Artikel zu: DIN Produktnorm für Schukostecker für PV sichert rechtlich ab

Artikel zu Produktnorm für Balkonkraftwerke

(Schuko-Stecker offiziell solartauglich: DIN für Balkonkraftwerke ist fertig | heise online

Und Golem.de
(Golem.de: IT-News für Profis

Nachtrag:

Der war zuerst da:

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Was für eine Diskussion in den letzten Jahren, bis nun endlich doch der Schuko erlaubt ist. Wie lange da die Leute im Ungewissen waren...

Ich denke, ein Stück weit konnten das einige BKW-Aktivisten beeinflussen, dass das jetzt so gut ausgegangen ist. Prima, da hat sich das Engagement gelohnt. Andreas hat sich da ja auch engagiert.

Allerdings: Nur bei Anlagen bis 960 W Modulleistung. Das ist ja mal wieder ein Murks. Bis 2000W Modulleistung ist zwar noch BKW, aber muss von einem Elektrofachbetrieb angeschlossen werden. Das ist ein großer Mist.

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Kannst Du Dir nicht ausdenken, so einen Schwachsinn. Als wenn die Modulleistung die Belastung des Steckers beeinflussen würde. Einen 2kW Heizlüfter lasse ich 24/7 mit Schuko Strom verbrauchen, aber beim Einspeisen macht der bei dauerhaft 800W schlapp.

DA PLATZT MIR DOCH DER SACK!!!

Hinterlistige Alternative, zwei BKW mit zwei 400W WR und zweimal 960W Modulleistung. :smirking_face:

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Die Argumentation lautet wohl so: Wenn mit 16A abgesichert ist und man einen Verbraucher dran hat, der 16,8 A zieht und das BKW 800W liefert, sieht die Sicherung ja nur 16A und löst deshalb nicht aus. Um diesen Spezialfall gehts. Und da hat man nun gesagt: Bei 2000W Modulleistung ist diese mögliche Überlastung mit 800W Einspeisung deutlich länger möglich, als mit 960W Modulleistung. Und das wäre dann eine Gefahr.

Ob es wirklich Leute gibt, die dieser Theorie ernsthaft folgen oder ob es um Lobbyarbeit geht, erscheint mir schwer einschätzbar. Ich glaube, Andreas hatte mal ein Video zu gemacht.

Habs gefunden:

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33 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: 3-Phasen-Konzept; 3x800W "vereinfachte PV-Anlage" gegenüber BKW

Hmm, die Argumentation halte ich für Schmarrn. Also nicht Deine, versteht sich.

Was am Stromkreis des geheiligten Wieland hängen kann, das prüft ja nach Installation der entsprechenden sinnfreien Steckdose auch keiner mehr. Ich halte das für eine unsinnige Hürde.

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Bei der Argumentation gehe ich aktuell auch nicht mit.
Ich werde mir das nächste Woche ansehen und dann schauen ob ich das technisch nachvollziehen kann oder nicht.
Mir erscheint das auf den ersten Blick komplett willkürlich, aber erstmal Daten prüfen und dann eine Aussage tätigen. Denke das kann ich nachrechnen und schauen ob es Sinn ergibt

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Das ist doch nicht richtig. Wenn du 960Wp und 800W WR installierst, eben nicht. Solche BKWs kannst du im Laden kaufen und selbst an jeden Schuko anschließen und kein Vermieter kann jetzt wieder irgendwas fordern mit Elektriker. Diese BKWs werden sozusagen normalen Verbrauchern gleichgestellt, für die ich auch keine Zusage vom Vermieter brauche. Zumindest nicht für den elektrischen Teil der Anlage.

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Wenn ich das aber richtig verstanden habe nur wenn du alles als Gesamtpaket kaufst inkl. aller Kabel und das auch Zertifiziert ist.

Die Händler wirds freuen… den Endkunden eher nicht :frowning:

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Zitat:
”Für Steckersolargeräte mit einem Speicher ist laut BSW die Installation eines Stromsensors durch eine Elektrofachkraft nötig, anders als bei reinen Balkonkraftwerken ohne Batterie.”

