Kastenwagen, Aufbauelektrik fällt immer wieder plötzlich aus

Liebe Community,

ich habe ein großes Problem mit der Wohnraumelektrik in meinem Camper.
Es handelt sich um einen 13 Jahre alten Kastenwagen (Rapido, V56). Das Fahrzeug hat eine Fahrzeugbatterie (erneuert vor 18 Monaten) und eine Aufbaubatterie (Blei Gel, erneuert vor 5 Monaten). Die im Aufbau verbaute Elektronik (Schalttafel, Ladegerät etc) ist von Scheiber.

Seit anderthalb Jahren habe ich das Problem, dass scheinbar zufällig die Aufbaubatterie plötzlich Spannung verliert, das Bedienpanel akustisch und visuell warnt und kurz danach die komplette Aufbauelektrik abschaltet. Nach 24 h Aufladen über den 230V Anschluss am Fahrzeug ist erstmal alles wieder normal. Anfangs trat das durchschnittlich alle drei Monate auf, inzwischen zwischen alle 2-14 Tage. Es scheint irgendwie "fortzuschreiten".

Ich war damit bereits mehrfach in der Werkstatt, habe zweimal zwei komplette Tage mit einem befreundeten "Hobbyelektriker" alles mögliche durchgemessen, ausgetauscht und verbessert.
Der Fehler taucht immer wieder auf, aber leider nie zu dem Zeitpunkt wenn das Fahrzeug in Reparatur ist.

Folgendes habe ich bereits gemacht oder machen lassen:

  1. Fahrzeugbatterie ausgetauscht
  2. Aufbaubatterie ausgetauscht
  3. Alle Verbraucher im Fahrzeug geprüft und Leistungsaufnahme gemessen
  4. Die Verbindung zwischen Fahrzeugbatterie und Aufbaubatterie überprüft. Da scheinbar kein Trennrelais verbaut war und ein fast konstanter Strom von 200mA von der Aufbaubatterie zur Fahrzeugbatterie geflossen ist, haben wir ein Relais eingebaut, welches über den Zigarettenanzünder nur bei laufendem Motor schaltet.
  5. Smarten Batteriemonitor an Aufbaubatterie installiert um den Spannungsverlauf zu protokollieren
  6. Victron Smart Shunt an Aufbaubatterie eingebaut um auch die Ströme zu protokollieren
  7. Lichtmaschine überprüft, Ladebooster geprüft (das Fahrzeug hat keinen)
  8. Integriertes Ladegerät überprüft
  9. Zusätzlich ein externes Ladegerät von Victron (Smart Blue Charger) gekauft und getestet
  10. Aufbaubatterie extern geladen, Ladevorgänge und Spannung geprüft und protokolliert
  11. Alle auffindbaren Relais und Sicherungen geprüft. Dabei fiel eine defekte 80A Sicherung an der Fahrzeugbatterie auf. Diese ist ausgetauscht.
  12. Sichtkontrolle im Elektronik Kasten auf Beschädigungen oder lose Kontakte.
  13. Ladevorgänge, Verbrauch, Motorstart, im Victron Shunt geprüft

Das Smart Shunt zeigt, dass immer wieder zu scheinbar zufälligen Zeitpunkten innerhalb von 1-2 Stunden die Spannung plötzlich von 12,x auf 10,4 V fällt. Dabei zeigt es keinen Stromfluss, d.h. exakt 0 Ampere. Gleichzeitig zeigt die Grafik konstant einen Ladezustand von 100%.

Ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß was ich tun kann oder wo ich weiter nach dem Fehler suchen soll.
Meine einzige verbliebene Idee ist, dass möglicherweise irgendwo im Aufbau ein Kabel korrodiert sein könnte? Nur gibt es keinen Plan der Verkabelung und ich weiß nicht wie ich das feststellen kann.
Letztlich hat das Problem ja irgendwie eine "Zufallskomponente".

Ich freue mich über jeden Hinweis oder Rückfrage und hoffe dass jemand eine Idee hat, um mein geliebtes Fahrzeug zu retten.
Und ich bitte darum, mir eventuelle Formulierungsfehler nachzusehen :face_with_peeking_eye:. Das ist leider überhaupt nicht mein Fachgebiet, aber ich versuche mein bestes.

Beste Grüße,
Sabine

Hallo @Sabine_H

sei herzlich gegrüßt hier im Forum der Tüftler. Du hast ja sehr viel schon gemacht, so spontan fällt mir nichts ein.

