Daikin Perfera - Erfahrungen und Probleme

Seit heute wird mir bei meinen Perferas ein Update angeboten (BRP069C4x) auf 1_30. Hängt wahrscheinlich mit der Cloud-Umstellung bei Daikin zusammen. Witzig ist, dass nach dem Update ein Update angeboten wird auf 1_28 :laughing:

@kg007

also dein zweites Bild könnte fast meine Terrasse sein. Ich habe genau dort mein Außengerät installiert. Ein Problem mit Lärm habe ich nicht. Auch keine negativen Erfahrungen was einen Luftzug betrifft. Vermutlich weil ich im Winter nicht auf der Terrasse sitze :-p

Ich kühle im Sommer auch nicht durch. Wenn wir auf der Terrasse sitzen, Markise ausgefahren, ist auch die Terrassentür offen. Da läuft auch keine Klima.

Aber der große Vorteil: Wettergeschützt.

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@zwillinger

Meine Erfahrung nach ist die Onnecta App ein Katastrophe, weil sie Multisplit-Anlagen wie Einzelgeräte behandelt.
Gerade die Bedarfssteuerung führte bei mir immer wieder zu Problemen beim Heizen. Anders als in den Hinweisen beschrieben, scheint nicht das Gerät mit dem höchsten Bedarf die Leistung zu bestimmen, sondern das Innengerät mit dem kleinsten Bedarf gibt die maximal Leistung vor. Das können auch Innengeräte sein, die gar nicht an sind. Die Bedarfssteuerung scheint auch nur von App gepusht zu werden, zumindest habe ich mit Daikin-Boardmittel die tatsächliche Einstellung des Außengerätes nicht zurück lesen können. Selbst wenn man in der App alles wieder ausgeschaltet hat, hat sich das Außengerät den letzten Bedarf gemerkt. Strom abschalten setzt zumindest Außengerät wieder auf 100%. Aber die nächste Benutzung der App kann alles wieder verstellen.

Es gibt einen einfachen Test, ob das Problem an der Onnecta App liegt.
Wenn's mit App in einem Zimmer mal wieder nicht warm wird. einfach mal die Infrarot-FB rauskramen und den Boost-Modus aktivieren. Die IR-FB überschreibt gnadenlos alle Einstellungen der App und es sollte warm werden, wenn die HW ok ist.

Könntest Du näher erläutern, was der Unterschied in der Behandlung ist? Mir ist nicht klar, worin die unterschiedliche Behandlung liegt.

Diese Beobachtung kann ich überhaupt nicht teilen. Im Gegenteil. Durch den gezielten Einsatz der Bedarfssteuerung konnte ich den Stromverbrauch fürs Heizen ziemlich stark optimieren.

Das kann ich weder bestätigen noch verneinen. Ich habe bislang keine Situation gehabt, in der ich meine Klimaanlage an ihre Leistungsgrenzen bringen musste und ein inaktives IG die Regelung gestört hätte. Im Gegenteil. Einige User haben Tests gemacht und festgestellt, dass die Beschreibung der Bedarfssteuerung in der Onecta-App zutreffend ist.

Diese Aussage ist nur für den Fall, dass die Bedarfssteuerung auf "AUTO" steht, korrekt. Lässt man die manuelle Bedarfssteuerung aktiv, moduliert die Anlage entsprechend der Einstellungen des IGs mit dem höchsten Wert.

Bei WLAN-Adaptern der C-Serie hast du ja auch keine andere Möglichkeit, als über die Cloud zu gehen. Bei Adaptern der B-Serie kann man den Status der Bedarfssteuerung über das lokale Web-Interface abfragen. Und, ziemlich unspektakulär, die per App eingestellten Werte stehen nach ein paar Sekunden im lokalen Web-Interface.

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@jogobo

Würde es bei einer Multisplit-Anlage nicht Sinn machen, die Innengeräte zu synchronisieren?
Alle Innengeräte arbeiten mir einer 2 Punkt-Regelung. Das erste Gerät was die untere Grenztemperatur erreicht hat, schaltet das Außengerät ein und heizt seinen Bereich auf.
Sollten dann nicht auch alle anderen aktiven Innengeräte einschalten und heizen, sofern sie nicht über ihrer Abschalttemperatur liegen?
Das würde den Verschleiß verringern und Energie sparen.

