Ist bei mir exakt genau so. Bei Heizung mit Heizkörper gibt es ja mehrere Probleme. Wenn es nur einer ist, dann verteilt der die Wärme total ungleichmäßig im Raum. Also in Heizkörpernähe viel wärmer. Die natürlich Konvektion kommt da an ihre Grenzen. Die Klima verteilt aber die Wärme gleichmäßig im Raum und durchmischt die Luft.
Wenn dann - zusätzlich - auch noch die Vorlauftemperatur zu gering ist, dann ist es endgültig “vorbei”… Bei mir ist auch nur ein Heizkörper im WZ - zusätzlich hängt aber auch noch die Küche dran, weil deren HK unter der Arbeitsplatte ist und ich kein Loch reinsägen möchte…
Das ist dann für den einzelnen HK nat. zu viel, weil er am anderen Ende vom Haus ist.
Es war ein echter “AHA” Effekt, als die Split Klima zum ersten Mal geheizt hat. Die wärmt plötzlich die Küche ganz gleichmäßig mit auf, weil die Luft so gut durchmischt wird.
Also es ist nicht so, als hätte die Heizung mit LLWP nur Nachteile im Bezug auf den Komfort - im Gegenteil. Die Heizungsarten haben alle ihre Vor und Nachteile;)
Wandgerät im Schlafzimmer ist Käse, wenn man es wegen dem Geräusch nur auf kleiner Lüfterstufe laufen lassen will. Bei nicht so guten Dämmstand des Gebäudes bekommt man bei Frost eine klare Temperaturschichtung - unten kalt natürlich
Truhe funktioniert besser
Multisplit im Schlafzimmer ist auch Käse, denn ggf. gibt es schöne Strömungsgeräusche/Rauschen, Pfeifen, je nachdem, was das andere Innengerät gerade macht.
Ich hab 2 SZ auf Single Split umbauen lassen. Etwas bitter, weil ich eigentlich alles mit Single Split machen wollte, der Klimamensch mich aber bequatscht hatte.
Eine leise Daikin SingleSplit stört auch keinen Nachbarn, eine dröhnende Multi aber schon eher. Nächste Sache, die ich bei uns im engen Ortskern etwas bereue…
Deshalb hatte ich diese Umstände schon im 2.Beitrag angesprochen;)
…um anderen diese negative Erfahrung zu ersparen. Aber das gelingt quasi eh nie so wie es aussieht.
Ich finde es ohnehin irgendwie seltsam, weshalb 1 Aussengerät an einer Fassade tolleriert wird - 2 an der selben Fassade aber ein “no go” sind. Ich würde es eher verstehen, wenn man gar keines haben will bzw. tolleriert - oder eben wenn eines schon ok ist auch 2…
Aber letzlich muss das natürlich jeder selber entscheiden.
Ehrlich gesagt finde ich die Aussengeräte jetzt nicht sonderlich schön. 1 Aussengerät sieht meiner Meinung nach schon scheisse aus, aber dann noch 2 oder mehrere!? Ne danke.
Zweiter Aspekt sind zudem die kosten. Eine Single Split Anlage mit Pefera bekommt man ja noch günstig. (Jedenfalls im Ausland. In Deutschland sieht das schon wieder anders aus). Teuer wird es dann wenn man ein Stylish oder Emura Single haben möchte.
Single Split in meiner Zusammenstellung wäre etwa 1000€ teuer gegenüber Multi Split. Zudem kommt dann noch die 3 Fachen kosten der inbetriebnahme durch Kältetechniker (wenn ich jetzt mal von 3 Single Anlagen ausgehe)
Letzter Punkt wäre dann noch das ich deutlich mehr Kabelkanal an die Fassade bringen muss um die verschiedenen Geräte zu erreichen. Meine Frau stört sich schon an den Kanälen für ein Multisplit.
Genau das meine ich: Wenn man das einfach nicht haben will, verstehe ich das. Aber eines ist ok, 2 an der selben Wand nicht
Muss man eben selber wissen… Die Dinger haben ja abgesehen von der Optik keinen Vorteil.
Klar, man kann nicht immer alles haben. Wenn man Geräte wählt - die es nicht günstig gibt - ist es natürlich am Ende teurer;)
Das bezweifle ich stark, denn
…das ist ja eben gerade nicht der Fall. Wenn man die Aussengeräte näher an den Innengeräten montiert, dann entfallen folglich die sonst ggfs. langen Kältemittelleitungen. Folglich spart man hier ein, weil weniger Kältemittelleitung nötig ist und weniger Montageaufwand dafür. Andererseits hat man halt dann ein Aussengerät mehr zu montieren und benötigt eine Wandhalterung mehr. Das hebt sich dann ggfs. relativ auf… Einzig die Stromleitung zum 2. Aussengerät kommt dann noch dazu.