Der Austausch einer defekten Sicherung ist nur die halbe Lösung des Problems. Die ist ja nicht ohne Grund durchgebrannt. Da könnte eine Ursache sein.

Hast du mal mit einem Multimeter die Spannung direkt am Akku gemessen? Vielleicht spinnt die Anzeige, weil vielleicht ein Draht gebroche ist?

Wenn Kabel korrodieren, dann kann das den Widerstand des Kabels erhöhen, aber nicht den Akku entleeren. Wenn ein Isolationsschaden vorliegt, dann kann das einen Kurzschluss auslösen und dann sollte eine Sicherung abschalten.

Wäre zu ärgerlich, wenn du die Kabelstränge freilegen müsstest. Vorher würde ich alle Verbindungen prüfen und nachziehen. Achte auf die richtige Reihenfolge: auf den Akku Kontakt gehört der Kabelschuh (Ringöse o.ä.) erst dann kommt eine Scheibe und dann die Mutter. Ist zwar selbstverständlich, aber wird gelegentlich doch falsch gemacht. Kontakte säubern hilft machmal auch. Feines Schleifpapier oder einen harten Schwamm kann man nehmen. Polfett gehört nicht zwischen die Kontakte, wenn überhaupt, dann nur außen auftragen.

Soweit mal mein Speicher potentieller Fehler.

Viel Glück und berichte weiter, gern auch mit Foto´s

L.G.

Das ist doch schon mal der beste Anhaltspunkt, den wir haben!
Dass die Batteriespannung innerhalb von 2 Stunden so weit absinkt, liegt ziemlich wahrscheinlich daran, dass plötzlich irgendein unbekannter Verbraucher zuschaltet und massiv Strom aus der Batterie zieht.
Die Messung Eures Smart Shunt passt da natürlich überhaupt nicht dazu - deswegen würde ich ins Blaue hinein einfach mal sagen, dass dieser Shunt Mist misst.
Zeigt der bei normaler Entladung überhaupt mal einen plausiblen Entladestrom an?
Und falls ja: Gehen vielleicht mehrere Kabel an die Batterie, und Ihr habt nur an eines davon den Strommess-Shunt angeschlossen? Ihr müsst wirklich alle möglichen Strompfade von der Batterie mit dem Shunt erfassen. Insbesondere auch das Kabel, das zum 230V AC-Lader führt. Auch der kann eine Macke haben und Strom aus der Batterie ziehen.

entweder hat eine batterie zellenschluss oder es ist ein massefehler

Wie passt das zusammen?

Hast du mal on dem Zustand die Spannung der Batterie direkt an den Batteriepolen gemessen? Mit dem DMM?
Oben wurde schon Unterbrechung (statt Verbrauch) vermutet, da bin ich dabei.

Zudem hatte ich gerade in meinem Camper auch einen Lichtstromfehler, abweichende instabile Spannung an den LED.
Auch ein Wackelkontakt in einer Steckverbindung, verborgen hinter genügend Innenausbau dass man da als letztes sucht.
Also, du musst deine Methode des Messens ändern, was du bordeigen siehst führt dich in die Irre. Sonst hättest du oder Werkstatt das gefunden.
Also Annahme: Die Batterie ist garnicht leer, sondern nur die leitung irgendwo mit wackelkontakt. Und in der Richtung prüfe mal nach.

Was misst der?

Jede an die Batterie angeschlossene Leitung kann einen Verbraucher oder Fehler haben. Wenn die Spannung abfällt ohne dass der Shunt etwas misst dann die (ungesicherte? und ungemessene?) Ladeleitung überprüfen. Nur weil da ein Trennrelais verbaut ist, heißt das noch lange nicht, dass da niemand etwas angeschlossen hat.

Und dann wäre noch die Frage, wie der Shunt die Spannung misst. Hängt der direkt an den Batteriepolen oder irgendwo auf Masse (> Kontaktprobleme mit Masse?) oder gar am Bedienpanel (Leitung zum Bedienpanel?)

Wie wird die Aufbaubatterie geladen?

Du hast wohl eine Blei-Säure als Starterbatterie und eine AGM als Aufbaubatterie. Da wäre eine Ladebooster etwas und regelmäßig ein externes Ladegerät, damit die Aufbaubatterie auch wirklich voll wird.

