Geisterstrom im Netz ? wohl PV Guerilla ☺️

Aber nur, wenn man einen großen Teil der Gesamtkosten nicht mit einrechnet und stattdessen über Steuern finanziert.

Hier mal ein kleiner Einblick:

Ist also eine Mogelpackung. Wenn, dann müsste man mit den Gesamtkosten rechnen.

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Das letzte Wort dazu ist noch nicht gesprochen.

Es wird wie schon geschrieben aktiv an neuen Kraftwerken geforscht welche noch ewig mit dem aktuellen Müll betrieben werden können.

Der Russe ist auch vorne mit dabei.

Ich denke das ist ein guter Kompromiss bis die Kernfusion soweit ist.

Sonne und Wind interessiert mich nicht im geringsten da keine gesicherte Leistung.

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@voltmeter Solche Wunderheilungen werden immer wieder versprochen. Und ich bin auch sicher, dass daran schon seit Jahrzehnten geforscht wird. Nur hilft das heute nichts. Und wir haben die Technik für eine nachhaltige Energieproduktion. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und so weiter. Du machst das doch auch schon mit der Sonne.

Das wird die Atomkraft nicht wirtschaftlicher machen. Der Bau der Anlagen und der Rückbau der Anlagen sind so teuer, dass es sich nicht über die Laufzeit eines solchen Kraftwerks rechnet. Das wird nur unwesentlich viel besser, wenn wir den Müll von anderen rein stecken - denn die kosten für Brennstoff waren schon vorher marginal. Ich wiederhole: Das wird niemand bauen, der ein wirtschaftliches Interesse daran hat Strom zu produzieren und diesen zu verkaufen. Das könnte vielleicht, wenns die Dinger irgendwann mal gibt, das Problem mit dem Atommüll reduzieren - nicht vermeiden. Atommüll vermeiden lässt sich anders.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Stromgestehungskosten für Wind und PV heute schon unter denen von Kohlekraftwerken und AKWs liegen und sich noch weiter reduzieren und halt bereits verfügbar sind. Dann können wir die heute schon ausbauen.

Wenns die Wunderatomkraftwerke oder die Kernfusion dann irgendwann mal gibt und wir hängen schon bei 80% erneuerbaren rum: Geil, klatschen wir die für die restlichen 20% mal eben hin und machen unseren Strom dann noch günstiger. Oder machen Flächen wieder frei oder oder oder. Bis dahin bauen wir PV und Wind, weil das können wir halt heute schon machen. Ich denke das ist ein guter Kompromiss.

Ach ne, warte mal. Wir haben ja die Lösung bereits. Der Dual Fluid Reaktor.

Diese Skizze ist das, was einem Prototypen am nächsten kommt und eine Doktorarbeit von irgendwem aus 2017 hat das Ding als "generell realisierbar" bezeichnet - seitdem hat man davon nichts mehr Gehört. Und du möchtest uns das als die Lösung für die Atommüllproblematik präsentieren?

darum geht es ja oder darf man den nur reduzieren wenn es sich "rechnet"

Vielleicht klappts ja doch mal mit der Kernfusion dann wäre das am einfachsten :wink:

Es wird auch an so Mini-AKWs geforscht bzw. SMR-Reaktoren sollen über 80 in Planung sein (laut ARD von 2021).

Bei uns in der Gegend wird derzeit ein großes Gaskraftwerk (300 MW) gebaut das für die Sicherstellung der Netzstabilität genutzt werden soll

@petrel Ein Gaskraftwerk kann künftig auch mit Wasserstoff oder Biogas betrieben werden

woher soll das kommen?

bedenke unser gasnetz ist nicht für wasserstoff geeignet so weit ich es verstanden habe

und biogas kannste auch gleich vergessen

Das scheint für Windkraft genauso zu gelten. Immerhin werden die Windräder unrentabel sobald die EEG Förderung ausläuft und werden abgerissen.

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Uran ist ebenso ein fossiler Brennstoff wie Öl und Kohle: Die Vorräte sind begrenzt und nicht erneuerbar. In Deutschland ist schon seit längerem keine nennenswerte Förderung mehr möglich, deshalb ist die deutsche Atomindustrie auf Importe aus zum Teil instabilen Regionen der Erde angewiesen. Analysen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags gehen im optimalsten Fall von Reserven für 47 Jahre, im schlimmsten Fall für nur 25 Jahre, aus. Selbst rein ökonomisch betrachtet, macht es keinen Sinn, in eine Technologie zu investieren, der innerhalb einer Generation der Brennstoff ausgeht.

Ich weiß einige Länder versuchen es zu vermehren die Frage ist ob das dann wirklich alleine für China ausreichend geschafft werden kann.

alles sit erneuerbar schließlich ist es irgendwann auch mal entstanden

sogar öl und gas sind erneuerbar kohle auch

nur dauert es eben ein wenig ?

