In DE gibt es nach meiner Einschätzung einen wirtschaftlichen Kampf zwischen den Profitieren des Beharrens und den Innovatoren. Dadurch dass den Innovatoren der Heimatmarkt verschlossen ist werden die es auch nicht schaffen in Zukunft den internationalen Erfolg zu haben, den mittelständische Unternehmen in Beharrungsmärkten heute noch haben.
Das hat wenig mit Politik zu tun, sondern mit wirtschaftlichen Interessen und kurzsichtigen Wählern.
Es gibt Pioniere - wie hier im Forum- die zeigen was geht und die sind Vorbild für Leute, die DIY können.
Und wenn man sich selbst helfen kann, dann " lohnt" sich jede Optimierung - egal, was die Behörden vorschreiben. Guerilla ist an der Tagesordnung und mit Ausnahme des Straßenverkehrs schafft es der Staat gar nicht, all seine Vorschriften zu überwachen. Und jede neue Vorschrift nährt die Anarchie.
2022 hat mein Haushalt 24.000 kWh Gas verbraucht und 3.500 kWh an Haushaltsstrom.
2023 nach Einbau der WP waren es 0 kWh Gas und 7500 kWh an Strom.
2024 lag der Stromverbrauch nach Optimierungen bei 7.000 kWh und 2025 rechne ich nach Investition in eine 2kWp BKW mit 2* Marstek 2,24 kWh Speicher mit einem Jahresverbrauch von 5.500 kWh im Jahr.
Und ich habe gelernt, dass mir ein dynamischer Strompreis nicht hilft, sondern im Jahresmittel teurer ist und ich habe den wieder gegen einen Festpreistarif getauscht und ich habe gelernt, dass die An Aus Regelungen und die Überdimensionierung von Wasserkochern, Fön Herd u.v.m. und auch die An- Aus Regelung von Herden eine rückwirkungsfreie Verwendung des eigenen PV Stroms erschweren. Es ist nicht rückwirkungsfrei wenn man auf Phase 1 800 W einspeist und auf Phase 2 800 W entnimmt.
Und da ich ein iMsys habe und trotzdem ein Shelly EM benötige, weiss ich auch wie ich die blumigen Prognosen eines intelligenten Netzes bewerten muss.
Mein Invest hat sich " gerechnet" . Für die WP habe ich 6.000 EUR aufgewendet, für die PV all in 2.000 EUR.
Ich empfinde es "nur" als ein Problem für die Energiewende, dass die weiteren 12 Mio EFH Haushalte in Deutschland meinen DIY Weg nicht mit Angeboten des Marktes zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen gehen können.
So what
Ich nehme halt hin, was ich nicht ändern kann.
Und ein Projekt das ich für mich in nächster Zeit interessant finde ist bei mir der Aufbau einer Insel zum Laden eines BEV.
Meine Garage ist auf einem separaten getrennten Grundstück. Da gibt es sicher Pioniere und noch laufen die >20 Jahre alten Verbrenner ganz gut.
Beste Grüße