Beunruhigende Nachrichten, explodierende Stromspeicher!

Tresor dürfte im Vergleich zu Räucherschrank wesentlich stabiler und massiver sein

Evtl. kann man so einen alten bei einer Bank abstauben (kenne jemand der hat sich einen von einer Bank besorgt aber für andere Zwecke)

Alter Waffenschrank wäre auch was.

Man sollte Dinge die explosive Gase erzeugen, Dinge die selber explodieren können möglichst gut verdämmen (so heisst der Ausdruck in der Pyrotechnik)

so kann man mit minimalen Ladungen die maximale Zerstörung erreichen. SCNR

Nein, die werde ich nicht gut verdämmen! Der Druck muß entweichen können. Soviel verstehe ich schon. Aber verhindern, daß die Soße in den Raum spritzt, möchte ich schon. Auch den penetranten Rauch, der sich in jedem Putz festsetzt, möchte ich möglichst ins Freie leiten. Ein extra Raum wäre auch gut. Den habe ich auch. Da besteht das Problem wieder, daß der frostfrei sein muß. Extra beheizen, den Aufwand möchte ich nicht treiben.

hat sich auf den Tresor bezogen...

So ein Räucherschrank hat schon eine Heizung drin... solltest halt das Holz weglassen.. ? ?

Irgendeine Blechkiste (Stahl, kein Alu) wird es wohl werden. Die geräucherten Würste (mit LiPo-Qualm) schmecken mir aber einfach nicht.

Such mal im Netzt nach Bankomat(Tresor) Sprengen. Mannehme einen Tresor, eine Gasflasche und eine Zündquelle und wenn der Tresor nicht sehr masiv ist, ist er danach offen.

Die Idee mit der Blechkiste, aus was auch immer, ist nicht unbedingt die Beste.

Falls es wen Juckt:

grafik.png

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Und was sollen nun die Nutzer von LiFePos machen? Die o.g. Katastrophenmeldung bezieht sich auf Li-Ionen Akkus? Die Bankomaten werden aber nicht mit LiFePos gesprengt? Einen kleinen Raum in 5 m Höhe, mit Ex- Schutz-Klappen im Garten bauen, den Raum beheizen, damit sich der Akku im Winter wohlfühlt? Da macht doch die ganze Akku- Speicherei keinen Sinn mehr...

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Wir versuchen ja gerade herauszufinden ob wir das zu locker nehmen/genommen haben oder ob die Gefahr real vorhanden ist, quasi Roulette spielen. Sicher nicht 1:37, sonst wuerden wir hier nicht mehr diskutieren, aber selbst 1:10000 waere nicht so geil. Jeder geht morgens wenn er aufsteht ein Risiko ein, Autounfall, Sturz die Treppe runter, Fahrradunfall, Krebs durch Rauchen/Saufen...laesst sich beliebig erweitern.

Die Frage bleibt um wieviel man dieses Risiko erhoeht durch 18S im Keller? Dummerweise auch fuer den Rest der im Haus wohnt.

Dass Lithium-Ionen-Akkus uebel feuern koennen weiss jeder, der mal in eine 18650er einen Nagel geschlagen hat und das sind ausser mir hier offensichtlich noch einige.

Die Videos von den misshandeleten LiFePos liessen uns glauben, dass hier nichts passieren kann und so ganz hab ich den Glauben auch noch nicht verloren, aber zumindest ruettelt diese vermeindlich durch einen LiFePo-Akku verursachte Explosion an diesem Glauben.

Mal ehrlich .. wenn die Teile sooo gefährlich wären .. dann würden die wohl kaum zu tausenden mit nem Schiff in einfachen Kantons übers Meer geschippert werden :wink:

Trotzdem will man natürlich das Rest Risiko ausschließen…

Ich denke ein paar Ideen dazu wären hilfreich J

Meine wäre … aus Fermacell einen ähnlichen Aufbau wie bei einem Ofen basteln ..

