Artikel: Explosionsgefahr bei Wärmepumpen – so groß ist das Risiko bei Blackout

Nein, nochmal :wink:

Das ÜBERDRUCKventil ist eh innen. Soll es ja auch. Ggfs. könnte es aber eben auch öffnen, wenn der Druck im Heizkreis wegen Gas (was dort nicht hingehört) zu hoch ist - keine Ahnung was dann früher öffnet: Überdruck oder Entlüfter Ventil.

Das Frostschutzventil hingegen löst nicht durch Druck aus, sondern durch Temperatur. Es ist wenn man so möchte ein “Untertemperaturventil” :laughing:

Es MUSS deshalb auch aussen montiert sein - denn gerade dort wird es ja ggfs. wenn die Anlage aus ist (Weshalb auch immer - kann ja auch ein Defekt sein, nicht zwangsläufig Stromausfall) dann zu kalt und gefriert. Innen wäre es sinnfrei, da würde das Ventil nicht oder nur wenn eh alles zu spät ist auslösen…

Deshalb sollte man bei der Elektrik auch peinlich genau aufpassen, mit Pech kann ein einzelnes Gerät irgendwo oder auch nur eine defekte Verlängerung den FI auslösen und dann steht die Heizung - sofern die am selben Fi hängt…

Wenn also das Wasser im Heizkreis zu kalt wird, sollte das VORAB (idealerweise an der tiefsten Stelle) montiert worden sein und lässt somit das Wasser vom Heizkreis im Freien ab - damit das Wasser nicht innerhalb von Gerät und Leitungen zu Eis gefrieren kann. Denn das Volumen vom Eis wäre größer - es könnten /würden somit Schäden entstehen. Ev. zurückbleibendes Wasser würde dann i.d.R. keinen Schaden mehr anrichten - weil das System nicht “voll” ist und Ausdehnungsräume vorhanden sind (in Maßen). Aber deshalb sollte das Ventil an tiefster Stelle sein.

MIR ist das schon klar. Aber in dem Schadensbericht wurde eben vorgeschlagen dieses ventil in den Aussenbereich zu verlegen. Und ICH hatte dazu bereits in meinem ersten Post geschrieben, dass ich es für Unsinn halte :wink:

Und ebenfalls nochmal: Ich verstehe nicht, warum in diesem Bericht ein Frostschutzventil überhaupt nicht in Erwägung gezogen wird, zur Vermeidung solcher Schäden

1 „Gefällt mir“

ACHSO :see_no_evil_monkey: :wink: :rofl:

Na gut, das funktioniert grundsätzlich natürlich auch, weil in dem Fall dann das Gas aussen “abgelassen” worden wäre und somit hätte es auch kein Problem gegeben. Dann müsste aber denke ich das Entlüfterventil auch aussen sein. Diese automatischen Entlüfter haben aber auch oft die HK - und ein Gas sammelt sich ja normalerweise an oberster Stelle…

Aber alles was aussen ist, kann eben wieder ggfs. einfrieren…

Ausserdem könnte es doch schon Sinn machen, bei R290 Monoblocks den Auslass vom Überdruckventil (Sicherheitsgruppe) nach aussen zu führen? (Ventil drinnen, Schlauch oder Rohr nach Aussen)

Also für den unwahrscheinlichen Fall dass Propan in die Rohre kommt, dann geht es über dieses Ventil eben nach draussen?

1 „Gefällt mir“

Ja, das könnte - denke ich - ein optimale Lösung sein :thinking: Ich kenne mich damit aber auch viel zu wenig aus, als das ich das beurteilen könnte…

I.d.R. (oder oft?) sind diese Ventile aber so ausgeführt, dass ev. austretendes Wasser in einen Trichter abläuft oder überhaupt nur “in den Raum” :thinking: In dem Fall müsste das Ventil am Auslass innen dann auf jeden Fall vollkommen dicht sein, aber wird es wohl auch geben.

Aber man müsste dann eben auch das Entlüfterventil mit einbeziehen denke ich. (Und keine an den HK haben?)

Ungeachtet dessen wäre aber das Frostschutzventil nat. dennoch erforderlich - aussen - denn sonst wäre die Anlage ja ggfs. dennoch defekt.

Den Auslass der Ventile nach aussen legen würde ja nur die Verpuffung verhindern (für den extrem unwahrscheinlichen Fall…)

Ja genau, ich dachte an beides. Frostschutzventil + Überdruck nach aussen führen.

Und auch beim Wärmetauscher könnte man vielleicht bei R290 eine Konstruktion finden, bei der ein Leck zwischen Gas und Wasser besser verhindert wird. Bei R32 wäre es ja nicht schlimm, bei R290 eben schon..

Letztlich ist so ein Schadensfall natürlich eine sehr unglückliche Verkettung von Ereignissen, aber die Sicherheit zu verbessern ist ja nie falsch

oh nein, das geht ja genau nicht :rofl: :see_no_evil_monkey:

Überdruck kann / darf / soll innen sein - Ableitung könnte aber nach aussen.

Frostschutzventil muss aber aussen sein, weil es ja - mechanisch - aufgrund der dort herrschenden Temperatur des Heizungswasser auslösen soll.

