Firmwareupdate Deye SUN-12K-SG04LP3-EU selber durchführen Anleitung mit FW-Dateien - Diskussion neu

die Standard Probleme sind die Wandler an der falschen Phase oder auch falschrum montiert.

Ich hak da mal ein: Die Wandler können auch falsche Pfleirichtungen aufgedruckt haben! So steht es im Deye-Handbuch drin. Ist also kein direktes "falsch herum montiert" sondern ansich richtig herum montiert, aber falsch beschriftet.

ja sowas soll es gegeben haben

die Wahrscheinlichkeit so eine CT Klemme bekommen zu haben vs. eine korrekte CT-Klemme falsch montiert zu haben dürfte 1: 100'000 sein :wink:

Möglich, ich wollte nur erwähnen, dass selbst Deye das in seinem Handbuch so beschreibt.

Somit gehe ich davon aus, vor dem Update hat alles (bis auf Modbus) wie gewünscht funktioniert.

Würde diese Vermutung auch bestätigen.
Somit würde ich eher bei den Einstellungen anzusetzen.

Mit 1172 hat sich bei mir auch das Verhalten Netzseitig geändert.
Belastungen auf einer Phase werden nicht mehr über alle 3 verteilt ausgeglichen.
Eventuell ist auch Meter 2 aktiviert und verursacht dieses Verhalten.
Auch ist in dieser Version nicht mehr umbedingt MI Einstellung notwendig.
Sollte auch mit AC Couple on grid side funktionieren. Ein Test wäre es Wert.
Generell würde ich sagen, nicht jedes Update verbessert das Verhalten des WR.
Interesant wäre vielleicht noch welche FW war vorher drauf und Messung über CT oder Eastron (Bild)

Vielen Dank für die vielen Antworten und Hinweise. Ich arbeite jetzt schon den zweiten Abend an der Lösung. Aber der Reihe nach:

Gestern hatte ich zunächst erst einmal (zum x-ten Mal) die Richtung CT-Klemmen geprüft. Alle 3 zeigen in Richtung Hausnetz.

Dann habe ich ein Downgrade auf C04F/1170 durchgeführt, den Deye auf Werkseinstellung zurückgesetzt und?.... die Fehler waren unverändert...

Als nächstes habe ich einen CT-Check gemacht. Zuerst stand dort kurz CT-Data: 0 und A,B und C: FAIL. Nach ein paar Sekunden wechselte die Anzeige auf CT-Data: 3, A und B: SUCC und C: FAIL. Es gab also offenbar ein Problem mit der CT-Klemme für L3. Danach hatte ich gestern erst mal Schluss gemacht.

Heute Abend ging es dann weiter. Ich prüfte zunächst die Verbindung der Kabel der CT-Klemmen mit dem Cat7 Kabel (Verlängerung um ca. 5 m). Dort war doch wirklich ein Draht von CT3 aus der Klemmverbindung gerutscht. Also frohen Mutes die Verbindung gefixt und einen neuen CT-Check gemacht.

Ergebnis:
Das Logo Deye blinkt wieder rosa mit Warnton. Zuerst erscheint wieder CT-Data: 0 und A,B und C: FAIL. Nach ein paar Sekunden wechselt die Anzeige zu CT-Data: 7 und A, B und C: SUCC. Die rosa Anzeige und der Warnton bleiben. Verwirrend. Stimmt nun alles?

Die angezeigten Daten am Eastron stimmen jetzt auch weitgehend mit der Anzeige am Deye überein. L1 und L3 sind nahezu identisch. L2 zeigt am Eastron (gerade bei geringen Werten) bis zu 1 A mehr als L2 am Deye. Kein Ahnung, wie das wieder kommt.

Aber ganz wichtig: Die Schieflast ist weg und in der Anzeige vom Deye gibt es nun auch keine negative Hauslast mehr!!!

Und weil die auch die Frage nach den Einstellungen unter "Gen Port Use" kam. Mit der alten Firmware (C048/1148) hatte ich "Micro Grid Input" aktiv. Mit der neuen Firmware steht es auf "Generator Input" mit "AC-couple on grid side" aktiv.

Als Meter nutzt der Deye aktuell ausschließlich die CT-Klemmen. Der Eastron ist nur vorsorglich im Zählerschrank verbaut (wenn der Elektriker einmal da ist...). Aktuell nutze ich ihn zur Kontrolle. Perspektivisch soll er vielleicht mal zusätzlich in HomeAssistant mit eingebunden werden. Das Kabel hierfür liegt auf jeden Fall schon.

Fazit:
Das Problem war also wohl doch nicht das Firmwarupdate. Im Nachhinein fällt mir auch ein, dass ich am Tag des Firmwareupdates die Kabelkanäle verschlossen habe. Da hingen vorher noch ein paar Kabel raus und beim "Schönmachen" ist wohl der eine Draht von L3 aus der Klemmverbindung gerutscht.

In Sachen Firmware werde ich wohl erst mal bei C047/1170 bleiben.

Jetzt kann ich mich wohl endlich wieder darum kümmern, die Kommunikation zu HomeAssistant hinzubekommen. Irgendwann bekomme ich demnächst den variablen Stromtarif bei Ostrom geschaltet und da will ich via HomeAssistant das Laden der Batterie zu günstigen Zeiten (Preisen) steuern. Bisher scheiterte ich jedoch an einer funktionierenden Verbindung zu ESPHome. Ich habe 3 verschiedene RS485 Module ausprobiert, aber beim ESP32-S3 DevKit kamen immer keine Antworten vom Deye an, obwohl der Deye laut Test via Modbus Poll Antworten schickt. Aktuell habe ich die Vermutung, dass der Deye Probleme mit der Aktivierung der Modbus-Kommunikation seitens ESPHome hat, wenn keine PV direkt angeschlossen ist (so ist zumindest teilweise zu lesen). Keine Ahnung. Ich bin hier leider in vielen Dingen noch blutiger Anfänger und arbeite mich erst in das Thema (und lerne dabei aktuell sehr viel).

