Finanzielle Effizienz Förderung, CO2, Gebäudebereich

Also ist es dann besser die alte Gastherme, Ölheizung, den Verbrenner zu behalten und dann jedes Jahr für Jahr an deutlich teuren Brennstoff, Treibstoff auszugeben?

Der Staat hat theoretisch unbegrenzt viel Geld zur Verfügung da er der Herausgeber des Geldes ist. Das man das heute in der Allgemeinheit anders sieht ist ein Folge der neoliberalen Hirnwäsche der letzten 60 Jahre. Aber darüber möchte ich hier nicht weiter diskutieren.

Und genau das könnte man.

Das stimmt doch nicht. Die Technologie von der du sprichst ist in Deutschland entwickelt worden. Solartechnik und auch im Bereich Wärmepumpen ist Deutschland technologisch immer noch nicht abgehängt worden. Gerade bei den industriellen Großwärmepumpen ist DE führend.

Die Solarbranche ist von Rößler (FDP), Altmaier I und II (CDU) und nun Reiche (CDU) getötet worden. Lange Zeit war DE in diesem Bereich, auch bei der Produktion, Weltmarktführer.

ebenso falsch. In DE wird an komplett neuen Wärmepumpen geforscht die mit anderen physikalischen Prinzipien arbeiten. Ohne Kältemittel, ohne Mechanik und mit deutlich höheren Wirkungsgraden als die jetzige Technologie.

Also, es tut mir leid das sagen zu müssen aber viele deiner Aussagen sind wenig fundiert und führen damit zu den falschen Schlußfolgerungen.

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und das wäre dann die Wärmepumpe, Solarpanele und Windkraft. Denn diese sind jetzt schon ökonomisch die rentablere Investition, statt weiter in fossiller Manier zu denken.

EDITH: um evtl. Mißverständnissen vorzubeugen: wirtschaftlicher Betrachtung ist gleichbedeuten mit ökonomischer Betrachtung. Wenn also eine Sache ökonomisch sinnvoller ist dann bedeutet dies also das es wirtschaftlich sinnvoll ist. Und Wärmepumpen, PV Anlagen und WKAs sind heute schon erwiesenermaßen wirtschaftlich und somit ökonomisch sinnvoller.

Das Festhalten an dem Alten, den fossilen Brennstoffen, der Kernkraft ist es das unserer Wirtschaft sterben lässt. Der minimale Einsatz mit maximalem Effekt besteht also in der Nutzung dieser neuen Technologien.

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Da hast Du wohl auch recht. Da es ja keine 0/100% Entscheidung ist, will ich zumindest ein Stück weit handeln und vieles kann man ja mit etwas Einsatz auch schlicht aus egoistischen Motiven tun. Noch mehr würde ich wohl beitragen, wenn ich auf Fleischkonsum verzichten und mich vegetarisch oder vegan ernähren würde. Würde mir auch sonst wohl gut tun, aber da reicht die Kraft dann doch nicht für … Wie man das Geld, das wir bereit sind für CO2 Reduktion zu investieren - eigenes und Steuermittel - am effizientesten einsetzt, privat und volkswirtschaftlich gerechnet, ist denke ich auch eine gute Frage, die Detlef hier aufgeworfen hat. Das die EE auch Arbeitsplätze und Exportchancen bedeuten ist ja auch hinlänglich bekannt.

eine Bank hat eine Einlagensicherung. Das heißt sie kann ohne Probleme aus 1 Million € Einlagensicherung mehr als 10 Millionen € Kredite vergeben. Geld, ist unser geringstes Problem davon ist ausreichend vorhanden. Das man uns einreden möchte das dies nicht so sei, das ist unser Problem.

und so weiter zu machen wie bisher und dann noch viel schlimmer löst dann diese globalen Probleme?

Der Bedarf an Energie für zB. die KI-Blase wird letztlich dazu führen das sich die neuen Technologie noch schneller durch setzen werden. Weil sie dadurch ökonomischer noch lukrativer sind als die fossilen Brennstoffe.

Nein. In einer geschlossenen Wirtschaft kann der Staat das Geld ausgeben, sooft dafür gearbeitet wird. Die geleistete Arbeit ist der Gegenwert. Genau deshalb funktionniert die Weltwirtschaft auch nach Bretton-Woods.

Sobald man mit dem Geld allerdings eine nicht-arbeitende Bevölkerung mit durchzieht, oder wie gerade in Russland, einen nicht zu gewinnenden krieg führt, kann das geld nur einmal ausgegeben werden.

:wink: nur gut das Russlands Einnahmen immer stärker sinken.

Kauft man Waffen und setzt diese nicht in einem Krieg ein dann ist das reiner Konsum und deine Aussage stimmt. Führt man damit aber Krieg dann tun sich dieses Ausgaben tatsächlich amortisieren. Der Konsum wird zur Investition. Rein ökonomisch betrachtet und ohne Moral und Ethik.