So das im Falle einer Rauchentwicklung .. oder gar eines Brandes .. die Rauchgase über ein 15cm Ofenrohr nach Außen geleitet werden können..

Das bedeutet leider auch das unten in dem Aufbau genügend Frischluft angesaugt werden könnten.

Das dürfte nicht wirklich teuer werden .. bedarf aber einem Rohr nach draußen :-/

@zx6r Akkus die als Cargo übers Meer gefahren werden oder durch die Luft geflogen werden dürfen nur bis zu 30%SOC geladen sein.

die Akkus die in irgendwelchen Anlagen abrauchen tun das weil sie überladen oder überlastet werden.

die Gase die aus einem LiFePo Akku austreten enthalten über 50% Co2, der Anteil der brennbaren Gase ist vergleichsweise gering, Sauerstoff fehlt auch.

Daher ist die Explosionsgefahr eher „Remote“ auch wenn das Gasgemisch brennen kann.

bei einem solchen Brand wird dir aber die Feuerwehr den Keller fluten um die Akkus zu kühlen.

das kannst du dir sparen wenn du deine Akkus in eine Metallwanne stellt die du selbst mit Wasser fluten kannst. Das geht lediglich mit einem „nassen Fußboden“ ab.

Aus einem Li-Ionen Akku kommt dagegen ein richtiger Flammen-Strahl raus der auch aus dem Wasser pfeift weil er seinen eigenen Sauerstoff aus Zerfall des Elektrolyten mitbringt.

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Das scheint mir auch die Ursache, mehrere MPPTs und eventuell noch ein paar Multis feuern da ueber die dicken Kabel viel Strom rein, ein paar hohe Uebergangswiderstaende erzeugen dann ordentlich Waerme und das ueber laengere Zeit. Wenn das dann mal anfaengt zu schmurgeln schmilzt irgendwas und das Unheil nimmt seinen Lauf. Ich glaube/hoffe, dass man sich die Badewanne/den Tresor/Waffenschrank sparen kann, wenn das System sauber aufgebaut ist, also gerade alles was Hitze erzeugen, kann das halt nicht tut (Schraubverbindungen, Kabelquerschnitte...)

Automatische Abschaltung der Lademimik wenn die Akkus zu heiss werden duerfte zumindest mal das Oel ins Feuer kippen beenden, Benachrichtigung wenn sich irgendwas unregelmaessig verhaelt per SMS/WhatsApp/Threma/Signal kann zu spaet sein, aber ich vermute, dass sich eine Kernschmelze langsam entwickelt und keine schnelle Kettenreaktion ist, im Keller hat so ein System ja alle Zeit der Welt sich aufzuschauckeln. Wir arbeiten hier ja mit Stromstaerken, die in Haushalten normalerweise nie auftreten. Ich musste mich da auch erst dran gewoehnen, dass alles ploetzlich so dick wird. Fette Kabel, fette Schrauben, fette Huelsen...alles fett.

Interessant waere ja immer noch was die Ursache bei der "Explosion" war.

30% koennen immer noch ordentlich Hitze entwickeln, aber wie Du schreibst, die Akkus werden im Karton nicht druckbetankt sondern ruhen in Frieden.

@irrlicht Wie bekommt man sowas denn am besten rauß?

von dem vorfall aus Österreich habe zumindest ich nichts gehört, auch wenn ich danach Suche finde ich den genauen grund nicht.

Mich wundert das in dem Haus diese Schwarzen Spuren fehlen die eigentlich immer zusehen waren bei einem LFP Brand.

In meinen Augen gibt es hier Klärungsbedarf. Es gibt kaum vorgaben wo so ein Akku stehen kann und darf, die Versicherungen sind in meinen Augen doch recht entspannt, und das Sogar bei Selbstbauakkus sofern man das als E-Fachkraft oder Meister aufbaut.

