Wenn es flach und unbewegt auf dem Boden liegt, stimme ich dir zu.
Ich abe meine 12 Zellen "zusammengeschraubt" - sie dürfen sich gegen Gewindestangen, Formrohre und Holzplatten wehren oder sich radial verändern ![]()
Zwar hat jedes der 4 Pakete einer Ebene eine eigene "Platte" aber ich habe noch keine geeigneten Druckfedern gefunden und ich glaube das ist auch nicht wirklich notwendig....
"Quer" habe ich starre Busbars verwendet, axial selbstgemachte flexible. Ich denke Nachbarzellen haben ein ähnliches Ausdehnungsbedürfnis.
Können sie, das bestreite ich nicht ![]()
Noch eine Anmerkung zu unserem vorhergehenden Austausch: um eine Konstruktion beurteilen zu können, müssen die Rahmenbedingungen bekannt sein.
Vieles kann man sich herleiten, muss dazu aber “um die Ecke” denken.
Seinen Betrachtungspunkt zu verlassen ist die Voraussetzung dafür.
edit:
Ob einfach mittig, oder doppelt oben/unten würde ich mangels Wissen jetzt nicht einseitig verteufeln.
Allerdings hätte ich bei deiner Konstruktion Wert auf eine gleichmäßige Kraftverteilung entlang der Verspannung gelegt.
Ich denke gerne um die Ecke !
Aber wer sich schon oft über "Konstrukteure" oder deren Fähigkeiten geärgert hat, hinterfragt deren Entwürfe und Implementierungen mehr als manche KI oder deren Nutzer. Schon mal an KFZs Reparaturarbeiten gemacht ? Gebrochene Kunststoffteile an Geräten "bewundert" ? Defekte Kaffeemaschinen so repariert, daß dieser Fehler nie wieder aufreten kann ? EVE mag ein renommierter Hersteller sein - Jura für Kaffeemaschinen und BMW für KFZ auch ....
Ich vermute, du hast noch keine Erfahrungen in der Industrie gesammelt. Das Problem liegt nicht daran, dass man keine langlebigen Kaffeemaschinen konstruieren könnten – das Problem ist der Preis. Zu den Kosten einer wirklich hochwertigen Maschine würde sie niemand kaufen. Deshalb wird an allen Ecken gespart: Plastikleitungen ersetzen Metallschläuche, Kunststoffgehäuse verdrängen Gusseisen, und in den Steuereinheiten landen billige Kondensatoren.
Was mich besonders ärgert, ist diese Überheblichkeit – dieses „Ich würde es besser machen". Wer so redet, muss auch liefern können: konkrete Zahlen, belastbare Fakten, durchgerechnete Kalkulationen.
Also erwarte ich von dir nichts weniger als die beste Kaffeemaschine der Welt – serientauglich und aus Wien, für den Preis von 100€.
Wer seine Geräte selbst repariert weiß halt mehr als eine falsch befragte KI .... Verspannung lösen
!
Mit Milchaufschäumer, bitte…
Ich habe Jahrzehnte gegen Kontrukteure gearbeitet. Immer friedlich.
Ich hab mich auch anstecken lassen vom Solar-und Batteriefieber.
Jetzt, nach 2 Tagen Regen, sind 32Kwh-Speicher leer. Nix kommt nach. Und der Winter ist noch nicht mal da.
Das wird ne absolute Nullnummer nach 10 Jahren.
(Solaranlage selbermachen ging nicht, wegen der Höhe des Daches. Solateur nehmen ist per se niemals rentabel)
Ich finde die Tatsache, durchgehend 6 Monate im Jahr Energie im Überfluss zu haben, auch nicht unangenehm. Dazu kann es ein interessantes Hobby sein, was mich zurück zum Thema bringt ![]()
Aktuell tüftle ich an einem modularen Akkusystem. Modular im Sinne von transportablen 8S Blöcken, verbaut in kombinierbaren Montagerahmen. Diese sollen als isoliertes und klimatisiertes Modul im Freien stehen.
Um die Zellen zu fixieren, werde ich vier Gewindestangen verwenden.
Vier, weil das mit der geplanten Befestigung bei Stößen etwas mehr Sicherheit gegen Verrutschen bringt und mir an der Zelle eine gebändigte Wampe besser Gefällt, als zwei Höcker.
Die Endplatte von EVE würde ich schon fast als BauchHalter bezeichnen. Ein BH für Akkus, welcher die zu bändigende Masse definiert in Form bringt.
Aktuell bestehen diese bei meiner Bastelkiste aus jeweils zwei 30x20 Aluminium C-Schienen.
Auf diese ist eine 5mm dicke und 30mm breite Gummimatte aufgelegt. Damit presse ich eine 18mm Fichtenleimholz- und eine 12,5mm Fermacellplatte gegen die Zellen.
Die Gewindestagen sind M4, verspannt nach Gehör und Gefühl.
Also ein klassisches “was gerade rum liegt” Bastelprojekt. Erst mal einen Versuchsaufbau, die Änderungen kommen von alleine ![]()
Den Ansatz einer flexiblen Spannung werde ich weiter verfolgen, aber mit Tellerfedern und Ersatz für die Holzplatte. 5mm Breitflachstahl ist günstig, eine brauchbare Gummimatte wird sich besorgen lassen
Neu war mir die Idee einen “Endlagenschalter” einzubauen. In Verbindung mit der zum Lebensende der Zellen ansteigenden Kraft erscheint mir das schlüssig.
