Höchste Effizienz bei Klimasplit-Geräten

Mit den 3 kW hätte ich kein Problem, mehr brauch ich eh nicht. Split ist natürlich blöd … Aber die dort im anderen Forum erwähnte Samsung Mono HT R290 käme ja auch immerhin auf knapp über 1 kW thermisch runter. Na ja, bin ja jetzt erstmal anderweitig versorgt :wink:

Die Wärme verteilt sich über die Zeit immer im gesamten Bauteil, geht gar nicht anders, Wärme hälst du in ihrem Fluss nicht auf. Nur kurzfristig, direkt beim Heizen hat man den Effekt, dass die Oberfläche deutlich wärmer ist.

Wir können das bei unserem Haus immer schön beobachten. Wenn es kalt wird, ist die Bausubstanz noch ein paar Tage etwas wärmer und es fühlt sich bei z.B. 19 Grad noch recht warm an. Nach ein paar Tagen ist die Bausubstanz aber durch das sehr knappe bedarfsgerechte Heizen deutlich abgesunken, da fühlen sich die 19 Grad schon deutlich kühler an und die Anlage muss auch mehr leisten.

Wenn es dann draußen deutlich wärmer wird, dauert es bei uns dann einige Tage, bis die Bausubstanz wieder auf Temperatur ist.

Durch das bedarfsweise Heizen ist bei uns die Bausubstanz permanent auf einem recht niedrigen Level. Und genau das ist der Grund das wir so viel Energie sparen. Wenn die ganze Außenwand auf deutlich niedrigerem Temperaturniveau bleibt, sinken auch die Verluste.

Allerdings sinkt damit natürlich direkt auch der Komfort. Hier muss man dann seinen Kompromiss finden.

Besonders stark ist der Effekt bei Räumen, die täglich z.B. nur 2-3 Stunden beheizt werden. Da nimmt die Hausmasse fast nichts auf.

Ja, das denke ich auch. Am Ende wird immer alles durchwärmt wenn man dauerhaft beheizt… Aus diesem Grund finde ich auch den Punkt “Strahlungswärme” vernachlässigbar… Der ist zwar sehr interessant, wenn der Raum nicht (überall) exakt so warm ist wie man sich wohlfühlt - aber wenn es überall so warm ist wie man es haben möchte, dann braucht man auch keine zusätzliche Strahlungswärme aus meiner Sicht.

Ich im Grunde auch nicht - es wird aber in den meisten Fällen (nicht immer) Energie sparen…

Sowas ähnliches habe ich im Moment auch vor:

Meine Gasheizung ist dabei ihr Leben auszuhauchen (obwohl noch nicht mal 30 Jahre alt - sollte doch mit 28 Jahren erst mal in der Mitte ihrer Lebensdauer sein :face_with_raised_eyebrow: :laughing: )

Meine 2 3,5 kW Perfera konnten selbst bei -10° das Haus problemlos alleine heizen mit deutlich Spielraum lt. Verbrauch.

Nun überlege ich, eine kleine LWWP hinzuzufügen. Leider habe ich aber nur Heizkörper. Der Plan wäre aber grundsätzlich der selbe: Ich würde gerne mit der LWWP eine “Grundwärme” für´s Haus erzeugen, die genutzten Bereiche dann gezielt mit den LLWP zuheizen.

Bei der Gasheizung hatte bisher gestört, dass diese ständig getaktet hat (=weil nicht ganzes Haus ständig beheizt) da die mit 22kW viel zu leistungsstark ist und nur bis 6,5kW runter takten kann (wer weiß, ob sie das auch macht…) Nun führen zugedrehte HK zu gut hörbaren Strömungsgeräuschen wenn die Umwälzpumpe läuft, außerdem noch immer aus / ein wg. dem takten. Das nervt…

Natürlich können die HK weniger Wärme abgeben bei geringer VL Temperatur, aber da die großteils ja nur eine “Grundtemperatur” erzeugen sollen denke ich wäre das ausreichend?

Die Frage ist natürlich, ob es energetisch Sinn macht… Vermutlich wird der Verbrauch dadurch (natürlich) auf jeden Fall höher sein, wenn Bereiche die sonst nicht (aktiv) beheizt werden - sondern nur durch die Abwärme der beheizten Räume - aktiv beheizt werden. Selbst wenn nicht sehr hoch.

So warm müsste es bei mir gar nicht sein. Nur haben die unbeheizten Räume aktuell nur um die 10° - was vermutlich nicht ideal ist. Wenn die zb. dauerhaft bei ca. 18° wären und die genutzten Räume dann gezielt höher geheizt würden mit den LLWP - wäre das völlig ok für mich.

Ist nur die Frage, wie viel zusätzliche Energie das kostet im Vergleich…

Ich nehme an, die Energieersparnis die sich bei den ohnehin beheizten Räumen dann einstellt - wenn die angrenzenden ebenfalls aktiv beheizt sind - wird nicht der Rede wert sein…

Sowas in der Art wäre interessant für mich, vermutlich könnte / sollte es bei mir aber sogar eine Nummer größer sein…

Das ist für mich der springende Punkt: Wenn die LWWP nicht “alleine” die Wohlfühltemperatur erzeugen muss - dann denke ich sollte das auch mit Heizkörpern funktionieren?!?

Bei Heizkörpern musst du fast immer höhere Vorlauftemperaturen fahren. Andernfalls sind wir wieder bei Lüfter für Heizkörper. Ein Teil der Wärme geht in Konvektion, der andere in Strahlung. Dazu hat der Heizkreis wenig Masse, also Wasser und die Heizkörper haben weniger Masse als eine im Boden verbaute FBH.

Ja vermutlich, aber wenn es durchgehend läuft und nicht “alleine” heizen muss - bzw. dort wo es alleine heizt nicht sehr warm sein muss?

Naja “sehr warm” ist relativ. Wie geschrieben, ich rede davon den Boden mit vielleicht 20- max. 25°C mit der FBH zu beliefern. Wenn du das durch die Heizkörper jagst, kommt da nichts an. Jetzt bewegen wir uns aber wieder vom Thema weg. Wir können das gerne als theoretisches Konzept als andere Diskussion führen, mach ein Thema auf, ich komme nach. :wink:

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Dein Wunsch sei mir Befehl :wink:

Wobei das schon etwas wenig ist.

Bei winterlichen Temperaturen, sprich um die 0° C, ist die Vorlauftemperatur bei einer Heizkurve von 0,2 schon höher als 25° C.

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