Statt dessen sehe ich bei der Daikin-"Regelung", daß das Außengerät, was gerade aus gegangen ist, gleich wieder anläuft, weil das nächste Innengerät Aufheizen angemeldet hat.
Von daher schließe ich, dass die App kein Multisplit kennt.

Die Bedarfssteuerung an und für sich ist eine tolle Sache. Im Sommer hab ich per App alle Innengeräte auf 40% gestellt und konnte dann mein Haus bei über 30°C Außentemperatur auf 22-23°C innen kühlen mit max 300W pro 3er Außengerät.

Das Problem kam aber dann im Herbst als ich die Klima wieder zum Heizen nutzen wollte, 40% reichen vielleicht aus, die Wärmeverluste auszugleichen, wenn die Räume schon auf Temperatur sind aber zum Aufheizen eines Raumes von 15 auf 20°C braucht man dann schon mal sehr viel Geduld. Und dabei hab ich fest gestellt, dass Ausschalten der Bedarfssteuerung nicht reicht. Erst mit der Fernbedienung hab ich es dann geschafft, die Innengeräte zum Heizen zu überreden. Aber sobald ich wieder die App benutzt habe, war das Problem wieder da. Durch Umstellen des Bedarfs auf manuell 100% bei allen Geräten, auch der 2 inaktiven Geräte im Keller, und einem Power-Cycle hab ich es geschafft, die Außengeräte dauerhaft zum Heizen zu überreden.

Seitdem lasse ich die Finger von der Bedarfssteuerung in der Onecta App.
24/7 durchgängig Heizen ist keine Option für mich, dann würde das vielleicht mit Bedarfssteuerung über die App funktionieren.

Die Daikin Hardware finde ich klasse, keine Frage, aber die Software ist eine Katastrophe.
So ein bisschen erinnert mich das an Apple, tolle Hardware aber mit der Software konnte und werde ich mich nicht anfreunden.

Wenn ich gewusst hätte, dass Daikin mit den integrierten Wifi-Adaptern kein Rest-API mehr unterstützt, hätte ich meine kaputte Gasheizung nicht durch Daikin Perfera ersetzt.
Ich bin davon ausgegangen, dass Daikin von Home-Assistant out of the Box unterstützt wird. Das ist für die Perfera leider nicht mehr der Fall :unamused:

(Rant-Ende)

Die App hat doch mit der Regelung der Anlage nichts zu tun. Das ist nur ein Benutzerinterface, um Soll-Werte und Einstellungen zu machen, wie auch die Fernbedienung. Die eigentliche Regelung und Steuerung machen die Innengeräte in Zusammenarbeit mit dem Außengerät.

Ich vermute, dass die Regelung einer Multisplit schon so Dinge berücksichtigen wird, die du sie dir vorstellst. Aber die Entwickler sehen wohl kein Problem darin, wenn das AG aus geht und 5 min später wieder startet. Das erlebt man bei vielen Anlagen, die z.B. sehr zügig takten, also nur wenige Minuten aus und dann wieder an.

Hallo zusammen, ich habe das Problem, dass am Innenraum Temperatur Sensor seit ein paar Tagen viel zu niedrige Temperaturen gemessen werden. Angezeigt wird 13 Grad und selbtgemessen sind 22 Grad. Es war draußen sehr windig die Tage. Die Anlage hängt ca. 6 Wochen. Oder ggfs wurde nicht richtig ausgeschäumt? Kältebrücke?! Oder Sensor defekt!? Wenn ich Heizen anstelle geht die Temperatur auch hoch. Sobald die Anlage aus ist sofort wieder runter. Danke für Eure Hilfe!

Möglich. Nimm doch mal ein Thermometer mit externem Sensor und häng den genau dort hin, wo der Originalsensor hängt. Dann kannst du vergleichen.

