Kältebringer KBO9-R290, KBO12-R290, KBO18-R290 Sammelthread

Was für eines hast du eingebaut? Normales KFZ Schrader oder speziell für Klima? Mit Spezialtool oder neu befüllt?

Also bei meiner Mitsu ist das Kältemittel odoriert.
Bei der KB290 stand das, wenn ich mich recht erinnere, auch so im Handbuch.

Das Vereisungsmuster finde ich jedenfalls auch interessant. Kostet mit Sicherheit Effizienz.
Bin gespannt ob Du die Ursache ermitteln kannst.

Das wäre nur ein Grobtest. Wenn du wirklich feine Undichtigkeiten herausfinden willst, darfst du keinen Schaum auf die Stelle geben, sondern Spüli möglichst komplett ohne Blasen. Schau dir mal die Bilder hier an:

Besonders Bild 4. Sowas sieht man nur, wenn man schaumfrei aufträgt.

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Wegen dem Druck war ich mir nicht so sicher ob da normale Autoventile passen. Habe mir das geholt: MAGT Ventilkern Werkzeugsatz, 102 Stück Sortiment A/C R134a/R12 Kühlreifen Ventilschaft Werkzeugkerne für Austausch und Wartung von Klimaanlage : Amazon.de: Auto & Motorrad

Hallo SunnyPete,
danke für den Hinweis. Ich habe mir die Anleitung von Kältebringer noch einmal genau angesehen und keinen Hinweis darauf gefunden, dass das Kältemittel odoriert wird.
Ich würde das allerdings bevorzugen und finde es super, dass deine Mitsu das bereits hat. Damit besteht eigentlich keine Gefahr mehr, einen Gasaustritt nicht zu bemerken.
Wie ich aber schon gesagt habe: Ich selbst habe absolut nichts gerochen, obwohl der Gaswarner auf Vollausschlag war. Den Geruch kenne ich eigentlich sehr gut, da wir in der Firma sowohl das Gas für die Stadt als auch für unser Kraftwerk odorieren. Da reichen schon kleinste Mengen, damit man es deutlich wahrnimmt.

Ich muss nochmal meine Anleitungen raus kramen. Dachte echt es stand bei beiden drin, aber evtl. würfel ich da durcheinander.
Hast Du nachgelesen ob bei dir ein Gasdetektor drin ist? Bei mir ist er verbaut und konnte ihn mit einem Feuerzeug auslösen. Also ein wenig Gas im Einzugsbereich ausströmen lassen hat ihn ausgelöst (Anlage war auf nur Lüften) aber bei der Menge bestand auch kein Risiko.
KB scheint ja nicht immer vom gleichen OEM zu kaufen, also kann sich das unterscheiden.

Aus dem Handbuch der Mitsu:

Das der KB habe ich in der Werkstatt, schaue ich vielleicht morgen mal danach.
Ich zweifel aber gerade am Leck-Detektor bei der Mitsu, evtl. war da was anderes schief. Denn im Handbuch steht davon nichts. Muss ich nochmal testen. Bei der KB hat der definitiv angeschlagen. Anlage geht aus, das typischer Rauchmelderpiepen ertönt und die Temperaturanzeige schaltet auf FE oder ER (weiß ich nicht mehr genau). Leider hat der auch schon beim Grillen auf der Terrasse und durch Bioabfall (den ich kurz darunter abgestellt hatte) ausgelöst :smiley:
Generell mache ich mir aber 0.0 Sorgen wegen dem Gas. Wenn die Anlage läuft, kann das Leck nicht groß sein. Ich lüfte sowieso regelmäßig somit verbleibt da Gas nicht um Haus und meine Räume sind so groß, dass es eh nicht zundfähig würde.
Übrigens könnte man auch mal einen MQ6 für 1,20€ bei Ali kaufen, an einen ESP schrauben mit ESP-Home und schauen ob der empfindlich genug für eine Leckerkennung ist. Bisher habe ich nur einen MQ2 verbaut. Als Rauchmelder in der Garage, da dort eh ein ESP für die Torsteuerung und Öffnungserkennung verbaut ist. Rauch detektiert er auf jeden Fall ziemlich gut. Ich sehe zumindest einen Anstieg wenn ich mein Auto aus oder einparke. Aber der MQ6 könnte eine Idee sein, vermutlich ist er nicht empfindlich genug, aber er ist billig genug es zu riskieren :smiley:

Bezüglich Geruch gibt es hier jetzt auch Fortschritte. Ich habe heute alle Fenster und Türen aufgemacht und die Anlage durchlaufen lassen. Danach wieder alles zu gemacht und ins Wohnzimmer gesetzt, jetzt habe ich keine Augenreizung mehr.
Es riecht noch leicht nach "dicke Luft" wenn man ins Zimmer kommt aber auch das hat schon stark nachgelassen.
Also waren eventuell doch "nur" Ausdünstungen von irgendwelchem Kleber oder so.

