Gemoje aus Mittelhessen / Vorstellung meiner Anlage

Schau mal neben Dachdeckern nach "Solarbetrieben". Gut, Schiefereindeckung ist nicht ohne aber es wird auch im Bereich "Solarbetriebe" dafür Experten geben.

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Hi,
kleiner Tipp der Dir vielleicht helfen könnte: Honorarberatung!
Frag den Dachdecker ob er eine Honorarberatung macht anstelle ob er sich das Dach ansehen kann. Das MUSST Du also bezahlen, aber dafür hast Du den guten Mann schon einmal auf dem Hof. Dann hast Du zum Einen eine fundierte Meinung ob es geht was Du Dir vorstellst und welche Fallstricke es hat und zum Anderen ist der Betrieb schon auf dem Hof und übernimmt ggf. den Auftrag weil er weiß was tacheles ist. Dann wird auch das Honorar normalerweise ver-/angerechnet.

Für die meisten Betriebe gibt es Arbeit ohne Ende und dann nehmen sie natürlich das was viel Ertrag bei wenig Aufwand macht. Zudem müssen sie viele Angebote Erstellen die dann versanden und somit null Ertrag bringen. Wenn Du jetzt schon die Angebotserstellung bezahlen willst, zeigst Du die Ernsthaftigkeit Deines Projekts. Du solltest nur nicht die Verzweiflung durchscheinen lassen. Das macht die Sache sonst teurer.
Damit wirst Du sicher nicht den günstigsten Betrieb finden und solltest auch eher noch einem erfahrenen Profi für Schiefer suchen, aber lieber etwas teurer als ein schlecht gemachtes Dach.

Gruß
Tom

PS: Danke das Du Dir die Mühe für die Dokumentation gemacht hast. Ich glaub ich hab zwar nichts mitgenommen (außer dem Spruch mit den Tauben), aber hat mir auf jeden Fall gefallen was Du gebaut hast. Viel Spaß und Erfolg weiterhin.

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Zahlen August

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Anfrage zur Dachbebauung ist an die Behörde per Mail rausgegangen, mal schauen wie lange es bis zur ersten Antwort dauert.

Heute war dann endlich mal der Elektriker da, Installation hat er als vorbildlich abgenickt. Eintragung im Portal des Netzbetreibers war kein Problem, alle Komponenten konnten aus der Datenbank ausgewählt werden. Die haben mittlerweile sogar EEL als Hersteller gelistet.

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Die Anlage hat er dann auch gleich nach Abschluss der Formalitäten im Portal in Betrieb genommen, auch bei meiner Anlage greift dann erst mal die 60% Regelung, bis ich was anderes vom Netzbetreiber höre.

Die untere Denkmalschutzbehörde, ist generell schon mal nicht abgeneigt, da es seit 2022 die neue Richtlinie gibt. Nach ersten Mailkontakt soll ich bitte noch mal Fotos einreichen, wo die Solarflächen auf dem Dach zu sehen sind. Da ich in dieser Hinsicht recht ungeschickt bin hatte ich bei Bluesky um Hilfe gebeten. Hier das erste Resultat :+1::smiling_face_with_three_hearts:

Das sieht ordentlich aus. Bei den Panels neben den Gauben must du prüfen ob es zu Verschattung kommt und wenn ja überlegen wie weit die dann Sinn machen

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je nach Tageszeit werden diese 4 Module auf jeden Fall beschattet sein. Der ganze Spaß wird auch nicht günstig, da viel Schieferarbeiten anstehen. Aber wenn eh schon ein Gerüst gestellt werden muß, dann kann man auch die 4 Module mit auf’s Dach bringen.
Die Ausrichtung vom Dach ist schon recht günstig -14° Azimut, da bleiben schon einige Stunden in denen die vier Module nicht verschaltet sind.

