@noch-ein-andreas Es kommt darauf an den richtigen Mix zu haben. Daneben geht es nicht nur um Sonnenstrom. Auch um Windstrom. Und die Ausgaben für Speicher rechnen sich aufgrund der Netzstabilität, die sie bringen. Sie lassen sich auch einfacher anwenden. 11 Milliarden pro Stunde. Das mal 3 oder 4 ist gut angelegt. Was kostet denn der Netzausbau ansonsten? Wasserstoff ist auch gut. Diversität sticht.
@noch-ein-andreas schau mal bei homepowersolutions . de rein, ob das was für Dich ist.
genau das PICEA- Ding will ich haben, aber für normales Geld. Zum Kaufpreis kommt noch die Batterie und die PV Anlage + Installation und Wartung. Das ist deutlich zu teuer. Aber PC´s kosteten auch mal 4000 Mark, heute bekomme ich sone Kiste für einen Bruchteil davon.
Aber die Lösung ist einfach: Ihr kauft alle sofort solch ein PICEA Teil für ein Schweinegeld. Die hohe Nachfrage sorgt für Angebot, die Preise sinken, ich bekomme meine Wasserstoffautakrie für günstig Geld. Also ich finde die Idee gut! Mein Dank ist euch so gut wie sicher.
Andreas
Das Teil ist total aufgeblasen mit Wucher Akku und Lüftung. Eine abgespeckte Version wäre da gut.
Ja, es wird auf einen Mix hinauslaufen. Wind im Norden, Sonne im Süden, Biomasse und Wasserkraft wo es halt möglich ist. Wenn der Ausbau so geschieht wie geplant, wechseln sich absurde Überkapazitäten mit erheblichem Mangel ab. Mit den Überkapazitäten muss speicherbare Energie geschaffen werden.
Schau dir das an:
Letztes Jahr im Mai, Wind und Sonne hätten fast für die Alleinversorgung gereicht. Wenn Wind verdreifacht wird und Solar verfünffacht, gibt´s unfassbare Überkapazitäten. Die müssen aus dem Netz, sonst geht´s in die Knie.
Dezember 2022 mit fast der selben Anzahl an WKA und Solaranlagen.
Es ist nichts erneuerbares da, über Tage! Was nützt 3-4 Stunden Speicher? Nüscht!
November/Dez 2022, nochmal 3,5 Tage nichts aus EE.
Ende Januar 2023, nichts aus EE
Februar 2023, erneut über Tage keine EE! Dazwischen immer wieder mehrere Tage, wo es mit dem Ertrag richtig gescheppert hat, Überkapazitäten werden daraus entstehen.
Wie gesagt, Erzeugung muss in jedem Augenblich gleich Verbrauch sein, sonst gibst unschöne Auswirkungen. Die bilanzielle Rechnung im Stromnetz ist verboten.
Mit Hoffnung und Glaube wird das nichts und ja, Diversität ist wichtig, aber unfassbar teuer. Die Menschen werden die Preise für eine KWh nicht mehr akzeptieren. Dann hat Tritt-hin endlich Recht: Eine Kilowattstunde kostet nur soviel, wie eine Kugel Eis (der dumme Teil der Bevölkerung hat ihm das Seinerzeit geglaubt).
Nun, ein paar Hundert Milliarden € später haben wir die höchsten Strompreise der Welt und die Versorgung steht auf der Kippe!
Alles fällt irgendwie, der Bildungsstand, das Gemeinschaftsgefühl, das Ansehen in der Welt, nur der Groschen nicht!
An ihren Worten sollst du sie bemessen:
Andreas
Uff, harter Tobak. Da möchte ich gerne Kontra geben. Und nehme mir auch noch einmal die Zeit.
Du hast folgende Grafik gepostet, auf der die Halbe Welt blau eingefärbt ist. Ich habe im Nachhinein die absoluten Zahlen geliefert. Denn in dieser Grafik finde ich zutiefst verwirrend, dass China und Russland und Indien, die gleichen Farbe haben, wie die 50% der restlichen Welt. Wobei der Rest der Welt sich auf dem Status befindet: ich baue ein AKW um ein altes zu ersetzen, aber die 10 anderen AKWs die ich habe ersetze ich durch EE. -> gleich eingefärbt wie China. Falsch von dir interpretiert. Denn du sagtest: "Der Deutsche Weg ist der der kleinen Minderheit." Das stimmt nicht. Der Weg Russlands, Chinas und Indiens ist der der Minderheit - Was man bei Entsprechender Farbgebung erkannt hätte.
Du hattest folgende Grafik verwendet, um zu erläutern dass eben nicht immer irgendwo Wind weht. @MalteS hatte dich darauf aufmerksam gemacht, dass man die Grafik für solch eine Aussage nutzen könnte, wenn die Daten normalisiert worden wären - nämlich zur installierten Leistung im jeweiligen Land. Darauf bist du nicht eingegangen. Im Gegenteil -
ich nehme an mit der Aussage
"Das das Ausland uns nicht in voller Höhe helfen kann, legte ich bereits einige Beiträge zuvor dar."
beziehst du dich noch ein weiteres mal genau darauf. Ggf. ist es einfacher anderen Fehlinterpretationen vorzuwerfen.
