Seit dem Frühjahr laufen bei mir mehrere Heizstäbe, die überschüssigen Inselstrom unter den Fußböden einlagern. Problem ist die schlechte Wärmeleitung des Erdreiches. Der 1-Meterstab wird bestenfalls 50W los. Mit Betonummantelung kommt man dann auf wenige hundert Watt, je nach Menge des Betons.
Wieso? Ich habe auch keine Lust den Winter über 30000 kWh an Heizenergie zu benötigen
13 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Wieso stehen Wärmepumpen mit dem Gebläse Richtung Haus?
Hmmm... Spannend. Mal ein Gedankenexperiment, und ihr sagt mir, ob ich richtig liege: Da ist von der Physik her schon etwas dran.
Kühlen und heizen haben ja als Ziel eine Temperaturdifferenz zu erzeugen. Die Physik möchte das immer ausgleichen, was je nach Material und Dämmung etc. mehr oder weniger schnell geht.
Trennen wir mal kühlen und heizen.
Kühlen:
Situation 1:
Stadt A, keine Klimaanlagen.
Die Temperaturen ergeben sich aus Lufttemperatur, Einstrahlung, Wind, lokalen Gegebenheiten etc.. Sie sind, wie sie sind.
Situation 2:
Gleiche Stadt, gleiches Wetter, aber Klimaanlagen in allen Gebäuden laufen und Kühlen die Innenräume.
Die Klima entnimmt unter Einsatz von Strom innen Wärmeenergie und bringt sie nach draußen. Die Physik will ausgleichen, also muss weiter gekühlt werden. Dabei entstehen Verluste (Thermodynamik) in Form von Wärme. Richtig? Somit würd durch Klimaanlagen zusätzliche Wärme erzeugt.
Heizen:
Szenario 1 ist diesmal anders, weil in der Regel schon fossil (Gas/Öl/Holz/Pellets) geheizt wird/wurde.
In Szenario 2 sind alle fossilen Heizungen durch WP ersetzt. Also nicht zusätzlich.
Auch hier gilt wieder der gleiche Ansatz wie beim kühlen: Die Thermodynamik sorgt für Verluste, die in Form von Wärme in der Umwelt landen.
Jetzt meine These: Die Verlustwärme (z.B. über den Schornstein) von Kaminen, Öl- und Gasheizungen ist erheblich höher als bei Wärmepumpen. Somit wäre die Stadt in Szenario 2 tatsächlich kühler.
Aber ob das jenseits der Theorie alles irgendwie relevant ist...
Reflektierender Beton als Alternative?
5 Grad kühler lt. Bericht.
https://www.focus.de/earth/neuer-beton-kuehlt-staedte-haeuser-bleiben-bis-zu-5-grad-kuehler-ganz-ohne-strom_b151936a-df79-4b62-8d86-305c913f9b1d.html
Teilweise richtig.
Die Verluste sorgen dafür, dass nicht 100% der eingesetzten Energie Kälte erzeugen. Die Verluste werden im wesentlichen in Wärme umgewandelt. Kommt die eingesetzt Energie nun von der Sonne, dann ist das für die Wärmemenge in der Stadt ein Nullsummenspiel.
Wird sie im Nachbargebäude mittels Gaskraftwerk bereitgestellt, dann ergibt sich eine zusätzliche Wärmebelastung, selbst wenn das Gaskraftwerk einen Wirkungsgrad von 100% hätte.
Du bringst mich auf die interessanten Varianten:
Stammt der Strom von den Klimas von PV, so dürfte es garkeine Erhöhung geben..
Und wenn es PV gibt, deren Energie ausserhalb der Stadt verbraucht ( oder innerhalb keine Verluste hat ) so ergibt sich ein Kühleffekt.
Lokal vielleicht, global nicht.
Energieerhaltungssatz oder so, lautet die Begründung.