Hi zusammen,

wollte mal über die ersten Erfahrungen mit meiner Daikin Perfera Truhe im Wohnzimmer berichten. Diese ist jetzt seit einer Woche in Betrieb und ich hatte etwas Zeit mit der Fernbedienung und App rumzuspielen. Meine Rahmenbedingungen habe ich ja weiter oben ( Daikin Perfera - Erfahrungen und Probleme - #959 von kg007 - Heizen, Kühlen, Klima, Warmwasser - Akkudoktor Forum ) schon mal angedeutet.

An diese Stelle möchte ich mal Danke für eure niedergeschriebenen Erfahrungen und Rückmeldung sagen. Sie haben mir geholfen bessere Entscheidungen zu treffen:

  • statt Wandgerät habe ich mich für eine Truhe entschieden

  • statt FVXM35A9 + RXM35A bin ich auf FVXM25A9 + RXM25A gegangen

Ich möchte testen ob Split-Klima eine mögliche Alternative zu meiner Ölheizung wäre. Heizgeräte sollten nach Möglichkeit eher unten in Räumen installiert werden. Deshalb habe ich eine Truhe genommen. Zudem habe ich 2 Bekannte die ein Wandgerät haben. Der eine klagt über Zugluft und bei dem anderen hab ich regelmäßig kalte Beine im Winter. Beides erhoffe ich mir zu umgehen mit einer Truhe. Mal sehen was ich nach dem nächsten Winter sage...

Aktuell bin ich im Urlaub und habe so die Möglichkeit alles auszuprobieren ohne das jmd Zuhause ist. Alle Türen im Erdgeschoss sind geöffnet und ich hab hier mal ein Bild vom Energieverbrauch für einen längeren Zeitraum ohne dass ich irgendwas geändert habe in der App (dank der Temps in der Nacht sogar mit Abtauen, Temperaturanstiege um die Mittagszeit lassen sich durch Sonneneinstrahlung erklären). Temperaturwerte kommen von einem eigenen Sensor am anderen Ende des Raumes, Einstellungen Heizen Auto, Auto Lüftung, sonst alles aus. Leistungsmessung über Shelly:

Insgesamt bin ich soweit sehr zufrieden. Die Geräuschentwicklungen sind weit unter dem was ich erwartet habe. Also mein alter AV Receiver brummt teilweise stärker als das Innengerät. Da stört mich persönlich nichts und meine Frau hat sich auch noch nicht gemeldet. Aber klar, so richtig wird das Gerät nicht gefordert. Zum Glück habe ich kein noch größeres genommen.

Bei der Montage des Außengerätes bin ich dann doch auf Nummer sicher gegangen und habe einen freien Standort gewählt falls die Anlage lauter wird (siehe Daikin Perfera - Erfahrungen und Probleme - #1237 von kg007 - Heizen, Kühlen, Klima, Warmwasser - Akkudoktor Forum ). Aber ganz ehrlich, das Ding flüstert nur vor sich hin und von innen hört ich nichts vom Außengerät.

Zum Thema Luftzug oder ähnliches kann ich aktuell nur sagen, dass ich nichts störendes feststellen kann. Ich habe seither nur Wandgeräte live in Aktion gesehen (und gefühlt) und muss sagen, dass die Truhe bis jetzt überhaupt nicht strömungsmäßig auffällig wird. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Den Faikin (Homeautomation Anbindung) habe ich hier schon liegen um auf eine externe Steuerung umzustellen. Der Temp-Sensor im Gerät scheint mir irgendwann "durchgeheizt" zu sein.

Ich habe noch nicht alles ausprobiert aber bei der Einstellung "Econo" scheint die Anlage zum Takten zu neigen. Zumindest in dem Bereich in dem sie bei mir gerade läuft. Der Modus Bedarfssteuerung war erstmal nicht zu verwenden. Ich denke weil ich unter den 40% liege die dort als Mindesteinstellung angeboten werden.

Eine Auffälligkeit, die mir zwar irgendwie klar war aber dennoch überraschend ist wenn man von der Heizkörperfront kommt, ist: Wenn die Anlage nicht läuft fällt die Temperatur doch schneller runter als gedacht.