Die Frage ist eher ob ich die gegenüberliegende Dachfläche auch mit Modulen versorge, der Ertrag ist deutlich geringer, würde sich aber bei unserem Verbrauch deutlich auf den Autarkiegrad auswirken.

nur das Süddach -14° mit 16 Modulen (Peakleistung wegen der 4 Module etwas kleiner gewählt 7kW)

beide Dachhälften, ebenfalls nur mit 7kW gerechnet

7 kW sind evt. etwas hoch gegriffen, aber es wird deutlich mehr sein als nur 12 Module mit 5,5kW pro Seite.

und so sieht es in etwa aus, wenn ich die bereits vorhande Leistung mit einrechnen lasse

Detailansicht mit 50kWh Speicher

Bei den vorhanden ‘Flächen’ habe ich die Peakleistung reduziert (Verschattung) so das der Jahresertrag in etwa passt. Der Carport hat z.B. 4,55kW peak ist aber nur mit 3kW in der Berechnung, da er Vormittags im Schatten liegt. Das gleiche gilt für die 1kW mit -14° dort sind 1,6kW installiert, aus Erfahrung kommen da aber nicht mehr als 1000kWh im Jahr runter, da nur von 9 bis 16 Uhr Sonne drauf scheint.

Das bedeutet die Panels neben den Gauben sind ein eigener String bzw. auf Mikrowechselrichter

Ich denke die Reihe Panels oben und unten können in einem String zusammen gefasst werden.

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ich wollte 3 Strings pro Dachseite verwirklichen.

Jeweils pro Seite einen der 6er Strings auf einen 5kW Fronius Wechselrichter am AC Out der Multiplus

die beiden anderen 6er Strings und die zwei 4er Strings direkt auf die 4 Eingänge eines Victron SmartSolar MPPT RS 450|200 da der Verschattungsmanagent und kleine Stringspannungen beherrscht

So hätten wir für den Direktverbrauch AC Leistung, und zusätzlich nochmals DC für die Akkuladung.
Die bisherige Anlage ist je rein DC über Victron MPPTs

Sehr schön, habe es mal so bei der unteren Denkmalschutzbehörde in Wetzlar per Mail eingereicht

mal schauen was sie antworten

Stringplan Hofseite, Strassenseite wird analog dazu verkabelt

Nur (m)ein Gedanke, da du Fronius ins Spiel bringst.

Warum nicht zwei 12er Stings. Ich denke mal mehr als 60% der Modul-Leistung kommen da nie gleichzeitig an. Würde also ein Symo 6 oder 7 dafür ausreichen.

Die 2x4 evtl mit kleinen Victrons in den Akku oder auch per ModulWR AC nutzen.

Mein Gedanke:

An guten Tagen werden die Akkus durch deine DC-Lader eh voll.

Der Überschuss geht mit weniger Verlusten ins Netz.

An schlechten Tagen kommt AC evtl. nicht mehr als du direkt verbrauchst.

Alternativ dann halt mit höheren Verlusten durch die Mp2 einspeichern.

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das klingt auch nicht schlecht, würde auch einiges an Verkabelung sparen, es müssten pro Seite nur 2 Strings anstatt 3 Strings nach unten geführt werden.
Die 4er Strings müssen meiner Ansicht nach eh an einen Victron MPPT, da könnte man auch für beide Seiten zusammen einen 250/100 nehmen, keine Ahnung was der bringt wenn immer nur eine Seite Sonne bekommt. Alternativ könnte man auch 2x 250/60 nehmen, so wie ich es bei den beiden kleinen Solarflächen bisher handhabe.

Zu Victron 250-xx kann ich in der Konstellation nix beitragen. Kenn die Dinger nur wenn sie “normal” eingesetzt werden und mag sie da.

Bei einem ähnlichem Dach, im Bekanntenkreis, sind wir neulich mit je zwei parallelen Modulen (eins je Ausrichtung) pro MPPT Eingang auf Hoymiles HMS/HMT gegangen.

Das würde deinen Verkablungsaufwand auch minimieren, falls du den WR irgendwo in der Dachspitze unterbringen kannst. HMS 1600 oder 2x HMS 800würde da ja reichen.

Auf oder unter dem Dach käme ich nicht mehr an die Modulwechselrichter dran, die Strings müssen also auf jeden Fall nach unten gezogen werden, mal schauen ob noch jemand was zum Thema beitragen kann.

Stringplanung habe ich mal ausgegliedert, damit es hier übersichtlicher bleibt

Die erste Antwort kam schnell, auf die neue Mail kam bisher keine Reaktion. :man_shrugging:

Ich habe mal halbwegs Ordnung gemacht, da kann ich euch auch mal “Keller” Bilder zeigen.
Die Bruchsteinwand müsste mal neu verputzt werden :man_shrugging:

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