Habe ich nie behauptet. Wenn ich meinen Heizbedarf heute halbiere, was schon viel wäre, habe ich in 2 Jahren die gleiche Menge CO2 freigesetzt wie im Jahr davor. Löst das unsere Probleme?

Doch halt, die ganze Technik und Baumaterialien die ich konsumiert habe, sind auch nicht am Baum gewachsen. Da bin ich erstmal lange im roten Bereich.

Das was du betr. KI schreibst kann ich nicht ernst nehmen. Sorry ist nicht böse gemeint. Aber das rutscht mir zu weit in Richtung Glauben ab. Im Moment ist die Realität nun mal anders.

Die Frage wäre vielleicht eher, ob wir uns zu sehr ablenken lassen. Wenn Gesellschaft, Politik und Industrie nicht am selben Strang ziehen wird das nichts.

Primär geht’s derzeit in erster Linie ums verkaufen, hat sich nichts geändert.

Für ne Fassadendämmung (Grafik 1) dort 1.7 Jahre für die energetische Amortisation, OK mit was anderem als Heizöl mag es in der CO2 Betrachtung etwas länger sein, aber immer noch ein Bruchteil der Lebensdauer.

Na gut, du hast Recht. Zum Glück geht der weltweite CO2-Ausstoß rapide zurück und wir blicken in eine glückliche Zukunft, dank der richtigen Förderung. In diesem Sinne :+1:

Bitte durch Argumente überzeugen, Sarkasmus ist bei solchen Fachthemen kein guter Kommunikationsstil.

Na ja, der Hauptteil zum Glück inzwischen wohl einfach, weil es sich inzwischen weltweit schlicht wirtschaftlich rechnet, auch ohne “gut gemeinte” Förderungen … Selbst ohne die nur zaghafte CO2 Bepreisung, die selber rechnen fördern würde, wenn sie privat höher wäre und als Klimageld zurückfließen würde.

Die ganzen Kosten und Auflagen sind ein Witz. Wie schon so oft: ich hatte mal eine Doku gesehen, da ging es um Indien. Es war, bei aller Bescheidenheit, der letzte Slum. Die hatte nix. Aber was die hatten, an fast jeder Hausfassade hing ne Klimasplit. Das kann mir keiner erklären, die Kisten können höchstens 200€ gekostet haben, sonst hätte sie dort niemand. Natürlich werden die da hinten zum kühlen und nicht heizen verwendet. Es geht aber eher darum, dass man das einfach einbaut und fertig. Strom ist dafür hier einfach zu teuer. Es ist so. Die einzige Möglichkeit, wie man das in den Griff bekommen könnte, wäre schlichtweg mit 1:1 arbeiten, andere Energieformen VERTEUERN, dafür Strom für Wärmepumpen, Boiler, E-Auto verbilligen. Das zahlen dann die anderen Nutzer mit. Aber wenn man sieht WAS schon alles aufgeschlagen ist. Das soll man NOCHMAL aufschlagen? Wo endet das?

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Im Kommunismus. öko-Kommunismus, dieses Mal. Wenn man’s mag…

Seufz. Guck mal was auf die ganzen Energieformen alles an Steuern erhoben werden und Abgaben. Dann wäre alles Kommunismus. Der Unterschied ist nur, der hier würde es extrem voranbringen.

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so ein Blödsinn. Solche Steuerungsmechanismen sind schon seit Anbeginn des Kapitalisums und damit der Marktwirtschaft bekannt und werden benutzt. Deutschland subventioniert seit Jahrzehnten die Kohle, AKW’s usw. usw. Und steuert damit direkt die Kosten die wir für Energie usw. zahlen. Und leben wir also im Kommunismus?

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Interessante Aspekte zum Thema "geschlossenen Wirtschaft". Ich kann das alles nicht überblicken. Ich bin kein Volkswissenschaftler sondern nur Diplom-Ingenieur.

Ich weiß halt nur, dass um die Ecke eine Grundschule aus den 70er Jahren steht. In diese Schule ist mein Sohn schon gegangen. Und seit seiner Einschulung (über 10 Jahre) soll ein Neubau kommen. Und jetzt wurde der Neubau wieder vertagt, weil kein Geld mehr da ist (Mannheim ist "pleite").
Der Neubau würde Arbeitsplätze und Werte schaffen, wird aber dennoch nicht realisiert. Es ist ja kein Geld da. Nach der Argumentation "geschlossene Wirtschaft" sollte das ja kein Problem sein?