Du kannst dir die Batterien in kürzester Zeit ruinieren, wenn die nicht ordentlich geladen werden.

Und wie siehts dabei mit der Spannung direkt an der Batterie aus?

Ich würde erstmal eine Dose direkt per fliegender Sicherung und 2 poliger Leitung direkt an die Batteriepolklemmen hängen, damit du auch mal die tatsächliche Spannung der Batterie messen kannst.

Kann gut sein, dass die Leitung zum Bedienpanel (hängt daran auch der Shunt?) oder die Masseverbindung ein Kontaktproblem haben.

Auf die Bordmittel kannst du dich daher nicht mehr verlassen. Du benötigst ein Multimeter mit dem du direkt an der Batterie messen kannst (bzw. an einer günstigen positionierten Dose die direkt per fliegender Sicherung an der Batterie hängt).

Ich empfehle immer Dosen nach DIN 9680 zum laden per externem Erhaltungslader. Die kannst du auch zu messen nehmen. Musst du mit den Messspitzen nicht so aufpassen wie beim Zigarettenanzünder.

Hast du auch mal nach der Starterbatterie geschaut?

Sobald das Trennrelais geschlossen ist, gehts nämlich auch in die andere Richtung. Wenn die extern voll geladene Aufbaubatterie als Gel eh schon die höhere Spannung hat, als die Starterbatterie…

Ich würde einen Ladebooster verbauen, eine Dose direkt an die Aufbaubatterie zum Spannung messen / laden und einen Trennschalter für den Aufbau um den trennen zu können.

Ganz genau darauf tippe ich auch: Mutmaßlich gibt es da eine ungemessene Leitung, die der Shunt nicht erfasst, und an der hängt der "Bösewicht", der die Batterie leersaugt.

elektrochemisch passt der spannungsabfall zu alu / eisen vielleicht isses auch schlecht verbundene copper clad alu leitung oder schlechte verbindung zum aufbau. wenn beide batterien gut sind ist massefehler am wahrscheinlichsten

Wie wäre es denn einmal mit einer AC/DC- Stromzange, die es inzwischen für unter 50€ zu kaufen gibt. Die hat bei der Fehlersuche drei Vorteile:

Erstens kann man den Strom durch das Kabel messen, ohne es aufzutrennen und

Zweitens kann man das Kabel bewerten, ob es zum Strom passt. (Wer weiß denn schon genau, was der Vorgänger so gebastelt hat,:woozy_face:)

Drittens kann man die Stromrichtung erkennen, der Strom kann bei einem Wohnmobil zwischen Ladegeräten, Lichtmaschine und diversen Batterien, defekten Trennelais etc. auch schon Mal ganz anders als gedacht fließen.

Viel Erfolg.

Ein Link zu einer von vielen AC/DC-Zangen:

Und ich vermute mal, dass das sogar die Starterbatterie sein könnte (sofern regelmäßig gefahren wird)

In der einfachsten Ausführung wird das Trennrelais per D+ geschalten.
Starterbatterie hat als Blei-Säure eh schon eine etwas geringere Spannung und wenn größere Verbraucher laufen ( volle Beleuchtung + Lüftung + Radio ) bei einer gemütlich niedrigen Drehzahl, dann ist die Spannung der Starterbatterie relativ niedrig, weil mitunter die Lichtmaschine weniger liefert als gerade verbraucht wird.

Könnte daher passieren, dass die volle Aufbaubatterie die Starterbatterie lädt. Mit einem Ladebooster passiert dir das nicht und der ist insbesondere bei unterschiedlichen Batterietypen eh zu bevorzugen.

Andererseits kann da ein anderer Verbraucher an einer ungemessenen Leitung hängen oder es könnte auch irgendwo ein blanker (Sicherung löst bei geringen Querschnitten und schlechtem Kontakt nicht unbedingt aus) oder ein Kontaktproblem sein. Daher auch direkt an den Batterien messen mit einem Multimeter.

Aber letztendlich muss da der TE vor Ort eins nach dem anderen ausschließen. In der Kfz-Elektrik ist leider alles möglich.

Guten Abend und zu allererst einmal vielen, vielen, vielen Dank für all die großartigen Antworten, Ideen und Tipps. Mit scheint hier ist mehr Fachwissen als in allen Werkstätten, wo ich bislang war. :upside_down_face:

Ich werde das alles durchgehen und recherchieren und dann nach und nach prüfen und mich mit Ergebnissen zurückmelden, sobald es etwas neues zu berichten gibt.