Wie auch immer. Ich interpretiere die Grafik mal. Hier sieht man folgendes: Die Leistung in ES nimmt immer dann zu, wenn die Leistung in Deutschland abnimmt und umgekehrt. Nicht gleichermaßen - wegen der unterschiedlichen installierten Leistungen aber so, dass man meinen könnte im einen herrscht kontinental Klima, im anderen maritimes Klima.
Du hast geschrieben:
Und gehst daraufhin kaum auf das von mir geschriebene ein. Sondern erklärst, wie die Netzfrequenz zustande kommt. Deswegen möchte ich noch einmal genau nachfragen. Welche Zahl habe ich zu welcher aussage verwendet, die falsch war?
Ich möchte dennoch auf einiges von dir eingehen.
"Um das sicherzustellen gibt es diverse Mechanismen: Sekundenreserve (steht sofort zur Verfügung, Rotationsenergie der Turbosätze z.B.), Primärregelung (nach spätesten 30 Sekunden, etwas mehr Dampf, etwas weniger Dampf auf die bereits laufenden Turbinen), Sekundärregelung (nach spätestens 5Minuten, Gasturbinen, Pumpspeicher, Stromspeicher), Tertiärregelung (andere Kraftwerke zu oder abschalten)"
und weiter: "Alle Homespeicher zusammen (wir sind glaube ich bei 7GWh) sind unter diesen Bedingungen in unter 12 Minuten voll."
Wenn ich jetzt also sage, dass regelbare Lade- und Entladegeräte also wunderbar die Netzfrequenz stabilisieren könnten, bis die Sekundärregelung eingreift, dann habe ich nicht unrecht - oder?
Du schreibst: "Die schalten einfach soviel Last weg, bis es wieder passt. So ist die Bedingung: "Erzeugung immer gleich Verbrauch" günstig erfüllt. Klappt in Simbabwe und im Kongo doch auch."
Ich habe den SAIDI Index eine Seite vorher gepostet.
Die Schlussfolgerung ist absolut richtig. Die Korrelation besteht. Die Kausalität kann eine andere sein. Durchaus.
Aber die Behauptung EE sorgen für regelmäßige Stromausfällte kann man mit diesen Daten nun wirklich nicht stützen, oder?
"Ja, die EE machen das Netz unsicher, auch wenn dir das nicht gefällt! "
Die Aussage Teile ich mit dir. Jede Erzeugungsanlage, die zu viel Strom oder auch zu wenig Strom liefern kann hat das Potential dazu. Die Erneuerbaren die wir haben haben dabei sogar einen Vorteil: Sie sind dezentral. Der Wegfall der gesamten EE ist also schon einmal unwahrscheinlich und so ein Spaß wie in Texas wird unwahrscheinlicher.
Ich war mal so frei und habe mir die Daten der Redispatchmaßnahmen angeschaut und sie ein wenig aufgebröselt. Die Häufigkeit der Maßnahmen in jedem Jahr seit 2013 - mehr gibt die von dir angepriesene Seite nicht her. Art der Maßnahme und ganz wichtig wann diese Maßnahme stattgefunden hat.
Kannst du mir helfen diese Daten zu interpretieren? Mich würde interessieren, wieso PV und Wind immer um 00:00 Uhr das Netz zum zusammenbrechen zwingen, nicht aber um 23:00 oder 01:00 Uhr. Und wieso der zubau von Balkonkraftwerken in dieser Hinsicht als Problematisch angesehen werden muss?
da scheint eine 20 kWh Batterie dabei zu sein, die kostet auch sonst wenn man die regulär wo kauft schon eine ganze Stange Geld (z.b. bei Senec etc).
Aber leider ist das Picea im Moment finde ich noch viel zu teuer, auch wenn es eine Förderung beim Einbau dafür gibt.
Jo da ist ne lüftungsanlage und nen fetter Akku drin.
Hallo @jan106
damit wir hier nicht das Telefonbuch von München in der Anzahl der Buchstaben übertreffen, würde ich Stückchenweise antworten wollen.
Harter Tobak? Nein, sollte kein Angriff sein, zumal die von dir verwendete Interpretation der Dinge die zur Zeit gültige ist. Die Menschen, welche diese Thematik so sehen wie du haben doch die Schlacht gewonnen.
Kernkraft: Das Thema ist in Deutschland gegessen. Mit dieser Entscheidung bin ich nicht glücklich. Kernkraft und Solar+Speicher in Kombination wären die besten Kumpels. Aber ich muss die durch die Mehrheit der Menschen getroffene Entscheidung wohl akzeptieren.
Dieser Darstellung habe ich ursprünglich die Legende abgeschnitten. Hier die Darstellung nochmal mit Legende.
ist übrigens nicht mehr top aktuell, Belgien hat sich inzwischen ebenfalls entschieden, vorerst die Kernkraft weiter zu nutzen. Die Absolute Anzahl der Reaktoren weltweit steigt in Zukunft deutlich an. Es werden weltweit neue Reaktortypen entwickelt. Mitsubishi HI hat übrigens den Auftrag bekommen, dies für Japan zu erledigen. Die Japaner haben es gut, die hatten wenigstens keinen Tsunami, so wie wir (deshalb der Ausstieg 2011)!
