Warum loggst du deinen Zähler nicht und siehst was du wirklich an Spitzen Tagen hast oder hast du noch nen allten drehscheiben Zähler, das wäre mal so die erste belastbare Hausaufgabe dann den nur siehst du was welces geräte wie wann wieviel braucht und wo deine Lastspitzen sind, weil, die ganze Worstcase Hardware gibt es ja nicht für Lau das kostet ja richtig Geld aus dem Bauch heraus geschätzt 50K???? mit allem?
Oh oh.
Ich hab nix geloggt - hier ist ein "Normaler standalone Nicht-Ferraris Zähler" - der blinkt halt mal mehr oder weniger schnell und zeigt halt so die kWh Zählerstände im dunklen Display. Ich wüsste es zumindest nicht, wie ich (insbesondere historische) Leistungsdaten / Spitzen für den Winter bekommen könnte.
Wie machen andere das 48V mit hunderten Amperes (625 bzw 1000A?) Das ist nur lokal zwischen den drei Wechselrichtern und dem nebenan Akkusystem, oder gibts da längere Strecken zu überbrücken? Die PV stränge haben ja eher 1000V und wenige amperes wenn ich mich nicht Irre.
Welche Akkus können denn so große Ströme liefern und dennoch nur bei 0.3C liegen? Das mit den vielen Amperes bei ca 90kWh ist Magie für mich!
wenn du schon einen inteligenten Zähler hast also ehz iskra was auch immer kann man den auslesen und die daten loggen dazu braucht es von deinem versorger eine 4 stellige pin für deinen zähler und zum beispiel einen bitshake lesekopf oder Hitchi was auch immer und damit kannst du schon mal verbrauchswerte und daten erfassen.
Das kann dann zum Beispiel in Home Assistant so aussehen (Achtung ist noch nicht fertig programiert) aber die meisten Daten sind schon da
Die Entscheidung zwischen Hochvolt und 48 V kann dir leider niemand abnehmen. Es gibt Für und Wider.
Der Vorteil von Victron ist, dass es viele Fachleute gibt, die sich damit auskennen, und dass das System weit verbreitet ist.
Bis zum Quattro 10.000 kann man gerade noch von einer normalen Installation sprechen. Der Quattro 15.000 ist hingegen deutlich aufwendiger in der Installation und daher wesentlich teurer. Allein schon die Tatsache, dass es keinen normalen Ein-/Ausschalter für 1.000 A echte Dauerleistung gibt. Ein seriöser Markenschütz als Hauptschalter kostet dann schnell einmal 2.000€. Kabel, Busbars, Sicherungen usw. bewegen sich ebenfalls ganz klar im vierstelligen Bereich.
Daher ist das Einsparen von Verbrauchern das Um und Auf, außer du sagst, Geld spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Wenn du eine seriöse und sehr kompetente Firma findest, die auf kleine Gewerbeanlagen spezialisiert ist, kann man durchaus auch eine Hochvoltanlage bauen lassen.
Wichtige Frage an die Firma wären:
Bleibt der Betreiber vollständig Herr über Hard- und Software der Anlage oder besteht eine Abhängigkeit vom Hersteller?
Gibt es einen Cloud-Zwang oder kann die Anlage vollständig lokal betrieben werden?
Werden sämtliche Passwörter und Administrationszugänge übergeben?
Ist das System ausdrücklich für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt?
Kann die Anlage uneingeschränkt auch ohne vorhandenen Netzanschluss beziehungsweise bei Netzausfall betrieben werden?
Das Thema ist insgesamt sehr komplex.
Hochvolt ist ein eher neues Thema, bei dem sich gerade sehr viel tut und vieles im Umbruch ist. Der Trend geht bei kleinen Gewerbebetrieben, in deren Leistungsklasse dein Projekt einzuordnen ist, ganz klar in Richtung Hochvolt.
Ein LiFePO₄-Akku mit 48 V hat in Wirklichkeit etwa 52 V. Damit lassen sich die Ströme genau ausrechnen.
