Warum loggst du deinen Zähler nicht und siehst was du wirklich an Spitzen Tagen hast oder hast du noch nen allten drehscheiben Zähler, das wäre mal so die erste belastbare Hausaufgabe dann den nur siehst du was welces geräte wie wann wieviel braucht und wo deine Lastspitzen sind, weil, die ganze Worstcase Hardware gibt es ja nicht für Lau das kostet ja richtig Geld aus dem Bauch heraus geschätzt 50K???? mit allem?
Oh oh.
Ich hab nix geloggt - hier ist ein "Normaler standalone Nicht-Ferraris Zähler" - der blinkt halt mal mehr oder weniger schnell und zeigt halt so die kWh Zählerstände im dunklen Display. Ich wüsste es zumindest nicht, wie ich (insbesondere historische) Leistungsdaten / Spitzen für den Winter bekommen könnte.
Wie machen andere das 48V mit hunderten Amperes (625 bzw 1000A?) Das ist nur lokal zwischen den drei Wechselrichtern und dem nebenan Akkusystem, oder gibts da längere Strecken zu überbrücken? Die PV stränge haben ja eher 1000V und wenige amperes wenn ich mich nicht Irre.
Welche Akkus können denn so große Ströme liefern und dennoch nur bei 0.3C liegen? Das mit den vielen Amperes bei ca 90kWh ist Magie für mich!
wenn du schon einen inteligenten Zähler hast also ehz iskra was auch immer kann man den auslesen und die daten loggen dazu braucht es von deinem versorger eine 4 stellige pin für deinen zähler und zum beispiel einen bitshake lesekopf oder Hitchi was auch immer und damit kannst du schon mal verbrauchswerte und daten erfassen.
Das kann dann zum Beispiel in Home Assistant so aussehen (Achtung ist noch nicht fertig programiert) aber die meisten Daten sind schon da
Die Entscheidung zwischen Hochvolt und 48 V kann dir leider niemand abnehmen. Es gibt Für und Wider.
Der Vorteil von Victron ist, dass es viele Fachleute gibt, die sich damit auskennen, und dass das System weit verbreitet ist.
Bis zum Quattro 10.000 kann man gerade noch von einer normalen Installation sprechen. Der Quattro 15.000 ist hingegen deutlich aufwendiger in der Installation und daher wesentlich teurer. Allein schon die Tatsache, dass es keinen normalen Ein-/Ausschalter für 1.000 A echte Dauerleistung gibt. Ein seriöser Markenschütz als Hauptschalter kostet dann schnell einmal 2.000€. Kabel, Busbars, Sicherungen usw. bewegen sich ebenfalls ganz klar im vierstelligen Bereich.
Daher ist das Einsparen von Verbrauchern das Um und Auf, außer du sagst, Geld spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Wenn du eine seriöse und sehr kompetente Firma findest, die auf kleine Gewerbeanlagen spezialisiert ist, kann man durchaus auch eine Hochvoltanlage bauen lassen.
Wichtige Frage an die Firma wären:
Bleibt der Betreiber vollständig Herr über Hard- und Software der Anlage oder besteht eine Abhängigkeit vom Hersteller?
Gibt es einen Cloud-Zwang oder kann die Anlage vollständig lokal betrieben werden?
Werden sämtliche Passwörter und Administrationszugänge übergeben?
Ist das System ausdrücklich für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt?
Kann die Anlage uneingeschränkt auch ohne vorhandenen Netzanschluss beziehungsweise bei Netzausfall betrieben werden?
Das Thema ist insgesamt sehr komplex.
Hochvolt ist ein eher neues Thema, bei dem sich gerade sehr viel tut und vieles im Umbruch ist. Der Trend geht bei kleinen Gewerbebetrieben, in deren Leistungsklasse dein Projekt einzuordnen ist, ganz klar in Richtung Hochvolt.
Ein LiFePO₄-Akku mit 48 V hat in Wirklichkeit etwa 52 V. Damit lassen sich die Ströme genau ausrechnen.
Quattro 15.000: etwa 700 A
Quattro 10.000: etwa 460 A
Sunny Island X bei angenommenen 400 V: etwa 90 A
Der Sunny Island X 50 (50 kW) ist nur geringfügig teurer als die 30-kW-Version. Wenn man die 50 kW nicht ausnutzt, muss auch der Akku nicht für 50 kW ausgelegt werden. Angeblich ist das System für den 24/7-Dauerbetrieb geeignet.