Beim Thema Kernkraft kommen wir nicht aufs selbe Gleis, ist aber auch egal, ist in Deutschland erledigt.
Windstrom in Europa: Die Darstellung soll lediglich zeigen, dass wenn bei uns wenig Wind ist, dies auch im Rest von Europa so ist. Die jeweilig installierten Leistungen spielen für die Grundaussage keine Rolle (zumal von 2016). Wenig Wind in Deutschland= wenig Wind im Rest Europas, natürlich gibt es hier und da Ausnahmen.
Die zweite Darstellung ist in 2-facher Hinsicht bemerkenswert. Erstens: Windenergieerzeugung ist zappelig, zweitens: die Nennleistung der WKA werden in der Praxis niemals erreicht. Die Gründe hierfür könnten Netzüberlastungen sein, oder die Tatsache, dass im Verkaufsprospekt die Marketing Abteilung gewonnen hat. Ich weiß es nicht.
Die zweite Aussage zu "das Ausland kann uns nicht helfen" betrifft die über die bestehenden Grenzkuppelstellen maximal zu übertragenden Leistungen und die Erzeugung bei unseren Nachbarn und fast Nachbarn.
Die grenzüberschreitenden Leitungen können etwa 19,xxGW Leistung zu uns durchleiten, uns fehlt im Falle der Dunkelflaute in Zukunft aber deutlich mehr Leistung. Ungut!
Zum zweiten muss die Leistung bei unseren Nachbarn ja auch exakt zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Da wird es schon mal knapp.
Quelle: BTU-Ctb, Die Kapazität nach Ö scheint ein Tippfehler zu sein
Weil wir gerade beim Thema sind, die Nachbarn liefern aktuell Vollgas. Schau mal am 03.05.2023 18:00Uhr. Solch gewaltige Mengen notwendigen Stromimports habe ich noch nicht gesehen. Deutschland kann sich gerade selbst nicht mit Strom versorgen. Der Grund ist mir unbekannt, eigentlich sollte es zur Zeit locker reichen. Sehr seltsam!
Thema Balkonkraftwerke. Aus kaufmännischer Sicht müssten die EVU den Kunden diese BKW reihenweise aufschwatzen, ja aufdrängen. Der vom BKW erzeugte Strom fliest, sofern er nicht sofort verbraucht wird, ins Netz zum Nachbarn. Der Nachbar verbraucht dann diesen Strom. Das EVU muss dafür nicht nur keine Einspeisevergütung zahlen, sondern kann die KWh dem Nachbarn in Rechnung stellen - ohne diese vorher eingekauft zu haben. Was für ein Geschäftsmodell, fast wie bei Corona Testzentren.
Warum machen die das nicht? Darum habe ich zwischendurch einige Grundlagen erläutert, weil ich dachte, es erklären sich dann die meisten Dinge viel einfacher.
Grundsatz im Stromnetz: Erzeugung muss in jedem Augenblick dem Verbrauch entsprechen. Hierfür sind die Ü-Netzbetreiber zuständig. Wenn die Anzahl der BKW eine kritische Menge überschreitet, kann das die Stabilität des Netzes verringern, weil keiner Zugriff auf die Erzeugung der vielen BKW hat. Die BKW werden, weil diese im Verteilnetz sich befinden, keinen Blackout erzeugen können. Ein Hardcore BKW Verkäufer (ein großer Herr aus dem Norden (ich höre ihn gern)) ruderten bereits kräftig zurück, er erkennt bereits die Brisanz der Situation.
Du schreibst: Wenn ich jetzt also sage, dass regelbare Lade- und Entladegeräte also wunderbar die Netzfrequenz stabilisieren könnten, bis die Sekundärregelung eingreift, dann habe ich nicht unrecht.
Ja, sehe ich auch so, unter einer Bedingung: Die Sache muss gesteuert werden. Schön wäre, wenn wir auch die Sekundärregelung durch Speicher ersetzen könnten. Die Sekundärregelung muss (sonst wäre sie keine) präzise regelbar sein. Sonne und Wind sind nicht unbedingt regelbar. Das ist auch das einzige Problem der Energiewende.
Bisher haben die Turbosätze in den ersten 1,2,3 Sekunden das Netz gestützt, einfach durch Rotationsenergie (300 Tonnen drehende Masse mit 3000 oder 1500U/Min) da ist ne menge Wums gespeichert. Leider werden die Dinger Stück für Stück abgebaut, weil sie in Kohlekraftwerken und KKW eingebaut waren/ sind. Wer soll den Job übernehmen?
Ein Turbosatz ist netzführend (er ist "das Netz"), er ist der Router in der IT Landschaft, er ist so wichtig wie das Herz im Menschen, er ist der Dirigent im Orchester. Wir wollen nun den Dirigenten entlassen und den Job dem Querflötenheini überlassen.
