Kastenwagen, Aufbauelektrik fällt immer wieder plötzlich aus

Ich überlege, ob du mit einer deiner Vorhandenen Batterien über den Urlaub kommst. Vielleicht mit einem grossen flexiblen Solarpanel.
Dann kannst du danach immer noch die Umstellung auf Lithium machen.

Oder du schaust in den aktuellen Gebrauchtmarkt.
Jeder 12 V LiFePo akzeptabler Kapazität würde gehen.
Vielleicht hat ein Fori was rumstehen?

Das ist ein recht klares Zeichen, dass die Batterie nur noch gut 4Ah (von den 80Ah) hat und damit defekt ist. Insofern da wirklich alles korrekt lief, also er Akku wirklich voll geladen war.

@Sabine_H
gut gemacht und gut beschrieben: der Akku ist im A.....

Ein neuer muss her. Es muss nicht der oben verlinkte Akku sein, denn 400 € für eine 1 kWh ist schon teuer. Hauptsache, die Form passt und der LFP Akku hat ein internes BMS. Das schaltet ihn komplett aus, wenn die Entladeschluss Spannung unterschritten wird. Der ist gnädiger, als ein Gel Akku. Es gibt Akkus um 150 €.

Mit dem Ersparten kann die Solaroption finanziert werden. Sie passt zu deiner Tour mit wenig "Landstrom".

L.G.

Ich würde an deiner Stelle eher eine LiFeYPo4 kaufen, als eine LiFePo4.

Die zeichnen sich dadurch aus, auch bei tiefen Temperaturen geladen (!) werden zu können und auch bis 14,5V direkt an der Lichtmaschine geladen werden zu können.

Somit entfällt der sonst im Grunde obligatorische Booster (ohne ist einfach nicht gut bei LiFePo4).

Man liest von durchwegs guten Erfahrungen damit.

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Im Billigsegment ist Eco Worthy seit Jahren auf dem deutschen Markt:

Preise ab 150 Euro.

Ist halt immer eine Abwägung, auch in Sachen Sicherheit. Unter ungünstigen Umständen können sich die Dinger entzünden, womit es auch eine Vertrauensfrage ist, welchem Hersteller man Qualität zutraut.

Die Entladeschlussspannung ist aber zwingend einzuhalten - zb. mit einem Trennrelais das wohl schon vorhanden ist.

Ein brennendes Auto wäre mir jetzt ehrlich gesagt nicht so recht.... :face_with_peeking_eye:

Die alte Gel-Batterie, die ich durch die neue ersetzt habe, weil sie kaputt war, ist immernoch noch deutlich fitter als die neue. ...

Die hat die Kühlbox 2:45 h betrieben. Bei 12 V habe ich abgeschaltet.

15-16:30 Uhr neue Gel-Batterie,18-20 Uhr alte Gel-Batterie

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@Sabine_H
mit etwas Glück hat der "alte" vielleicht noch 20 bis 30 Ah, wenn du bis 10,8V entlädst. Der "neue" ist vermutlich nicht mehr zu gebrauchen.

Bei mir sind 2 Eco Worthy (24V 100Ah) verbaut (Segelboot mit E-Außenborder). Die machen ihren Job. Die LFP Zellen sind eigentlich nicht brandgefährlich (anders als Li-Ionen).

Du kannst den alten Akku noch ein wenig trainieren, vielleicht kommt noch etwas Kapazität zurück, aber viel Hoffnung habe ich damit nicht.

Bei deiner Kühlbox vermute ich eine mit Pelltier Element. Da sitzt alles im Deckel (Kühlrippen innen, Lüfter außen). Besser aber auch teuerer sind Kompressorboxen. Dort sitzt ein Kompressor seitlich neben dem Kühlfach. Meine läuft auch mit 4 A, doch läuft sie nicht ständig, sondern schaltet aus, wenn es innen kühl genug ist. Die Geräte machen auch Temperaturen von 6 Grad oder kälter und verbrauchen deutlich weniger Strom in 24h.

L.G.

Hast irgendwo ein ausgemustertes Laptopnetzteil rumliegen? 16-22V?

die bessere batterie normal voll laden und dann mit Reihenschaltung kleine 12V Glühbirne und Laptopnetzteil ein Weilchen “überladen”.

Deswegen sollten die Batterien (unabhängig vom Typ) eigentlich abgeklemmt sein, wenn der Camper in der Scheune untergestellt wird. Bei der Gelegenheit kann man die dann auch gleich zum laden mitnehmen.

Die Dinger (Bleiakkus) liebens nun mal voll rumzustehen und möglichst nicht entladen zu werden. Tiefentladung und viele Zyklen verkürzen die Lebensdauer.

Wir haben jetzt relativ viel über ausreichende Ladung, Ladespannung, Ladegeräte und Akkus disktutiert. Aber wie siehts denn verbraucherseitig aus?

Die Auslegung der Akkugröße richtet sich auch nach dem Verbrauch. Und natürlich auch der Zeit die bis zur nächsten Ladung überbrückt werden muss.

Auf was beziehst du dich? Dein zitierter Satz bezieht sich ja auf LFP. Da wäre Lagerung mit Vollladung keine gute Idee.

Ich habs mal abgeändert.

Bezieht sich auf die aktuellen Blei. Auch mit denen brennen genügend Fahrzeuge ab.

Vor ein paar Monaten in der Werkstatt eine Karre nach Brand des Kabelbaums gesehen. Ungesicherte Plusleitung durchgescheuert, abgefackelt und noch den Magnetschalter des Anlassers bestromt. Zum Glück während der Fahrt, da konnte der Fahrer reagieren.

