Das würde auch so funktionieren. Nen Akku ins Haus, 6000€ für 64kWh. Reicht für Haushalt und E-Auto. In 4 Stunden ist aber ne Ansage.
Offensichtlich warst du noch nie in Indien. Es geht dort nicht anders. Obwohl die Einheimischen an diese Temperaturen gewöhnt sind. Als Europäer zieht es dir dort die Schuhe aus. Da geht es ums Leben. Das sagt uns nur eins:
Ob Wärme oder Kälte, Energie, Wohnraum und Lebensmittel sind Grundbedürfnisse, die für jedermann bezahlbar sein müssen. Alles andere ist Luxus. Für Ideologie ist da wenig Platz.
Die Politik kann ganz einfach die „richtige“ Energie für alle bezahlbar zur Verfügung stellen. Wo ist das Problem? Eventuell, das alles zu teuer ist? Ich persönlich würde in Deutschland auch kein E-Auto an der Ladestation aufladen.
Die Klimaanlage wurde übrigens bereits 1902 erfunden. Wärmepumpen waren schon im 19ten Jahrhundert bekannt . Mitte des 20. Jahrhundert bereits elektrisch. In vielen Ländern, z. B. im skandinavischen Raum seit Jahrzehnten etabliert. Und hier wird eine Riesen Welle darum gemacht. ![]()
Wärmepumnpen, WKAs und PV sind die Low-Hanging-Fruits.
Deine Aussage benennt keinerlei Alternative. Also welche Even-Lower-Hanging-Fruits meinst du konkret?
Korrekt, und das hat man schon längst gemacht, wissenschaftlich untermauert. Du musst nur nach den Papern suchen.
Du vermischst hier unterschiedliche Themen. Ich stimme dir absolut zu wenn du meinst das unsere Kommunen, unsere Bildung, unser Sozialsystem, unsere Infrastruktur kaputt gespart wurde. Aber das erfolgte in den letzten 60 Jahren durch die neoliberale Politik, im Besonderen durch die FDP und CxU. Und heute noch hören und glauben wir daran das Deutschland weiter sein Bürokratie abbauen soll. Obwohl Deutschland im EU Vergleich schon längst keine überuferende Bürokratie hat. Und was heist den Bürokratieabbau? All die Arbeitsstellen im Bildungsystem? in den Kommunen? im Sozialsystem? oder die unsinnigen überbordenden Regelungen der Industrieverbände? der Lobbyisten? Wir müssen keine Bürokratie abbauen sondern nur die Richtung der Bürokratie ändern.
Und die Folgen die du nun betrachtest sind die Symptome dieser neoliberalen Politik. Wir hätten heute in der Energiewirtschaft niemals diese massiven Probleme wenn man vor Jahrzehnten nicht die Stromnetze, Energieversorger privatisiert hätte. Und das waren Netze auf dem neusten Stand der Technik die für ein Apfel und ein Ei privatisiert wurden. Das gleiche ist mit der Detuschen Bahn passiert und schau dir an wo die heute steht.
Das alles sind die Ursachen der heutigen Misere und nicht das GEG, die Wärmepumpe, die WKAs oder so die sind nämlich der Ausweg aus einer der Probleme die wir haben.
So dreht man, wie so viele andere idelogisch angehauchte Ansichten, die kausalen Zusammenhänge um, man vertauscht damit Ursache und Wirkung und findet dann so den Schuldigen. Das GEG, Habeck, links-grün-versiffte Ideologie usw. usw.
Korrekt und da stimme ich dir absolut zu. Nur das ich DIY mein Dach schon neu gedeckt habe und dabei natürlich gedämmt und gleich eine PV drauf installiert habe. Das ich meine Heizung komplett neu gebaut habe, FBH, Wandheizung und natürlich Wärmepumpe. Alles DIY und ohne eine Förderung des Staates. Ich mache allso schon und bin schon nächstes Jahr fertig. Ich warte nicht länger.
