Inselanlage mit Umschalter. Ist das erlaubt?

sind oder an ein Stromnetz angeschlossen werden sollen,

weder sind inselanlagen an das stromnetz angeschlossen noch sollen sie jemals angeschlossen werden

da steht nicht können

selbst mit zugelassenem netz notstromumschalter nicht

Jetzt schon werden Daten erhoben, wie viel versiegelte Fläche auf dem grundstück vorhanden ist. Für diese Fläche ist Abwassergebühr zu bezahlen. Mancherorts muss das zistenenwasser gezählt und angegeben werden, weil WC und waschmaschine damit betrieben werden und das wasser alles in die kanalsation läuft. Das müssen wir hier abklären. :laughing:

In letzter zeit wird auch immer mehr kontrolliert, ob es steingärten am haus gibt. Diese müssen entfernt werden, weil es eine grünflächenverordnung gibt.

Man kann über alles diskutieren und sich die köppe einschlagen. Fakt ist, dass Regierung/Staat immer weiter in privates eingreift, triebfeder ist meist das erlangen weiterer Steuern und Abgaben.

Deckmantel sind immer irgend ehrenwerte Gründe.

Wie wärs damit:

Der staat muss kontrollieren, wie viel alkohol man kauft, wie viele zuckerhaltige lebensmittel usw.. Weil das unser gesundheitssystem belastet, man wie beim Abwasser was "mehr" nutzt, als andere.

Das erfassen stromerzeugender Anlagen ist nur für Anlagen vorgesehen, die mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind. Inselanlagen sind nicht betroffen. Hier gibt es nicht mal ein deckmäntelchen, man kann das gar nicht anmelden. Unt trotzdem gibt es einige wenige personen, die hier "verrat am volk" riechen und selbst dabei eine himmelschreiende ungerechtigkeit herauf beschwören. Die erfinder neuer steuern und Abgaben(Verodnungen) lachen sich gerade einen ab.

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deswegen entfällt ja die Registrierungspflicht - so steht es in der Verordnung. Und das ist so eindeutig, dass man darüber mMn auch nicht zu diskutieren braucht.

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Warum sollte die Online-Hilfe im MaStsDR näher an der Gesetzeslage sein als dessen neue Eingabemaske für Steckersolargeräte? Beides ist 50/50 ernst zu nehmen oder zu ignorieren :rofl: .

@voltmeter ist ganz einfach gegen die TAB verstoßen, der Netzbetreiber hat das Recht zu verlangen das es zurück gebaut wird, Angemeldet oder der klemmt dich ab. Da kannst gerne jedem Fragenden irgend welchen gequirllten Mumpitz erzählen, was du glaubst oder auch nicht, du bist ja nicht haftbar dafür was andere machen aus deinen Worten.

Ganz klar, machen kann man viel, wenn einer Fragt ob eine "Inselanlage" mit Umschalter erlaubt ist, ganz klar nein. Oder findest du einen beim VNB zugelassenen Elektriker der dir das einbaut und damit gegen die TAB verstößt? Egal ob EEG oder MaStR, alles egal, die TAB reicht an der Stelle aus, die akzeptierst du wenn du einen Netzanschluss haben willst.

@thomas0815 warum konstruierst du hier etwas, nach dem überhaupt nicht gefragt wurde? Nur um dein handeln dir selber gegenüber zu rechtfertigen?

Machen kann man viel, ob sich jemand an einem Verstoß gegen die Regeln beschwert oder dagegen vorgeht ist immer was anderes, aber ihr vermengt das alles etwas zu sehr. Klar kann man ein BKW anmelden, weil einfach und dann mehr PV dran haben... so lange nix über einen schwarzen Zähler geht oder eingespeißt wird, sehen die meisten VNB hinweg, aber das ist nicht garantiert. Ich weiß ja auch wenn ich zu schnell fahre hat das erst mal keine Konsequenzen, aber wenn ich erwischt werde hilft es mir nicht zu sagen, "aber der hat gesagt..."

richtig so, warum soll ich für die Entsorgung von anderen Leuten zahlen, die Wasserentsorgung ist das teuerste am Wasserbezug.