Keine einzige Solaranlage (die Querflöte) ist netzführend, die Dinger sind immer netzgeführt (sie brauchen erst Netz um zu funktionieren). Daher auch der Tenor: Eine KWh aus Solar ist nicht so wertvoll, wie eine KWh aus kalorischen Kraftwerken. Beide KWh können natürlich die selbe Arbeit erbringen, aber die eine ist Voraussetzung für die andere. Das ist sehr blöd zu beschreiben, hoffe du weißt was ich gerade sagen will.
Darf ich vorstellen, seine Hoheit der Turbosatz: blanker Teil: Hochdruckturbine, gelb: Mitteldruckturbinen, roter Blechkasten: der Generator. Alles artig auf einer Welle festgenagelt.
und hier nackt (FSK 18)
Ich mache mal Schluss, sonst wird´s noch ein Buch. Teil 2 folgt.
Andreas
Mal folgendes Denkmodell als Lösungsansatz für die Speicherung bzw. Umwandung.
Es werden 2,3Mrd Euro pro Jahr für den Geisterstrom ausgegeben.
Dazu noch die 3,4Mrd für die Redispatchkosten aufgrund der "Unzuverlässigkeit" der EE aus dem Artikel von @noch-ein-andreas vom 3.5.
Das sind also 5,7Mrd Euro pro Jahr, dei wir als Stromverbraucher jedes Jahr bezahlen, ohne das wir dafür was verbrauchen (oder effektiv erhalten) sondern nur zur Netzstabilisierung.
(Anm. Ich habe die Zahlen nicht selber recherchiert sondern aus den Artikeln hier übernommen)
Gehen wir also mal davon aus, die Zahlen stimmen.
Was wird denn durch die Marktakteure unternommen, diese Zahlen zu reduzieren?
Nach meiner Wahrnehmung -NIX- ist ja auch bequem, man bekommt sie ja immer wieder leicht durch die Umlagen von den Endverbrauchern rein.
Hier könnt die Politik doch ansetzen und die Marktakteure verpflichten diese "Kosten" zu senken.
Ziel: Reduzierung der Kosten um 50% bis 2026.
Damit würden meiner Ansicht nach wieder Innovations- und Investitionskräfte in Gang gesetzt.
Der Redispatch-Teil der Kosten könnte durch schnell zu und abschaltbare Batteriespeicher verringert werden.
Der Geisterstrom Teil durch P2G oder andere längerfristige Speichermethoden.
Was wäre das Ergebnis ab 2026 - 2,85Mrd freie Mittel jedes Jahr für den Ausbau der Speicher und Überstromumwandlungen und das ohne eine Erhöhung des Strompreises.
Andere Sichtweise: Nutzung der freien Mittel zur Hälfte für Rückzahlung der Anlaufinvestitionen und zur Verringerung des Strompreises und die andere Hälfte zum weiteren Ausbau.
Was würde so ein Ausbau Kosten?
Mal grob für den Batterieteil überschlagen: 100€ pro kWh Batteriespeicher zzgl. 300€ pro kWh an Infrastruktur (Gebäude, Transformatoren und so)
Das wären also pro 1GWh Speicherkapazität mit 0,75GW Leistung ca. 400Mio Euro Invest. (Deckt sich mit Veröffentlichungen von RWE zu aktuell in Betrieb genommenen Speichern, dabei sind Kostenreduzierung durch Innovation und Skaleneffekte noch nicht berücksichtigt)
Das wären also für den Redispatch Teil von 3,4Mrd - 25GWh Kapazität und 18,75GW Leistung in drei Jahren, die aufgebaut und refinanziert werden können.
Nach sechs Jahren wären die Anlagen bei hälftiger Reduzierung der Redispatch Kosten zu 100% bezahlt.
Ich habe mir mal beispielhaft die Redispatch Daten von Netztransparenz runtergeladen und nachgeschaut.
Ein typischer Tag liegt so zwischen 5 und 25GWh Kapazität mit 7 bis 12GW Leistung.
Dies wäre also durch eine solche Infrastruktur komplett zu bewältigen.
Dabei ist das die Gesamtleistung des Redispatch an einem Tag also hälftige Reduzierung würde auch nur die hälftige Kapazität erfordern...
Eine höhere Reduzierung der Redispatch Kosten würde also auch eine drastische Verbesserung der Amortisation bringen.
Für chemische Großanlagen, liegen mir leider keine Daten vor, so dass ich direkt einen seriösen Überschlag für P2G Anlagen nicht machen kann.
Also bauen wir es von unten auf.
Abgeregelter Windstrom 2021 (5,8TWh = 5.800.000.000kWh)
Geschätzt in 10% des Jahres fällt der an, also innerhalb von 876h ergibt eine Umwandlungskapazität von 6,6Mio KW oder 6600MW damit dieser auch zeitnah umgewandelt werden kann.
Fraunhofer rechnet mit Kosten von ca. 500-600€ pro KWh Elektroliseur Kapazität bei 100MW Anlagen (800€uro bei 5MW Kleinanlagen).
Das wären also Investionen von 3,3 bis 4Mrd Euro für die Elektroliseure, um die komplette abgeschaltete Windkraftkapazität in Wasserstoff umzuwandeln.