Bin wieder absolut bei dir. Aber gerade die hohe Förderung der WP mit trotzdem hohen Kosten für den Käufer hat bei mir den Weg im Kopf frei gemacht das ich DIY mache. Und das war gut so, streßig, über nun 2 Jahre jeden Abend am PC recherchiert mir mein Wissen erarbeitet. Schon die Selektion zwischen den faktenaversen Meinungen und den wirklich faktenbasierten Aussagen ist eine Herausforderung gewesen. Da haben mir YouTube Kanäle wie NIUS, Aktien mit Kopf rein garnicht geholfen sondern die vielen anderen Quelle wie Gewaltig Nachhaltig, AkkuDoktor, Alles wird Strom usw.
hm… das ist Prinzip Gießkanne, mag ich überhaupt nicht. Wir benötigen aufgeklärte und gezielte und sinnvolle Investitionen. Im Grunde hat Habeck schon einige solcher Gesetze umgesetzt die sich erst in Zukunft als richtige Entscheidung herausstellen werden. Das GEG ist nicht so schlecht wie man es bei Bild, Welt, Atlasnetwork usw. immer darstellt. Einen Heizhammer hat es nie gegeben, ein Verbrenneraus gibt es ebenso nicht und einen Wärmepumnpenzwang gibt es auch nicht, auch kostet eine Wärmepumpe keine 300000€ und sie sind auch nicht vergoldet, Herr Söder!
Du bekommst aber kaum einen, der dir die günstige Wärmepumpe einbaut. Da nützt es nicht, wenn sie theoretisch für 3000€ zu bekommen wäre.
Ob es ein Verbrenner-Aus gibt oder nicht ist für Privatpersonen völlig irrelevant. Es gab ein Verbrenner-Verbot ab 2035. Jetzt nicht mehr. Für die Industrie sind das katastrophale Zustände. Als Privatperson kann mir das völlig egal sein.
korrekt deswegen DIY. Das dann entstehende Problem ist “nur noch” die Anmeldung beim VNB. Mein VNB lässt das nur eingetragene Elektriker machen. Und wenn man da keinen an Hand hat der einem einen Gefallen schuldet wird es wiederum schwieriger. Denn nun möchte der Eli auch fette Kohle verdienen und nicht einfach nur ein Online Formular ausfüllen für lau.
Das ist es auch was oben Detlef schon angesprochen hat. Die bürokratischen Hürden im Sinne einiger Verbände und Lobbyisten verhindern einen günstigen DIY Einbau relativ effektiv. Diese Art der Blockade-Bürokratie gehört abgeschafft und die gesellschaftlich nützliche Bürokratie wie Lehrer usw. muß wieder ausgebaut werden. Leider versteht man das in vielen Kreisen nicht als Bürokratieabbau sondern als Kommunismus.
Ich hab so die Schnauze voll.
Ich bin Ausbildungsbegleiter und unterstütze ehrenamtlich Mechatronik Auszubildende um zu vermeiden, dass die ihre Ausbildung abbrechen. Ja, damit es auch Fachkräfte gibt, auch Fachkräfte im HLK-Bereich (Heizung-Lüftung-Klima).
Ich gebe ehrenamtlich Mathe-Nachhilfe im Jugendhaus aus den 70er Jahren. Energetisch ist das Jugendhaus der totale Horror. Und ich gebe die Nachhilfe auch damit es nachher Azubis im HLK-Bereich gibt. Und das mache ich gerne.
Meine Nachbarn stellen sich die 40.000€ WP vors Haus und streichen 15.000€ Förderung ein. Und von den 40.000€ landen 20.000€ in irgendwelchen Taschen. Gewinne werden privatisiert, aber Fachkräfte-Ausbildungs-Unterstützung soll bitte die Gesellschaft "ehrenamtlich" leisten.
Ich möchte gerne an allen Ecken unterstützen. Ich möchte umstellen und hab auch mein Haus energetisch saniert auch viel im DIY.