Da habe ich mal wieder etwas Neues gelernt – danke dafür.
Den MQ-6-Sensor kannte ich bisher noch nicht.

Ich wusste außerdem nicht, dass Kältebringer seinen Innengeräten bereits einen Gasdetektor spendiert. Das finde ich wirklich gut und werde mir das definitiv einmal genauer anschauen bzw. ausprobieren.

Hier noch einmal ein wichtiger Hinweis aus der Betriebsanleitung:
Bitte beachten Sie, dass Kältemittel geruchlos sein können.

KB bezieht einfach von zuvielen OEMs. Meine ist identisch zur Midea ALL EASY BLUE 3,5 kW.

Ich hätte da nochmal 2 Fragen zu der KB09:

  1. Hat schon jemand herausgefunden wie man diese Anlagen lokal steuern und auslesen kann?Also ohne Tuya cloud?

  2. Warum verbraucht die Anlage im Standby alle paar Stunden für ca. 30 min etwa 160 Watt, obwohl sie gar nicht läuft?

  1. TCL & Kältebringer Split-Klimaanlagen lokal steuern – smart mit ESP32 & Home Assistant, ganz ohne Tuya oder Cloud - #196 von Wurstsalat - Allgemein - simon42 Community
  2. Kann ich bei meiner KB12 von Midea nicht beobachten. Siehst Du da nur bei negativen Temperauren?
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Danke, den Thread hatte ich wohl irgendwie übersehen.

In dem Zeitraum der Messwerte war es ca. 3-4 Grad warm. Meinst du die Bodenheizung wird angesteuert? Macht aber auch keinen Sinn wenn sie aus ist. Ich werd mal beobachten ob das noch auftritt wenn es ende der Woche wärmer werden soll.

Ich könnte die Anlage auch automatisiert vom Strom trennen. Hätte das irgendwelche nachteile?

Da sollten mich andere korrigieren, aber die Anlagen sollten in der Regel nicht vom Netz getrennt werden. Bei meiner steht dies sogar explizit im Handbuch (z.B. weil der Gasdetekor nicht funktionieren würde). Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass vielleicht Bauartbedingt ein Element in der Außeneinheit (außer der Wanne) beheizt wird bei niedigen Temperaturen um die Lebensdauer zu erhöhen oder Schäden zu vermeiden.

Ich würde die Installationhinweise im Handbuch anschauen und beobachten ob das auch bei höheren Temperaturen noch passiert.

Normal ist es bei Split-Klima so: Wenn du sie erstmal abgeschaltet hast, darfst du sie auch vom Strom trennen ohne irgendwelche Nachteile. Du musst allerdings vor dem Einschalten die Anlage erstmal 1-2 Stunden wieder am Netz haben, damit eine mögliche Ölsumpfheizung aktiv werden kann.

Bei den R290 Anlagen kommt nun noch das Thema Sicherheit hinzu, wie schon geschrieben wurde: Der Gassensor kann nur funktionieren, wenn sie auch angeklemmt ist. Weil das aber wohl nur ein simpler Sensor ist, der dann Alarm schlägt, könnte man den auch durch einen separaten Alarmsensor ersetzen.

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Wegen des ungleichmäßigen Vereisungsbildes der Außeneinheit hatte ich KB um einen Austausch gebeten. An dieser Stelle muss ich KB echt loben. Die Erreichbarkeit per Mail war super. Das alte Gerät (KBO12-R290) wurde von GLS abgeholt und das neue wurde paar Tage später geliefert.

Leider zeigt auch das Austauschgerät das gleiche Vereisungsmuster. Scheint wohl normal zu sein. Inbetriebnahme fachgerecht, Evakuiert, Dichtigkeitstest, Leitungslänge: 3 Meter

Also meine KBO12 vereist auch nicht ganz gleichmäßig, aber “okay”.