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Ich hab mal gelesen, dass sich eine Windkraftanlage in wenigen Monaten armortisiert hat. Dann fallen doch auch kaum noch Kosten dafür an, man kann die also problemlos weiter laufen lassen und verdient Geld damit. Die werden garantiert nicht abgerissen, weil die EEG-Förderung fehlt. Irgendwann werden die Dinger soweit abgenutzt sein, dass es sinnvoller ist, einmal neu zu bauen. Ich stelle mir das so vor, dass die ähnlich wie Autos ihre "300.000 Km" laufen und dann sind die Verschleißgrenzen erreicht.

Biogas:

Erneuerbares Gas mit vielen Vorteilen

Bei Bio­gas han­delt es sich um ei­nen Ener­gie­trä­ger, der re­gi­o­nal aus er­neu­er­ba­ren Roh­stof­fen ge­won­nen wird. Da­zu zäh­len ne­ben Gül­le und Grün­ab­fäl­len auch nach­wach­sen­de Ener­gie­pflan­zen. Das re­ge­ne­ra­ti­ve Gas wird in so­ge­nann­ten Fer­men­tern er­zeugt, in de­nen die grü­nen Roh­stof­fe ver­gä­ren. Das da­bei ent­ste­hen­de Gas wird auf­ge­fan­gen und kann ge­nutzt wer­den. Das stärkt un­se­re Un­ab­hän­gig­keit von Ener­gie­im­por­ten und führt zu ei­nem preis­sta­bi­len Pro­dukt.

Erneuerbare Energie im Gas-Netz

Für Bio­gas gibt es ver­schie­dene Ver­wer­tungs­pro­zes­se. Zum ei­nen kann das Vor­pro­dukt Roh-Bio­gas di­rekt vor Ort zur Strom- und Wär­me­er­zeu­gung in Block­heiz­kraft­wer­ken ver­wen­det wer­den. Der­zeit be­trägt die Strom­er­zeu­gung aus Bio­gas ca. 32 Tera­watt­stun­den pro Jahr – das sind rund 14 Pro­zent des er­zeug­ten er­neu­er­ba­ren Stroms im Jahr 2021. Das be­deu­te­te Strom für etwa 9,5 Mil­li­o­nen Haus­hal­te. Die ge­si­cher­te Leis­tung in­klu­si­ve al­ler Bio­gas-Block­heiz­kraft­wer­ke in Deutsch­land be­trägt 7,1 GWel.

Da­mit das Bio­gas, auch Bio­me­than ge­nannt, in das Gas-Netz ein­ge­speist wer­den kann, muss es zu­nächst auf­be­rei­tet wer­den. Da­bei wird das Roh-Bio­gas zu­nächst ent­schwe­felt, an­schlie­ßend wird der Me­than­ge­halt er­höht, in­dem Koh­len­di­ox­id ent­nom­men und ab­ge­schie­den wird. Bio­me­than ist che­misch iden­tisch mit Erd­gas und kann so oh­ne Pro­ble­me und in un­be­grenz­ten Men­gen in das be­ste­hen­de Gas-Netz ein­ge­speist wer­den. Da­bei wird nur so viel CO2 frei­ge­setzt, wie die zur Bio­gas­her­stel­lung ge­nutz­ten Roh­stof­fe zu­vor aus der Luft auf­ge­nom­men ha­ben. Das macht Bio­gas zu ei­nem kli­ma­neu­tra­len Gas.

Über das Gas-Netz kann Bio­gas zu den Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern auch in wei­te­rer Ent­fer­nung trans­por­tiert oder zwi­schen­ge­spei­chert wer­den. Das auf­be­rei­te­te Bio­gas lässt sich über­all dort ein­set­zen, wo auch klas­si­sches Erd­gas ge­nutzt wird: in Gas-Hei­zun­gen, in Fahr­zeu­gen oder auch in KWK-An­la­gen zur Er­zeu­gung von Wär­me und Strom. Der­zeit (Stand: 12/2022) spei­sen in Deutsch­land 236 An­la­gen Bio­gas in das Gas-Netz ein. Sie kön­nen pro Stun­de 146.595 Ku­bik­me­ter Bio­gas er­zeu­gen.
Biogas entwickelt sich in den letzten Jahren immer weiter. Viele Biogas Anlagen sind noch gar nicht am Netz gekoppelt, weil es viele Hürden gibt in Deutschland. Und weitere werden geplant. Ich persönlich habe bestimmt in meiner Nachbarschaft 50 Biogasanlagen in Deutschland sind nur 236 am Netz ?

Ja genau ich bin in einer Windkraft Genossenschaft und kann es nur bestätigen irgendwann sind die Teile aufgebraucht. Reparatur lohnt sich kaum da es dann meistens eine bessere Technik gibt. Und wenn man dann noch wieder an der gleichen Stelle bauen darf wird dies auch gemacht. Mit allen Kosten Bau, Betrieb und Abbau kostet die durchschnittliche kWh unter 9 Cent.