Quattro 15.000: etwa 700 A
Quattro 10.000: etwa 460 A
Sunny Island X bei angenommenen 400 V: etwa 90 A
Der Sunny Island X 50 (50 kW) ist nur geringfügig teurer als die 30-kW-Version. Wenn man die 50 kW nicht ausnutzt, muss auch der Akku nicht für 50 kW ausgelegt werden. Angeblich ist das System für den 24/7-Dauerbetrieb geeignet.
Der Akku ist allerdings sehr teuer: etwa 40.000 € bis 50.000 €. Der Wechselrichter kostet rund 12.000 €. Für die Installation würde ich etwa 5.000 € vermuten. Für Zubehör, Kabel und Elektroschrank könnte ich mir Kosten zwischen 3.000 € und 12.000 € vorstellen.
Der Hochvolt-Akku scheint also ungefähr doppelt so teuer zu sein wie eine 48-V-Lösung. Das müsste man sich allerdings noch einmal ganz genau ansehen, zum Beispiel BYD Battery-Max Lite oder der TESVOLT TS HV-Serie usw…
Insgesamt könnte eine Hochvolt-Lösung etwa 20.000 € bis 30.000 € teurer sein. Auch das müsste man sich natürlich noch sehr genau ansehen.
Wenn es möglichst günstig sein soll, führt kein Weg am Quattro 10.000 vorbei. Dann müsste man allerdings auf den einen oder anderen Verbraucher verzichten oder einfach umdenken und nicht alles gleichzeitig einschalten.
Jetzt mal wieder zurück auf Anfang!
Wenn man die Anforderungen zusammenfasst, müsste doch eine 3x8kW-Victron-Anlage mit einem 30–50kWh-Speicher, vorzugsweise 48V, vollkommen ausreichen. Dazu ein Generator, der in der Lage ist, ca. 40kWh pro Tag in das System einzuspeisen. Da bisher nicht von Einspeisung die Rede war, kann man doch eine schöne Netzteil-Insel aufbauen, mit ordentlich Solar auf dem Dach, mehreren MPPTs, die Erweiterungen ermöglichen, zwei redundanten 2kW-48V-Netzteilen, die wahlweise durch einen 5kW-Generator unterstützt werden können.
So eine Anlage lässt sich auch finanzieren.
Damit hätte man die Möglichkeit, jederzeit zu erweitern und der Ausfall einer Kompetente hätte keine gravierenden Folgen.
Ich würde im normalmodus gern im Sommer einspeisen können und bei mehr eigenbedarf auch strom aus dem Netz beziehen, aber vor allem im Keller ist kleines Serverbereich, der stabil versorgt sein sollte (da ist ein Numbercruncher-Computer, der auch mal paar Tage am Stück an einer einzigen Simulation werkelt) . Deswegen hab ich nie über reinen inselbetrieb nachgedacht. Der nNselbetrieb ist dann für den Notfall / Netzzusammenbruch - Da interessiert mich das dann eher weniger, ob ich nicht mehr den üblichen Arbeitsworkflow und die Kindas weiter zocken können habe
sondern eher dass wir schadensfrei durchkommen.
Ich hab mich die Tage hingesetzt und rumrecherchiert und einmal alles zusammengebastelt. Ich werde das mal gleich posten - das aufzuschrieben dauert bisserl... momentchen...
Anforderungen (kurze Wiederholung)
PV-Anlage und Energy Storage System (ESS) mit automatischem Übergang in den Inselbetrieb (EPS) bei Netzausfall.
- PV 30kWp auf vier Dachflächen, zwei davon ggf wegen Verschattung aufgeteilt auf je zwei strings, insgesamt also MPPT für 4-6 Strings. Optionale Möglichkeit: Südfassade auch einbinden für ein paar weitere Module. Optional für irgendwann viel später "PV-Zaun".
- Hauslast auszulegen für 24kW Dauerlast, bis 30kW (halbe Stunde Peak) verteilt als 8-12kW pro Phase. Alles darüber wäre extrem und muss nicht abgefangen werden (dann Bezug aus Öffentl. Netz wäre nicer als Hausnetz bricht ein
)
- zukünftig kommt ein E_Auto mit hauseigener Ladestation dazu
- Batteriespeicher: mindestens einen 40kWh Tagesverbrauch incl. Wärmepumpe bedienen zu können, besser mehr.
