Kälte macht Wärme: Wie Klimaanlagen Städte aufheizen

Besser wäre sowieso Bus und Bahn. In Städten ist man damit auch wahrscheinlich schneller und günstiger unterwegs. Da fährt alle paar Minuten ne Bimmelbahn und man muss keinen Parkplatz zahlen. Wer meint er wäre schneller, Taxi. Oder eben kleine Nuckelpinnen. Deswegen ja unfassbar teuer machen. Dann kann jeder Millionär weiter rumheizen, aber es kostet dann enorm viel. Was gerecht wäre. Dann haben alle was davon. Und woanders reicht es auch schon mit guten Anbindungen. P+R und geteilte Autos wären praktisch. Einer fäht von A nach B, der Andere von B nach A.

Aber das führt dann schon zu weit. Wir waren bei Städten.

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Den letzten solltest Du mal erklären.
Meine eigenen Erfahrungen sind diesbezüglich völlig unproblematisch.
Natürlich ist die Nutzung entspannter, wenn man über eine eigene Wallbox verfügt oder wenigstens in unmittelbarer Nähe zu Wohn- oder Arbeitsort eine Ladesäule ergattern kann.
Aber man kann inzwischen fast auf jedem Discounterparkplatz laden, beim Baumarkt, in Parkhäusern.
Man muss sich drauf einlassen, aber für mich ist der Benziner mit LPG dennoch gestorben.

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Wir sind z.B. eine Kreisstadt. Da findest du genau zwei Schnelllader. Und vielleicht knappe 10-15 22kw Ladestationen. Das war es. Stell dir das Chaos vor es hätten bei uns 30% ein BEV und keine eigene Wallbox. Weder bei unserem Toom, noch beim Edeka gibt es Ladestationen. Geplant scheint etwas zu sein, zumindest beim großen Edeka.

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Mobile Wallbox geht auch nicht bei jedem.

Aber wenn jeder irgendwann eine Klimaanlage hat, hat er auch eine Balkonsolaranlage und eine Randsteinladedose?

So mobile wallbox im Backsteinformat können ja alles was die Wand Dinger auch können.
Die sagen nur dem Auto wieviel Strom es ziehen darf und haben meißt noch ein bisschen Sicherheitselektronik dabei.

@Topic

Fensterverschattungen / verschattende Überdachungen vor Fenstern und Türen sind die Vorläufer von Klimaanlagen des "Wohlstandes".

Jetzt kann man Balkonsolar und Verschattung und Klimasplit zum heizen und kühlen :smiling_face_with_sunglasses:

Gefühlte 99% wollen das nicht wahrhaben. Ich hab auf dem Grundstück verteilt 4 St 32A CEE Steckdosen und fertig. Besucher können sich die Ladestelle aussuchen.

Und was das Theater mit "Überschußladen" soll werde ich wohl nie verstehen. Wenn die Karre Strom dringend braucht lade ich sie aus Solar oder notfalls Akku. Scheint ein paar Tage die Sonne, ist das EV in wenigen Stunden knackenvoll. Was soll das "Überschußladen mit teurer Mauerkiste da bewirken?

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Klimaanlagen in Autos brauchen gerne 1-2 kW wenn sie laufen. Also Verlustleistung.

Viele Fenster, viel Sonne, viel Wärme.
Und dann mühsam wieder rauspumpen.

Und bei Verbrennern wird dann wohl das 3-4 fache an Energie fürs Kühlen benötigt. Alles Wärme, die die Autos abstrahlen/produzieren.

In der Stadt sind die Autos echt ungeeignet.

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Unsere Kiste benötigt im Sommer 13,5kWh im Schnitt inkl. eingeschalteter Klimaanlage und Ladeverlusten. Zudem ist der Wagen weiß. Steht dann aber auf einemasphaltierten Parkplatz in der Sonne.