Aber dann wird DIY einfach torpediert und ich soll dann teure Handwerkerleistungen einkaufen.
Aber jetzt langt es. Die Förder-Struktur ist Unfug. 40.000€ für Wärmepumpen sind zu hoch. Das ist bekannt und trotzdem wird munter weiter gefördert. Und letztendlich bezahle ich das über meine Steuergelder. Und dann arbeite ich ehrenamtlich im Ausbildungsbereich? Wie blöd bin ich denn?
Ich habe beim Energieberater gearbeitet und kenn die Tücken der "Technologieoffenheit". Und im GEG stecken viele kleine fiesen "Bedingungen", die letztendlich sinnvolle und pragmatische Lösungen unmöglich machen und nur auf die Wärmepumpe abzielen.
Warum muss bei einer Hybrid-Heizung der fossile Kessel ein Brennwertkessel sein, wenn er eh nur Spitzenlast abdeckt? Da hab ich einen älteren Niedertemperaturkessel und darf keine Wärmepumpe dazu bauen. Den Fall hatte ich in einem Hotel. Alter Niedertemperatur-Kessel war als Spitzenlastkessel bzw. Backup gedacht. Durfte nicht sein und musste gegen neuen 50.000€ Gas-Brennwert-Kessel ersetzt werden.
Warum braucht es eine automatische Vorrangschaltung für die Wärmepumpe bei Hybrid? Ist es nicht zumutbar, dass die Betreiber bei kalten Tagen in den Keller gehen und manuell umschalten? Auch hier macht diese "kleine Bedingung" pragmatische und preiswerte Lösungen unmöglich.
Holzscheitheizungen müssen "selbstbeschickend" sein. Ja, da gibt es schicke und teure Lösungen für. Klasse für Menschen im Schwarzwald mit Holz hinterm Haus.
Und LLWP werden auch nur gefördert, wenn ... und dann sind die BAFA-fähigen Wärmepumpen halt doppelt so teuer.
usw.
All diese Regelungen sind vielleicht gut gemeint aber letztendlich entmündigend. Halt typische 100%-Lösungen. Pragmatismus ist das nicht. Schon allein deswegen gehört das GEG eingestampft.
Meine Stimmung ist im Keller und das trifft auch auf viele meiner Mitbürger zu.
Und diese Stimmung soll ruhig mal in der Politik ankommen.
Um das ein wenig einzudämmen.
Es ist völlig verständlich, dass dich diese Situation frustriert. Man sieht auch an den vielfältigen Videos von Herrn Schmitz wie er endlos gegen Windmühlen ankämpfen muss. Es ist auch nicht, so denke ich, “die Politik ansicht” sondern vielmehr eine Kombination aus der mannigfaltigen Verflechtung von Gesetzgebern, Fachpersonal bzw. Interessenvertretern und Themenkomplex.
Ohne direkt und unmittelbar ein politisches Statement abzugeben, wir haben Verordnungen der Gemeinden, Bundesländer, Land und EU. Wird etwas von der EU vorgeschrieben muss das durchgeführt werden, aber wie, wo ,wann, was, das ist nicht ausdifferenziert sondern teilweise nur das Ziel und wie das umgesetzt wird schwammig. So sieht es dann auch auf Länderebene, Bundesländer, Gemeinden aus, sodass eigentlich jeder mit kleinen Häppchen arbeitet und gar nicht erst in der Lage wäre, JEDES THEMA überhaupt besprechen und umsetzen zu können. Dazu wird dann Fachpersonal zu Rate gezogen. Also jeweiliges Fachpersonal in den Bereichen. Die handeln aber m.u. in ihren Interessen.
Beispiel: Ein für Elektriker gegründeter Verein möchte für seine Mitglieder sein und Normungen durchbringen, die ihm die bestmögliche Entlastung bringen. Dabei wird mit Sicherheit auf die jeweiligen Länder geschaut, was als realistische Ziele gilt und was möglich ist, und was dort gesetzlich/politisch nicht durch zu bekommen ist.