Ein dickes Danke wollte ich aber schon mal rückmelden!

Irgendwie kann ich keinen neuen Eintrag mehr erstellen, daher schließe ich mal gleich hier an:

Zu Alexx

Der Shunt zeigt bei normaler Entladung sehr plausiblen Entladestrom an. Ich habe damit alle Verbraucher überprüft, bei jeder Zuschaltung einer Leuchte, kann man genau die Veränderungen sehen und es scheint ziemlich gut zu passen. Zusätzlich habe ich mir einen Zangenmessgerät geprüft und die Werte stimmten überein.
Daher würde ich davon ausgehen, dass das soweit in Ordnung ist.

Aus dem Kasten wo die Elektrik drin sitzt kommt genau ein Kabel an die Batterie. Dies schließt den 230V Lader mit ein.
Ich habe den Fehler gemacht, wie ich jetzt von euch gelernt habe, dass ich den Batteriemonitor und zusätzlich direkt an den Minuspool der Batterie angeschlossen habe und nicht hinter den Shunt. Das habe ich jetzt erstmal abgeklemmt.
Da der Fehler aber schon auftrat, bevor ich den Monitor installiert habe, würde ich das als Ursache aber ausschließen.

Jetzt gerade habe ich nach vollständige geladener Batterie eine Kühlbox angeschlossen, die konstant über 4 A zieht und beobachte den Entladevorgang genau und achte auf einen eventuellen Spannungsabfall. Ich werde berichten. Bislang scheint der Shunt sehr akkurat zu messen.

Zu Carlos

Ich habe anfangs nur direkt an den Polen der Batterie gemessen mit DMM, sogar mit drei verschiedenen. Die Messwerte stimmten exakt mit dem Batteriemonitor und dem Shunt überein. Auch die eingebaute Messtafel passt, bis auf minimale Abweichungen. Daher verlasse ich mich jetzt auf die installierten Dauermessgeräte. Sollte ich trotzdem immernoch manuell messen?

Was meinst du denn mit "Unterbrechung statt Verbrauch"? Das habe ich nicht verstanden.

Ein Wackelkontakt hinter dem Innenausbau... Klingt plausibel. Nur wie kann ich das prüfen oder finden ohne alle Möbel und Böden rauszureißen?
Ich habe seit einigen Jahren zwei Unterbauleuchten in der Küche und am Bett, die irgendwo einen Wackelkontakt haben (gehen nur manchmal an, leuchten schwach etc). Könnte das möglicherweise eine Ursache sein und sollte ich die Lampen mal ausbauen? Ich benutze die kaputten einfach nicht, weil ich genug andere habe.
Außerdem kann ich über das Bedienpanel Heizung, Wasser, Leuchten und AUX separat ausschalten. Damit sollten die Leuchten doch stromlos sein, oder?

Während ich noch eure Antworten durchsehe, habe ich folgenden Test gemacht:

  1. Batterie im Fahrzeug voll geladen
  2. Batterie ausgebaut und extern nochmal geladen
  3. Batterie eingebaut, Shunt in Minuspol angeschlossen
  4. Deckenlicht angeschaltet und eine 12V Kühlbox über Zigarettenanzünder auf Max eingeschaltet.

Bei etwa 4,7A ging die Spannung langsam und kontinuierlich runter und ich habe immer beobachtet und aufgeschrieben. Nach gut einer Stunde war die Batterie von 12,77 auf 12,4V runter. Dann fiel die Spannung innerhalb von vier Minuten plötzlich schnell ab. Bei 11,25 V gab das Bedienpanel Alarm.
Ich habe die Kühlbox ausgeschaltet, nach vier Minuten waren wir wieder bei 12,63 V. Die geladene Batterie hat also genau 5,8 Ah geliefert.....
Ich habe die Grafik gespeichert, kann das Bild aber gerade nicht hochladen.

Daraus schließe ich, dass die Batterie schon wieder defekt ist. Nach 5 Monaten.
Irgendwas scheint also die Batterie immer wieder zu zerstören.

Das kann nicht der Grund sein, warum die Batterie schneller leer wird.

Im Grunde genommen darfst du dem in deiner Lage nicht vertrauen. Zumindest musst du das Testen. Der Grund ist ganz einfach: du hast irgendeinen ungewöhnlichen Mist in deiner Anlage, sonst hätten Werkstätten das gefunden. Und den findet man nur mit ungewöhnlichen Methoden.