- neben Netzbezug auch ausgelegt für mehrwöchigen = dauerhaften Ersatzstrom für Netzausfall-Notfall-Inselbetrieb
- in Inselbetrieb dann mit deutlich reduzierter Last
- Im Inselbetrieb dann 4-6kW COP Dieselgenerator lädt tägl. parallel zur PV den Speicher wieder auf
Anlagenplanung Konzept
- 48V Anlage
- 3x Victron Quattro 48/10000/140-100/100
- Victron Ekrano GX (Zentrale Steuerung/Monitoring)
- alternativ: Victron Cerbo GX MK2
- System aus Lynx Distributor M10
- verbunden mit 600A / 70V - 8 high current connections Busbars
- Victron Lynx Shunt, zwischen batterien und quattros (verbraucher)
- 6x Felicity FLB48314TG1-H 16kWh Niedervolt Batteriespeicher
- a 16kWh, rated für dauer 80-200A -> 96kWh
- mit 95mm² Kabeln und 200A Sicherungen
- alternativ 4x Felicity FLA48460-EU 23,5kWh Niedervolt Batteriespeicher
- a 23,5kWh -> rated für dauer 200A -> 94kWh
- 3 Wechselrichter Quattro 10 (Kabel 2x70mm² parallel), mit je 300A Mega-Fuse
- 4-6 MPPT Tracker (TODO welche?) , mit Sicherungen,
- FR1001E (Netztrennung nach VDE-AR-N 4105) mit zwei Leistungsschütze in Serie zwischen Netz und Quattros
- Ein AVR Dieselgenerator, mindestens 4kW COP. gesucht ist alternative zu SDMO DIESEL 6500 TA Silence AVR C5 - die drei phasen einzeln an jeweils einen Generatoreingang der Quattro angeschließen?
Wie ich das alles mit Distributor und Busbar zusammenbringen soll ist mir noch nicht klar. Der (eine?) Distributor hat Platz für vier Anschlüsse. Daran werde ich vermutlich die Wechselrichter anschließen. Distributer-Plus-Bus, Distributor-Minus-Bus und Haupt-Minus-Bus dann daraus "verlängern" mit weiteren Busbar-Elementen, um die Batterien und MPPT anzuschließen? Ist das die Idee?
Die gebrauchten Leistungen und aufkommenden Ströme "sollten" damit getragen werden können. Aber ich bin kein Elektriker. Schaut bitte einmal drauf.
Die Einspeiserei zieht einen ganzen Rattenschwanz nach sich mit Anmeldung und Elektriker, Zwischenzählern, Einspeisevergütung etc.
MPPTs gibt's von Victron, z. B. MPPT 150/70. Der große Unterschied zwischen Multiplus-II und Quattro ist, daß der Multiplus-II die Netztrennung zertifiziert bereits integriert hat.
Bei einer Netzteil -Insel wird man mit der Anmeldung in Ruhe gelassen. Die Anlage läuft im Dauer-USV-Betrieb, versorgt sich nur über den Akku, der wiederum wird entweder Solar, oder über Netzteil oder über den Generator geladen. Zentral sind die Sammelschienen für 48V, hier werden alle Komponenten angeschlossen. Es gibt sogar extra 48VDC- Generatoren, die findet man z. B. im Marine-Jachtzubehör ( Link unten). Solche Anlagen sind vom Konzept her simpel und sehr robust.
Wenn die Versorgung des Rechners im Keller so wichtig ist, einfach einen eigenen Multiplus-II nur dafür installieren. Kommt eine Ladestation dazu einfach den/ die passenden WR an die Sammelschienen anschließen…
P.S. die vorgeschlagenen Speicher finde ich schon sehr teuer. Da gibt es deutlich günstigere Ausführungen.
Die passenden MPPT Laderegler findet man bei Victron im Kalkulator, da kann man Module und Stringlänge auswählen und es werden die passende MPPT angezeigt.
für längere Strings gibt's die bis 450V Stringspannung.