Das bedeutet man bekommt am Ende immer einen Kompromiss. Und jener Kompromiss ist weniger von den themenrelevanten Daten abhängig als von den politischen Interessen. Etwas, was politisch generell nicht gewollt ist, wird es kaum in eine Umsetzung schaffen. Daher sind kleine Bröckchen nach und nach reinzubringen.
Und dieses Beispiel rechne nun auf alle Bereiche hoch. Das ist ein dermaßen großer Wust, den kann niemand mehr so richtig überblicken.
Und genau dazu kommen die in jahren wechselnde Gegebenheiten. Beides lässt sich so nicht zusammenbringen. Diese unfassbar schnelle Wandlung durch Fortschritt/Technik etc. mit dem langsam regulierenden Normierungen für eine Vereinheitlichung. Anstatt daraus das Potential zu schöpfen, also den Fortschritt laufen zu lassen, hängt man an der Aufgabe der Normierung fest und verbeißt sich auf genau das Falsche. Auf Beständigkeit. Die es aber in dieser fluiden, schnell wandelnden Welt nicht gibt. Dazu dann, nur als Beispiel wieder, keine Allgemeingültigkeit, dass man als Minister gerade mal für 4 Jahre planen kann. Bis dahin schafft man keine Umsetzung, die Veränderung ist viel zu träge, muss von schier unendlich vielen Stellen genehmigt, akzeptiert, werden. Und das nur bei einer begrenzten Anzahl an Themen, während im Hintergrund alles weiter laufen (muss). Das ist Jonglieren mit praktisch unendlich vielen Variablen. Kein Mensch alleine, aber auch kein Gremium o.ä. kann so etwas bewältigen. Auch die Politik nicht. Genau jenes zuzugeben würde die eigene Souveränität anzweifeln, also Unsicherheit plakatieren. Demnach macht die Politik das nicht, weil sie dadurch als schwach wahrgenommen würde und stark wirkende Parteien den Hebel ansetzen können. Mit wachsenden Aufgaben jedoch ist diese Ohnmacht immer größer werdend. Es ist kein Ende in Sicht, weil mit jedem Jahr neue Aufgaben und Regelungen gemacht werden müssen, der Wandel weiter geht.
Das ist keine Entschuldigung. Sondern der Versuch einer Erklärung.
Dann kommt jemand wie der Akkudoktor und mischt da drin herum. Aus Sicht der Politik: Der glaubt, er wäre der Weisheit letzter Schluss, in einem solchen Politik-Millieu. Edle Motive, aber ohne den Druck der Partei, der Opposition, der EU, der Interessenverbände die damit drohen, sollte man vielleicht was anderes planen ihre Zusammenarbeit einzuschränken etc. etc. pp. Dazu Fachpersonal welches neutral sein sollte. Die Auswahl derer muss auch stattfinden. Zeit. Da kommt man sich vor, als würde das eigene Völkchen aufmucken um ihre Interessen durchzudrücken, wofür man gar keine Zeit hat, weil viel zu “kleine Probleme”. Die Größenordnung ist eine andere.
Und durch all das verliert man den Anschluss an jene, wofür man das Ganze eigentlich macht. Für das eigene Land, Bevölkerung, Menschen. Das ist echt hart und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man DAS durchbrechen soll.
Mal was aus der Praxis: ich habe zwei Nachbarn in absolut gleichen Reihenhäusern und Zustand die im Abstand eines Jahres 23/24 ihre Ölheizung aus den 90ern durch a) eine Wärmepumpe und b) eine neue Ölheizung ersetzt haben.
Kosten WP: 40t€, nach Förderung 21t€
Kosten Öl: 24t€
Der Umfang im Heizungsraum war vergleichbar, also z.B. neuer WW Kessel, Schlamm Abscheider, Befüllstation etc.