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Er hat sich auf gel bezogen und das auch ergänzt.
Im vergleich life zu gel ist das fast die einzig verbleibende Schwachstelle von Lifepo.

Wobei man das mal bewerten muss, vollgeladen herumstehen 24/7 sind etwa 3 % Kapaverlust im Jahr. Im vergleich zu gel ist das etwa so dramatisch wie schmutz am Plusspol.

Selbstverständlich kann man die Ladung des Akkus abschalten, wenn man das Mobil einlagert, das fällt im Rahmen der dazu notwendigen Arbeit an Wasser, Abwasser, Toilette, Gas und der Reinigung garnicht auf.
Unterwegs ist mir das egal , und wenn er voll ist, 3,43 V, dann ist das halt so.

Also wenn wirklich ein Trennrelais drin ist, dann hat das seinen Job nicht gemacht :thinking:
Dann dann dürfte ja bei Stillstand keine Verbindung zwischen Aufbau und Fahrzeug sein. Die haben wir aber gemessen. Wo soll denn das Trennrelais sein?

Die Kühlbox benutze ich nur um die Batterie zu testen, weil ich einen möglichst starken Verbraucher gesucht habe.
Im Womo habe ich einen fest verbauten Gas-Kühlschrank

Die Ergebnisse des Kühlbox Test:

Sowohl die alte, als auch die neue Aufbaubatterie sind wohl defekt. Die neue hat noch 7Ah geliefert, die alte immerhin noch um die 30Ah. Bei der neuen habe ich gestern auch noch einen Riss im Plastik entdeckt, aus dem Batteriesäure austritt...

Nun habe ich noch die AGM Batterie aus der Garage geholt. Die war nach über zehn Stunden Kühlbox noch bei 12,1V.
Nun lade ich sie über das externe Victron Ladegerät und wollte eben mal dessen Ladespannung überprüfen
1.Victron App sagt 13,9V - was ja immernoch zu wenig sein sollte


2.Batteriemonitor sagt 13,6 V

3. DMM sagt 13,5 V

Wenn ich das Ladegerät auf "high" stelle, dann messe ich 13,8V (DMM) /14,1V (Batteriemonitor) / 14,55V (Victron App) obwohl es dann 14,7 V sein sollten

Ich bin verwirrt :confused:

Ich wollte jetzt eigentlich mal nach den Li Batterien schauen, die ihr mir empfohlen habt und mir eine raussuchen.
Aber vielleicht sollte ich erstmal die AGM einbauen, weil ja scheinbar meine Ladeinfrastruktur kompletter Mist ist:

  1. Das interne Landstrom Ladegerät liefert 13,8V statt 14,2V laut Anleitung
  2. Über die Lichtmaschine kommen gerade mal bis zu 14V
  3. Das externe Ladegerät bringt auch viel zu wenig

und die Messgeräte sind wohl auch unzuverlässig, wie ihr ja schon vor Tagen gesagt habt.

Ich würde wahnsinnig gern nächste Woche irgendwie in mein Auto steigen und einfach wegfahren.

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Das sieht doch super aus. Lass dem Victron Ladegerät noch mehr Zeit für die AGM. Sie scheint ja noch sehr fit zu sein. Der Lader war noch "bulk" und das Gerät misst immer eine etwas höhere Spannung, wenn starker Strom fließt (das liegt am Kabel und den Kontakt Widerständen). Erst wenn die Absorber Led leuchtet, ist die Spannungsspitze zu erwarten.

Nimm den Lader mit. Hab einen ähnlichen und bin sehr zufrieden. Du siehts ja nach Ladeende die geladene Strommenge in Ah. Das ist hilfreich und wenn der AGM nicht ganz leer war und jetzt noch mit 50 Ah oder mehr aufgeladen werden kann, dann wird er den Urlaub durchhalten. Nur die Tiefentladung muss wirksam verhindert werden können.

Schönen Urlaub wünsche ich dir.

Ciao

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Danke, das klingt logisch. :upside_down_face:

Das bedeutet nicht, dass die “Ladeinfrastruktur Mist” ist…

Die Spannungen wie 14,4 + 14,7 V am Ladegerät sind die Lade SCHLUSS Spannung. Das bedeutet nicht, dass diese Spannung während des gesamten Ladevorgang anliegt.

Die tatsächliche Klemmenspannung an der Batterie hängt dann von vielen Faktoren ab, hauptsächlich erst mal von deren Ladezustand. Wie der Name schon sagt, wird die Ladeschlussspannung dann gewöhnlich auch erst gegen Ende der Ladung erreicht.

Zusätzlich spielen noch Faktoren wie Verkabelung aber auch Temperatur eine Rolle, da viele Ladegeräte und auch Lichtmaschinen usw. eine Temperaturkompensation besitzen. Bei tiefen Temperaturen wir die Spannung angehoben, bei hohen gesenkt.

Bei der Lichtmaschine kommt dann noch die Belastung vom Bordnetz dazu und hauptsächlich die Verkabelung und deren Widerstand. Da kann schnell mal 0,5 V am Weg “verloren” gehen.

Letztlich wäre aber eine eher etwas geringere Spannung der LiMa für zb. die von mir genannte Winston LiFeYPo4 von Vorteil.

Das das Womo offenbar auch im Winter genutzt werden soll und dann die durch Entladung im Stand wohl ggfs. leere Bordbatterie auch im kalten Zustand geladen werden soll, würde ich von einer “normalen” LeFePo abraten. Diese Batterien vertragen die Ladung im kalten Zustand meistens nicht oder nicht gut bzw. müssen dafür aktiv beheizt werden.