Ohne Frage, Wärmepumpen, PV Anlagen und WKAs sind heute effizient. Ob sie "wirtschaftlich" sind würde ich am "Ziel", das heißt der CO2-Einsparung, festmachen. Und es mag andere Maßnahmen geben, die mit weniger Geld zum Ziel führen, eben die Low-Hanging-Fruits.
Und auf diese Maßnahmen würde ich mich konzentrieren.
Und da muss es zukünftig Kriterien geben!

PR-mäßig ist die Vorgehensweise doch ein reines Desaster.
Auf kommunaler Ebene wird gespart ohne Ende und notwendige "wirtschaftlich" sinnvolle Investitionen gestoppt. Und darunter zähle ich auch Investitionen in die Bildung. Hier geht "Geld drucken" offenbar nicht obwohl dafür gearbeitet wird ("Die geleistete Arbeit ist der Gegenwert.")
Beim GEG kann aber wohl doch Geld gedruckt werden mit dem Argument, dass es wirtschaftlich sinnvoll sei. Das passt doch nicht zusammen.

Ich möchte hier nochmal an die "Deutsche Tüftler Nation" appellieren.
Wir wolle ja alle mitmachen und wir möchten ja mit unterstützen. Dieses Forum ist ja voll von diesem Ehrgeiz und Einsatz.
Wir müssen also die Menschen zum Mitmachen motivieren und das heißt auch Do-It-Yourself.
Aber genau da machen wir es den Menschen unnötig schwer. Es ist für uns "Bastler" unmöglich an Fördergelder zu kommen. Es gibt diese blöde R32-Regelung. Es gibt Regelungen für alles. Und ohne Fachbetrieb läuft häufig nichts und dann sind wir dann wieder bei den überbordenden Preisen.

Wir machen uns das Leben in Deutschland übermäßig kompliziert anstatt einfache pragmatische "80%-Regelungen " vorzugeben. Ja, es gibt 20% "Schwund". Aber dafür kommen wir vom Fleck.
Und das Beste ist... Solche DIY-Ansätze setzen Kreativität frei.

Lasst die Leute doch mal machen!

Gib jedem Haushalt 10.000€ für energetische Sanierung und dann soll jeder selber entscheiden, ob er es selber macht oder ...
Ja, ok, die EU ist Schuld. Aber dann muss halt hier den Hebel angesetzt werden.
Und in anderen Ländern geht es ja auch:

Um hier mal selber voranzukommen gibt es ja jetzt den Wärmepumpen-Stammtisch:

Wir haben inzwischen eine WhatsApp-Gruppe und interessante Diskussionen laufen zum Selbst-Einbau von LWWP und LLWP. Wir helfen uns gegenseitig mit Wissen und Werkzeug.

Und unsere "Projekte" sind verdammt wirtschaftlich:
Eine LWWP für 2000€ im Selbsteinbau.
Oder halt eine LLWP für 1000€.
Nur leider: Förderung und Unterstützung und ANERKENNUNG gibt es keine!

Und solche "WP-Initiativen" auf nachbarschaftlicher Ebene würde ich mir viel mehr wünschen.
Dafür muss aber DIY auch möglich sein und gefördert und ANERKANNT werden.

Und DIY darf nicht als Konkurrenz gesehen werden, sondern als wertvoller Beitrag.

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Null Förderung. Förderung über günstige Strompreise. Fertig. Jeder würde freiwillig umsteigen.

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Sowas wie hier:

Der Null-Euro-Strom:

https://www.focus.de/earth/experten/staatsmilliarden-fuer-elektroautos-gebt-den-leuten-lieber-den-null-euro-strom_da139bd3-4f57-4703-bc2d-427796e22be7.html

Ist doch erst mal eine tolle Idee. Mittags gibts Strom umsonst.

Und da wir Deutschen ja nach dem Motto "Geiz ist Geil" leben, würden wir uns alle digitale Stromzähler sofort einbauen lassen.
Und dann ist der Grundstock gelegt für den "kostenlosen Wärmepumpenstrom" im Winter. Mit Smartmetern+KI ist der Wärmepumpen-Stromverbrauch sicher nachvollziehbar und trennbar vom restlichen Stromverbrauch bzw. abrechenbar.
Und dann bekommt jeder Haushalt im Winter ein Kontingent kostenlosen WP-Strom.
Und dann wird noch DIY erleichtert.
Und dann geht das richtig ab mit dem WP-Einbau. Aber zu vernünftigen Preisen.
Und dann ist das Thema bald durch.

Aber wahrscheinlich ist das viel zu einfach gedacht.
Und solche einfachen Konzepte vernichten ja Arbeitsplätze ... bei Beratern und in Arbeitskreisen und Gremien. Wird also nicht funktionieren!

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In Australien ist das gerade so umgesetzt worden. Profitieren sollen wohl u.a. Rentner, die Mittags zuhause sind und so mit den hohen Strompreisen besser klar kommen.