Kastenwagen, Aufbauelektrik fällt immer wieder plötzlich aus

Einbausituation/verfügbarer Platz für neue Batterie

Ich kenne Trittstufen nur so, dass sie nicht automatisch bis zur Endlage fahren. Dann kann es bei solcher Beschadigung zwar Kabelprobleme geben, aber Strom fliesst ja nur wenn du von hand den Schalter drückst.

Ladegerät und Elektronikkasten




Das stimmt, man muss ja den Schalter drücken.
Tatsächlich wird aber auch bei mir beim Motorstart die Stufe automatisch eingefahren, falls sie noch draußen ist.
Ich benutze die aber so gut wie nie.

Erstaunlich!
Ich prüfe nochmal die anderen Ladevorgänge im Batteriemonitor.

Und dann werde ich den Teil mal übersetzen lassen, wo man da was schalten können soll

Der Batteriemonitor hängt zumindest vor dem Shunt und wird durch den nicht mitgemessen. Hast du mal die Stromaufnahme gemessen, was der zieht?

Das ist mir nochmal aufgefallen.

Das Trennrelais ist im Stillstand offen.

Es schließt bei laufendem Motor, um die Aufbaubatterie an die vom Generator geladene Fahrzeugbatterie anzuhängen.

Im offenen Zustand können aber kein 200 mA Zur Fahrzeugbatterie fliessen...

Entweder ist das ein Fehlschluss.... Oder das waren die 150 mA, die zum Panel gehen.

Es kann noch sein, dass das Trennrelais im Scheiber "klebt", also immer geschlossen ist.
Da muss noch geprüft werden.

Krass. Das sind über 3Ah am Tag. Damit ist nach 2-3 Wochen die Batterie leer, wenn man das mal vergisst

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So ist das. Aber es wundert mich auch. Solche Panels gibts schon ewig und sind/waren immer auf geringen Eigenverbrauch optimiert.

Da muss auch noch geprüft werden, wofür der Verbrauch ist.

naja Hauptrelais 100mA und bissel Mikrocontroller/Sensoren denk ich.

Auch wegen sowas hab ich gesagt kleines Panel mit eingebautem Laderegler. Dranklipsen fertig

Für ein Hauptrelais nimmt man ein bipolares/impulsgesteuertes.
Null verbrauch in beiden Stellungen.

oder 100mA fürs Touchpanel?

Jedenfalls kommen wir der Sache schon näher.
~150mA über 2-3 Wochen in der Scheune (erste Tiefentladung der neuen Batterie) summiert sich auch. Dazu noch ein paar mA für den Shunt und den Batterie Monitor …

Nö natürlich nicht.
Nur als schnelle Notlösung die keinen Monteur benötigt.

Bist du dir sicher?

Ich kann zwar absolut kein französisch aber da stehen 20A die auch eher zur Batterie passen würden als 2A.

Mit Landstrom sollte eine Ladung dann kein Problem mehr sein.

Wenn du mal wieder fährst, dann achte mal etwas auf die Spannung während der Fahrt. Wenn die Lichtmaschine nicht überfordert ist und du die 14V schaffst, dann wäre der manuelle Schalter für das Trennrelais der manuell erst bei entsprechender Spannung zugeschalten wird (wie von @carolus ) vorgeschlagen, tatsächliche eine billige Möglichkeit. (Ladebooster ist trotzdem die deutlich bessere Lösung).

Du hast oben mal 4A Ladestrom genannt. Es kann sein, dass du deine Batterie in den ersten 3 Wochen schon dermaßen geschädigt hast, dass die schlichtweg nicht mehr aufnimmt. Entscheidend für den Ladestrom ist die Spannung (daher die ganze Diskussion hier mit dem Ladebooster) und eben auch, was die Batterie aufnehmen kann.

Und bei dem Standyverbrauch lieber für eine tägliche Ladung sorgen. PV-Modul ~100Wp oder mehr ist da wirklich eine gute Wahl.

Das Bedienpanel ist wirklich ziemlich dumm...
Aber diese 150 mA hat's nur, wenn es eingeschaltet ist. Wenn ich das Fahrzeug über Nacht oder in der Scheune abstelle, dann schalte ich es aus und der Verbrauch ist weg. Dann ist die Anzeige aus, aber eben auch die Wasser, Licht, Heizung und alles.

Ich vermute das Display verbraucht eine Menge. Und wenn das Display auch noch seine Beleuchtung einschaltet, dann wird es noch mehr.

Das war ja auch der erste Grund auf Fehlersuche zu gehen, weil die Batterie sich kontinuierlich selbst entlud, wenn das Fahrzeug abgestellt war. Damals waren das kontinuierlich 350 mA.

  1. Lösung: Wir haben einen Funk-Trennschalter eingebaut um die Aufbaubatterie schnell abklemmen zu können. Den hat die Werkstatt dann zwei Wochen später wieder ausgebaut und behauptet, der sei kaputt und an allem schuld.
  2. Lösung: Wenn man das Display ausgeschaltet hat, war immer noch ein dauerhafter Verbrauch von 200mA da, für den kein Verbraucher zu finden war. Nachdem mein Vater stundenlang alles durchgemessen hat, stellte sich dann heraus, dass kein Trennrelais existiert oder dieses kaputt ist. Wir haben keins gefunden und die Aufbaubatterie war permanent mit der Fahrzeugbatterie verbunden und hat diese nachgeladen. Dann haben wir einen manuellen Schalter eingebaut um die Batterien zu trennen. Und siehe da, der Strom im Shunt war auf dauerhaft 0,0A. Dann stellte sich aber heraus, dass das Relais selbst 200mA zieht und wenn ich beim Abstellen in der Scheune mal den Schalter vergessen hätte auszumachen hatte ich damit beide Batterien getötet.... Daher dann die Lösung über die Zündung.... Wenn man alles einstöpselt sind die Batterien dann bei Zündung verbunden. Das Relais wird von der Fahrzeugbatterie gespeist.