Während woanders:
Wo wir eben bei dem absurden: "EUER Strom ist ZUVIEL!" sind....
Das ist schon richtig.
Aber bedenke, dass es für die vom (Aussen) Kraftwerk zugeführte Energie genau umgekehrt wirkt: die Energie geht in der Stadt zusätzlich in Wärme.
Und mit PV ist das nicht mehr so.
Heisst: PV in der Stadt hat relativ kühlenden Effekt gegenüber Netzstromversorgung.
Nicht viel, aber immerhin.
Alles weiß anmalen, auch den Asphalt ![]()
Verbrenner verbieten, die über 70% des Sprits in Wärme unwandeln.
![]()
Bäume Pflanzen. Die verdunsten Wasser. Dabei wird der Luft Energie entzogen. Steingärten in der Wüste lassen.
Luftwege in der Stadt nicht zubauen ![]()
Schatten schaffen.
Klimaanlagen mit PV betreiben.
Du meinst ersetzen, nicht verbieten.
Verbieten ist der richtige Weg
Vernuft
- ja nee - keine Chance
Und weil die Vernunft nicht klappt muss man es irgendwie machen. Aber ich finde verbieten auch nicht in Ordnung. Einfach nur absurd verteuern ist die richtige Lösung. Autosteuer nach CO² + Gewicht auf 100km und dann beim alljährlichen TÜV wird dieser Wert dann überprüft und für die Steuerermittlung hergezogen. Wer viel fährt zahlt mehr. Wer dicke Autos fährt, zahlt mehr. Wenn die Kiste zuviel verbraucht, zahlt man mehr.
Damit hätte sich das Problem erledigt.
Verbieten hat mit Vernunft nichts zu tun.
Elektros sind schon teuer genug. Wenn man die gesamtbetrachtung macht, müssten sie noch teurer sein.
Du weisst, dass elektros mehr wiegen als Benziner?
Der grosse Audi elektro, wie heisst der noch ? Q irgendwas?
Darf nicht mehr aufm Bürgersteig parken.
Zu schwer.
Oder einfach fossilen Treibstoff verteuern und damit erneuerbare unterstützen.
Sei es der ziemlich unsinnige E-Fuel, Nein, der gerade nicht.
Strom für die BEV einheitlich bepreisen an der Ladesäule.
AC zum Durchschnittspreis in der Umgebung, DC je schneller je teurer.
Dann noch eine netzdienliche Komponente, viel Strom verfügbar, billiger laden...
Abgesehen von ersten Satz bin ich bei dir.
Und noch ergänzen: Elektro geht nur für 30 % der Benutzer.
Es geht mir jetzt eher, weil das schon so weitschweifend im Thema ist, um die Aufheizung der Städte. Städte werden weniger von E-Autos aufgeheizt weil da, beim Auto jedenfalls, nichts verbrannt wird. Zudem verbraucht ein E-Auto geschätzte 20kWh die max. in Wärme übergehen. Bei einem Verbrenner sind das wieder geschätzte 70kWh.
Da kommt weder CO² noch Stickoxid noch Wasserdampf raus.
Mein Elektro wiegt im übrigen etwas mehr als 1 Tonne, und mein kleiner Verbrenner wiegt ebenfalls nur eine Tonne. Die würden fast dasselbe kosten. Es zwingt einen niemand dazu, ne fette Kiste zu fahren. Bitte nicht die 5-Kinder-Eltern oder die Großeltern die nur anders einsteigen müssen oder die Fernfahrer mit 20 000km im Jahr. Das sind alles nicht die Masse.
Strom ist noch einfacher. Die Kisten haben doch sowieso eine SIM. Überall Steckdosen und dann zum Haustarif.
Das, und die Abgase, sind ein Punkt.
Übrigens der einzige Punkt, warum Chinesen mit den Elektros abgefangen haben: Verbrenner aus den Städten raus. Die erzwingen per Zulassung eine Elektro rate von 75% .