Das ist weniger als die Kosten für ein AKW in Frankreich (Was immer noch nicht fertig ist) und nur ein Viertel der Kapazität hat (1650MW zu 6600MW).
Für die Umwandlung des so erzeugten Wasserstoffs in Methan sind weitere Investitionen nötig, die meines Erachtens pro kWh unterhalb der Kosten für die Elektroliseure liegen sollten.
Gehen wir also von weiteren 3,3 - 4Mrd Euro Investition für die Methanisierung aus ergibt also einen Gesamtinvest on 6,6 bis 8Mrd Euro.
Daher wäre auch hier die Amortisation über die Reduzierung der Abschaltkosten (50% = 1,15Mrd) in 6-8 Jahren zu erwirtschaften.
Noch eine Überlegung zum Nutzen:
Gasverbrauch Deutschland in 2022: 847.470.000.000 kWh
Der abgeschatete Windstrom würde also schonmal ca. 0,5% des Gasverbrauchs decken.
Die berechnete P2G Umwandlungskapazität ist aber nur zu 10% ausgenutzt (wir haben ja nur den abgeschalteten Windstrom reingerechnet) das hieße, das wir mit einem Zubau der Erneuerbaren mit dieser Infrastruktur bis zu 5% des letztjährigen Gasverbrauchs decken könnten. (Ohne zusätzliche Investitionen)
Das ist dann "grünes" Methan und mit Biomethan gleichzusetzen, da es aus CO2 erzeugt wurde, das aus dem Kreislauf entnommen wurde.
Sind die Überlegungen nachvollziehbar?
Sind da größere Rechenfehler?
Ich freue mich auf euer Feedback.
Herzliche Grüße
ayayay - getz muss ich mich doch auch mal einmischen, bevor der Nuklearia-Mann Andreas hier die Lufthoheit über dem Stammtisch erlangt.
Nein - Kernkraft, oder wie sie sich selbst bis in die 60er Jahre hinein nannte, Atomkraft, hat uns ganz viele Probleme beschert, die heute im Stromnetz gelöst werden müssen. Man kann regelbare Atomkraftwerke bauen, aber das ist extrem teuer und riskant. Frankreich hat das versucht und ist bereits 2020 damit kapital gescheitert. Nun sind 20 Reaktoren bei unseren Nachbarn rissiger Müll und saugen am Stromnetz und Frankreich kauft massiv deutschen Braunkohlestrom. Finanziert aus Steuergeldern, dei EDF mittlerweile im Milliardenvolumen pro Jahr verschluckt.
Nun - das ist schön für Belgien. Aber es bleibt "vorerst" und nur "weiter". Von Ersatzkraftwerken ist genau nichts zu sehen. Belgien wird recht bald massiv auf Wind und PV setzen MÜSSEN. Alles andere ist ökonomischer Selbstmord.
Jou. Es werden auch weltweit neue Pferdekutschen entwickelt. Sind immer noch beliebt für Hochzeiten. Deine verkorkste Ironie mit dem Tsunami ist eine feine Nebelwand für das was sowohl in Teschernobyl (testhalber) als auch in Fukushima (aus versehen) die Probleme verursacht hat: Station Blackout. Im Gegensatz zu unserer Zivilisation haben nämlich Atomkraftwerke genau Null Resilienz gegen dieses Problem. Die tendieren dann zur Explosion. Schon viermal passiert. Mindestens aber kommt es zur Kernschmelze (1959 zum ersten mal passiert).
Du willst uns ernsthaft den groben Unfug von Hans-Werner Sinn hier unterjubeln? Ich kenne die Grafiken und den Autor. Das sind Daten von 2008, 15 Jahre alt. Ich empfehle einen tagesaktuellen Blick auf energy-charts.info. Es gibt KEINE europaweite Dunkelflaute, das ist UN-SINN. (Europa reicht von Portugal bis Moskau, von Irland bis Istanbul).[quote data-userid="11352" data-postid="126704"]
Da wird es schon mal knapp.
[/quote]
Auch kompletter Käse. Europa versorgt seit zwei Jahren das extrem Stromklamme Frankreich zuverlässig mit ca 20 GW für die ausgefallenen Atommeiler. Die Zahlen teils absurde Preise dafür. Nur wenn die Sonne aufgeht, so wie jetzt seit drei Tagen, und die Wärme ins Land strömt, dann hat Frankreich plötzlich viel zu viel Strom. Den drückt man dann billig ins europäische Netz. Merke: Atomkraft kann man regeln, Aber es ist TEUER und GEFÄHRLICH.
Dein sonstiges Blabla über rotierende Massen und Netzstabilität will ich gar nicht weiter kommentieren. Es ist ein Schmonzette aus Anekdoten und episodischem Detailwissen. 30.000 Windkraftanlagen haben ein bisschen mehr rotierende Masse als die paar hundert thermische Kraftwerke. Plus einen fetten Rotor. Etliche Millionen PV-Wechselrichter mit halbwegs gescheiter Software können sich in Mikro-sekunden an die Netzfrequenz anpassen. Batteriespeicher sowieso. Deine Horrormärchen über den Schwarzstart kannst Du eh vergessen - das war in 2005 ein Problem, als es noch die 50,2 Hertz-Regel gab. Komm mal ins Jahr 2023 und kuck nicht so viel EIKE und H.W. Sinn.