Bei der Wärmepumpe wurde der alte Öltank entsorgt und Fundamente im Garten gesetzt. Die Ölheizung brauchte den Schornsteineinsatz aus Plastik
Berücksichtigt man alles ist der Preisunterschied trotz Förderung sicher noch vorhanden aber nicht so gewaltig wie hier oft dargestellt
Ist aber dennoch absurd. Was kostet bei der Wärmepumpe denn soviel? Die Kisten kosten m.u. 5000€ in guten Leistungsbereichen und mit gutem COP/JAZ. Das Klimbim bekommt man in so ner Hydraulikstation, da ist auch nicht mehr viel zu machen und alles drin, also weniger Arbeitszeit. Da sind wir bei Kosten von 10 000€. Was soll da bitte 40t€ kosten? Die ganze Heizung neu? (Heizkörper, Verrohrung, Fußbodenheizung?)
DIY Kosten
- 5kW Panasonic Jeisha
- 300L Tesy WW Speicher
- 1km ALU Verbundrohr 16 mm
- 50m ALU Verbundrohr 32 mm
- 50m ALU Verbundrohr 20 mm
- passende Isolierungen für ALU Verbundrohr
- EPS Platten für 70m²
- Noppenplatten FBH für 70 m²
- Schlammabscheider + Mikroblasenfilter + Schrägsitzfilter
- 2x Heizkreisverteiler 10 HK’s und 8 HKs mit jeweils 24V Ventilen, ESPHome MOSFET Board zur Steuerung, 24V Netzteil, 230V Klemmblock, IGBT Relais
- Rückschlagventil 1 1/4 Zoll für VL Heizkreis
- 2x Flexschlauch 1 1/4”
- 5x Abstellhähne mit Entlüftung 1”
- 4x Abstellhähne 1”
- 4x KFE Hähne
- mehr als 40 Schraubfittinge für 32’er und 20’er Verbundrohr, Übergänge, T-Stücke, Wasserhanhanschlüsse etc.pp.
- 3 Wege Ventil für WW und Heizungumschaltung
- 1x Heishamon lage
- Cat7 LAN Kabel für Heishmon, Heizkreisverteiler, SteuVE Steuerleitung, Temperatursensorleitung
- 10x DS18B20 Sensoren
- Steinwolle Isolation für WW-Speicher, Rohre
- 2x MAG 12L für Heizung + Kaltwasser mit Sicherungsgruppe (Ventil, Manometer, Automatischer Entlüfter) an Balkenhalter mit Kappenventil und Verschraubung
- Hanf/Fermit etc.pp
- Randdämmstreifen
- Spezialdichtfolie für FBH mit Butylkleberand 100m²
- Fußbodenfarbe (Plastik) für 200m² zum Schutz des Anhydritestrich
Alles hat 14000 € gekostet inklusive 1900€ Estrichleger mit allem Drum&Dran (Anhydritestrich 65mm) für 70m². Nur das verlegen des Estrichs habe ich dem Fachmann überlassen. Oben fehlen mit Sicherheit noch par kleinere Punkte!
Die HKV’s alleine schon haben ca. 1000€ gekostet. WP 2900€, Tesy 900€.
Richtig, aber wir sprechen hier doch eigentlich nicht von einem vollständigen Heizungssystem bei dem ALLES herausgerissen wird und neu gemacht wird, sondern letztlich wird nur der “Heizkessel” getauscht. Ob das nun Gas, Kohle, Holz oder Wärmepumpe ist.
korrekt! Ich will damit zeigen was man für 14k€ bekommen kann und was man beim Heizungsbauer als Laie bezahlt und dann dort bekommt. Deswegen habe ich ja oben für die WP + WW Speicher die Preise nochmal extra aufgeführt.
Übrigens fehlen noch 2x Betonhohlsteine + Sack Estrich für das Fundament der WP.
Eine Öl-Brennwert-Heizung kostet in etwa so viel wie eine Wärmepumpe.
