ich führe meinen eigenen Post mal fort damit ich nicht alles neu schreiben muss. Mir ist nun vollumfänglich klar das meine Idee mit dem zwei Wechselrichtern ziemlicher Nonsense war.
Zur Wärmepumpe: Ich werde mir drei zusätzliche Sicherungsautomaten setzen und damit die WP einmal an den zweiten Zähler schalten (diese sind vorhanden) und drei zusätzliche um die WP ins normale Hausnetz zu hängen. Glaube genau das hatte hier auch jemand vorgeschlagen, die Idee ist die die am meisten Sinn macht aktuell.
Dann Thema Nulleinspeisung und Wechselrichter: Ich finde nichts besseres, von der Effizenz her, als die Huawei WR`s. Dann passend dazu die Messeinrichtung die von denen empholen wird. Anders als beim Shelly messen die Spannung und Strom aller Phasen getrennt, was mir einfach besser und logisch erscheint als die Lösung mit dem Shelly, zumal Shelly wohl 3 Watt verbraucht und nur Messgenauigkeit B bietet während das von Huawei empfohlene nur ein 1 Watt verbraucht und mit Messgenauigkeit A angegeben wird. Kommunikation läuft per RS485 Verbindung. Spricht irgendwas gegen die 8kw Version von Huawei? Und/oder ca. 10 Meter 5 Adrige Zuleitung und die RS485 Verbindung in der selben Länge dürfte ja kein Problem sein.
Den gibts für HV Akkus oder 48V Akkubank - was der Unterschied ist ist mir bewusst. Was mir aktuell nicht klar ist ist der Umstand ob die Akkubank laden würde wenn ich vom Dach eine Spannung bekommen die kleiner der Akkuspannung ist. Würde dann der Charger entsprechend umwandeln und trotzdem laden oder muss ich mindestens die Akkuspannung erreichen damit geladen wird? Frage deshalb weil es Tageszeiten geben wird in denen die Strings Teilverschattet sind und ich dann aktuell einfach nicht genau weiß welche Spannung dann vom Dach kommt.
Dann habe ich noch eine Frage zum Ort der Installation: Ich bewohne ein altes Gemäuer, es gibt nur einen wirklich feuerfesten raum, das wäre mein Heizungsraum. Dort befindet sich neben meiner WP auch noch meine alte Ölheizung mit ein paar Litern Heizöl als Notreserve für den Fall das die WP mal ausfällt (sie frisst kein Brot, deshalb ist sie noch da) Wie sieht das ganze gesetzlich aus, falls ich später die Anlage doch noch anmelden wollen würde. Dürfte ich z.b. den Speicher in einem Raum haben in dem auch noch etwas Heizöl lagert oder nicht? Die restlichen Räume im Haus haben alle Holzdecken und mein gesamtes OG steht auf einer Holzdecke, nur der Heizungsraum ist komplett aus Beton gegossen und hat zwei Feuerschutztüren - deshalb hätte ich die PV am liebsten auch genau da drin. Platz wäre vorhanden.
-die Spannung eines Modules ist temperaturabhängig (bei Kälte geht sie hoch, bei Wärme geht sie etwas runter und der Strom steigt). Bei gleicher Temperatur und Schatten/Dämmerung geht im wesentlichen der Strom (also die "A") in den Keller. Hast du Verschattungen auf dem Dach, könnte über die Dioden die Module selbige jedoch für den Wechselrichter "ausgeblendet werden und die Stringspannung unter die Startspannung fallen.
Also ja, Auswahl der Module udn Wechselrichter müssen zur Verschattungssituation passen. Der Rest deiner Akkuüberlegungen oben ist falsch gedacht.
-feuerfester Raum ist zu bevorzugen, das Öl ist perspektivisch irgendwann weg. Im Hinblick auf Schornsteigfegerkosten würde ich Öl verbrauchen und ganz rauswerfen. Vor allem an den Rauch denken - dieser kann den Rest des Hauses ggf. unbewohnbar und zum Kernsanierungsfall machen
@X170 Alles gut d.h. unter Startspannung = keine Akkuladung, genau das war die Frage, weil ja möglich wäre die Spannung zu modulieren, ich aber nicht wusste ob die Charger in den WR`s sowas können.
Schornsteinfegerkosten sind auf Null, hab einen Deal mit unserem gemacht und melde mich dort wenn ich die Heizung nochmal einschalten will, davor null kosten obwohl Schornstein vorhanden
Und ich möchte ja die PV Anlage dort haben, die Frage war ob gesetzlich dagegen irgend etwas spricht, lese aber aus Deiner Antwort das das in Ordnung ist, richtig?
Wenn du ein von einem Wechelrichter erzeugtes Inselnetz versehentlich mit dem öffentlichen Netz verbindest, kann die Elektronik abrauchen. Deswegen gibt es dafür "Notstromumschalter", die durch Null schalten, z.B. Hager HIM 406N oder Kraus & Naimer KG63B K950.
wenn du nur deine 2 AC Netze der beiden Zähler zusammenschalten willst, ist der Umschalter nicht zwingend erforderlich - die beiden Zähler gehen am Hausanschluss eh auf eine Zuleitung.