Der Akku ist allerdings sehr teuer: etwa 40.000 € bis 50.000 €. Der Wechselrichter kostet rund 12.000 €. Für die Installation würde ich etwa 5.000 € vermuten. Für Zubehör, Kabel und Elektroschrank könnte ich mir Kosten zwischen 3.000 € und 12.000 € vorstellen.
Der Hochvolt-Akku scheint also ungefähr doppelt so teuer zu sein wie eine 48-V-Lösung. Das müsste man sich allerdings noch einmal ganz genau ansehen, zum Beispiel BYD Battery-Max Lite oder der TESVOLT TS HV-Serie usw…
Insgesamt könnte eine Hochvolt-Lösung etwa 20.000 € bis 30.000 € teurer sein. Auch das müsste man sich natürlich noch sehr genau ansehen.
Wenn es möglichst günstig sein soll, führt kein Weg am Quattro 10.000 vorbei. Dann müsste man allerdings auf den einen oder anderen Verbraucher verzichten oder einfach umdenken und nicht alles gleichzeitig einschalten.
Jetzt mal wieder zurück auf Anfang!
Wenn man die Anforderungen zusammenfasst, müsste doch eine 3x8kW-Victron-Anlage mit einem 30–50kWh-Speicher, vorzugsweise 48V, vollkommen ausreichen. Dazu ein Generator, der in der Lage ist, ca. 40kWh pro Tag in das System einzuspeisen. Da bisher nicht von Einspeisung die Rede war, kann man doch eine schöne Netzteil-Insel aufbauen, mit ordentlich Solar auf dem Dach, mehreren MPPTs, die Erweiterungen ermöglichen, zwei redundanten 2kW-48V-Netzteilen, die wahlweise durch einen 5kW-Generator unterstützt werden können.
So eine Anlage lässt sich auch finanzieren.
Damit hätte man die Möglichkeit, jederzeit zu erweitern und der Ausfall einer Kompetente hätte keine gravierenden Folgen.
Ich würde im normalmodus gern im Sommer einspeisen können und bei mehr eigenbedarf auch strom aus dem Netz beziehen, aber vor allem im Keller ist kleines Serverbereich, der stabil versorgt sein sollte (da ist ein Numbercruncher-Computer, der auch mal paar Tage am Stück an einer einzigen Simulation werkelt) . Deswegen hab ich nie über reinen inselbetrieb nachgedacht. Der nNselbetrieb ist dann für den Notfall / Netzzusammenbruch - Da interessiert mich das dann eher weniger, ob ich nicht mehr den üblichen Arbeitsworkflow und die Kindas weiter zocken können habe
sondern eher dass wir schadensfrei durchkommen.
Ich hab mich die Tage hingesetzt und rumrecherchiert und einmal alles zusammengebastelt. Ich werde das mal gleich posten - das aufzuschrieben dauert bisserl... momentchen...
Anforderungen (kurze Wiederholung)
PV-Anlage und Energy Storage System (ESS) mit automatischem Übergang in den Inselbetrieb (EPS) bei Netzausfall.
- PV 30kWp auf vier Dachflächen, zwei davon ggf wegen Verschattung aufgeteilt auf je zwei strings, insgesamt also MPPT für 4-6 Strings. Optionale Möglichkeit: Südfassade auch einbinden für ein paar weitere Module. Optional für irgendwann viel später "PV-Zaun".
- Hauslast auszulegen für 24kW Dauerlast, bis 30kW (halbe Stunde Peak) verteilt als 8-12kW pro Phase. Alles darüber wäre extrem und muss nicht abgefangen werden (dann Bezug aus Öffentl. Netz wäre nicer als Hausnetz bricht ein
)
- zukünftig kommt ein E_Auto mit hauseigener Ladestation dazu
- Batteriespeicher: mindestens einen 40kWh Tagesverbrauch incl. Wärmepumpe bedienen zu können, besser mehr.