Das Gerät wurde "offiziell" vom Fachmann in Betrieb genommen für 350 Euro (inkl Anfahrt), die Montage hatte ich selbst gemacht.

Update nach 3 Wochen (10. April):

Mittlerweile hat sich die Steuerung wohl eingependelt. Mit Takten an sich hab ich eigentlich kein Problem. Auch der Druck das Faikin-Modul in Stellung zu bringen ist irgendwie weniger geworden. Wenn es im EG bzw im Wohnzimmer zu kalt ist, schalte ich die Anlage ein (auf 18.5 oder 19 Grad eingestellt). Das endet dann in einer Temperatur so ca bei 21.5 Grad (mal etwas mehr, mal etwas weniger). Dabei nimmt sie sich zwischen 130 und 190 Watt was mich nicht weiter juckt wegen PV.

Das Innengerät habe ich auf "Leise" gestellt. Dadurch ist der Ventilator fast nicht zu hören. Klar, man hört ihn schon leise wenn ich auf dem 3 Meter entfernten Sofa sitze und kein TV läuft. Unangenehme Luftströmungen kann ich nicht feststellen und "wurden mir auch nicht gemeldet."

Meine ursprünglichen Denkansatz "Tagsüber heizen was geht weil Storm ja umsonst wegen PV" habe ich aufgegeben. Man hält es einfach nicht aus wenn es zu warm ist und zu den Nudisten will ich jetzt trotz Homeoffice nicht rüberwechseln. Stattdessen freue ich mich jetzt wenn das Gerät so vor sich hinsäuselt.

Der Ölverbrauch ist drastisch eingebrochen. Man muss aber bedenken dass die Temperaturen für (Feb)+März+April 2024 deutlich über denen der Vorjahre liegen. Habe mittlerweile den Heizkreislauf für das EG zugedreht und werfe die Heizung im OG nur an wenn es da zu kalt wird. Das hab ich 1x für 3 Stunden gemacht in den letzten 15 Tagen.

Bin gespannt auf dem Sommer und die "Kälteverteilung+Luftströmungen" im EG. Wenn ich jetzt so überlege dass der Juli evtl. auch 5 Grad wärmer wird wie normal ... hoffen wir mal dass es nicht so kommt.

Ich bin auch aktuell am Überlegen was ich gegen meine Beton-Wärmebrücke unternehme. Wir haben eine Betondecke zum OG und die ist nach Außen ungedämmt. Ich hatte seither fast keine Probleme an den Innenecken, könnte mir aber vorstellen, dass das sich ändert wenn man statt Innenwände (Heizkörper, Infrarotabstrahlung) hauptsächlich nur noch die Luft erwärmt.

Sommer Update (13. September 2024)

So, der Sommer hat sich verabschiedet und es gibt schon wieder den ersten Tag an dem die Split-Klima im Heizmodus läuft (heute). Zeit für meine Sommer-Erfahrungen:

Auch im Kühlbetrieb freue ich mich über die Anlage. Strom kommt ja aus PV und kostet somit nichts. Aber selbst wenn es was kosten würde, ich finde es ist nicht viel. Mit 200-300 Watt halte ich das Wohnzimmer auf angenehmen Temperaturen. Eigentlich das gesamte EG mehr oder weniger. Die letzten 60 Tage sehen bei mir so aus (grün=solar, rot=netzbezug):

Wenn man jetzt mal in den "schlimmsten" Tag reinzoomt, sieht man wie an den 340 Watt gekratzt wird, innen es um die 23 Grad hat und draußen die Temperatur bis 33 Grad ansteigt:

Das war der 13.8., mein Sohn feierte seinen 10-jährigen Geburtstag mit der Verwandtschaft und in der Küche liefen diverse Geräte (Backofen, Herd, ...) und haben mitgeheizt. Auf der Terrasse war es im Schatten schon recht schwitzig und einige der Gäste verschwanden immer mal kurz im Wohnzimmer :slight_smile: Als dann das Italien-EM Spiel anfing wurde es voller vor dem Fernseher und ich hab die Klima vorübergehend ausgemacht weil ich Angst hatte, dass jmd evlt. krank wird. Ist aber nicht passiert.