Natürlich rechtlich auch nicht zulässig
Nulleinspeisung:
bau dir nichts ein, was eine Cloud-Anbindung erfordert
zulässig ist das ganze ohne Anmeldung immer noch nicht - die PV oder Akkuanlage darf AUCH NICHT MITTELBAR (z.B. per Umschaltung) mit den öffentlichen Netz verbunden sein. Alle anderslautenden Diskussionen darum sind rechtlich irrelevanter Trash. Mittelbar wäre vermutlich auch eine CEE-Starkstromkabel an 2 Dosen zwischen beiden Netzen (aber wohl am besten zu verstecken).
Grundsätzlich verstehe ich aber den Aufreger bei den bescheuerten rechtlichen Rahmenbedingungen
Ich versuch mein Glück einfach nochmal, und vorab ich möchte damit niemanden verärgern oder gar auffordern dies auch zu versuchen. Ich erzählte eingangs von dem Umstand das mir ein APZ Feld fehlt um die Anlage anzumelden, ein örtlicher Elektrobetrieb hat mir dazu ein Angebot für 3600€ gemacht, dieses habe ich dann abgelehnt und mich entschuldigt aber ich bin im TRaum nicht von einer solchen Summe ausgegangen. (gepaart mit dem Umstand das selbige Elektrofirma mir nur den Selbstbau mit deren Material erlaubt hätte was in der Summe zu knapp 10k € zuviel auskommt) nur um dann 8 cent pro kwh zu bekommen erschien mir das wenig sinnvoll.
Dann kam die Idee mit der Nulleinspeisung: Ich sehe es selbst so das das nur eine runde Sache ist wenn man auf der Phase einspeist auf der man aktuell auch verbraucht bzw. auf mehreren. Mit einer 3 phasigen Messeinrichtung, um genau zu sein dieser hier: DTSU666-H 3ph Energy Meter mit 3x250A Sensoren, 139,00 €
ist es möglich, verbunden z.b. mit einem WR von Huawei diesen so zu konfigurieren das lediglich eingespeist wird wenn Verbrauch gemessen wird und dies auch genau auf der Phase wo dies so ist. Folglich entlaste ich das Netz und stelle absolut keine zusätzliche Belastung dar, selbst wenn ich mehr als 800Watt verbrauchen und auf diese Weise zur verfügung stellen würde wäre nach außen hin doch nur ein geringerer Bezug zu sehen. ---------------------------
**Dann zu der WP: Wo ist das Problem? Natürlich schaltet man einen Sicherungsblock aus bevor man den anderen einschaltet und ich verstehe das man für sowas besser für einen Schalter nimmt der das automatisch macht aber technisch gibts doch kein Problem bei dem was ich vor habe bzw. oben schrieb. Es geht dabei nur das die Monate in denen ich sicher aus dem Speicher Haus und Heizung versorgen könnte die Heizung mit ins Hausnetz nehme und die 2 MOnate in dnene das vermutlich nicht reicht die WP wieder zurück auf ihren Zähler schalten zu können, also keine Hexerei ** ----------------------------------
Dann zum Anmelden: natürlich wäre mir das am liebsten aber die Mehrausgaben ohne oder kaum mehr Nutzen damit tue ich mich schwer, trotzdem würde ich gerne die Anlage auf lange Sicht so bauen das eine Anmeldung nicht zusätzlich z.b. vom gewählten Aufstellort verhindert würde.
P.S. die 250Ampere bei der Messeinrichtung beziehen sich nur auf die Größe der Messschleifen, diese werden aber gar nicht gebraucht sofern man nicht mehr als 40Ampere zieht, leitet man die Phasen direkt durch das Messgerät und nutzt die Messschleifen gar nicht.
Gerade in der Übergangszeit kann es sein dass du da oft umschalten musst. Das würde ich mir überlegen
Gegenwärtig kannst du nur ein Balkonkraftwerk mit 800W WR Leistung vereinfacht anmelden. Der Speicher lässt sich so nicht anmelden, dann ist es kein Balkonkraftwerk mehr. Das könnte sich in Zukunft aber ändern. Das gilt auch für eine Anlage mit Speicher und 800W max.
Du könntest auch bei myhammer suchen ob du einen Elli findest der dir deinen Zähler eben auf das APZ umklemmt, ich meine die kann man über Hauptschalter stromlos schalten und dann den Rest selber machen
Sehr gut aufgepasst, aber im letzten Jahr ist viel passiert. Die dort erwähnte Frau versüsst nun jemand anderem das Leben, aber hey dafür darf ich immerhin Unterhalt zahlen. Wäre ich nicht mit der Hausfinanzierung auf der Zielgeraden wäre ich buchstäblich am Ars....
Der Plan wäre auch erstmal sich die Versorgung des HAuses über ein JAhr anzuschauen und dann erst zusätzliche Experimente mit der Heizung zu machen. Generell wirst Du mit der Übergangszeit vermutlich Recht behalten.