Ich und auch sonst niemand möchte dir hier etwas einreden - oder ausreden. Aber ein Forum ist halt meines Erachtens dafür da - Erfahrungswerte weiterzugeben. Wobei ich selber gar keine Erfahrung mit Multspilt habe und erst im Herbst die ersten Mono angeschafft habe (wollte auch Multi vorher). Aber ich glaube den Berichten hier, weshalb sollten die Leute lügen…
Also zweifellos funktioniert Multisplit natürlich genau so, aber offensichtlich ist Mono Preis / Leistung besser und unproblematischer. Vorteilhafter.
Ich bin ja nun absolut das Gegenteil von “Beratungsresistent” aber ich hab halt nur eine Position an der ich Aussengeräte montieren könnte. Richtung Schlafzimmer wäre vor die Haustür. Scheidet also aus. Links am Gebäude würde gehen aber da kommt die nächsten Jahre ein Carport hin. Daher müsste das Aussengerät dann später versetzt werden. Auf der anderen seite Terrasse da geht es nicht weil ziemlich dicht in alle Richtungen zum Nachbar.
Verschiede Positionen der AG’s bedeutet dann auch verschiedene Richtungen mit Kabelkanal. Zentral an einer Position nebeneinander so wie es bei mir nur möglich ist, bedeutet Exakt die selben Leitungswege. Egal ob Single oder Multisplit.
Zeig doch mal ein Bild der ganzen Fassade, dann kann man sich das ggfs. besser vorstellen.
Es ist auch alles extrem individuell:
Wenn zb. bei dir ohnehin nur ALLE Innengeräte gleichzeitig aus oder an sein würden, dann sind die Geräusche in den anderen Geräten zb. schon mal völlig egal. Wenn man sich daran ohnhin nicht stört - auch im SZ - dann natürlich auch usw.
Es ist immer sehr individuell… Pauschal kann man dann eben nur aufzählen womit man u.U. rechnen kann / muss.
Ich sehe keinen Vorteil für Mono-Split bei vergleichbarer Leistung.
Bei zwei IGs kommt Monosplit in den Anschaffungskosten evtl. noch etwas besser als Multisplit darüber nach meinen Untersuchungen nicht.
Wenn ich drei IGs oder mehr brauche ist m.E. Multisplit immer im Vorteil, wenn ich die Gesamtkosten betrachte.
Ich kann deine Argumentation für den Zweifel lesen, aber leider nicht bestätigen.
Die Kältemittelleitungen sind bei Mono-Split ggf. etwas kürzer, dafür brauche ich für jedes AG eine eigene Stromleitung, eine eigene Wandhalterung, Kernbohrung für die Leitungen zzgl. Kabelkanal, Kondenswasserablauf etc.
Da sehe ich keinen Vorteil für die Mono-Split Lösung eher Kostennachteile.
Darüber hinaus steigen die Inbetriebnahmekosten linear mit der Anzahl der Aussengeräte.
Ich muss jedes Aussengerät vakuumieren und je nach Leitungslänge ggf. Kältemittel auffüllen.
Bei einer Multisplit wird nur einmal vakuumiert und ggf. aufgefüllt.
Im Betrieb kommt für jedes AG ein "Grundverbrauch" (Standby, Kompressorgrundlast, etc.) hinzu.
Ausserdem kann die Multisplit bei richtiger Dimensionierung den Bedarf durch Modulation besser ausgleichen und taktet weniger.
Meine Monosplit taktet 2-3mal pro Stunde, die Multisplit läuft durch. Der COP meiner Multisplit im Vergleich zu der Mono-Split ist ca. 1-2 besser im Verhältnis zum Wärmebedarf der versorgten Räume. COP Monosplit 3-4, COP Multisplit 4-6.
Was vermutlich daran liegt, dass es bei dir gut funktioniert. Nun wissen wir aber - auch du - dass es das nicht überall tut. Nur leider weiß man das nicht vorher, wie zb. gerade eben @x170 geschrieben hatte;)
Würdest du denn die Kältmittelleitung innerhalb vom Haus verbinden wollen - oder wie kommst du darauf, dass Mono Split mehr Kernbohrungen benötigt als Multisplit?
Naja, es ist eben so: Aussengeräte sind tendenziell immer teurer als Innengeräte. Sagen wir mal ca. 60% das AG, 40% das IG. Kann nat. variieren. Jetzt kostet aber zb. so ein Multisplit Set mit 2 IG nur € 100.- weniger - als 2xMono mit den selben IG. Also bekommt man nur 1xAG - für nur € 100.- weniger. Das meinte ich damit;)
Das stimmt natürlich! Dafür wird es aber unwahrscheinlicher sein, dass man nachfüllen muss. Und man hat dafür die Redundanz, die man sonst gar nicht hat.
Das ist klar, dass hier die Multi ggfs. einen Vorteil haben kann. Da muss aber “alles passen”
Das mag im Einzelfall vermutlich so sein, aber tendenziell müssten die Mono Anlagen hier deutlich im Vorteil sein bzgl. Effizienz. Immerhin hat da ein IG das gesamte AG bzw. dessen WT für sich alleine - und wie wir wissen hängt daran die Effizienz… Ein Multigerät hat ja nicht annähernd eine im Verhältnis größere WT Fläche wie die Mono.
