Gemoje aus Mittelhessen / Vorstellung meiner Anlage

Der ATS muss einem doch zu denken geben.

Der ATS verträgt 50kA - was auch immer damit gemeint ist und 63A Nennstrom.

Bei der Baugröße und Polanordnung - und ich habe das Ding auch - sollte klar sein, das kann nicht den notwendigen Normen entsprechen.

Auch der interessante Preis und die Baugröße im Vergleich zu zugelassenem Kram sollte Fragezeichen aufwerfen.

Wie einfach wäre es, so Kram zu benutzen. Das ist legal kaum möglich.

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ich habe eben beim Netzbetreiber noch mal 15,2kW Peak für die Dachfläche mit Speichererweiterung auf 60kWh beantragt, mal schauen wo ich schneller eine Antwort bekomme bei der Denkmalschutzbehörde oder beim EAM :innocent:

Auslegung:

Fronius Symo 5.0-3M
1 String 6S -14° Azimut Dach oberhalb der Gauben
1 String 6S 166° Azimut Dach oberhalb der Gauben

Victron MPPT 450/100
1 String 6S -14° Azimut Dach unterhalb der Gauben
1 String 6S 166° Azimut Dach unterhalb der Gauben

Hoymiles HMS-2000 4T
4 Module -14° Azimut Dach zwischen / neben den Gauben

Hoymiles HMS-2000 4T
4 Module 166° Azimut Dach zwischen / neben den Gauben

Module Solarfabrik Mono S4 Halfcut | BC Full Black 475 W

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Die untere Denkmalschutzbehörde hat geantwortet :person_facepalming:

Sehr geehrter Herr xxxx,

vielen Dank für die Übersendung der Unterlagen.

Nach eingehender Prüfung müssen wir Ihnen mitteilen, dass eine Verlegung der Solarmodule auf die Straßenseite gemäß unserer Richtlinie leider nicht möglich ist. Das Kulturdenkmal darf durch Maßnahmen im öffentlichen Raum nur minimal beeinträchtigt werden.

Die Solarmodule müssen als geschlossene und einheitliche Fläche angeordnet werden. Die derzeit geplante Ausführung mit zwei Modulbändern, jeweils im oberen und unteren Bereich des Daches, wäre ausnahmsweise genehmigungsfähig. Die zusätzliche Platzierung von Modulen zwischen den Gauben wird hingegen kritisch gesehen, da sie die gestalterische Einheitlichkeit der Anlage stört und das Erscheinungsbild des Daches negativ beeinflusst.

das 19. Jahrhundert lässt grüßen :man_facepalming:t2:
in doppelter Ausfertigung per Post:

wunschgemäß senden wir Ihnen in der Anlage das o.G. Antragsformular zur weiteren Verwendung.

Für die geplanten genehmigungspflichtigen Maßnahmen benötigen wir folgende Unterlagen:

Das Antragsformular (siehe Anlage) und folgende Unterlagen in 2-facher Ausführung per Post:

  • Lageplan / Flurkarte in Kopie,

  • Dachaufsicht mit maßstäblicher Einzeichnung der geplanten Module der Solar-Anlage (hier reicht die Visualisierung)

  • sowie Unterlagen über die Module mit Angaben zur Größe und Aussehen,

  • Fotos des Gebäudes.

Die Bestandsfotos nehmen wir gerne in digitaler Form vorab per E-Mail.

Die Genehmigung erfolgt aufgrund fehlender kostenrechtlicher Bestimmungen gebührenfrei.

Ebenso senden wir Ihnen in der Anlage das Informationsblatt zur Datenschutzgrundverordnung zur Kenntnisnahme.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Antrag auf denkmalschutzschutzrechtliche Genehmigung.pdf (50,1 KB)

Dadurch wird das ganze pro kWp deutlich teurer, da ich nur 12x475W = 5,7kWp legen darf, und die Nebenkosten wie Gerüst etc. die gleichen bleiben :man_shrugging:

Dafür wird die Strinplanung einfacher 2x 6S an einen Smart MPPT 450/100

Dann werde ich das mal neu Anfragen, wenn mein Antragt genehmigt wurde :face_with_spiral_eyes:

Denkmalschutz ist halt wichtiger als Energiewende.

Irgendwo in der Berliner Gegend wird ein Windkraftwerk nicht genehmigt, weil es entfernt in der Blickrichtung des Parks eines verfallenen Schlosses steht, und man die Flügel sehen würde.

In Berlin holt ein Verein von Tauchern monatlich den Unrat unter Brücken weg. Fahrräder, Einkaufswagen, Elektroroller….

Dazu braucht der 7 (oder waren es 9?) Genehmigungen, jedesmal neu zu beantragen. Obwohl das ganze für die Schifffahrt eh notwendig ist.

Und die Denkmalschutzbehörde muss gefragt werden.

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das wäre ja alles nicht so lachhaft, wenn nicht direkt an unser Haus die Beton-Fertiggarage vom Nachbarn gebaut worden wäre, alte Baulücken mit normalen verputzten Häusern mit Ziegeldächern bebaut worden wären usw…
Aber mir schreiben sie vor wie das Haus von außen aussehen muss (inkl. Haustür, Fenstern und Dach), weil der alte Ortskern als Gesamtensemble unter Denkmalschutz steht. :joy:

d.h. unser Haus als solche steht nicht unter Denkmlaschutz, da gibt es im ganzen Ensemble nur 3 Stück.

So sähe es in etwa aus mit den 12 zusätzlichen Modulen auf dem Dach und einem weiteren Speichermodul

Der Smart MPPT 450/100 könnte zu Spitzenzeiten etwas knapp sein 62% der Gesamtleistung pro String, wären dann 124% Überbelegung, aber ein zweiter MPPT würde sich niemals rechnen :innocent:

Wenn du auf 60% kWp sowieso abregeln must würde das doch perfekt passen.