Naja nicht jeder braucht dringend den Strom ins Auto. Unser Auto dient da mehr als mobiler Akku. Und es braucht auch keine teuren Mauerkisten. Meine Wallbox (keine 200€) wird beim Überschussladen nur einphasig angesteuert. Du packst es halt ein deinen Akku. Wir haben keinen Akku. Wir packen es halt ins Auto.

Ok, in dem speziellen Fall, ohne Akku und nur kleine PV, paßt das für Dich.
Bei einer größeren PV, die ja für WP + EV gerade sinnvoll ist, funzt die Methode leider nicht lange.

Kleine PV ist relativ. 19x415Watt Panels ist jetzt nicht soooo klein.
Warum soll die Methode nicht funktionieren? Ich bekomme keine Einspeisevergütung und parke halt überschüssigen Strom in den Akku vom Auto. Statt in einen Heimspeicher. Es wird in Warmwasser gespeichert und zuletzt halt im Auto. Funktioniert ganz gut.

Wenn Du entsprechend viel Auto fahren mußt, daß der Strom auch so verbraucht wird, ist es natürlich egal, ob Du fürs Laden des Autos oder für nicht direkt versorgbare Lasten im Haus den PV Strom nutzt.

Richtig. Bzw. macht es ja generell Sinn so viel wie möglich Überschuss zu verfahren. Ich glaub wir verfahren so ca. 170kw/h im Monat. Ist nicht arg viel aber auch nicht gerade nix.

Wohl eher 170 kWh, auch wenn es ums Auto geht :wink: Wieviel bleibt, was Du letztlich verschenkst mangels Einspeisevergütung? Bei uns mit 20 Modulen, halbe/halbe Ost/West verbrauchen wir bislang grob etwa ein drittel PV Strom direkt, ein zweites Drittel aus dem Akku und der Rest wird für 8ct/kWh eingespeist. Auto und leider auch Leitung in die Garage haben wir nicht. Alles im Fluß mit Splitklimas seit Februar und BWWP seit etwa einem Monat ...

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Leitung in die Garage legen ist ein Problem?

Ja :wink: Sind so 40m mit ein paar RMH Nachbarn dazwischen. Aber wir verstehen uns alle über die Generationen hinweg sehr gut und wenn die beiden, die aktuell sanieren, mal eingezogen sind, werden wir wohl irgendwann gemeinsam buddeln mit Blick auf eAutos. Etwa die Hälfte hat wie wir noch gar keinen Strom in der Garage. Dann ist auch noch etwas mehr Platz für PV :wink: Wir schweifen vom Thema ab :wink:

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Also wirklich verschenken tu ich ja gar nix. Dafür sorgt noch aktuell der Ferrariszähler. Aber man bereitet sich ja schon mal auf einen Zählertausch vor. Wir haben 2/3 Süd und 1/3 West. Aktuell geht so ca. 1/3 ins Netz. Aber auch nur im Sommer. Übergangszeit schaffen wir nahezu 100% selbst zu verbrauchen. Was aber nur durch das Eauto klappt. Da ist ein Akku von 80kWh schon hilfreich. Im Sommer geht auch Überschuss in den Pool. Vor dem Zählertausch wird ein Haus-Akku mit Sicherheit folgen. Aber das kann ja noch Jahre gehen.....

So lange man einen Ferrariszähler hat, kann man sich über den Preisverfall bei den Akkus freuen und abwarten :wink:

Richtig. Alleine die letzten 2-3 Jahre waren ja enorm. Damals dachten wir noch über einen 5kWh nach, jetzt ist der 20er fast schon als Minimum gesetzt.

du hast eine nicht angemeldete 8 kWp PV Anlage und wartest darauf, dass irgendwann der Ferrariszähler getauscht wird? Warum ist die nicht angemeldet?

Weil es in seiner eigenen Verantwortung liegt.

Und es steht uns nicht zu, darüber zu urteilen.

Technisch macht es keinen Unterschied, ob angemeldet oder nicht.

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