Bei den MPPTs in Verbindung mit einer netzparallelen Victron-ESS-Anlage kenne ich mich zu wenig aus. Ob man hier eine AC-Kopplung einsetzt, z. B. mit Fronius, oder die Victron-MPPTs verwendet, weiß ich leider nicht. Bei einer AC-Kopplung muss man aber darauf achten, dass die Anlage auch bei einem Netzausfall weiter funktioniert.
Von einem Lynx Distributor und 300-A-Mega-Fuse würde ich abraten. Ich würde stattdessen als Busbar ein Kupferflachprofil und geeignete NH-Sicherungen empfehlen, so wie es auch in den Victron-Videos zu sehen ist.
Zum Beispiel: Kupferflachprofil (Kupferschiene) 80 × 10 mm.
Die NH-Baugrößen reichen von 000 bis 4. Je größer die Baugröße, desto geringer ist der Übergangswiderstand und desto besser wird die Wärme abgeleitet. Gleichzeitig erzeugen sie durch den geringeren Übergangswiderstand weniger Eigenwärme. Falls sich die NH-Sicherungsunterteile direkt auf die Kupferschiene montieren lassen, hast du zusätzlich einen „Kühlkörper“.
Gleiches gilt für Kupferschienen und Kabel. Stärkere Kupferschienen und Kabel können nicht nur mehr Strom übertragen, sondern auch mehr Wärme ableiten und erzeugen zudem weniger Eigenwärme. Außerdem funktionieren bei stärkeren Leitungen die Schutzeinrichtungen schneller. Darüber hinaus werden auch die programmierten Aus- und Einschaltwerte genauer eingehalten.
Tipp: Die Kupferschiene so nah wie möglich am Wechselrichter positionieren.
Wenn du mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden bist, ist ein Überspannungsschutz sehr wichtig.
Mega-Fuses werden heute – wenn überhaupt – nur noch für schwache Nebenverbraucher eingesetzt. Pylontech, Mega-Fuses und DALY-BMS wurden vor Jahren in großer Stückzahl verkauft, heute werden sie kaum noch verwendet.
Eventuell könnte man noch die Phasenaufteilung in der Hauselektrik optimieren.
Ich persönlich würde – wenn ich ein Stromnetz hätte (ich habe keines) – den Weg wählen, den Stephan Z. mit Netzteilen gehen möchte. Ich würde aber ausdrücklich dazusagen, dass dies ein eher unüblicher Sonderweg wäre. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn man Strom ins öffentliche Netz einspeisen möchte.
Rufus hat mit dem 20-kVA-System, der Wasserkühlung und dem Langsamläufer ebenfalls einen wertvollen Beitrag geleistet. Auch dieser Ansatz ist fachlich top
.
Update 22:30
Falls es ein Victron MPPT werden sollte, würde ich mich zwischen
X Stück SmartSolar MPPT RS 450|100
oder
X Stück SmartSolar MPPT 250/100-Tr VE.Can
entscheiden.
Ich persönlich würde vom üblichen Trampelpfad abweichen und mehrere SmartSolar MPPT 250/100-Tr VE.Can bevorzugen, da sich das Risiko auf mehrere Geräte verteilt.
Der Nachteil dieser Serie ist, dass sie mit Harz vergossen ist. Dadurch lässt sie sich nicht öffnen und somit auch nicht reparieren. Dieser Nachteil kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn man die Geräte selbst reparieren kann. Wenn man sie von einer Firma reparieren lassen müsste, würde sich das vermutlich nicht auszahlen.
Achtung: Es gibt auch Modelle ohne VE.Can sowie MC4-Modelle anstelle der Tr-Ausführung. Hier muss man aufpassen.
450|200 ist wegen fehlender Redundanz kein Thema.
Der übliche Trampelpfad sind SmartSolar MPPT RS 450|100 oder wenn wenig Platz vorhanden 450|200.
Copper Busbar merk ich mir.
Phasenaufteilung in der Hauselektrik optimieren, das werd ich machen müssen für einige feste Verbraucher, weil 8kW pro Phase ist ist das Ziel. Nachdem ich dann sehe welche Phasen wie belastet werden kann der Elektriker nochmal umstecken kommen. Das sehe ich dann ja nach der erstinstallation im Monitor.