Wenn man jetzt auf biegen und brechen einen negativen Effekt feststellen will, dann diesen:

Hält man sich in der Linie zum Innengerät auf, also da wo er die Luft "hinfächert" (im Leise Betrieb) dann merkt man den Luftzug wenn man von draußen verschwitzt reinkommt. Auch wenn man in der Dusche war uns sich dort aufhält "wird einem kalt". Krank ist davon bei uns keiner geworden obwohl wir so Kandidaten hier im Haus haben. Deshalb würde ich das Gerät wenn es geht nicht dort aufstellen, wo man oft im Luftzug sitzt. Aber ganz ehrlich, das hat ingesamt nur sehr sehr selten gestört.

Also auch im Sommer eine TOP Performance von der Truhe. Ich kauf nur noch Truhen. Was mir jetzt noch fehlt ist die "Draußen ist es wirklich arsch kalt"-Erfahrung. Das sollte dann im Winter irgendwann kommen.

Update 26.3.2026

Ja, so schnell vergeht die Zeit. Inzwischen hab ich 3 Winter durchgemacht mit allen Temperaturen. Ich will jetzt gar nicht groß ausholen sondern nur sagen, dass ich immernoch zufrieden bin. Die Anlage hat bis jetzt keine Probleme gemacht. Auch bei kalten Temperaturen wird es warm. Für den Januar 2026 bewegte sich die Leistungsaufnahme meist zwischen 300 und 400 Watt wobei von 23-6 Uhr ausgeschaltet ist:

Ich muss aber dazu sagen, dass ich im strengen Winter den Heizkreis für das EG nicht abgedreht habe. Dort wird also parallel zum OG mitgezeizt solange bis das OG warm ist. Eigentlich wollte ich auch mal messen wie es ohne Heizkreis ist aber ich vergesse es schlicht immer das mal auszuprobieren wenn es richtig kalt ist.

Update Thema Filter:

Ich reinige den Filter immer selbst mit einem Staubsauger. Das ist super einfach bei der Truhe. Meiner Meinung nach lässt der vorhandene Filter praktisch keinen Staub in den Innenraum des Gerätes. Ich hab am Anfang noch nachgeschaut (Gehäuse demontiert) ob wirklich drinnen noch alles frei ist wie es von außen aussah. Da war kein Staub zu finden. Der Filter ist nach 3 Monaten aber schon sichtbar zugesetzt. Also lieber einmal öfters reinigen.

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Was meinst du damit?

Merkwürdig. War die Lüfterdrehzahl vielleicht niedriger?

In dem Leistungsbereich, wo die bei dir läuft, ist es aber egal, ob Econo und Bedarfssteuerung oder nichts davon. Interessant wird es eher, wenn du bedarfsweise heizt. Dann fahren die Anlage mitunter in den ersten Stunden etwas stärker hoch, bis die Zieltemperatur erreicht ist. Willst du da begrenzen, machen Econo und/oder Bedarfssteuerung Sinn.

Viele Außengeräte sind bei solchen geringen Leistungen bzw. bei den jetzigen Außentemperaturen um 6-10 Grad sehr leise, weil der Lüfter nur mit vielleicht 20% der Maximaldrehzahl läuft. Dafür gibts dann einen großen Sprung, wenn es kälter wird, bei vielen Anlagen typisch ab 0 Grad.

Unsere Anlage haben wir nun seit ziemlich genau einem Jahr und sind grundsätzlich sehr zufrieden damit.

Dennoch habe ich bei der Firma, die uns die Anlage montiert hat, bzgl. der Taktung nachgefragt.

Nicht nur hier im Forum, sondern auch an anderer Stelle wurde mir gesagt, dass das für den Kompressor nicht gut sei und die Lebensdauer entsprechend geringer zu erwarten ist.

Vorhin habe ich diese interessante Mail von der Firma erhalten und will die ggf. neuen Infos mit euch teilen:

"...nachdem Sie Ihre Bedenken geschildert haben, haben wir uns mit einem Servertechniker der Fa. Daikin in Verbindung gesetzt.