Auf die Erklärung, wieso man da einen Stromsensor benötigt, bin ich mal gespannt.
Leistung Solarwechselrichter + Leistung Batteriewechselrichter <= 800W
Ist doch wohl schaffbar, oder?
Was wollen die da mit dem Stromsensor messen?

Geht wohl um die "Nulleinspeisung", bei der man einen Sensor bräuchte. :thinking:

Aber da reicht in einigen Fällen ein Steckdosenleistungsmeßgerät am Verbraucher.

In anderen Fällen ein Auslesegerät auf dem Stromzähler.

Da muß kein Elektriker irgendwas machen.

Nur bei Meßgeräten im Zählerschrank (Schaltschrank) die an den Phasen zusätzlich die Spannung messen müssen (P=U*I), muss wirklich in die Elektrik eingegriffen werden. Die Strom"zangen"sensoren sind meißt einfach zu öffnen um sie um die isolierten Leitung zu legen, die Leitungen können aber im verplompten Bereich liegen.

Was passiert mit den bisherigen BKW mit über 960Wp Modulleistung? Die sind nun alle illegal und müssen durch einen Elektriker abgenommen werden. Bzw. der Vermieter kann um Abbau “bitten”.

Genau das müsste man jetzt genauer herausfinden, was diese Produktnorm eigentlich für einen Einfluss hat.

Was sehr wahrscheinlich ist: Ein Vermieter könnte sagen, dass nur BKW ohne Elektriker zulässig sind, die entsprechend dieser Produktnorm zertifiziert sind.

Auf bereits installierte BKWs wird das vermutlich keinen Einfluss haben. Was ein Vermieter einmal zugesagt hat, kann er im Nachgang ja nicht mehr verbieten oder nachträglich noch Elektrikerabnahme fordern.

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Bestandsschutz würde ich anführen. Bei uns hat in den letzten 20 Jahren keiner vom VNB vorgesprochen und geplärrt: Euer Haus ist alt, ihr braucht eine neue E-Installation.:rofl:

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Ich möchte mir ein 2 kwp mit Speicher kaufen.

Bei meinem VNB habe ich vorher angefragt was ich da zu beachten habe.

"wir spielen mit dem Gedanken uns ein Balkonkraftwerk mit Speicher zu kaufen.
Es soll ein 2kwp großes Kraftwerk mit 800W begrenzter Einspeisung ins hausnetz werden.
So wie dieses hier.
*link zu einem 2kwp BKW mit 2kwh Anker Solix Solarbank 3 pro*
Da es bei der Anmeldung des Speichers Graubereiche gibt, wollen wir hiermit nachfragen was wir bei der Anmeldung beachten müssen."

Dies wurde geantwortet:

"Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei einem Balkonkraftwerk reicht die Registrierung im Marktstammdatenregister.

Wir erhalten dann eine Meldung und kommen dann zwecks Zählerwechsel auf Sie zu."

Zur Info: Einen digitalen Zähler haben wir Anfang dieses Jahres bereits bekommen.

Ich habe den Eindruck die Frage wurde nicht richtig verstanden oder wie würdet ihr das bewerten?

Pauschale Standardantwort vom Kundenservice, der nicht in deine Akte geguckt hat? Frag doch nach, wieso jetzt wieder ein neuer Zähler? Ob der vorhandene keine Rücklaufsperre hätte?

Die wird er haben, aber es wird kein Zweirichtungszähler sein. Auch wenn der eingespeiste Strom nicht vergütet wird, gezählt werden will der trotzdem.

Oliver

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Rätsel, rätsel und studier wofür zum Teufel soll das gut sein?

Egal, kann Janneb an sich auch lax sein, er muss dafür ja nix bezahlen, oder?

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Bei mir wollten sie für die PV auch nen Termin für nen Zweirichtungszähler machen, den sie zwei Jahre vorher fürs BKW eingebaut haben :wink: Ging dann alles komplett ohne Besuch.

Um Himmels willen NICHT darauf reagieren. Du hast doch eine super Antwort! Bau Dein BKW und gut ist.

Und den Zähler können sie jedes Jahr 3 mal wechseln, es kostet Dich nichts. Also völlig Latte.