Eigentlich ist eine Wärmepumpe sogar billiger. Die Kern-Komponenten wie Kompressor, Expansionsventil, Wärmetauscher komme eh aus Asien aus den "großen Fabriken", wo Riesen Stückzahlen hergestellt werden. Die End-Montage ist dann noch in Deutschland.
Mir erschließt sich also immer noch nicht, warum eine Ölheizung 20.000€ kostet und eine Wärmepumpe 40.000€.
Die einzige Erklärung, die ich habe, ist der immense Angebotsaufwand. Die Kunden lassen sind Mengen an Angebote machen, wie in dem oben genannten Fall: 11 Angebote!
Und warum? Weil alle Angebote so teuer sind.
Unterm Strich kommt von der Förderung beim Endkunden nichts an.
Das Fördergeld "verpufft" in Bürokratie, Angeboten, hohen Preisen, ...
Da muss es andere Lösungen geben!
Und kann es auch sein, dass die Preise jetzt gar nicht mehr fallen "dürfen"?
Was würde denn der Nachbar sagen, der gerade 40.000€ (vor Förderung) bezahlt hat, wenn kurz darauf ein anderer Nachbar dieselbe Wärmepumpe für 20.000€ (von Förderung) angeboten bekommt und er dann nur noch 10.000€ selber bezahlen muss?
Die Handwerksbetriebe müssten sich doch dann rechtfertigen, wie die hohen Preise zustande kamen.
Und kein Handwerksbetrieb kann es sich leisten hier auszuscheren.
Interessanter Gedanke ...
Es wird ganz einfach derzeit sehr viel an WP-Installationen verdient. Ist Goldgräberstimmung bei den Handwerksbetrieben.
Viele Firmen machen es sich da mittlerweile sehr einfach. Da gibt es Tools der Hersteller, die mit wenigen Klicks das Angebot generieren. Hab ich z.B. schon von Vaillant gesehen.
Klar kostet auch das Zeit, die mit einkalkuliert werden muss. Bei 10 Angeboten kommt vielleicht 1 Auftrag. Besichtigung Vorort, Angebot schreiben und 1-2 Telefonate, da hat man schnell 1-2 Stunden Aufwand.
Es ist auch noch ein wenig anders. Große Hersteller bieten auch Schulungen auf ihre Produkte an. Der Heizungsbauer, sofern jener genommen wird und nicht der Klimatechniker, lässt sich dann mehr oder minder vom Hersteller schulen. Er verpflichtet sich dann diese Produkte zu verbauen. Partnerbetrieb. Und da kosten die Kisten schon viel mehr, weil er die direkt bezieht und nicht dem Angebot und Nachfragemarkt unterliegt. Vergleichbar mit einer Vertragswerkstatt und einer kleinen Bastelbude. Selbst gesehen, kleines Auto, ne kleine Hucke. Steuergerät für Airbag: 900€. Das ist quasi Totalschaden. Aber die kleine Bude macht das nicht. Vertragswerkstatt verkauft keine günstigen gebrauchten Teile wegen Garantie/Gewährleistung. Peng. Tot.
Und so siehts dann bei Wärmepumpen auch aus. Günstige Geräte verkaufen, ne, Aufwand, Schulung, Weiterbildung und man müsste fast jedes Gerät kennen. Ist zu teuer, aufwändig. Daher nur einen oder 5 Hersteller verbauen. Mit denen kennt man sich EINIGERMASSEN aus. Besser als nix. Oder ein Kunde der immer wieder kommt wegen was. Dazu gibts von den teuren Herstellern nette Wartungsverträge für die Wärmepumpe, wo man jährlich zum Kunden fährt und was verdient. Etc. pp.
Wir brauchen wirklich Fachkräfte. Für die kleinen Bastelkisten. Handwerker für 50€ die Stunde. Auch wenn was ist. Nicht diskutieren am Telefon sondern einfach nur ne Nachricht, ob SMS, E-Mail oder andere Medien: “Brauche Termin, es geht um pfffffft” und das wars. Weil auch die Telefonate kosten den Handwerker Zeit.