Bei einer Luft/Luftwärmepumpe ist es ein völlig normaler Vorgang, dass bei Erreichen der Temperatur die Anlage ausgeht, danach entsprechend wieder angeht.

Bei großen, hohen Räumen variiert die Temperatur und die Taktung erfolgt in höherer Frequenz als möglicherweise in kleineren Räumen.

Die Taktung hat definitiv keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Gerätes.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit mit einem speziellen Fehlerauslesegerät die Raumsituation durch einen Techniker der Fa- Daikin überprüfen zu lassen. Sollte jedoch bei dieser Analyse kein Fehler festgestellt werden, ist dieser Einsatz kostenpflichtig.

Wir bitten dies zu berücksichtigen. Die Höhe der Kosten können wir bei Bedarf anfragen.

Lt. Aussage des Technikers von Daikin ist aber eine Taktung (4x/Std.) nicht außergewöhnlich."

Damit habe ich ja nun schriftlich, dass das Takten kein Problem für die Lebensdauer ist und daher bin ich nun etwas entspannter :slight_smile:

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Ja, davon gehe ich aus, dass man sich beim Takten nicht verrückt machen sollte. Das werden die Kompressoren locker wegstecken. Ist alles eine Frage der richtigen Dimensionierung durch den Hersteller. Man hört und liest nirgends, dass Split-Klimas durch defekten Kompressor ausfallen. Gerade bei Invertern, wo der Kompressor langsam hochfährt, wird es da nicht viel mehr Verschleiß beim Start geben.

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  1. Hallo, Ich habe eben das Update auf 1_30_0 an meinen 4 Perfera Innengeräten gemacht. Eigentlich lief die Multisplit mit den 4 Innengeräten bei Bedarfssteuerung 40% immer mit ca. 500W. Alle Innengeräte stehen noch auf 40% und trotzdem zieht das System jetzt 1,6kW.
Muss das System neu lernen oder woran kann es liegen?

Hast du mal eine Netztrennung gemacht, damit das Teil noch bootet?

Boot tut gut. Werde Ich morgen machen. Guter Hinweis. :+1:t2:

Ich werde aus der Regelung noch nicht ganz schlau. Es scheint so als wäre die Temperaturerfassung von der Dauer der Laufzeit des Innengerätes und dessen steigende Eigentemperatur beeinflußt. Wurde ja hier schon ein paar mal erwähnt. Da hoffe ich auf Besserung mit dem Faikin und externem Sensor.

Mit den Einstellungen über die App hadere ich auch noch etwas. Und völlig aus dem Ruder läuft es wenn man ausversehen über das Temperatur-Widget wischt und es dann wieder zurückstellt. Daraus wird gleich eine längere erhöhte Leistungsphase abgeleitet, warum auch immer. Einmal hatte ich das Gefühl, dass er das Rückstellen nicht richtig mitbekommen hat. Hab hier auch schon gelesen, dass die Regelung über die Zeit lernt. Wenn er solche Ausreißer mit reinnimmt wird es undurchsichtig.

Würde einfach mal ein paar Wochen beobachten und experimentieren. Mit der Zeit wirst du das Verhalten verstehen, ist wie beim Partner. :blush:

Ok, einige Sachen wird man nie verstehen, kennt aber zumindest die Trigger. :sunglasses:

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Der Reboot war die Lösung. Danke!

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@kg007

Kann man bei den Truhen-Gerät irgendwo auch noch Filter plazieren um den Wärmetauscher vor Verschmutzung zu schützen?

Gibt es da etwas werksseitiges und/oder kann man da etwas bauen wie bei den Wandgeräten mit PKW-Luftfiltern?

Hi @ewu75

Ich hab jetzt zwar keine Bilder parat aber der Wärmetauscher in der Truhe ist großflächig von einem Filter geschützt den man auch hin und wieder mal reinigen sollte. Bei dem Hersteller gehe ich jetzt mal davon aus, dass das ausreichen sollte.