Aber ich fühle mich schon, als müsste ich was verkaufen und würde davon profitieren. Ist nat. beides nicht der Fall, ich halte mich da besser in Zukunft zurück und schreibe nichts mehr zu dem Thema.
Es wird natürlich immer an der Heizlast liegen. Multis sind halt im Vorteil wenn sie durchlaufen können wo die Single-Split taktet. Was aber voraussetzt, dass man die Regelung der Multi dann aber auch so im Griff hat, dass sie halt eben nicht taktet. Das ist ja nicht immer so einfach.
Der TE sollte noch immer eine sehr genaue Gesamtheizlastberechnung machen.
Bei einem recht modernen Haus könnte er was die Effizienz angeht durchaus vom geringen Wärmebedarf profitieren wodurch die Mutli denke ich schon sehr effizient laufen können wird.
Aber da ist halt noch immer die Frage von welchen Daten der COP kommt.
Onecta weiß ich weiterhin nicht, ob man unbedingt drauf vertrauen sollte.
Nachdem ich vor einem Monat noch der Meinung war die Werte passen überhaupt nicht würde ich jetzt mit mehr Daten und vor allem auch langfrisitg gemittelten Werten sagen die Werte kann man zumindest benutzen um identische Anlagen miteinander direkt zu vergleichen.
Das schon.
Wenn es um den Vergleich von unterschiedlichen Anlagenmodellen geht wird es aber glaube ich schwierig.
Die Single-Split-Perferas bei mir erreichen selbst bei Frost angeblich um die COP5, die Nepura hingegen schafft 5 wenn überhaupt bei 10°C Außentemperatur.
Da liegen die anderen Single-Splits hingegen dann aber angeblich schon bei 8-9
Ich glaube aber die Werte beider Anlagen sind streng genommen falsch.
Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen.
Dann hat sich die Frage ob 4KW oder 5,2KW aber sowieso komplett schon im Voraus erledigt, dann wäre die größere Anlage völlig überflüssig und sollte auch gar nicht zur Diskussion stehen. Generell wären dann auch die Innengeräte die diskutiert werden zu groß und überflüssig.
Aber da die ganze Installation viele tausende Euro kommt bis alles fertig ist ist es in meinen Augen Quatsch, wenn man nicht im Voraus trotzdem einfach mal eine genaue Berechnung aufstellt.
Es gibt doch nix blöderes als am Ende 5% an den Gesamtkosten zu sparen und dann festzustellen, dass es deswegen am Ende als Alleinheizung vielleicht doch nicht funktionieren kann.
Das wäre dann am falschen Ende gespart.
Ja, der TE hat geschrieben es soll nur für Übergangszeiträume genutzt werden.
Rein finanziell macht das bei den Gas und Strompreisen aber keinen Sinn die Anlage nicht auch im Winter zu nutzen. Daher der Verweis.
ich habe alle Außengeräte mit Shelly Pro EM für Strommessung versehen. Niemals sind die Multis besser als die Single. Wenn alle IG eines Multi AG laufen ist es ok. Läuft nur ein IG, habe ich beim 4MXM68 bei +10 Grad einen COP von 2,97 errechnet (max Heizleistung des IG abgefordert). D.h. in der “Übergangszeit” sind die Multis unter Umständen richtig schlecht.
Zum Fassadenbild:
ein ganz normales Haus... Ästhetik ist ja extrem individuell - mir leuchtet nicht ein, was Wärmepumpenkästen an der Optik deutlich verschlechtern würden.
Wenn so viel Platz da ist, würd ich die AG nicht an die Wand hängen, die Gefahr der Resonanzbildung im Haus ist doch erheblich (…wir hängen das einfach an die Wand, das ist kein Problem… - ist es doch, nur halt 3 Räume weiter)
Klar es ist individuell, daher ist deine pauschale Aussage das Monosplit Preis/Leistung besser, unproblematischer und vorteilhafter ist, genauso richtig oder falsch. Ich habe hier ein begründetes Gegenbeispiel aus der Praxis dazu.
Bei mir war es nur eine Kernbohrung durch die Außenwand für alle Leitungen der Multisplit, innen ging es ohne. Bei Monosplit musst du für jede Leitung durch die (dicke) Außenwand.
Das deckt sich ja mit meiner obigen Argumentation, bis zwei Geräte Mono- und Multi-Split ungefähr gleich, ab drei IGs Vorteil Multi-Split.
Ganz so negativ würde ich es nicht beurteilen, du argumentierst gut und hast auch gute Beipiele, nur mit Pauschalaussagen wie "offensichtlich ist Mono Preis / Leistung besser und unproblematischer. Vorteilhafter." etwas zurückhaltender sein.
Ich nehme die Heizlast des Raumes bzw. der Räume in Summe bei der mittleren Außentemperatur des Tages und teile sie durch den brutto Energieverbrauch der jeweiligen Geräte.
Das ist sicher nicht eichfähig, sollte in der Näherung jedoch schon gut hinkommen.