Ich habe dir doch schon oben erklärt das deine Aussagen falsch sind. Geld verpufft nicht. Es kommt zwar an den falschen Stellen zu viel der Förderung an, aber das liegt an gesetzlichen Vorgaben die durch Einfluß von Lobbyismus entstanden sind. Trotzdem spielt das aus Sicht des Staates, und damit des Steuerzahlers, keine große Rolle denn dieser nimmt auf Umwegen dann wieder den größten Teil der Investitionen als Steuern ein. Wie ich oben schon vorgerechnet habe wird durch den Umbau auf erneuerbare viel Geld an Importen von fossilen Rohstoffen jedes Jahr eingespart. Dann ist die derzeitige Investition in Milliardenhöhe in EE eine rentable Sache, es rechnet sich so vorzugehen.
Also, WO ist nun das Problem? Du malst Schattenbilder an die Wand und die ständige Wiederholung ändert nichts daran das die kausale Argumentationskette trotzdem falsch bleibt.
Ich spare, vorausichtlich rechnerisch (und ich kann rechnen) jedes Jahr ca. 1800€ ein. Geld das ich in andere Energieträger, deren Abrechnung, deren Meßstellenkosten usw. ausgeben müsste. Hätte ich also die Förderung angenommen, weil ich zb. zwei linke Hände hätte, weil ich zu faul bin es DIY zu bauen oder so, dann hätte ich ca. 30000 € ausgeben müssen und davon 15000 als Förderung ersetzt bekommen. Die effektiven Kosten wären also 15000€ gewesen, statt 5000€ in DIY. Dann rechnet sich das immer noch, da die 1800€ jedes Jahr meines restlichen Lebens eingespart werden.
Und davon mal abgesehen, ich verbessere meinen ökologischen Fußabdruck drastisch dabei. Auch das ist eine Investition, nicht nur für mich.
Also WO ist das Problem?
EDITH: Machen ist angesagt, jetzt. Denn die derzeitige politische Führung und wahrscheinlich auch die kommende haben mit Sicherheit kein Interesse an der Situation was zu verbessern, sondern das Gegenteil ist der Fall. Die Zeiten für den Umstieg auf EE sind für Privatpersonen jetzt gut und wahrscheinlich in Zukunft noch viel schlechter. Und auch für die Umwelt ist es immer gut sofort die Richtung zu ändern. Das ist die Antwort die du suchst.
Du hast recht, solange die wo die exorbitanten Gewinne machen, diese Gewinne im Land wieder investieren. Wenn sie aber auf die Malediven fahren und sich die Eier kratzen, ist das Geld weg. Und da spielt das Politische. Wissen die Machthaber der jeweiligen Couleur was sie tun, oder wissen sie es nicht? Haben sie Wirtschaftskompetenz, UND die Fähigkeit, der Bevölkerung es zu erklären, oder haben sie es nicht?
Da die meisten Gewinne im Handwerk landen, also dem sogenannten Mittelstand, eher der unterste Mittelstand (da ja laut Merz ein Mittelständler mit seinem Privatflugzeug reist), wird wohl eher mehr als weniger an Steuern vom Staat wieder kassiert. Ich meine, so wie die Arbeiter in der Fabrik arbeiten auch die Handwerker heutzutage mehr und ehrlicher als der Bankmanager, zB. CEO Herr Birnbaum von der E.on usw.
müßige Fragen, die Antwort ist jedem klar “nein”, aber diese Fragestellung ändert nichts für den Einzelnen. Selber denken, seine Möglichkeiten ausloten und entsprechend “maaaacheen” ist meine Devise.
Die sogenannte Alternative, auf die diese Fragen hinauslaufen, haben mit Sicherheit noch weniger Kompetenz und weniger alternativ als man glaubt.