Fragen:

gibt es hier jemand der wirklich schon mal beobachten konnte das so eine Zelle in Normaler umgebung einfach Extrem Warm geworden ist?

haben hier schon BMS versagt und gibt es eine Liste der versagenden BMS? ( meist ist es ja nur Software )

Ist das Problem wirklich zu 100% Gelöst wenn das BMS eine Trennung macht und nicht weiter geladen wird? ( reagiert die Zelle dann nicht mehr weiter? sofern sie nicht mehr geladen wird versteht sich )

gibt es evtl Rechner um die Mischung bis Brennbar auf die Raumgröße zu berechnen? Ich selbst habe da noch Probleme etwas Handfestes mit diesen Angaben aus den Links zu Erzeugen um evtl etwas dagegen zutun.

Kann man überhaupt mehr tun als ein Raum aus Beton mit einem Fenster zu besitzen den die Feuerwehr Problemlos von Außen mit Wasser volllaufen lassen kann? ( abgesehen von einem eigenen Gebäude ohne Wohnraum )

Ich Überlege vor mein Haus einen Anbau zu machen um das Zeug da rein zu bringen, was sicher machbar ist, jedoch dann zu Heizen wäre, evtl reicht auch das einpacken.

So eine richtig Saubere Linie hat man nun immer noch nicht was passiert wenn die Dinger losgehen. Es gibt Wasserstoff im Raum, Was macht ein Mensch mit Wasserstoff im Raum?

Gibt Berichte hier im Forum von Wiederverwerteten 18650 Zellen bei denen dies der Fall war.

Es gibt auch einen Bericht eines users dem ein LiFePo Block bei der Montage in seinem Schiff durchgegangen ist und den er gerade noch raus gebracht hat bevor er qasi abgebrannt ist.

In der gesamten Elektronik gibt es, vor allem je feiner die Struckturen werden, das Thema von Dentrietenwachstum. Du findest im Netzt auch einiges an Untersuchungen zu Akkus und Dntritenwachstum den auch da kann dies auftreten. Dentritenwachstum ist ein Atomares Wachstum und bis heute nicht ganz verstanden. Es gibt diversese Faktoren die dies Beschleunigen bzw. verstärken, DEN Auslöser hat man aber nicht gefunden. Solch ein Dentrit Punktiert dir jegliche Trennende Folie (da Athomares Wachstum) die du zwischen den einzelnen Lagen hast und ist im Endefeckt nichts anderes als ein Nagel den du in den Akku Haust nur dass er kleiner ist.

Tja da gibt es gerade eine mini Diskusion in der WhatsApp grp. Mich haben zwei Posts dazu gebracht mir auch die Frage zu stellen naja wie macht den ein BMS das das es entscheidet was es tut und da konnt man zur Antwort Software und dass die wohl kaum ohne Bugs ist und nicht mal Ansazweise Zertifiziert ist.
Für mich bedeutet dies dass ich unbedingt noch eine zweite Sicherheitsebene brauche den ich habe KEINERLEI Garantie dass die SW des BMS Fehlerfrei ist.

Das BMS wird aber als "Lebensversicherung" für den Akku betrachtet um diesen vor allen Schädlichen Betriebzuständen zu bewahren. -> Fataler Fehler wenn SW im Spiel ist.

Wird auf den einzelnen Fall darauf ankommen was den passiert, schlechter ist es wohl kaum wenn keine weitere Energie mehr hinein/heraus gezogen wird.

Zweites BMS und Überwachungseinrichtung für den Raum (der Flutbar ist) ist mein Ansatz

Was mache ich mit einem Akku, der in einem Autobatterie- ähnlichen Gehäuse untergebracht ist? Öffnen, um das BMS zu kontrollieren- Garantieverlust. Nicht öffnen- mögliche Gefahr durch Überladen bei Defekt einer einzelnen Zelle und Versagen des BMS. Ein extra beheizter Raum für den Akku macht die ganze Wirtschaftlichkeit zunichte. Ich beobachte täglich die ein und ausgeladenen Energiemengen. Und den Spannungsanstieg beim Laden (Ladeende). Nachts scheint keine Sonne und es wird nicht geladen. In einem längeren Sommerurlaub baue ich den Akku aus und stelle Ihn ins Freie.