Gab es auch ein “echtes” Problem, oder ging es nur um die Optik?

Eine Anlage, die 1/4 - 1/3 des Wärmetauschers nicht nutzt, wäre dann aber schlecht designt. Damit verliert die einiges an Effizienz.

Aber gut zu wissen, dass es kein Einzelfall ist.

Definitiv. Ich würde da ja nicht pauschalisieren, aber man kriegt was man zahlt… wobei ich mit meiner kb12 jetzt nicht komplett unzufrieden bin und ganz ehrlich auch noch die Frage geklärt werden muss, wie lange das Ding läuft.
Das Vereisungsmuster an der MSZ gefällt mir jedenfalls viel besser :smiley: Aber bei meiner Midea KB12 ist es eigentlich auch großteils okay. Was im Bild nicht so rüber kommt ist, dass die Innen schon auch an den “blanken” Stellen vereist ist.

Hallo zusammen,

ich wollte mich noch einmal melden und ein kleines Update zu meinen Optimierungen am Kältebringer KO09 geben.

Vorab möchte ich wie schon gesagt wurden, den Service von Kältebringer loben. Die waren wirklich schnell, freundlich und hilfsbereit. Ich hatte in den letzten Tagen mehrere Gespräche mit dem Support und wurde immer gut beraten. Das verdient eine positive Rückmeldung.

Ausgangsproblem

Das Hauptproblem war die Lautstärke des Außengeräts, insbesondere des Kompressors. Dieser hat stark vibriert, und die angeschlossenen Rohrleitungen haben die Vibrationen weiter übertragen. Zusätzlich war im Innengerät ein unangenehmes Dröhnen zu hören, vor allem im Heizbetrieb.

Durchgeführte Optimierungsmaßnahmen

  1. Ich habe alle Gehäuseflächen der Außeneinheit mit ein bis drei Lagen Antidröhnmatten beklebt, auch oberhalb und unterhalb des Ventilators.
  2. Zusätzlich habe ich die Leitungen zum Kompressor und vom Kompressor ebenfalls mit Antidröhnmatten beklebt.

Diese Maßnahmen hatten einen deutlichen Effekt. Das Gehäuse vibriert wesentlich weniger und auch die Leitungen schwingen kaum noch. Nach der Entkopplung war der Ventilator das lauteste Bauteil. Entfernt man die Lüfterabdeckung, arbeitet der Ventilator auch hier deutlich leiser.

Wichtiger Warnhinweis!!!!!

Das Entfernen der Lüfterabdeckung ist gefährlich und sollte nicht ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die Gefahr besteht nicht nur durch das Hineingreifen in den laufenden Ventilator.

In einer anderen Anlage auf unserer Arbeit hatte sich ein größerer Kunststoffventilator während des Betriebs vollständig zerlegt. Das Gehäuse (Kunstoff) wurde dabei durchschlagen und Teile des Ventilators wurden mehrere Meter weit geschleudert. Einige Stücke steckten anschließend sogar in den Sandwichplatten der Außenwand. Seit dem habe bei uns alle Kundstoffgehäuse eine Art Kettenhemd bekommen.

Wer die Lüfterabdeckung entfernt oder verändert, muss unbedingt geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Ein ungesicherter Betrieb ist lebensgefährlich!!! Wobei ich aber nicht glaube, dass dieses dünnen Kunststoffteil vor dem Ventilator irgentetwas bringen würden wenn sich der Ventilator zerlegen würde.

Ergebnis

Die Außeneinheit ist jetzt insgesamt deutlich leiser. Die Maßnahmen waren erfolgreich.

Dröhnen im Innengerät

Das Dröhnen ist besser geworden, jedoch nicht vollständig verschwunden. Es tritt vor allem im Heizbetrieb auf, wenn die Druckseite im Gebäude liegt. Im Kühlbetrieb ist es ebenfalls vorhanden, aber am Außengerät durch fehlende Resonanzflächen weniger hörbar.

Weitere Schritte

Ich vermute, dass das Dröhnen durch die Druckimpulse des Kompressors entsteht. Diese Druckstöße regen die Kältemittelleitung zu Resonanzschwingungen an.
Um diese Resonanz zu entschärfen, werde ich die Leitung wahrscheinlich verlängern müssen.
Ich hatte gehofft, dass die Maßnahmen mit den Antidröhnmatten dieses Problem bereits lösen.

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