Ja doch, schon - weil sehr klimaschädlich.

also bitte
der durchschnittliche hausbesitzer weiß nix von irgendwelchem wasser ablassen bei frost
er denkt seine wp ist wartungsfrei, so wurde es ja auch überall von jedem wp u tuber jahrelang propagiert.
wp ist wp da können die meisten nicht unterscheiden von monoblock zu split.
ach alle bauen monoblock ein das wird gut sein also mache ich das auch.

1 „Gefällt mir“

Eben. Und ein tagelanger Stromausfall ist nicht üblich, es sei denn, es gibt einen Terroranschlag. Aber da ist jetzt die Justiz gefordert, nicht der Stromanbieter

1 „Gefällt mir“

Natürlich Frostschutzventil aussen, Überdruck innen. Aber Ableitung von evtl. Überdruck nach aussen.

Ein Gasleck im Monoblock kann ja immer passieren, das wird man nie komplett verhindern können. Aber bei R290 muss verhindert werden, dass das Gas ins Haus gelangt. Das ist in meinen Augen noch nicht optimal gelöst

1 „Gefällt mir“

Wenn der durchschnittliche Hausbesitzer nicht mal mehr die Schnellanleitung liest, frage ich mich wie er es geschafft hat ein Haus zu finanzieren :grin:

Siehe oben. Was macht der, wenn das bei seinem Verbrenner-Kessel passiert? Sicherheitsventil löst nicht aus. Als ob die Leute da zu ihrer Heizung rennen.

Und der durchschnittliche Hausbesitzer baut sich keine Wärmepumpe selber ein sondern kauft die einfach für 30 000€ mit 15 000€ Förderung….

also bitte
wie soll denn ein gas oder ölkessel wenn er richtig eingebaut wurde und irgendwo frostfrei steht einfrieren?
da muss der ganze keller durchfrieren oder das ganze haus mit technikraum.
was wird hier wieder rum fantasiert.

genau die sind das problem, der in diy das einbaut macht es meistens richtig und nicht schnell schnell wie einige "fachbetriebe" welche nur die förderung abzocken.
frostschutzventil? braucht man nicht es kann ja keine langen stromausfall über mehrere tage geben...
am besten erzählen wir dem kunden im verkaufsgespräch garnichts davon da es eh nicht vorkommt, sonst kauft er das nicht wenn er was von wartung oder frostschutz hört und wir bleiben auf dem zeug sitzen...

das problem kam doch erst duch den monoblock weil die industrie verkaufen will.
warum baut man nicht gleich eine split wp ein wenn der fachbetrieb das eh macht ? ah man wurde also falsch beraten...

Es sollen auch schon Trägerraketenteile nach dem Wiedereintritt in ein Haus eingeschlagen haben.

Ohne die Wahrscheinlichkeit zu vergleichen, kann man auch denken man würde auf jeden Fall im Lotto den Jackpot gewinnen.

Was ich sagen will:

Wenn viele Sachen zweifach/mehrfach abgesichert sind, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass ein Ausfall schon konsequenzen hat.

Werde ich also nicht :hushed_face:

Das wirft jetzt meine komplette Planung über den Haufen :worried:

Also besser nicht nur Lotto spielen - das Geld auch noch anderswo verzocken :+1:

:laughing:

1 „Gefällt mir“

ich habe bei meiner inselanlage auch eine dreifache absicherung.
fällt mein hauptinverter aus kann ich auf einen backupinverter umschalten, fällt der auch aus habe ich noch eine victron usv mit 7kwh die kühl und gefrierschrank versorgt und unabhängig vom rest mit pv geladen wird

einfach wasserleitungen nach draußen legen ein wenig dämmen und hoffen das nix einfriert ist schon an der grenze zu grober fahrlässigkeit

2 „Gefällt mir“

Siehe oben, es geht nicht um frieren eines Kessels sondern was bei Stromausfall mit einem Kessel passieren kann. Da ist Gas das geringste Problem wenn die Pumpe kein Wasser mehr durchpumpt und das Sicherheitsventil versagt…

Also ich lehne mich aus dem Fenster, aber eine Monoblock einbauen LASSEN werden wohl die Wenigsten. Das kommt jetzt auch erst richtig, und da werden wohl auch genügend R290 eingebaut. Warum man sich einen R290 Monoblock statt einer R290 Split-LWWP einbauen lässt, das kann nur eines bedeuten: Weil man keine Ahnung hat!

1 „Gefällt mir“

wenn du ein video draüber machst empfehle den leuten die eine wp vom fachbetrieb installieren doch bitte ein splitsystem, auch wenn der fachbetrieb frostschutzventile oder änliches anbietet.

und nur den diy leuten, welche wissen was sie tun, eine monoblock wp empfehlen.

So “extrem” würde ich das jetzt nicht forumlieren, aber “schön” finde ich das auch nicht…

Gibt es ja nicht!

Im Midea R290 Thread hatten wir das ja schon ausführlich diskutiert. Grundlage ist die IEC 60335-2-40.

Erst ganz frisch sind nun bis zu 988g R290 in Split Systemen erlaubt, wodurch nun wohl auch Split LWWPs möglich sein werden. Allerdings wird die Norm auch weitere Sicherheitseinrichtungen verlangen.

1 „Gefällt mir“