Artikel: Explosionsgefahr bei Wärmepumpen – so groß ist das Risiko bei Blackout

spielt doch keine rolle, wenn man es sich einbauen lässt nimmt man eben eine r32 split wp und keinen monoblock

Bei uns in der Straße gab es mal eine Explosion einer Heizung. Allerdings Gas. Ist aber gut 30 Jahre her. Ganz ohne Risiko wird es also kaum was geben. Aber eine Gasheizung oder Ölheizung wird nicht bei einem längeren Stromausfall explodieren……

R32 gibt es noch, aber das Ende ist ja bereits in Sicht. Die Zukunft wird sicher den Umweltfreundlichen Kältemitteln gehören, dafür braucht es jetzt halt etwas angepasste Technik. Alles machbar in meinen Augen.

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es ist auch jetzt schon machbar, wenn man mit 5kg propanflasche unter der küchenarbeitsplatte ohne irgendwelchs schlauchbruchsicherungen kochen darf und das alles noch von einem laien angeschlossen dann spielt auch 1kg r290 im splitsystem keine rolle.
man muss einfach nur einen bürokratischen wisch formuliern und schon ist es erlaubt

das kann man doch nicht mit 500-1000g r290 in einer wp vergleichen......

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Schon klar. Ich hab u.a. selbst eingebaute R290 Splits im Haus, Propan und andere Flüssiggase stehen hier auch rum. Ist alles entsprechend der Sicherheitsregeln korrekt.

Ich hoffe auch sehr, dass einzelne tragische Unfälle nun nicht medial ausgeschlachtet werden und wieder mal die "German Angst" füttern.

Ich bin jedenfalls pro WP, pro R290 und pro DIY :blush:

Wobei ich schon überrascht war, wie es den Anbau in diesem Schadensbericht zerlegt hat. Und in der LWWP waren gerade mal 1,5kg Propan.

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Das kommt darauf an WAS du genau verglichen siehst. Mir ging es um Häufigkeiten und nicht die Ausmaße der Explosion. Darum habe ich sie auch nicht erwähnt. Aber ja, das gesamte Haus war übel beschädigt.

In der leichtsinnigen Jugend haben wir mal Kartons mit etwas Propan gefüllt und angezündet….das waren schon kleine Bomben…..

Problem sehe ich vor allem darin, dass viele Normalmenschen ohne Technikinteresse überhaupt nicht wissen, dass der Monoblock gefährdet ist. Und viele Handwerksbetriebe scheinen auch keine automatischen Ablassventile einzubauen. Kostet nur zusätzlich Geld. Man kann 35.000 Euro auch ohne diese verdienen. :wink:

Auch klären die Installateure wohl oft nicht auf über diese Gefahr.

Insofern ist es sicherlich gut, mal mit einem Video darüber aufzuklären.

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Was sagt denn der Hersteller solcher Geräte? Solche Ventile müssen doch fast vorgegeben sein, oder?

der hersteller sagt, vom fachbetrieb einzubauen sonst erlischt die garantie.
der fachbetrieb hat sich dann darum zu kümmern was der hersteller vorschreibt.

ich kenne manche "fachbetriebe"... da mache ich es lieber selbst

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Dann ist ja das Produkt an sich nicht schlecht. Sondern der Fachbetrieb. Das gibt es aber bei jeder Art von handwerklicher Dienstleistung. Aber ja, ich baue meine Geräte auch lieber selber ein.

Interessante Frage, was die Hersteller da für Vorgaben machen. Eigentlich sollten die das zwingend fordern. Auch sollte der Stand der Technik so sein, dass ein Nichteinbau grob fahrlässig ist und der Installatonsbetrieb dann haftet.

Wie die Situation heute wirklich ist, das wäre interessant, das zu recherchieren für so ein Video.

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ja aber ich frage mich immer noch warum man sich einen monoblock vom fachbetrieb einbauen lässt, wenn man es schon machen lässt dann gleich eine split wp dann hat man doch keinerlei frostschutz sorgen.

ich kann meine split klima doch auch einfach ausschalten und das außengerät nimmt bei -10° at keinen schaden.
das prinzip ist doch schon jahrzehnte alt und effezient, warum monoblock beim fachbetrieb?

Herstellervorgabe:

In Klimazonen mit Frostgefahr empfiehlt es sich, zum Schutz der Wärmepumpe, dem
Heizwasser Glykol-Frostschutzmittel beizumischen. Die Frostschutzsicherheit erhöht
sich mit steigendem Glykol-Anteil im Heizwasser. Die Effizienz der Wärmepumpe wird
durch die Verwendung von Frostschutzmittel in den meisten Klimazonen nur geringfügig
beeinträchtigt.

Ist halt etwas teurer, wenn im Heizkreis 800l Wasser unterwegs sind.

frostschutz im zwischenkreis mit plattenwärmetauscher und einer zusätzlichen pumpe tuts auch
aber ineffezient und unnötig bei einer split wp

Ich kann es nur vermuten: günstiger und platzsparender? Dazu weniger Fehlerquellen was z.B. Verbindungen von Kältemittelleitungen betrifft? Kein Problem mit Propan z.B.?

Und es spricht ja nichts dagegen. Fehlende Ventile usw. sind ja kein Argument. Da hat halt jemand gepfuscht.

wenn man pfuscht dann ist es ein problem, sonst hat die split wp keine nachteile zum monoblock.
beim monoblock muss man mehr aufwand treiben beim wanddurchbruch bei der dämmung der leitungen dann ist das auch begrenzt auf eine bestimmte leitungslänge draußen...

monoblock ist nur was für diy weil man nicht am kältekreis arbeiten "darf"
oder für den fachbetrieb ohne kälteschein, das wäre aber ein armutszeugnis.

Na Platzersparnis haste doch auch, oder? Und das bisschen Glykol ist doch nun wirklich kein Ding. Jeder Autokühler kennt das “Problem”. Ich würde mir vermutlich auch eine Monoblock hinstellen. Ich sehe da jetzt kein Problem.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die LWWP Split bedeutend weniger Verluste hat als LWWP Monoblock. Auf die Lebenszeit bestimmt gut zu kalkulieren.

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wenn man einen plattenwärmetasucher einbaut hat men keine platzersparnis mehr und glykol bei den hunderten litern fbh ist auch nicht so toll obwohl natürlich dann auch komplett frostsicher auch wenn das ganze haus durchfriert.

macht in meine augen nur bei ferienhäusern sinn

der monoblock braucht meistens auch noch ein innengerät da gibt es keine platzersparnis

und läuft vernünftig eingebaut auch ohne kältemittelverlust für jahzehnte
aber da braucht es eben noch die passenden handwerker wenn manche betriebe keine kältetechniker haben oder keine kälteschein dann geht das eben nicht.

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