorvakuumierte Leitungen zusammen und wieder andere verwenden eine Handpumpe.
ich verwende seit 2020 Bördelgerät und Monteurhilfe von DSZH China, die Vakuumpumpe ist von Vevor 2 Stufig mit nachgerüstetem Manometer und Magnetventil, Vakuumöl von Kajo Deutschland, eine Paketwage fürs Kältemittel ein Testo552 Vakuummeter.
Monteurhilfe und Vakuumpumpe sind sehr oft im Einsatz bei der Reparatur von Kfz Klimas, Bördelgerät ist auch öfter im Einsatz bei Freunden und Bekannten. Bisher keine Probleme oder Undichtigkeiten.
Das finde ich irgendwie widersprüchlich. Oben schreibst du, dass du kein "Micron-Messgerät" an einer Split-Klima verwenden würdest, auf der anderen Seite aber den Druck erreichen willst, damit das Wasser verdampft. Und dann, dass du ein Schätzeisen an der Pumpe hast, mit der du gar nicht sicher sein kannst, ob du den Druck erreichst.
Mit diesen mechanischen Manometern/Vakuummetern kannst du nicht sicher feststellen, ob du die 5-10 mbar erreichst, um sicher entfeuchten zu können. Das fängt schon damit an, dass die vom Luftdruck abhängen, weil die nur relativ messen.
Ich sehe es eher so: Wenn man halbwegs Sicherheit in den Prozess des Evakuierens bekommen will, braucht es eigentlich ein vernünftiges Absolutwert-Vakuummeter, wie ein Testo 552. Ohne den ist es Blindflug. Ein guter Praktiker mit hinreichend Erfahrung, der auch sein Werkzeug gut kennt, kann auch mit einem einfachen mechanischen Manometer und ein paar anderen "Indikatoren" erkennen, ob das mit dem Entfeuchten klappt. Ein Anfänger, der das zum ersten Mal macht, wird da völlig im Trüben fischen.
Ich halte das Evakuieren für einen Prozess, bei dem man jede Menge Fehler machen kann und der für Leute, die das nur selten machen, eine ziemliche Herausforderung ist. Da kann ich nur vor warnen, dass mit wenig Wissen, unüberlegt und mit schlechtem Werkzeug zu tun.
Richtig, ich kann es nicht zu 100% sicherstellen. Ja und ich schnüffle auch nicht ab. Passt alles. Der Anfänger muss es ja nicht nachmachen. Es war ja keine Empfehlung.
Aber ich sehe nicht wirklich eine große Herausforderung. Wenn man bedenkt was Leute mit Handpumpen oder Quick-Connect mal ohne große Erfahrung zusammengeschraubt haben ist die Fehlerquote doch verdammt gering. Ich glaube ich habe ein mal hier was von einer Leckage gelesen was aber an einer Verschraubung lag. Ich kenn jemanden der nicht mal evakuiert hat. Läuft auch schon jetzt das dritte Jahr. Mal abwarten ob überhaupt was passiert.
Hat nicht der Andreas seine erste Klima einfach über Quick-Connect zusammengezimmert? Mit Vorevakuierten Leitungen? :-p
Na warum sollte es auch nicht funktionieren? Ist ja nicht gerade eine Raketentechnik. Evakuieren und Verschraubungen verschrauben. Und selbst wenn jemand beim evakuieren mal nachlässig war, deshalb fliegt ja nicht gleich die Klima um die Ohren. Die wird vieleicht jahrelang vor sich hinwerkeln.
wir können auch diskutieren, warum es "genügend gründe" gibt NIE schneller als 90 km/h pro stunde zu fahren. (überspitzt formuliert)
Ich werde demnächst Anlagen installieren. Nach gründlichem abwägen aller Tipps /Argumenten habe ich mich entschlossen, das von "der pike auf" zu machen. Also kein quick connect. Ich will sicher gehen, dass das ganze dicht ist und die Leitungen gut mit Kältemittel befüllt sind. Auf das letzte Quentchen Wasser in ner Leitung kommt es mir nicht an. Da bin ich ganz bei @Thomas0815. Wenn in x Jahren was kaputt geht, kann ich gucken was los ist und das reparieren. Was hält schon ewig ? Es gibt tausend Möglichkeiten, warum eine Anlage defekt geht. Ich kaufe ne halbwegs gute vakuumpumpe und ein Vakuum-Manometer. Das muss reichen. Ich bin zwar alsoluter Newbie in Sachen Kältetechnik, setze aber gehörig Lebenserfahrung und sehr viel diy Kentnisse in vielen Bereichen dagegen.
so sehe ich das auch, obwohl ich net mal nen china Kracher kaufe. trotzdem kann man die Kirche im Dorf lassen, wir wollen doch nicht wie @sarowe1972 enden, oder ?
oha, was habe ich da los getreten ? was ist denn der Unterschied zwischen all den Ölsorten ? der Preis, das ist mal sicher. Da wird auch jede Menge Geld verdient. Wie lange läuft nochmal die Vakuumpumpe ? eine Stunde, 30 Minuten, oder weniger ?
Ich werde für 20 Euro 0,5 Liter "zertifiziertes Vakuumöl" mit bestellen, das macht die gesamte Investitionssumme nicht viel höher. Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass es das Passat Diesel turbo weis nicht was 40 Euro pro Liter teure Öl auch tun würde. Ach, dieses Öl kostet doppelt so viel wie das "zertifizierte Vakuumöl" ? Stimmt. Jetzt kann man grübeln, warum ich das nehmen könnte. Mach ich nicht, ich bezahle das Öl für die Vakuumpumpe selbst (Zaunpfahlwink).
ich mach alles selbst, es wird keine Fehler geben. Ich bin nicht wie . . . . . jeder.
Am besten hat man ein Testo 552, damit kann man wirklich genaue Aussagen machen, welchen Unterdruck man erreicht hat. Will man diese 200 Euro nicht ausgeben, dann zumindest ein gut auflösendes Vakuummeter. Manche Pumpen haben zwar schon eins, aber das nützt einen nichts, wenn man eine evakuierte Anlage mal 1 Tag beobachten will.
Mit so einem mechanischen Vakuummeter kann man mit etwas Erfahrung zumindest zahlreiche Fehler ausschließen. Auch wenn das nur relativen Unterdruck gegenüber Luftdruck darstellt und so der Luftdruck mit reinspielt, kann man gewisse Aussagen darüber machen. Wenn man auch das nicht hat, wird alles ziemlicher Blindflug.
Einen Tag land zu beobachten ist ja ganz nett. Vor allem wenn man sich dabei weitere Fehlerquellen selbst ins Nest setzt. Also Undichtigekeiten durch Hähne, Schläuche oder sonst was. Was es normal nicht gegeben hätte.
Ja, viele Wege führen nach Rom. Ich habe Evakuiert, je nach Anlage zw. 1-2 Stunden und dann alles fix fertig gemacht. Ende. Ohne großes Drama. Ich frage mich welcher Klimatechniker eine Split-Klima einen Tag beobachten möchte
PS: das Schätzeisen aus deinem Link halte ich für mehr als ausreichend.