@voltmeter Solche Wunderheilungen werden immer wieder versprochen. Und ich bin auch sicher, dass daran schon seit Jahrzehnten geforscht wird. Nur hilft das heute nichts. Und wir haben die Technik für eine nachhaltige Energieproduktion. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und so weiter. Du machst das doch auch schon mit der Sonne.
Das wird die Atomkraft nicht wirtschaftlicher machen. Der Bau der Anlagen und der Rückbau der Anlagen sind so teuer, dass es sich nicht über die Laufzeit eines solchen Kraftwerks rechnet. Das wird nur unwesentlich viel besser, wenn wir den Müll von anderen rein stecken - denn die kosten für Brennstoff waren schon vorher marginal. Ich wiederhole: Das wird niemand bauen, der ein wirtschaftliches Interesse daran hat Strom zu produzieren und diesen zu verkaufen. Das könnte vielleicht, wenns die Dinger irgendwann mal gibt, das Problem mit dem Atommüll reduzieren - nicht vermeiden. Atommüll vermeiden lässt sich anders.
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Stromgestehungskosten für Wind und PV heute schon unter denen von Kohlekraftwerken und AKWs liegen und sich noch weiter reduzieren und halt bereits verfügbar sind. Dann können wir die heute schon ausbauen.
Wenns die Wunderatomkraftwerke oder die Kernfusion dann irgendwann mal gibt und wir hängen schon bei 80% erneuerbaren rum: Geil, klatschen wir die für die restlichen 20% mal eben hin und machen unseren Strom dann noch günstiger. Oder machen Flächen wieder frei oder oder oder. Bis dahin bauen wir PV und Wind, weil das können wir halt heute schon machen. Ich denke das ist ein guter Kompromiss.
Ach ne, warte mal. Wir haben ja die Lösung bereits. Der Dual Fluid Reaktor.
Diese Skizze ist das, was einem Prototypen am nächsten kommt und eine Doktorarbeit von irgendwem aus 2017 hat das Ding als "generell realisierbar" bezeichnet - seitdem hat man davon nichts mehr Gehört. Und du möchtest uns das als die Lösung für die Atommüllproblematik präsentieren?
Uran ist ebenso ein fossiler Brennstoff wie Öl und Kohle: Die Vorräte sind begrenzt und nicht erneuerbar. In Deutschland ist schon seit längerem keine nennenswerte Förderung mehr möglich, deshalb ist die deutsche Atomindustrie auf Importe aus zum Teil instabilen Regionen der Erde angewiesen. Analysen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags gehen im optimalsten Fall von Reserven für 47 Jahre, im schlimmsten Fall für nur 25 Jahre, aus. Selbst rein ökonomisch betrachtet, macht es keinen Sinn, in eine Technologie zu investieren, der innerhalb einer Generation der Brennstoff ausgeht.
Ich weiß einige Länder versuchen es zu vermehren die Frage ist ob das dann wirklich alleine für China ausreichend geschafft werden kann.
Ich hab mal gelesen, dass sich eine Windkraftanlage in wenigen Monaten armortisiert hat. Dann fallen doch auch kaum noch Kosten dafür an, man kann die also problemlos weiter laufen lassen und verdient Geld damit. Die werden garantiert nicht abgerissen, weil die EEG-Förderung fehlt. Irgendwann werden die Dinger soweit abgenutzt sein, dass es sinnvoller ist, einmal neu zu bauen. Ich stelle mir das so vor, dass die ähnlich wie Autos ihre "300.000 Km" laufen und dann sind die Verschleißgrenzen erreicht.
Bei Biogas handelt es sich um einen Energieträger, der regional aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Dazu zählen neben Gülle und Grünabfällen auch nachwachsende Energiepflanzen. Das regenerative Gas wird insogenannten Fermentern erzeugt, in denen die grünen Rohstoffe vergären. Das dabei entstehende Gas wird aufgefangen und kann genutzt werden. Das stärkt unsere Unabhängigkeit von Energieimporten und führt zu einem preisstabilen Produkt.
Erneuerbare Energie im Gas-Netz
Für Biogas gibt es verschiedene Verwertungsprozesse. Zum einen kann das Vorprodukt Roh-Biogas direkt vor Ort zur Strom- und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken verwendet werden. Derzeit beträgt die Stromerzeugung aus Biogas ca. 32 Terawattstunden pro Jahr – das sind rund 14 Prozent des erzeugten erneuerbaren Stroms im Jahr 2021. Das bedeutete Strom für etwa 9,5 Millionen Haushalte. Die gesicherte Leistung inklusive aller Biogas-Blockheizkraftwerke in Deutschland beträgt 7,1 GWel.
Damit das Biogas, auch Biomethan genannt, in das Gas-Netz eingespeist werden kann, muss es zunächst aufbereitet werden. Dabei wird das Roh-Biogas zunächst entschwefelt, anschließend wird der Methangehalt erhöht, indem Kohlendioxid entnommen und abgeschieden wird. Biomethan ist chemisch identisch mit Erdgas und kann so ohne Probleme und in unbegrenzten Mengen in das bestehende Gas-Netz eingespeist werden. Dabei wird nur so viel CO2freigesetzt, wie die zur Biogasherstellung genutzten Rohstoffe zuvor aus der Luft aufgenommen haben. Das macht Biogas zu einem klimaneutralen Gas.