Naja. So kommt halt jeder mit seinen Meinungen daher. Einer mit aktuelleren Daten, der nächste würde sich gern eine "Stammtisch-Hohheit" erkämpfen, mit Argumenten aus den 60ern, oder von 1986. Oder 2011? Ein AKW auf einem Inselstaat an einer Erdbeben-gefährdeten Pazifik-Küste??? Ob das nun so ganz viel mit unseren aktuellen oder zukünftigen Reaktoren zu tun hat?
Oder mit Pferdekutschen...? ?
da wäre ich mir nicht so sicher.
sobald die ... bestimmte partei einsetzen geschichte sind und davongejagt wurden (zb nach einem massiven blackout mit hunderttausenden von toten, möge das nie passieren)
kann ich mir vorstellen dass wieder (da der russe uns kein gas mehr liefern möchte, aus nachvollziehbaren gründen) über neue akw nachgedacht wird.
dazu muss aber zuerst das o.g szenario eintreten, evtl langen auch schon großflächige abschaltungen bei strommangel.
@voltmeter Hast du wieder zuviel von deinem guten Kraut geraucht?
Die Atomernergieindustrie hat kurzfristig ein Klima geschaffen in dem eine Mehrheit für einen zeitlich begrenzten Weiterbetrieb war. Die Sache ist mit dem Abschalten vorbei. Und mit jedem Tag der ins Land geht wird sich die Stimmung ändern. Es gibt keinen Grund wieder in so eine teure gefährliche Technologie einzusteigen deren Müllfrage ungeklärt ist. Das Geld wird in Sonnen- und Windkraft und Netze und Speicher und Wasserstoff investiert.
@yossarian, yossarian...
Ich wollte zunächst deinen über motivierten Beißreflex nicht kommentieren, jedoch ist in diesen wenigen Sätzen soviel Unrichtigkeit, dass diese nur noch von der dir wohl eigenen Unfreundlichkeit übertroffen wird. Da die Gefahr besteht, dass andere Foristen Teile des von dir geschriebenen glauben, stelle ich das Eine, oder andre klar.
"ayayay - getz muss ich mich doch auch mal einmischen, bevor der Nuklearia-Mann Andreas hier die Lufthoheit über dem Stammtisch erlangt."
Zum wiederholten Male: Das Thema Kernkraft in D ist durch! Niemand will Lufthoheit über irgendetwas übernehmen, kapiere das, jetzt! Wenn du öfter solche Fehlherleitungen tätigst, beschäftige dich mal mit: Neurotizismus
"Atomkraft, hat uns ganz viele Probleme beschert, die heute im Stromnetz gelöst werden müssen."
Nenne doch mal eines der vielen Probleme!
"Man kann regelbare Atomkraftwerke bauen, aber das ist extrem teuer und riskant. Frankreich hat das versucht und ist bereits 2020 damit kapital gescheitert."
Das ist eine Lüge! Der Großteil der Deutschen KKW konnte die Leistung modulieren. 39 Französische KKW können das wie keiner sonst. Frankreich nutzt das z.T. täglich! Zuletzt heute früh um 06:00Uhr. Nennt sich Lastfolgebetrieb und ist ganz normal. Es gibt lediglich eine Begrenzung der Häufigkeit dieser Vorgänge. In Deutschland waren 100.000 Zyklen 100% - 40% - 100% in der Betriebszeit zulässig. Die Franzosen können problemlos 100% - 20% - 100% modulieren. Wenn die Leistung abgesenkt wird, wird die Erzeugung damit natürlich zunehmend unwirtschaftlich, darum macht das keiner gern.
Hierzu Basics: Lastfolgebetrieb – Wikipedia
Wen das Französische Stromnetz und deren Erzeugungsdetails interessiert: French National Grid status (templar.co.uk)
"Nun sind 20 Reaktoren bei unseren Nachbarn rissiger Müll und saugen am Stromnetz und Frankreich kauft massiv deutschen Braunkohlestrom.
Das sind mehrere Lügen! Erstens sind die Risse nicht in den Reaktoren, sondern in der jeweiligen Speisewasserleitung. Der Großteil ist bereits repariert, von "Müll" also weit entfernt. Zweitens liefert Frankreich gerade Strom aus KKW nach Deutschland. Hier mal exemplarisch der Mai, zu keiner Zeit ging Strom aus D nach Frankreich. Import bedeutet Bezug.
Natürlich gibt es einen Stromaustausch, das ist ja der Grund für ein Verbundnetz. In 2022 waren bis zu 31 Reaktoren abgeschaltet. Dies hatte mehrere Gründe
-
überfällige Wartung (ja, Framatom hat es nicht so mit Planung, etwas weniger Rotwein könnte helfen)
-
Angeordnete Umbaumaßnahmen wegen Laufzeitverlängerungen
-
die beschriebenen Risse. Die genaue Zahl ist mir entfallen, es waren 8, oder 9 (aus dem Gedächtnis)
In der Zeit hat Deutschland massiv mit Strom geholfen, aber aus Braunkohle??? Schau dir mal an, wo die großen Kohlekraftwerke liegen! Strom ist nicht blöd, er klettert nicht über den Zaun, wenn das Tor offen ist. Der gelieferte Strom sollte also häufig aus Wind und Steinkohle kommen, bzw. aus Gas. Das genau zu analysieren fehlt mir aber die Lust.