Das Einzige was mich aktuell wirklich brennend interessiert ist ob man von der 3 phasigen Einspeisung nur bei Bezug außerhalb meines Hauses etwas sehen oder messen könnte?
Wie gesagt, es würde nur so lange eingespeist bis das Messgerät hinter dem Zähler wieder auf null steht, nichts geht nach außen, Einspeisung nur auf der Phase die verbraucht!
P.S. Sorry, ich hätte vermutlich den Post ändern und nicht antworten sollen, war keine böse Absicht!
Selbst wenn du das 1 phasig baust:
Netzbetreiber schaffen es kaum Smart Meter zu installieren. Die messen nicht einzelne Anschlüsse. Das werden das auch kaum können weil alles unter der Erde liegt.
Bei 3 Phasen sieht man da nix außen
@maltes Ich danke Dir Malte! 1 Phasig ohne Limitierung würde ich nicht versuchen wollen weil es ja am normalen 2 Richtungszähler schon sichtbar wäre (ich weiß das die Zähler saldieren aber es wäre ja dort trotzdem theoretisch "sichtbar"), zumindest bei mehr als 800 Watt(die mit dem BalkonKW erklärbar sind) aber 3 Phasig an einem Anschluß an dem ein Balkonkraftwerk angemeldet ist kann ich mir auch nicht vorstellen das das auffällig wäre wenn jemand messen würde (will nur den theoretisch möglichen Gau nicht ausser Acht lassen) vernünftige DTU natürlich vorausgesetzt.
@fearing
Wenn Du eine Wieland-Einspeisesteckdose hast und in diese einen Stecker steckst an dem Wechselrichter und Verbraucher hängen die so gesteuert sind, dass Du nie mehr als 800W einspeist, ist das meines Wissens in Ordnung.
Liegt der Verbraucher, der Dir die Nulleispeisung realisieren soll nicht auf dem Wielandstecker, halte ich das für nicht legal.
Verbraucher und Wechselrichter auf unterschiedlichen Phasen ist keine Nulleinspiesung sondern ein Verrechnen der Energie im Zähler. Offensichtlich wird dies falscherweise als Nulleinspeisung bezeichnet, was zu Problemen und Verboten führt. Also ich passe da mit der Wortwahl auf.
Schwer vorstellbar ist, dass Du an den Wärmepumpenzähler irgendwas anderes zusätzlich anklemmen darfst. Das ist ein Sondertarif für eine Wärmepumpe. Mehr nicht. Würde ja sonnt Betrug Tür und Tor öffnen. Also da würde ich mal die Finger von lassen.
Kopf kratz ist ein bisschen als hättest Du gar nicht gelesen was da drüber alles so steht
Aus den von Dir genannten Gründen rede ich von 3 Phasiger Einspeisung, gesteuert von der oben verlinkten DTU, mit dem Ziel jede Phase getrennt zu Nullen - also tatsächliche NUlleinspeisung.
Dann zur WP - auch davon hat niemand gesprochen(Alles gut kein Vowurf) - ich rede davon die WP in den Monaten in denen der Akku/die Sonne ausreicht weg vom WP Zähler und hin zum Hausnetz zu schalten.
Richtig ist das es nicht erlaubt ist, bzw. anmeldepflichtig ist. Aber am Ende nur noch die Frage war ob man sowas von draussen technisch nachweisen könnte.
Geruhsame Nacht, ich schau morgen nochmal hier rein. Danke schon mal an alle.
Der Wieland-Einspeisestecker ist einphasig und der gehört nun mal zu einer sog. steckerfertigen Anlage.
Klartext: Ein Balkonkraftwerk ist einphasig auszuführen. Den Verbrauch Deiner Wärmepumpe kannst Du damit nicht mindern.
Ist der Anschluss zur Wärmepumpe nicht "verplombt"?
Deine Umschaltung kann natürlich auch als Möglichkeit gesehen werden, den Haushaltsstrom auf den Wärmepumpenzähler zu schalten. Das gilt natürlich auch für dreiphasige CEE Armaturen.
Wenn Du dafür sorgst, dass von Außen gesehen nur eine Phase mit maximal 800W einspeist, ist da von außen nichts verwerfliches zu bemerken. Interessanter ist da doch eher was ein Monteur des EVU beim Zählerwechsel oder beim Ablesen bemerken könnte.
ok,
WP mit Hausnetz verbinden: technisch unbedenklich, solange du dieselben Phasen zusammenschaltest, (mögliche Fehlbedienung der Sicherungen ggf durch dritte muss man immer mit bedenken)
PV: liest sich so, als ob du schon mehr als ein Balkonkraftwerk hinbauen wolltest. Bei 3phasiger Nulleinspeisung wird der EV das elektrisch von außen nicht erkennen können. Wenn aber mehr als 5 PV Module sichtbar sind, weiß jeder vor Ort befindliche mit ein wenig Ahnung sofort, daß sich hier ein genauerer Blick lohnt
Wenn der zweite Zähler auch dauerhaft bestehen bleibt, könnte man auf 2 BKW gehen, denn meines Wissens ist 1 BKW pro Zähler zulässig.