Aber ich weiss die ganzen Dinge für den String-Kalkulator nicht einzuschätzen /auszufüllen.
Ich weiss auch nicht, welche PV Module wofür gut sind. Welche sind gegen Golfball-Hagelresistenter als andere, welche rotten nach paar jahren doch durch usw - keine Ahnung worauf man sonst noch achten könnte.
Selbiges für die MPPT Regler und strangzahlen/länge. (Verschattung und Dachflächen das kann ich nachvollziehen, rest ist noch unbekannte Magie.)
Die genannten Akkus und der Diesel scheinen auch nicht allen zu gefallen - das schau ich mal was mir noch über den Weg läuft. Frage z.B. lieber 6x16kWh als 4x22.5kWh Speicher alleine weil die Schaltung einfacher wird und ich ggf später noch Platz zum ausbau habe? Oder egal?
In den meisten Fachforen wird behauptet, dass es bei PV-Modulen kaum Unterschiede gibt und man einfach das nimmt, was gerade günstig und verfügbar ist beziehungsweise am besten zum String passt.
Diese Meinung teile ich persönlich nicht. Ich habe vor einigen Monaten Jinko-Glas/Glas-Module mit 465 Wp*** gekauft. In Zukunft werde ich mir Longi und Aiko ansehen.
Z. B. Longi EcoLife Hi-Mo S10 LR7-54HJBB (1800 × 1134 × 30 mm, 505 Wp).
Gibt es derzeit nur bis 495 Wp. Im September soll dann die 500-Wp-Schallmauer fallen.
Angeblich soll bei diesem Modul nur noch die verschattete Fläche ausfallen. Ob das wirklich so ist oder nur Marketing, wird sich zeigen.
Ich persönlich achte auf Leistung, Optik, Garantiezeiten und eine etablierte Marke. No-Name-Produkte würde ich auf gar keinen Fall kaufen. Auf Hagelklassen und Zertifizierungen schaue ich persönlich nicht; für mich kommt ohnehin nur „Full Black“ infrage. Für mich ist die Optik am PV-Zaun ebenfalls wichtig.
Mein Tipp wäre, so viel PV-Fläche wie möglich zu nutzen – einfach alles bis aufs Letzte ausreizen und die Anlage nach Möglichkeit für die dunkle Jahreszeit optimieren. Derzeit sind in der Standardgröße 1800 × 1134 × 30 mm 495 Wp die Spitze. Im September sollen 500 Wp und 505 Wp verfügbar sein.
Für hochalpine Standorte gibt es robustere PV-Module, z. B. mit 4-mm-Frontglas. Diese sind allerdings wesentlich teurer und zudem leistungsschwächer.
Ich kenne mich mit Versicherungen überhaupt nicht aus. Wenn man jedoch eine Versicherung findet, die einen Schaden vollständig übernimmt (das kann man ja vorab klären), würde ich die leistungsfähigsten PV-Module am Markt nehmen. Mich persönlich sprechen auch die Optik von Longi und Aiko an, von denen ich sicher einige testen werde.
Stellt sich die Frage: Ist eine sehr gute Versicherung das beste Mittel gegen Hagel?
Für den String machst du von den PV-Modulen am besten ein Foto vom Typenschild mit den technischen Daten sowie Angaben dazu, wie viele Module auf welcher Dachfläche liegen (eventuell mit einer Zeichnung oder einem Foto). Sind alle PV-Module genau gleich oder hast du verschiedene? Oder habe ich das falsch verstanden und es gibt noch keine? Dann müsste man wissen, wie viele Module auf welche Fläche passen (Dach ausmessen, und die KI berechnet dann, wie viele Module wohin passen). Erst dann kann man den String auslegen. Das ist aber recht einfach und unkompliziert, solange es keinen Schatten gibt. Für das Schattenmanagement würde ich empfehlen, einen eigenen Beitrag hier im Forum mit genauen Plänen des Dachs zu erstellen.
Ja, lieber 6 Stück mit 16 kWh.
22,5 kWh ist bei den preiswerten Akkus eine eher exotische Größe.
Außerdem sind sechs Kabelzuleitungen besser als vier.