"Finanziert aus Steuergeldern, die EDF mittlerweile im Milliardenvolumen pro Jahr verschluckt."
Endlich mal die Wahrheit! Ja, EDF ist ein Sauladen. Framatom ist ein Teil des Sauladens.
"Nun - das ist schön für Belgien. Aber es bleibt "vorerst" und nur "weiter". Von Ersatzkraftwerken ist genau nichts zu sehen. Belgien wird recht bald massiv auf Wind und PV setzen MÜSSEN. Alles andere ist ökonomischer Selbstmord."
Darum können uns so viele nicht leiden, die ewigen Besserwisser aus Deutschland, die wissen, dass die anderen sich falsch Verhalten. Die Deutschen bekommen slbst fast nichts mehr auf die Reihe, außer das große Maul und Fußball. Achne, dass klappt ja auch nicht mehr. Pack deinen belehrenden Zeigefinger wieder ein!
"Jou. Es werden auch weltweit neue Pferdekutschen entwickelt. Sind immer noch beliebt für Hochzeiten. "
Das ist mir zu doof, ich habe Mindeststandards!
"Nebelwand für das was sowohl in Teschernobyl (testhalber) als auch in Fukushima (aus versehen) die Probleme verursacht hat: Station Blackout. Im Gegensatz zu unserer Zivilisation haben nämlich Atomkraftwerke genau Null Resilienz gegen dieses Problem. Die tendieren dann zur Explosion. Schon viermal passiert. Mindestens aber kommt es zur Kernschmelze (1959 zum ersten mal passiert).
Naja, zumindest etwas Realismus in deinen Worten. Tschernobyl oder Fukushima haben aber keine Blackouts verursacht. In Tschernobyl waren die Blöcke 1-3 nach der Explosion von 4 noch jahrelang in Betrieb, das sind tausende Menschen jeden Tag zur Arbeit hingefahren. Tschernobyl ist die Stromversorgung von Kiew gewesen.
Null Resilienz ist nicht richtig, die Deutschen Kernkraftwerke wären im Falle eines vollständigen Netzzusammenbruchs in den Eigenbedarf abgefahren. Falls das nicht klappt, es geht ja hauptsächlich um die Nachzerfallswärme, wären die Kühlwasserpumpen über die (mehrfach redundanten) Diesel weiter betrieben worden, dann Batterien, dann reduntant ausgelegte Notkondensation. Vorher aber hätte eine weiterer Sicherheitsmechanismus gegriffen, aber all dies ist heute egal! Verstehe das!
Kühlwasserpumpe in Brockdorf:
KKW Emsland war in der Installationssituation sogar schwarzstartfähig. Aber auch das ist heute egal.
"Du willst uns ernsthaft den groben Unfug von Hans-Werner Sinn hier unterjubeln? Ich kenne die Grafiken und den Autor. Das sind Daten von 2008"
Was für ein Mumpitz! Die Daten sind von ENTSO-E, dem Dachverband der europäischen Ü-Netz Betreiber. Natürlich sehen die so aus wie beim Sinn, er hatte die selbe Quelle!
Du kommst mit Anekdotischer Evidenz? Prima, denn ich kann den Sinn auch nicht leiden, er ist ein Plappermaul. Seit der Griechenland Finanzgeschichte ist er bei mir unten durch!
"Es gibt KEINE europaweite Dunkelflaute, das ist UN-SINN. (Europa reicht von Portugal bis Moskau, von Irland bis Istanbul)."
2 mal Lüge! Es gibt eine europäische Dunkelflaute. Das es regelmäßig dunkel wird, glaubst du sicher noch. Den Beweis der Flaute kannst bei Agora ziehen. Trifft beides aufeinander: Dunkelflaute!
Dein zweiter Missgriff in zwei Sätzen, es geht nicht um Europa, es geht um das Europäische Stromverbundnetz! Da ist weder Moskau, noch Irland ein Teil davon.
Der dunkelblaue Anteil:
Die nachfolgenden Bemerkungen sind mir zu primitiv und schaffen es nicht durch den Bullshit Filter. Unterstellungen, halbgare Vermutungen und wieder Unwahrheiten, alles in einer vor Arroganz triefenden Unfreundlichkeitssoße.
Lass es!!!
So, muss mich nun um ein Stromnetz kümmern und so das BIB ankurbeln.
Andreas
@noch-ein-andreas Das Stromnetz funktioniert sehr gut und die Zeit der AKWs in Deutschland ist vorbei. Jippie. Sehen wir nach vorne in eine bessere Welt mit regenerativen Energien. Ohne strahlenden Müll.
Da kannst du uns noch mit deinem Lobbyisten-Müll zukleistern. Es wird nichts ändern.