Ich hänge mal die Verbrauchswerte an:

Aber das alles ist zwar großer Mist von den Konstrukteuren bei Rapido, aber es hat ja nichts mit dem plötzlichen Spannungsabfall an der Batterie zu tun, oder?

Da muss also noch zusätzlich das Ladeproblem sein oder irgendwas anderes.

Jetzt gerade läuft der Kühlbox Test. In 40 Minuten wissen wir, ob die Batterie wieder zum gleichen Zeitpunkt aufgibt.

Anschließend würde ich die beiden alten Batterien auch mal mit der Kühlbox entladen um zu sehen, ob eine von denen noch ansatzweise funktionsfähig ist.

Parallel würde ich dann eine neue Batterie kaufen und lese dafür nochmal nach, was ihr mir dazu geraten hattet. Die Li Batterie für 400 Euro könnte ich gerade noch bezahlen. Ich müsste nur Mal gucken, wo die eventuell lieferbar ist.
Falls ihr mir doch wieder zu einer Gel-Batterie raten würdet, wäre die Frage ,wo ich die am besten kaufe. Denn wohl nicht im Internet bei A. wegen der Gefahr durch Beschädigung durch den Versand?

Absolut sicher in dem Sinne, dass ich das in der Victron App von Shunt abgelesen habe. Zur Kontrolle nochmal überschlagsweise nachgerechnet mit der Leistungsanzeige an der Ladesäule.

Zur Spannung auch absolut sicher, dass es zu dem Zeitpunkt so war.
Ich prüfe nochmal den Verlauf im BM

Am 15.6. war der letzte Absturz:

Am 16.6. gegen 19 Uhr bin ich zur Stromsäule gefahren ( halbe Stunde etwa). Das interne Ladegerät zeigt 13,8V:

Am Morgen habe ich das Kabel aus dem Anschluss am Fahrzeug gezogen, habe die Sicherung im Elektrokasten rausgenommen, das externe Victron Ladegerät angeschlossen und das Kabel durchs Fenster geführt.
Hier sehe ich 14,4V. Aber scheinbar befindet des Ladegerät die Batterie für ausreichend geladen und schaltet schnell auf Erhaltungsladung.
Gegen 10 Uhr habe ich das externe Ladegerät abgezogen und die Sicherung wieder reingemacht.
Gegen 13 Uhr bin ich nach Hause gefahren (ca. 30 Minuten) und habe anschließend die Batterie ausgebaut und in die Wohnung mitgenommen.
15:30 Uhr etwa den BM wieder angeschlossen.
Kurz nach 17 Uhr mit dem Victron Ladegerät Zuhause in der Wohnung die ausgebaute Batterie nochmal geladen. Spannung 14,4V.
Nach Abschluss des Ladevorgangs gegen 22 Uhr die Batterie wieder ins Auto gebracht und mit dem Kühlbox Test begonnen. Da hatte ich den BM scheinbar nicht angeschlossen

Allerdings ist die letzte Messung vom BM um 21:25 13,22V.

Die erste Messung vom Shunt um 22:05 war aber 12,77V

Von Beginn an bei Landstrom immer 13,8V






Man sieht aber da, dass er am Anfang (Dezember, Januar, Februar) noch lange geladen hat. Um die zehn Stunden macht ja ungefähr Sinn. Seit einigen Monaten lädt er immer nur kurz für zwei Stunden und schaltet danach ab

Da steckt der Trick der Gelbatterie drin. Wenn die Spannung nur 13,8 V wäre, zieht die halt nicht genug.

Ich dachte daran, eine LiFePo abzuklemmen, wenn die Spannung zu hoch wird. Wir dürfen Sabine auch nicht mit komplizierten Einbauten auf die schnelle überfordern. Sie schrieb oben, dass dringend eine Lange fahrt geplant ist, ohne Zeit für Umbauten.

Da gibts genug flexible, die ohne Einbau zu nutzen sind

Die Kühlbox an der ausgebauten Batterie hat 1:30 Stunde durchgehalten. Bei 12,4 V sah es kurz noch ok aus, dann ist die Spannung rapide abgefallen und ich habe abgebrochen

Im Grunde also das gleiche Verhalten wie im Auto

Die Batterie war voll geladen voher? Wieviel Strom zieht die Kühlbox denn?

Ich würde die Batterie jetzt nochmal komplett vollladen und nochmal mit Kühlbox entladen.

Wenn die dann auch viel zu schnell leer wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Batterie kaputt ist.

Die Batterie war voll geladen.
Die Kühlbox hat 4A.
Der Test ist ja gestern schon nach 1:10h abgebrochen. Ich wiederhole es neben nochmal

Ich prüfe gerade noch den Vorgänger der aktuellen Batterie.