Über das Gas-Netz kann Biogas zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch in weiterer Entfernung transportiert oder zwischengespeichert werden. Das aufbereitete Biogas lässt sich überall dort einsetzen, wo auch klassisches Erdgas genutzt wird: in Gas-Heizungen, in Fahrzeugen oder auch in KWK-Anlagen zur Erzeugung von Wärme und Strom. Derzeit (Stand: 12/2022) speisen in Deutschland 236 Anlagen Biogas in das Gas-Netz ein. Sie können pro Stunde 146.595 Kubikmeter Biogas erzeugen.
Biogas entwickelt sich in den letzten Jahren immer weiter. Viele Biogas Anlagen sind noch gar nicht am Netz gekoppelt, weil es viele Hürden gibt in Deutschland. Und weitere werden geplant. Ich persönlich habe bestimmt in meiner Nachbarschaft 50 Biogasanlagen in Deutschland sind nur 236 am Netz ?
Ja genau ich bin in einer Windkraft Genossenschaft und kann es nur bestätigen irgendwann sind die Teile aufgebraucht. Reparatur lohnt sich kaum da es dann meistens eine bessere Technik gibt. Und wenn man dann noch wieder an der gleichen Stelle bauen darf wird dies auch gemacht. Mit allen Kosten Bau, Betrieb und Abbau kostet die durchschnittliche kWh unter 9 Cent.
Klimaschutz und Energiewende werden die Energielandschaft Deutschlands nachhaltig verändern. Mit der kontinuierlichen Steigerung von erneuerbaren Energien nicht nur im Stromnetz wird die Frage nach vollständiger effizienter Nutzung dieser Energien immer wichtiger. Die größte Herausforderung dabei ist es, Angebot und Nachfrage von Energie in Einklang zu bringen. Mit Power to Gas wird die im Stromsektor gewonnene erneuerbare Energie in großer Menge speicherbar gemacht und kann als Gas flexibel weiterverwendet werden. Die Methode ist daher die Zukunftstechnologie der Energiewirtschaft.
Die systemischen Vorteile des Einsatzes von PtG (physikalisch-technische Speicherbarkeit, vorhandene Gasnetz- und Speicherinfrastruktur) entlasten den klassischen Stromsektor durch mehr Flexibilität und führen zu Kostendämpfungen in den zu erschließenden Sektoren.
Schon jetzt im Jahr 2020 ist es möglich, in Deutschland etwa 200 Terawattstunden Energie in unterirdischen Gasspeichern zu lagern – dies entspricht in etwa der 23.000-fachen Kapazität eines hochmodernen Pumpspeicherkraftwerks.
Ich könnt halt nur noch kotzen. Wenn man mal hinter die Kulissen schaut, überall Lobbyismus, Vetternwirtschaft, verdeckte Korruption.
Und alles finanziert aus von uns erwirtschafteten und von anderen verschleuderten Steuergeldern...
Da kann man nur noch auf die nächste Wahl hoffen, und sich ansonsten mehr und mehr aus dem System zurückziehen.
Was ich schade finde, weil es der Anfang vom Ende einer Gesellschaft ist, und wir eigentlich schon noch die Chance hätten, weiterhin eine gewisse globale Rolle zu spielen.
Aber egal. Es kommt leider wie es kommt.
Und ich muss gestehen, dass auch ich vor sagen wir 30 Jahren per Wahl mitgeholfen habe, die "Grünen" groß genug werden zu lassen, dass sie heute unsere vermeintliche Demokratie mit scheinheiligen Argumenten torpedieren, oder auszuhebeln versuchen.
Bei Biogas handelt es sich um einen Energieträger, der regional aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Dazu zählen neben Gülle und Grünabfällen auch nachwachsende Energiepflanzen.
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Als Ergänzung schön und gut. Ich hab letztens einen Brief bekommen, dass unser lokales Müllunternehmen jetzt Speisereste in der grünen Tonne erlaubt. Eben deswegen. Unsere Abscheidungen und die der Tiere, die wir halten auch noch meinetwegen. Aber Ackerflächen mit C4 Pflanzen zu bestücken (=Mais), kann nicht die Lösung sein. Der Wirkungsgrad der Photosynthese von ~2% bei C4 und <1% bei C3 Pflanzen steht in überhaupt keinem Verhältnis zu den >20% von PV. So Flächen zu verschwenden, die wir ohnehin dringend benötigen wäre einfach nur hirnrissig. Da baut man auf das gleiche Feld lieber PV und macht mit horrenden Verlusten Wasserstoff draus. Das ist immer noch besser, als dort Mais anzubauen.
Etwas mehr als ein Jahr ist der Einfall Russlands in die Ukraine her. Im letzten Jahr wurde wirklich Täglich der Füllstand unserer Gasspeicher in Deutschland in den Nachrichten genannt. Das hast du mitbekommen?
Unsere Untergrundspeicher in Deutschland haben ein Volumen von Knapp 24 mrd m3. Entspricht 230 twh speicher. Stand Heute 03.Mai.2023 sind diese zu 66% gefüllt. Es sind also ~150 Terawattstunden Energie in unterirdischen Speichern eingelagert und verfügbar.
Aktuell gibt es bei PV und Landwirtschaft kein entweder/oder mehr. Die Module werden etwas höher als bisher gebaut und darunter kann der Boden bewirtschaftet werden.
Einige Nutzpflanzen mögen das Schattige lieber und der Boden trocknet nicht so schnell aus.