Wasserstoff kann man in Methan verwandeln (Methanisierung, Power-to-Gas). Dann gehts auch über die normalen Erdgasnetze.

https://www.kit.edu/kit/pi_2018_009_power-to-gas-mit-hohem-wirkungsgrad.php

Gesamtwirkungsgrad Strom -> Wasserstoff -> Methan von 75 % ist schon beachtlich.

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Klimaschutz und Energiewende werden die Energielandschaft Deutschlands nachhaltig verändern. Mit der kontinuierlichen Steigerung von erneuerbaren Energien nicht nur im Stromnetz wird die Frage nach vollständiger effizienter Nutzung dieser Energien immer wichtiger. Die größte Herausforderung dabei ist es, Angebot und Nachfrage von Energie in Einklang zu bringen. Mit Power to Gas wird die im Stromsektor gewonnene erneuerbare Energie in großer Menge speicherbar gemacht und kann als Gas flexibel weiterverwendet werden. Die Methode ist daher die Zukunftstechnologie der Energiewirtschaft.

Die systemischen Vorteile des Einsatzes von PtG (physikalisch-technische Speicherbarkeit, vorhandene Gasnetz- und Speicherinfrastruktur) entlasten den klassischen Stromsektor durch mehr Flexibilität und führen zu Kostendämpfungen in den zu erschließenden Sektoren.

Schon jetzt im Jahr 2020 ist es möglich, in Deutschland etwa 200 Terawattstunden Energie in unterirdischen Gasspeichern zu lagern – dies entspricht in etwa der 23.000-fachen Kapazität eines hochmodernen Pumpspeicherkraftwerks.

Ich könnt halt nur noch kotzen. Wenn man mal hinter die Kulissen schaut, überall Lobbyismus, Vetternwirtschaft, verdeckte Korruption.

Und alles finanziert aus von uns erwirtschafteten und von anderen verschleuderten Steuergeldern...

Da kann man nur noch auf die nächste Wahl hoffen, und sich ansonsten mehr und mehr aus dem System zurückziehen.

Was ich schade finde, weil es der Anfang vom Ende einer Gesellschaft ist, und wir eigentlich schon noch die Chance hätten, weiterhin eine gewisse globale Rolle zu spielen.

Aber egal. Es kommt leider wie es kommt.

Und ich muss gestehen, dass auch ich vor sagen wir 30 Jahren per Wahl mitgeholfen habe, die "Grünen" groß genug werden zu lassen, dass sie heute unsere vermeintliche Demokratie mit scheinheiligen Argumenten torpedieren, oder auszuhebeln versuchen.

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Klingt toll. Ein Versprechen / ein ungedeckter Wechsel auf die Zukunft?

Und wie viele Terawattstunden Energie sind "schon jetzt im Jahr 2023" in unterirdischen Gasspeichern eingelagert und verfügbar?

[quote data-userid="17429" data-postid="126300"]

Bei Bio­gas han­delt es sich um ei­nen Ener­gie­trä­ger, der re­gi­o­nal aus er­neu­er­ba­ren Roh­stof­fen ge­won­nen wird. Da­zu zäh­len ne­ben Gül­le und Grün­ab­fäl­len auch nach­wach­sen­de Ener­gie­pflan­zen.
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Als Ergänzung schön und gut. Ich hab letztens einen Brief bekommen, dass unser lokales Müllunternehmen jetzt Speisereste in der grünen Tonne erlaubt. Eben deswegen. Unsere Abscheidungen und die der Tiere, die wir halten auch noch meinetwegen. Aber Ackerflächen mit C4 Pflanzen zu bestücken (=Mais), kann nicht die Lösung sein. Der Wirkungsgrad der Photosynthese von ~2% bei C4 und <1% bei C3 Pflanzen steht in überhaupt keinem Verhältnis zu den >20% von PV. So Flächen zu verschwenden, die wir ohnehin dringend benötigen wäre einfach nur hirnrissig. Da baut man auf das gleiche Feld lieber PV und macht mit horrenden Verlusten Wasserstoff draus. Das ist immer noch besser, als dort Mais anzubauen.

Etwas mehr als ein Jahr ist der Einfall Russlands in die Ukraine her. Im letzten Jahr wurde wirklich Täglich der Füllstand unserer Gasspeicher in Deutschland in den Nachrichten genannt. Das hast du mitbekommen?

Unsere Untergrundspeicher in Deutschland haben ein Volumen von Knapp 24 mrd m3. Entspricht 230 twh speicher. Stand Heute 03.Mai.2023 sind diese zu 66% gefüllt. Es sind also ~150 Terawattstunden Energie in unterirdischen Speichern eingelagert und verfügbar.

Aktuell gibt es bei PV und Landwirtschaft kein entweder/oder mehr. Die Module werden etwas höher als bisher gebaut und darunter kann der Boden bewirtschaftet werden.

Einige Nutzpflanzen mögen das Schattige lieber und der Boden trocknet nicht so schnell aus.