Da der erste Pack noch Messuhren verbaut bekommt, werde ich den Schalter aber eher zur Meldung von bisher für den Akku unüblichem Verhalten verwenden.
Braucht man nicht? Macht nichts, ich habe an jeder Zelle einen Temperatursensor.
Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Ausdehnung von 16S Packs
Dir ist aber bekannt, dass M4 bei gleichem Anzugsmoment mehr Zugkraft ergibt als bei Z.B. M10?
Hörensagen oder Datenblatt?
Warum willst du die ersetzen?
“Akku nach 10 Jahren”.
Immerhin schon eine Null Nummer.
Noch vor einer knappen Hand voll Jahren absolute Liebhaberei.
Vermutlich durch PV Profis errichtete Speicher immer noch?
Und was machst du mit dem Messergebnis?
5 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Lifepo - Überwachung smethoden und Elektronik
Aus leidlicher oder ländlicher Erfahrung? ![]()
Der ist gut. 99 Punkte.
Das geht bei mir leider nicht, weil die stangen weder von innen , wg Isolierung noch von Aussen, da ist das Gehäuse, zugänglich sind.
Das genau habe ich auch festgestellt und weitergeführt: zuerst beim zuruckdrucken der beschriebenen uralten bauchigen Zellen, zuletzt bei meinen neuen.
Nochmal 99 Punkte.
Ich mag deinen Pragmatismus. Und den Blick darauf, erst das Problem verstehen zu wollen, dann erst nach der Lösung zu suchen.
Mit hilfe von Druckfedern will ich 300 kgf verpressen.
- Ich verwende lieber keine Gewindestangen, um mechanische Beschädigungen der Zellisolierung (die blaue Folie) zu vermeiden, die durch das ständige Ausdehnen und Schrumpfen verursacht werden.
- Um Kurzschlüsse zu verhindern, möchte ich überhaupt keine Stahlstangen verwenden, sondern POM-C/Delrin. Zugfestigkeit 67 MPa.
- Ich möchte selbst Gewinde (M8 grob) in Stangen mit einem Durchmesser von 8 mm schneiden.
- Auf der einen Seite möchte ich die Stange direkt mit Gewinde in eine 10 mm Stahlplatte schrauben, ohne dass sie übersteht (kein Raum für Muttern). Ich suche noch Klebstoff, um ein Lösen zu verhindern.
- Auf der anderen Seite kommt die Feder mit Ringen und einer Stahlmutter.
- Anzahl 6 Stangen pro 300 kgf. Federweg ziemlich lang, und nur 4 Zellen pro Reihe damit bei SoC=100% maximal so um 360 kgf erreicht wird.
- (Während der Lebensdauer gehe ich davon aus, dass die Zellen permanent wachsen, sodass die Muttern letztendlich um einige Millimeter gelockert werden müssen, um die Federspannung konstant zu halten.)
Wie und mit welcher Berechnung/welchem Rechner kann ich berechnen, ob:
- der 10-mm-Gewindelänge in der Stahlplatte ausreicht, um bei 60 kgf pro POM-C-Stange ein Abreißen des Gewindes aus dem Kunststoff zu verhindern?
- wie dick die M8-Mutter sein muss (Gewindelänge), damit das Gewinde an dieser Seite nicht abreißt?
- und/oder welches %-Teil der Maximalbelastung benutzt wird (Ich hoffe auf eine Sicherheitsfaktor <= 3 also >= 33%)?
PS Wird jedes Ende der Stange die Hälfte der Kraft (also 30 kgf) tragen?
Nimm ne Stahlstange und mach einen Schutzschlauch darüber fertig, funktioniert ist billig und hält und es wird nichts beschädigt, einmal verpressen und gut ich habe seit Jahren nur Gewindestangen diese werden 1 x im Jahr kontrolliert Aufwand mit dem kleinen Drehmomentschlüssel 10 NM 22 Gewindestangen 10 min Arbeit fertig , und du schreibst du möchtest es in einer Stahlplatte verschrauben …..ähm Warum? dachte du willlst kein Stahl verwenden um keinerlei Kurzschlüsse zu haben irgendwie beißt sich das alles.
Warum, warum, warum. Weil genau rundes 1.2210 Silberstahl 4€ pro Meter kostet. Weil die Stahlplatten schon fertig sind und wenig Raum haben für Schutzschlauch um die Stahlstangen.
Weil Schutzschlauch um Gewinde durch die kontinuierliche Friktion nicht mit Sicherheit 20.000 Mal kratzen überlebt. (Laden und Entladen).
https://www.engineersedge.com/thread_strength/thread_bolt_stress_area_iso.htm (ISO 898)
d = 8,000 mm # Grundlegender Nenndurchmesser
dp = 7,188 mm # Grund-Teichlingsdurchmesser
d1 = 6,466 mm # Grundlegender kleiner Durchmesser
Fm = 300 N # Ultimative Zugbelastung
P = 1,25 # Gewindesteigung
Le = 4,000 mm # Gewindesteigungslänge
(Le = z.B. Mutter mit 4 mm höhe)
Ergebnis:
Asnom = 35,645 mm² # Nominaler Scherzugbereich
Ath = 45,164 mm² # Gewindeschneidfläche
Rm = 8,416 N/mm² # Zugfestigkeit
POM-C = 67 N/mm² vs Rm, also 12,6% wird Genutzt. Das Gewinde wird nicht herabreiten, und die Sicherheitsfaktor = 7,96.
Oder nicht?