Wenn du die Panelleistung selber nutzen kannst würde ich auf die 38% nicht verzichten und schauen ob ich anders besser hinkomme.

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60% bei Einspeisung, aber das steht auf einem anderen Blatt

ich glaube du hast meine Aussage falsch interpretiert:

bei sommerlichen Temperaturen bringt jeder String max 53% der Gesamtleistung des MPPT, wenn’s gut läuft, bei kalten Temperaturen wären max 63A pro String möglich, aber mal ehrlich wann erreicht man diese Angaben.

wir reden also von 6% (im Sommer) und theoretischen 26% bei -17°C und voller Sonne, also max 126% Modul zu MPPT Leistung, nicht 126% drüber :innocent:

Der MPPT kann 100A Ladestrom, bei ø53V wären das 5,3kW, die Module haben eine Leistung in Summe von 5,7kW Peak

Ich habe mal 1 und 2 Strings beim MPPT Tool von Victron eingegeben und kam auf ca. 200kWh Jahresdifferenz zwischen einem und zwei MPPT450/100, das lässt sich also vernachlässigen.

zum Thema 60% Einspeiseregelung

13 x 445W = 5785W
4 x 395W = 1580W
12 x 475W = 5700W

Summe 13.065kW
x 0,6
= 7,839kW max Einspeiseleistung bei 60% Regelung

installierte Generatorleistung 3x4,2kW = 12,6kW

Ich seh es auch so.

Von den 200kwh die du mehr hättest, wäre ein Großteil dann wenn du eh genug hast und einspeisen würdest.

Das würde evtl. 350-400 € bringen. In 20 Jahren.

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Mit der detaillieren Erläuterung muss ich sagen alles richtig gemacht.

Ich habe die Vorstellung deiner Anlage verfolgt und kann nur sagen sehr ordentlich gemacht.

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jetzt ist endlich alles durch :+1:


Bei der Prüfung der Daten im MaStR hängt das EVU aber Monat nach, das dürfte dann noch etwas dauern. Nichts desto trotzt lies sich das ganze recht einfach Anmelden und genehmigen.

Die EEL Akkus sind mittlerweile im Portal vom EVU gelistet, man kann sie einfach als Speicher auswählen.

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Gratulation, du hast es geschafft.

Wie organisiert du es mit der 60% Einspeisungsbeschränkung?

Bei mehr als 60% vom Dach Akku laden?

Nachtrag:

Da kann ja jetzt die Solaranlage auf dem Dach fplgen.

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Da ja nur MPPT an den Modulen hängen, geht das erst mal auf die 48V Sammelschiene, die MPPT und die Multiplus versorgen primär erst mal das Haus, jedes Ampere was übrig ist geht in die Akkus. Wenn die Akkus voll sind speisen die Multiplus momentan max. 60% der installierten Modulleistung in's Netz ein, sollte dies max. Einspeiseleistung überschritten werden, dann regelt das System die MPPT soweit runter das diese Grenze nicht überschritten wird.

ja ich bin dran, jetzt muss ich erst mal das Amt füttern, in zweifacher Ausfertigung per Post, damit ich eine Genehmigung bekomme :man_shrugging::joy:

Mach es ruhig in dreifacher Ausfertigung damit der Amtschimmel auch was zu fressen hat.

Soweit zur Digitalisierung der Ämter

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Nach eingestellten Bild ist das bei deiner Viktronanlage ja recht komfortabel organisiert.

Jetzt in der dunkelen Jahreszeit wirst du eh kein Problem mit den 60% haben.

Hast du mal überschlagen wie es im Sommer aussehen wird?

Hast du in deinem die Möglichkeit z.B. Akku zur Mittagszeit zu laden zu steuern?

bisher ging alles per Mail, aber spätestens mit der schriftlichen Beantragung fühlt man sich in's 19. Jahrhundert versetzt. :joy: Preußisches Beamtentum lässt grüßen :joy:

bei der momentanen Modulleistung ist mein Akku im Sommer eh erst gegen 15 Uhr voll. Die 4,5kW schaffe ich Nachmittags auch nicht mehr, da da nur noch der Carport seine Leistung bringt. Von daher bin ich da momentan noch recht entspannt, theoretischer max. Tagesertrag im Sommer momentan ca. 30 kWh, bei einem Tagesverbrauch von 18 bis 24 kWh ohne das laden der E-Autos.

Für späteres Laden der Akkus könnte man sich auf dem Cerbo GX was mit Node Red basteln, da gibt es einige Ansätze.

Wie oben geschrieben haben noch 2 E-Autos, die wir am Nachmittag Überschuss laden könnten, die Energie werde ich schon los, ohne das ich sie für 8ct verschenken muss, nur um zu wissen was übrig wäre muss ich erst mal Überschuss einspeisen dürfen, damit ich ermitteln kann was übrig ist :innocent::joy:

evt. sollte ich es in vierfache Ausfertigung einreichen, dann haben sie auch noch Papier für's Klo
(sorry could not resist) :joy::innocent:

Auswertung September:

leider nicht so erfolgreich wie die letzten Monate, aber das war mit der installierten Modulleistung ja auch nicht anders zu erwarten :man_shrugging:

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Dreifach reicht, wenn es drei verschiedene Varianten sind. Aus den Antworten kann man beliebig viele Widersprüche machen. Am besten über Kreuz…..:rofl:

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Die Dame möchte ja durchgehende Flächen, dann versuche ich es mal so zu beantragen

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