Meldungen im MaStR sind für die Planungen des Netzes wichtig, denn dieses soll ja stabil laufen. Um so mehr Erneuerbare im netz sind, je genauer muss die Prognose sein, wie viel Strom wann gebraucht wird. Ist Sonne laut PV Prognose für den nächsten Tag angesagt, wird bei vielen PV Anlagen weniger Strom aus anderen Quellen benötigt, auch die Versorger kaufen danach ihren Strom ein oder verkaufen vorher reservierte Kontingente. Ein paar kleine Anlagen fallen da nicht ins Gewicht, aber um so mehr es nicht machen, verkompliziert es das System.

ganz klares, ja.

jede usv ist erlaubt die ein eigenes hausnetz aufbaut. ist nichts anderes als ein insel wr.

du oder "ihr" versteht immer noch nicht dass dieser umschalter nicht den insel wr mit dem netz verbindet sondern die verbraucher

diese netz notstromumschalter haben eine zertifizierung und dürfen anmeldefrei verkauft und eingebaut werden!

deine, der vnb gräbt dir den stromanschlus ab aussage ist nur reine angst und panikmache.

hier nochmal extra für dich

und hier noch mal für alle

falsch

in gemsichten abwassersystemen sorgen die regenwassersammler für entlastungen der kanalisation!

das hilft auch dir wenn die sch... bei starkregen nicht in deinem haus oder keller irgendwo aus dem schacht läuft. von dir verlangt keiner dich an den hohen kosten der regenwassersammler zu beteiligen.

eine regenwasernutzungsanlage ist sehr kostenintensiv oder glaubst du so ne zisterne wächst auf bäumen und gräbt sich selbst in die erde ein? die wasserleitungen wachsen auch wie wurzeln in der erde?

ich kenne die kosten sehr genau da ich beim bau des hauses von der gemeinde gezwungen wurde eine regenwasserrückhaltung einzubauen(baurechtliche vorgabe)

denkfehler

pv anlagen die nicht mit dem netz verbunden sind oder nicht verbunden werden sollen, haben keine auswirkungen auf die netzstabilität.

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Das ist zumindest eine fachlich fundierte Aussage, ich wollte sie auch gerade verlinken. Trotzdem bleibt das Thema umstritten. Egal, wo es im Netz diskutiert wird, die Meinungen dazu gehen stark auseinander und eine verlässlich-belastbare Quelle, was nun definitiv erlaubt ist und was nicht, findet sich nicht. Gäbe es sie, müsste man diese Diskussionen nicht führen. Auch in diesem Link kannst du dir die Kommentare durchlesen, gleiches Resultat: Es wird drüber gestritten, ob das nun rechtens ist oder nicht.

Klar darf jeder zu der Schlussfolgerung kommen, es wäre Rechtens. Muss dann aber auch das Risiko tragen, wenn es sich rechtlich doch anders verhält.

Diese Rechtsunsicherheit wegzudiskutieren, macht finde ich keinen Sinn.

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sicher muss jeder das risiko selbst tragen, auch beim autofahren.

fakt ist die technische seite, wenn die insel nicht mit dem vnb netz verbunden ist dann entsteht auch niemandem ein schaden. mit gesundem menschenverstand kann man schlussfolgern dass es keine konsequenzen gibt. aus dem grund gibt es auch keine urteile dazu.

der netzbetreiber kann höchstens einen zweirichtungszähler einbauen nur um dann mit entsetzen fetzustellen das ja nichts eingespeist wird, nciht mal ein watt...

ein inselbetreiber hat gar keine lust sich mit so bürokratiemonstern abzugeben.

zugelassenen netz notstromumschalter rein und fertig.

wer das grenzwertig findent trennt sein hausnetz komplett vom vnb und wenn im winter der strom nicht reicht dann schließt man ein extra dc gekoppeltes ladegerät an den akku an um diesen aufzuladen.

dagegen kann keiner was sagen, selbst die üblichen verdächtigen hier nicht.

man sollte immer den eigenen gesunden verstand den bürokratischen regelungen vorziehen. immer.

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Ähm, warst du nicht bereits seit 3 Seiten "ausgeklinkt"? :slight_smile:

Soweit ist das ja alles richtig und bestreite keiner. Nur Schade das bei so einer angeblich fachlichen Zusammenstellung die entscheidenden Passagen weggelassen werden. Vom Energiewirtschaftsgesetz paragraph 111. Ist überhaupt nicht die Rede. Also mal ganz simpel die komplette Anmeldebegründung weggelassen. Sehr fachlich präzise.

Als Begründung für eine nicht Anmeldung beim VNB würde ich mich darauf sogar einlassen. Sagt aber leider so überhaupt nichts über die Meldung beim Marktstammdatenregister aus.

Ich find es generell etwas merkwürdig einem Inselbeitzer ständig ans Bein pissen zu wollen. Der Inselbesitzer entlastet das Netz, er stört in keiner Weise irgendwelchen Planungen von Versorgern.

Dazu will das Marktstammdatenregister selbst keine Meldung einer Insel annehmen. Weil sie es selbst nicht mal verwursten können. Klar, macht ja auch keinen Sinn. Und trotzdem steitet man über irgendwelche Gesetze. Also z.B. ob das Grundstück einen Anschluss hat.

Also selbst wenn ich jetzt eine Insel melden wollte, könnte ich sie nicht mal melden. Wenn ich sie nicht melden kann, stellt sich gar nicht die Frage ob ich es muss. Ich kann es nicht.