Sollte einer ausfallen, bleiben immer noch fünf übrig (ebenfalls besser als drei).
Sechs BMS können den Strom in dieser Preisklasse ebenfalls besser verarbeiten.
Das Wichtigste wären natürlich Grade-A-Markenzellen im Akku und ein möglichst gutes BMS.
Bei Gobelpower könnte man auch wegen eines fertigen Akkus mit MB31 EVE A-Grade anfragen. Wie die Qualität der Fertigakkus bei Gobelpower ist, weiß ich allerdings nicht. Nach vorheriger Absprache würde man aber MB31 EVE A-Grade erhalten.
Ich baue meine Akkus immer selbst, daher habe ich mit Fertigakkus keine Praxiserfahrung. Vom Händler würde ich vor dem Kauf die Bewertungen auf Google Maps lesen und außerdem die Firma durch eine KI überprüfen lassen. Garantieansprüche wird man – wenn überhaupt – ohnehin eher nur bei einem etablierten deutschen Shop durchsetzen können.
Gute Akkuzellen sollten eher in Richtung 20 Jahre halten. Ich habe zwei Festool-Akkus mit 18650er-Zellen aus dem Jahr 2011. Die funktionieren beide heute noch.
*** Irrtümlich habe ich in einem anderen Beitrag 485 Wp geschrieben. Das hatte ich falsch in Erinnerung – tatsächlich sind es 465 Wp.
Update:
Den angegebenen Wirkungsgrad von 28,13 % habe ich entfernt, da er falsch war. Der tatsächliche Wirkungsgrad liegt bei **24 bis 24,7 %**.
Hier mal einige Quellen, es kann ja jeder selbst beurteilen ob es „Hating“ ist oder „Deye ein Saftladen ist den man sich lieber nicht ins Haus holt“.
Ich habe mich aus den genannten Gründen gegen Deye und für Victron entschieden. Europäischer Anbieter, transparente Firmen, Politik, Open Source contribution, professioneller Umgang mit Produkten, Normen und Sicherheit auf Ebene von Eletrik und Software-
2023: Deye vergisst wichtiges Schutz Relais in den Produkten:
2023 - Sicherheitslücken in Deye Wechselrichtern:
2024 - Deye schaltet Kunden über Fernzugang Wechselrichter ab:
2024 - Gravierende Sicherheitslücken in Deye Wechselrichtern:
Hier auch einige Erfahrungen im Forum:
Und und und…
na danke ![]()
ja da gab es eine Deutsche Sesselpupser Norm die nicht nur das WAS vorschreibt (garantiertes Abschalten innerhalb Zeit) sondern auch das WIE (elektromechanisches Relais, das vermutlich zu 80% der Grund für den vorzeitigen Ausfall ist)
Die Verbrecher von Deye haben das WAS in allen Geräten, in allen Test, bei allen Versuchen in einem Bruchteil der Zeit abgeliefert, und sie haben 75 ct und die Defektursache No1 weggelassen. Die ganze Welt hat kein Problem damit, aussen den Deutschen Sesselpupsern.
Was habend die Verbrecher von Deye darauf hin gemacht? sie haben das WIE mit einem wesentlich teureren Zusatzmodul nachgeliefert, und sich von den Hatern "feiern" lassen.
Wenn diese UNNÖTIGEN Relais verrecken, und das werden die, und wenn dann Hausbesitzer vom Dach purzeln dann werden die Hater und Sesselpupser sich nicht fragen ob die tragischen Unfälle vermeidbar gewesen wären, sie werden irgend ein anderes finden.
Als Hersteller (siehe letztes Beispiel) gewinnt man nichts, wenn man seine dämliche Kundschaft bloßstellt.
Dem Server würde ich an deiner Stelle einen eigenen passenden Wechselrichter im Inselbetrieb gönnen, der mit aus der Hauptbatterie gespeist wird.