Derzeit überlege ich, vom Weg über ESPHome zum Weg über SolarAssistant zu wechseln oder zu versuchen, die Kommunikation am Wifi-Dongle des Deye abzugreifen (falls das geht). Für Empfehlungen, Hinweise u.d.g. wäre ich also auch hier sehr dankbar...

Mit den SA in der Beta kannst du die Daten direkt am Wifi Dongel abgreifen.

Regelt er die MIs dann auch runter, wenn die Batterie voll ist und man Nulleinspeisung fährt?

@linuxdep Hast du die 1170 schon getestet?

im Inselmodus macht er das über die Netzfrequienz seiner Insel
im On Grid Modus ... kann er das nicht... wie auch, er kann dann nur die anderen Stromerzeuger sollten sie am GEN Anschluss hängen abwerfen.

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Macht Sinn, schade.

man kann moderne String-WR aber auch selbst das Nulleinspeisen beibringen.

Wenn man ein Smartmeter zwischen Stromzähler und Deye CT-Klemmen/Smartmeter einschleift und dieses erste Smartmeter an den String-Inverter hängt dann kann er wenn Strom eingespiesen wird selbstständig sich herunterregeln...

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Dafür sind meine (geplanten) String WRs zu weit weg von meinem Hausanschluss und Deye. Dafür müsste ich nochmal 100m Kabel quer durch den Garten legen. Vielleicht realisiere ich etwas über Abwurfrelais und Funk/W-Lan.

wer weiss was die LoRa Relais von Deye so alles draufhaben werden, da könnte ja nicht nur die Buchhaltung führen wenn man so eines zwischen Stromerzeuger und Hausverteilung einschleift, da könnte man auch bei voller Batterie den Stromerzeuger über LoRa abwerfen.

nö, habe mir gerade mal die 1172 geladen, suche gerade nach dem FIX ob man dort auch die +20W umgehen kann. Dann würde ich wohl noch mal testen, denn bei der 1135 geht leider modbus über WLAN noch nicht. Könnte ich aber für EVCC gebrauchen. Mal sehen ob es den Aufwand lohnt, läuft ja eigentlich soweit ganz gut bei mir.

Wie kommst du darauf?

Ich habe die Version 1135 und mein WR kommuniziert mit der HA über WLAN.

Bei 1128 funktionierte Modbus auch über WLAN.

Sagt mal, das 20W Eigenbedarf-ziehen ist doch ansich nur ein “Problem” wenn man CT-Klemmen an GRID hat, oder gibt es das auch wenn man das Haus an LOAD angeschlossen hat?

Wo ist der Unterschied? Der WR hängt doch weiterhin am Netz…

Die 20W zieht der nicht, wenn du dem das Netz nimmst. (oder die Messtrafos manipulierst, oder alte FW hast…)

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Interessant, habe es probiert, ging nicht, kann aber auch daran liegen da ich per RS485 den Modbus an HA angebunden habe… hatte getestet und ging nicht, etwas gesucht und gefunden das es wohl erst ab 1140 Modbus über WLAN Adapter gehen würde.

Die neuen Versionen scheinen j immer noch die eine oder andere Anomalie zu zeigen, meine Motivation hoch zu gehen ist gerade wieder sehr klein geworden. Werde ich anders lösen, läuft ja derzeit alles wie es bei mir soll.

1150er Firmware muss ich haben wegen Österreich.

Netz nehmen, ich muss also zum HAK und dort das Netz abknipsen? Geht leider nicht.

Ich dachte daran nachts “Sell First” mein Problem dabei ist aber, dass ich gemerkt habe, wenn ich morgens den Rest im Akku verkaufen möchte, indem ich Sell First einstelle, ich darf aber nur 4000W einspeisen, dann schiebt er nur 4000W raus. Also 4000W inkl. meines Hausverbrauchs. Ich stelle also 4000W ein und mein Toaster ist an, dann schiebt er dennoch nur 4000W raus, er zeigt mir dann bei Sell First auch beim Haus 0W Verbrauch an. Bedeutet für mich, er schmeißt 4000W in die Leitung und wenn ich was verbrauche wird das abgezogen. Ferner speise ich mit Toaster an nur 2000W rein.

Er müsste also messen, was ich verbrauche + 4000W.

Habe gedacht, wenn ich nun an LOAD hänge, könnte er das. Ist diese Annahme richtig?

In dem Fall könnte ich abends im Sommer wenn keine Sonne mehr scheint Sell First auf z.B. 200W stellen, dann habe ich in jedem Fall keinen Netzbezug mehr, nach 10 Stunden werden aus dem Akku 2kWh eingespeist. Das habe ich im Sommer sowieso permanent über. Dann müsste er aber eben die 200W + meinen Verbrauch einspeisen zum Ausgleich und nicht nur 200W.

Es gibt bei Home Assistant eine entsprechende Solarman Integration, die die Dongles auslesen kann.

Auf Github :GitHub - StephanJoubert/home_assistant_solarman: Home Assistant component for Solarman collectors used with a variety of inverters.