Habe etwas gezögert, ob ich die 4 Berichte zeigen sollte, denn ich will diese m.M. nicht angebrachte Ängstlichkeit (wg. Explosion / Brandgefahr /Rauch ) nicht noch steigern.

Aber es ist wichtig zu verstehen, unter welchen Umständen der LFP sein thermal runaway beginnt und was dann passieren kann. (B.s.w. Die Gase/Rauch sind giftig und mit großem Volunem)

Risikofaktoren m.M. in dieser Reihenfolge (für prismatische LiFePO4 Zellen):

1. Überladung

2. Hitze

3. Dendritenbildung

4. mechanische Beanspruchung

Aber bitte: nichtsdestotrotz: LiFePO4 halte ich im Vergleich zu anderen Akkus für sicherer.

1. der von @ARC gefundene relevante Untersuchungsbericht: u.U. Stichflamme am geplatzten Ventil entzündet sich selbstständig alleine durch die Gasgeschwindigkeit:

The preload force effect on the thermal runaway and venting behaviors of large-format prismatic LiFePO4 batteries

https://www.akkudoktor.net/forum/neue-ideen/liefepo4-zellen-mit-300-kg-verspannen-so-gehts/#post-112256

2. Ein TOP Experte für Zellchemie, der bei YT zerobrain zu Besuch ist, zu weiteren Risiken: z.B. das Auflösen der inneren Folie: Kurzschluß !!

Da werden LiFePo4 Akkus mal vom einem Entwickler / Forscher beschrieben. U.a. wird auch sehr gut erklärt, warum die Zellen vorgespannt werden sollen.

https://www.akkudoktor.net/forum/stell-dein-batterie-powerwall-projekt-vor/isolierung-zwischen-den-zellen/paged/9/#post-113574

3. Danke @Baxter:

[quote data-userid="2971" data-postid="160381"]

@arc So unerheblich ist der H2 Anteil des austretenden Gases dann doch nicht

Thermal Runaway Vent Gases from High-Capacity Energy Storage LiFePO4 Lithium Iron

https://www.mdpi.com/1996-1073/16/8/3485

-- attachment is not available --

Eine Knallgasreaktion wäre somit zumindest denkbar.

[/quote]

4. Danke @ROLi84 :

Thermal-runaway experiments on consumer Li-ion batteries with metal-
oxide and olivin-type cathodes (etwas älter: 2014) (und für LiFePO4 Zellen)

https://www.akkudoktor.net/wp-content/uploads/wpforo/attachments/4910/24587-Thermal-runawayexperimentsonconsumerLi-ionbat.pdf

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@laser bei meinen EcoWorthy fertig-Akku habe ich das BMS getauscht. Ist jetzt ein jk-bms drin. Mit Temperatur-Sensoren die in Venus-OS gemeldet werden.

Wenn der Akku ein Jahr alt ist, werde ich den auch öffnen. Und Zusatz- Einzel- Zellenüberwachungen verbauen. Ich glaube, vom Überladen geht die größte Gefahr aus. Weniger vom mechanischen Schaden.

Ich will Dir Deine Hoffnung nicht nehmen, aber Versicherungen sind immer sehr entspannt...bis genau zu dem Zeitpunkt, dass sie etwas zahlen muessen. Du kannst ja auch ohne Gesundheitstest eine Lebensversicherung abschliessen und Dich freuen, dass sie Deinen Herzfehler nicht mitbekommen haben, wenn sie dann aber zahlen muessen lassen sie sich die Akten von Deinem Hauszarzt kommen und zahlen wenn's gut kommt an Deine Nachkommen die eingezahlten Praemien zurueck. OK, das ist dann nicht mehr Dein Problem.