Hintergrund: Ich habe gestern den Schukostecker von einem HP-Laptop-Netzteil in die Steckdose gesteckt, es blitzt dort heftig und die Hausstromversorgung ist durch den FI unterbrochen. Der 16 A Automat von der Steckdose war auch gekommen. Meine Frau war in der Küche und hat, trotzt Satelliten-TV schauen nebenher, nichts davon mitbekommen. Ich betreibe nämlich viele Verbraucher an einem Inselnetz mit 20 kWh Speicher und bisher nur 3 kWp Solar. Die meisten Steckdosen der Küche hängen an der Inselversorgung.
Wenn der Server so wichtig ist braucht er eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.
Das mit 0,3C laden gilt für Pouch Zellen, also zB für die Pylontech Akkus.
Die "normalen" LiFePo4 Zellen, die Blauen, können mit mehr Ladestrom betraut werden. Bei zahmer Vorgehensweise würde ich 0,5C als "in Ordnung" benennen.
weiß nicht; kennst Du einen Betreiber eines BKW? mit Schuko.
Dann fahre doch mal hin, und fasse direkt nach dem Rausziehen mal die beiden Pole des Schukos an.
Dieser Schutz ist doch in Ordnung.
Der Serverbereich ist noch nicht ganz fertig, und ich werde u.a. diese grundlast IT-Geräte auf die verschedenen Phasen schubsen, um die Auslastung zu verteilen. Die eigentlichen Server liegen an ein (kleines) USV, das im Falle der Fälle alles weiterläuft. Aber das ist aktuell so, dass die Server nach ca 15 Minuten Stromausfall runterfahren, um Schäden zu vermeiden. Interessante Idee, da ggf deutlich mehr backup power reinzutun. Aber komplett zweiten Backup kreis für die IT aufzubauen werd ich erstmal nicht machen. ICh bin schon froh, wenn meine aktuellen Vorstellungen halbewegs umgesetzt werden können ![]()
Vor lauter Optimierung bleibt das Konzept auf der Strecke,
. Ob ein Modul 495W oder 505W liefern kann, ist doch nicht wirklich wichtig, kommt eine Wolke... Im Winter gibt es nicht genug Solarstrom, der Speicher ist nur Notfall -Reserve, im Sommer gibt es viel zu viel Strom, da ist der Speicher immer schon um 12:00 Uhr voll, egal welche Module auf dem Dach montiert sind. Im Frühjahr und im Herbst braucht man jedes verfügbare Solarmodul und jede kWh Speicher, da kann man von beidem nicht genug haben.
Also am Anfang kleiner anfangen und direkt auf ein System setzen, dass in alle Richtungen erweitert werden kann. Ganz wichtig: die Kommunikation der Komponenten untereinander. Und da spricht inzwischen wieder einiges für Victron und Pylontech (Pylontech hat einen Teil meiner Speicher nach vier Jahren anstandslos ersetzt, nachdem sich die ersten Zellen verformt hatten, das war eine Garantieleistung, wie sie im Buche steht.) Victron und Pylontech haben aus dem Fehler mit der Überladung gelernt.
Will schreiben, WR MPPT, Speicher Generator: alle Komponenten müssen genau wissen, wer was macht, und da ist Victron ziemlich gut, (auch wenn es historisch bedingt, mehrere Bussysteme gibt.)
Und Victron kann wirklich mit dem Anforderungen wachsen, ohne daß das ursprüngliche Konzept geändert werden muss. Also wenn ein WR läuft, ist die Integration der nächste WR kein Problem, das gleiche gilt für die Speicher und die MPPTs.
Zu guter Letzt, Victron kann ja auch richtig große Anlagen.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
Ich kann Stephan Z. völlig recht geben.
Module sind wie Benzin beim Auto, weitgehend latte bei wem man tankt. 10 kWp sind 10 kWp, egal wieviel Marketing die einzelnen Hersteller betreiben und ob bifacial oder hundertfacial.
Bezüglich Victron. Ich bin bei rund 9 kWp von Deye auf Victron umgestiegen. War eine sehr gute Entscheidung. Inzwischen laufen 26 kWp und bis zum Herbst sind es 41 kWp. Nächstes Jahr Erweiterung auf 50 kWp in Planung. Völlig problemlose Erweiterung bei Victron (und ein paar Studer MPPT). Nebenbei wird der Wirkungsgrad, systembedingt, immer besser (Overpaneling der MPPT).