Jetzt baut sich jemand einen Umschalter rein. Was ändert sich nun für die Versorger? Also alles was Plaung usw. betrifft? Genau gar nichts.

Man streitet nun über Definitionen. Mit dem Ziel der Energiewende hat es schon lange nichts mehr zu tun. Die Funktion der Insel hat sich nicht verändert. Sie liefert halt Strom für den Eigengebrauch. Ich sehe den Umschalter selbst als harmlos an. Klar, nach gewissen Definitionen kann man ihn als legal oder illegal sehen. Und ja es ist eben nicht so eindeutig. Aber wenn ich nun den Sinn und das Ziel der Meldung betrachte, ändert der Umschalter genau gar nichts.

Wie man auf die Idee kommt es werden irgendwelche Kontrolleure nun rumlaufen um elektrische Anlagen nach Umschaltern usw. zu kontrollieren finde ich eher bedenklich. 80% der Balkonkraftwerke sind angeblich nicht gemeldet. Mit Wissen der Regierung. Und es interessiert niemanden. Und dies hat ja wirklich Auswirkung auf irgendwelche Planungen. Da schaut man aber gerne weg.

und den Moralischen und Paragraphenreiter rauslassen ist auch etwas heuchlerisch. Wenn ich, auch im großen Nachbarforum, die Tipps mit der Wielanddose so lese, kann ich nur müde lächeln. "Mach sie selber rein, die war halt dann schon da" ist da gängig. Die Fraktion die ihre Wechselrichter aufbohrt wird auch recht kritikfrei hingenommen. Auch die Akkufraktion beim Balkonkraftwerk. Die selbstgebastelte Akkuanlagen ohne CE ans Netz hängen.

Aber wehe ich setz einen Umschalter in eine Insel.....

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Es ist fachlich präzise. Adressat des Energiewirtschaftsgesetz ist die Energiewirtschaft. Was haben Privatpersonen mit der Energiewirtschaft zu tun?

Deshalb heißt es auch in §111e:

(2) Das Marktstammdatenregister umfasst folgende Daten über die Unternehmen und Anlagen der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft:

1. in der Elektrizitätswirtschaft insbesondere Daten über
a) Anlagen zur Erzeugung und Speicherung von elektrischer Energie sowie deren Betreiber,
b)Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen und
c)Bilanzkreisverantwortliche
Den §111 Energiewirtschaftsgesetz als Anmeldebegründung für Inselanlagen von Privatpersonen zu nennen, ist also ziemlich abwegig.
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Jeder der Strom bezieht ist Teilnehmer an der Energiewirtschaft

Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt..... {green}:scared:

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Definition "Energiewirtschaft" siehe nachfolgenden Verweis:

https://de.wikipedia.org/wiki/Energiewirtschaft

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Wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe, dann ist eine auf das öffentliche Stromnetz umschaltbare Inselanlage keine Inselanlage mehr. Wie nennt man dann so etwas genau?

https://de.wikipedia.org/wiki/Inselanlage

Es fehlt bei uns eine überwachung, wie viele km jeder von uns die strasse nutzt. Weil jetzt einige die strasse mehr nutzen und dafür nix bezahlen. Da müssen wir dann noch unerscheiden, ob fussgänger, fahradfahrer usw. Das ist im augenblick eine himmelschreinede ungerechtigkeit.

Man könnte auch sagen, das alles finaziert sich durch die allgemeinheit, man zeigt sich solidarisch. Man muss nicht alles in erbsenzähler manier bis auf kleinste fest legen. Es gibt auch private krankenkassen, vielleicht sollte man die abschaffen, bevor man sich darüber aufregt, dass jemand 1 m3 brauchwasser nicht extra bezahlen braucht.

Dazu braucht es nicht das wissenn, wie viele kleine PV Anlagen strom produzieren. Allein durch den strombezug, der überall erfasst wird, kann man das hochrechnen, was zukünftig benötigt wird. das kann auch dynamisch immer wieder angepasst werden. Wenn der stromverbrauch der haushalte sinkt, weil es immer bessere stromsparende geräte gibt, kann das berücksichtigt werden. Ohne dass jedes bkw oder kleine eigene PV Anlage erfasst wird.

Ich würde bevor ich bei Wiki schaue mal ins Energiewirtschaftsgesetz gucken. Da steht ganz zu Anfang etwas wofür es Zuständig ist.

Das Leben kann so einfach sein

@alter-hase

Oder die Steuersätze anpassen. Für alle den gleichen Steuersatz. Es ist ungerecht wenn ich mit einem überdurchschnittlichem Lohn mehr Steuern bezahlen muss. Ich koste dem Staat sogar weniger als z.B. ein Bürgergeldempfänger oder Geringverdiener :slight_smile:

So langsam glaube ich bei der Umschalter-Geschichte geht es nur um links-versifftes Gedankengut und gar nicht mehr um den technischen Hintergrund oder die Energiewende.