Wieviel Ah hat die Batterie denn neu? Und wie oft hast du die schon in der Spannung so runtergefahren? Was ist das für ein Akku? Genauer Typ?

Ich nehme an das ist ein Bleiakku. Die können normalerweise etwa 500 Zyklen. Wenns gut lauft. Aber Bleiakkus dürfen nicht leer herumstehen, dabei leiden die. Immer schön voll, wenig Zyklen: das mag ein Bleiakku.
Ich würde nicht ausschließen, dass dein Akku schon wieder Runter ist.
Mein Tip: testen, Fehler finden, und auf LiFePo akku wechseln. Die machen 3000 Zyklen, und die kann man auch leer stehen lassen. Bis zu einem Jahr. Den Blei kriegst du ohne Laden nichtmal ubern Winter. Lifepo wiegen halb soviel wie Bleiakkus, mit gleichem Gewicht kriegst du doppelt solange Kühlbox.
Kleines Problem bei lifepo ist die max Ladespannung, aber das klären wir, wenn du das machst.
Zur Info, ich hab selbst ein Womo.

Tip: Batterie rausnehmen und mal halbe Stunde auf ca. 16V laden. Kühlboxversuch wiederholen. Wenn die Batterie nur sulfatiert ist erhöht sich die Kapazität. Bei kaputt (Plattenbruch) bleibt die Kapazität gleich

Wenn sulfatiert ist die Leitung zum aufladen wahrscheinich fehlerhaft oder aus anderem Grund ist nachladen zu schwach. 12,6-12,7V ist die Ruhespannung für volle Batterie eigentlich würde das passen

Hat die Aufbaubatterie einen solarlader mit dran?

Kann man bei der Aufbaubatterie Wasser nachfüllen?

Blei Gel.
@tageloehner , gilt dein Vorschlag auch dafür?

Nochmal die Frage, welche Kapazität hat die?

Halbe Stunde geht noch. Man sollte beim ausgleichsladen bei C/50-C/100 bleiben.

Bleigel braucht eig länger zum voll laden wie offene Batterie. Da muss schon viel gefahren werden bis die ganz voll ist

Danke, Carlos.

Die Batterie ist eine EXIDE ES900 Equipment GEL 80Ah (sorry, ich hatte im ersten Beitrag fälschlich 95Ah geschrieben).
Die war drin, als ich das Fahrzeug gekauft habe und ich habe die zweimal exakt identisch nach gekauft.

Diese Batterie habe ich am 23.12.2025 gekauft, voll geladen und eingebaut. Seitdem war ich mit dem Fahrzeug immer nur mal für 2-3 Tage unterwegs, habe Minimum alle vier Wochen Landstrom für 1-3 Tage angehängt und regelmäßig kontrolliert.

Der erste "Absturz" war etwa zwei Wochen nach Einbau. Da das Fahrzeug in der Scheune stand habe ich erst später auf dem Messprotokoll gesehen, dass die Batterie wohl etwa 10 Tage bei 10,4 V hing.
Seitdem hatte ich etwa 10-15 solcher Abstürze, habe immer mindestens am zweiten Tag danach eine Stromsäule aufgesucht.

Ich wollte gerne auf LiFePo wechseln, aber leider ist meine interne Ladeelektronik dafür nicht ausgelegt. Mein Ladegerät kann laut Anleitung nur Blei, hat keine AGM Kennlinie und Li natürlich auch nicht.
Ich habe mir ein Angebot für eine komplette Umrüstung auf Li mit Solar machen lassen - das lag aber über 8.000 Euro und übersteigt leider meine finanziellen Möglichkeiten. Zumal sie mir keine Garantie geben wollten, dass der Fehler andschließend behoben ist...

Welche Ladespannung hat denn dein Bleiladegerät? Da kann man notfalls was tricksen, dass das geht. Ganz notfalls lasst man den Lifepo die 14,4 V aushalten.
Welche Ladespannung macht die Lichtmaschine?

Bekommst du einen Spannungsverlauf angezeigt? Welchen Fehlerstrom kann man daraus vermuten? Kurzschluss oder eine Entladung?

Ist gar kein solar montiert? Wenns nur selten bewegt wird, reicht ein 12V 10W Panel ca 18-20€ zum frisch halten. Einfach vorn ins Fenster legen