Grüß dich Andreas, keine Sorge - ich hab ne dicke Haut. Und Entschuldige, falls ich mich mal im Ton vergreifen sollte. Ich stichel gern, das hab ich von meiner Mutter.
Ich versuchs auch kurz zu machen.
Die "Wer baut wo weiterhin AKWs Grafik"
Gut dass du die Legende hinzugefügt hast - die hätte man nie abtrennen dürfen - schlechte Praktik. Deswegen habe ich die Rohdaten geliefert auf denen diese Grafik basiert. Sind sind sogar auf dem selben Wikipedia Artikel zu finden. In der Tabelle sind die Daten Farblich gleich markiert und man erkennt schnell den Fehler, weil man ja die Zahlen hat. ein Beispiel: Frankreich hat 56 AKWs, hat 14 außer betrieb genommen, baut aktuell 1 und plant kein weiteres. China hat 55, 0 außer Betrieb, baut 20+ und plant ~50. Beide Länder haben den Status "Bau neuer Reaktoren" und sind auf der Karte blau eingefärbt. Bloß weil in Frankreich ein AKW seit 2007 im Bau ist und nicht fertig wird. Man könnte die Grafik so interpretieren, dass alle Länder Atomkraft ausbauen - das wäre aber eine Fehlinterpretation der richtigen Zahlen.
Belgien hat den Ausstieg verschoben. Sie nutzen AKWs weiter, bauen aber keine und planen auch keine.
Japan hat 2 AKWs im Bau (Seit 2007/2010) und die werden nicht mehr fertig gebaut. Eines ist in Planung. Von den neuen Reaktortypen sehe ich hier nichts. (Japan übrigens auch blau eingefärbt - gleiche Farbe wie China und Frankreich)
Du Zeigst wieder eine Grafik mit der Stromerzeugung aus Wind in Deutschland und im Rest Europas und schließt das Fazit mit der Aussage:
"Wenig Wind in Deutschland= wenig Wind im Rest Europas"
DAS IST FALSCH
Die Grafik erlaubt ohne Weiteres keine Aussage über das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Wind. Ich weiß nicht, wie oft man das noch sagen soll. Das ist eine Fehlinterpretation der richtigen Zahlen... Also macht man es manuell und mühsam.
Nehmen wir den Dezember. Spitzenzeit in Europa. 60 GW Leistung, von denen 30 GW aus DE sind. Die Hälfte. Wenn also der Wind in Europa immer zeitgleich wehen oder nicht wehen würde wären Hellblau und Dunkelblau immer gleich. Wenns in DE nur 5 GW gibt, gibts auch 5 GW im Rest Europas.
Wie häufig finden wir in der Grafik Situationen in denen Dunkelblau (EU) wenigstens etwas größer ist als Hellblau (DE)? Meinetwegen darf er auch mal kleiner sein. Aber das statische Verhältnis 1:1 besteht nicht. Das Nichtvorhandensein dieses Verhältnisses 1:1 beweist: Die Aussage: Wenig Wind in Deutschland = Wenig Wind im Rest Europas ist falsch. Woanders weht der Wind - da stehen bloß keine/weniger WKAs.
Die Sache mit dem Nichterreichen der Nennleistung ist halt das gleiche wie bei unseren Solarpanelen... Schonmal 400 Watt aus nem 400 wp Modul bekommen? 1 GW Offshore macht mehr Bumms als 1 GW Onshore. Und 1 kwp PV in Bayern bringt mehr als 1 kwp in NRW, beides bringt aber ggf. weniger als 1 kwp PV in Spanien.
Das es Problematisch ist, ganz Europa mit Spanischem Strom zu versorgen, wenn in Spanien gerade mal die Sonne scheint, ist natürlich wahr. Die Grafik mit den jeweiligen Höchstlasten bei Deutscher Höchstlast ist wirklich interessant. Und es ist absolut richtig, dass das Netz ausgebaut werden muss, damit das klappen kann.
Apropos Import:
45 twh import im letzten Jahr - 45 twh / 365d / 24h = 5.1 Gw... So ungewöhnlich hoch sind die Importe, die du da zeigst also nicht...
75 twh exportieren wir jährlich... Im Übrigen: Mit dem Ausbau der EE sind wir Netto Exporteure geworden. Da besteht wieder eine Korrelation... Die Kausalität mag eine andere sein. Immerhin besteht auch eine Korrelation zw. der Zunahme des Netto Exports und der Abschaltung der AKWs in DE. Anfang der 2000er waren wir noch Importeure...
@Yossarian hat ganz gut zusammengefasst was ich bzgl. der Frequenzgschichte denke. Das spar ich mir mal!
Mich würde wirklich interessieren, wie du erklärst, dass Redispatchmaßnahmen offensichtlich immer um Mitternacht nötig sind. Ich hab so meine Ideen, aber du scheinst ja vom Fach zu sein..
Meinst Du damit jetzt PV-Module oder die Flügel der Windräder?
@grumpy_badger Du kannst hier ruhig sticheln. Das wird aber nichts daran ändern, dass die Zeit der Kernkraft in Deutschland vorbei ist.

