- neben Netzbezug auch ausgelegt für mehrwöchigen = dauerhaften Ersatzstrom für Netzausfall-Notfall-Inselbetrieb
- in Inselbetrieb dann mit deutlich reduzierter Last
- Im Inselbetrieb dann 4-6kW COP Dieselgenerator lädt tägl. parallel zur PV den Speicher wieder auf
Anlagenplanung Konzept
- 48V Anlage
- 3x Victron Quattro 48/10000/140-100/100
- Victron Ekrano GX (Zentrale Steuerung/Monitoring)
- alternativ: Victron Cerbo GX MK2
- System aus Lynx Distributor M10
- verbunden mit 600A / 70V - 8 high current connections Busbars
- Victron Lynx Shunt, zwischen batterien und quattros (verbraucher)
- 6x Felicity FLB48314TG1-H 16kWh Niedervolt Batteriespeicher
- a 16kWh, rated für dauer 80-200A -> 96kWh
- mit 95mm² Kabeln und 200A Sicherungen
- alternativ 4x Felicity FLA48460-EU 23,5kWh Niedervolt Batteriespeicher
- a 23,5kWh -> rated für dauer 200A -> 94kWh
- 3 Wechselrichter Quattro 10 (Kabel 2x70mm² parallel), mit je 300A Mega-Fuse
- 4-6 MPPT Tracker (TODO welche?) , mit Sicherungen,
- FR1001E (Netztrennung nach VDE-AR-N 4105) mit zwei Leistungsschütze in Serie zwischen Netz und Quattros
- Ein AVR Dieselgenerator, mindestens 4kW COP. gesucht ist alternative zu SDMO DIESEL 6500 TA Silence AVR C5 - die drei phasen einzeln an jeweils einen Generatoreingang der Quattro angeschließen?
Wie ich das alles mit Distributor und Busbar zusammenbringen soll ist mir noch nicht klar. Der (eine?) Distributor hat Platz für vier Anschlüsse. Daran werde ich vermutlich die Wechselrichter anschließen. Distributer-Plus-Bus, Distributor-Minus-Bus und Haupt-Minus-Bus dann daraus "verlängern" mit weiteren Busbar-Elementen, um die Batterien und MPPT anzuschließen? Ist das die Idee?
Die gebrauchten Leistungen und aufkommenden Ströme "sollten" damit getragen werden können. Aber ich bin kein Elektriker. Schaut bitte einmal drauf.
Die Einspeiserei zieht einen ganzen Rattenschwanz nach sich mit Anmeldung und Elektriker, Zwischenzählern, Einspeisevergütung etc.
MPPTs gibt's von Victron, z. B. MPPT 150/70. Der große Unterschied zwischen Multiplus-II und Quattro ist, daß der Multiplus-II die Netztrennung zertifiziert bereits integriert hat.
Bei einer Netzteil -Insel wird man mit der Anmeldung in Ruhe gelassen. Die Anlage läuft im Dauer-USV-Betrieb, versorgt sich nur über den Akku, der wiederum wird entweder Solar, oder über Netzteil oder über den Generator geladen. Zentral sind die Sammelschienen für 48V, hier werden alle Komponenten angeschlossen. Es gibt sogar extra 48VDC- Generatoren, die findet man z. B. im Marine-Jachtzubehör ( Link unten). Solche Anlagen sind vom Konzept her simpel und sehr robust.
Wenn die Versorgung des Rechners im Keller so wichtig ist, einfach einen eigenen Multiplus-II nur dafür installieren. Kommt eine Ladestation dazu einfach den/ die passenden WR an die Sammelschienen anschließen…
P.S. die vorgeschlagenen Speicher finde ich schon sehr teuer. Da gibt es deutlich günstigere Ausführungen.
Die passenden MPPT Laderegler findet man bei Victron im Kalkulator, da kann man Module und Stringlänge auswählen und es werden die passende MPPT angezeigt.
für längere Strings gibt's die bis 450V Stringspannung.
Bei den MPPTs in Verbindung mit einer netzparallelen Victron-ESS-Anlage kenne ich mich zu wenig aus. Ob man hier eine AC-Kopplung einsetzt, z. B. mit Fronius, oder die Victron-MPPTs verwendet, weiß ich leider nicht. Bei einer AC-Kopplung muss man aber darauf achten, dass die Anlage auch bei einem Netzausfall weiter funktioniert.
Von einem Lynx Distributor und 300-A-Mega-Fuse würde ich abraten. Ich würde stattdessen als Busbar ein Kupferflachprofil und geeignete NH-Sicherungen empfehlen, so wie es auch in den Victron-Videos zu sehen ist.
Zum Beispiel: Kupferflachprofil (Kupferschiene) 80 × 10 mm.
Die NH-Baugrößen reichen von 000 bis 4. Je größer die Baugröße, desto geringer ist der Übergangswiderstand und desto besser wird die Wärme abgeleitet. Gleichzeitig erzeugen sie durch den geringeren Übergangswiderstand weniger Eigenwärme. Falls sich die NH-Sicherungsunterteile direkt auf die Kupferschiene montieren lassen, hast du zusätzlich einen „Kühlkörper“.
Gleiches gilt für Kupferschienen und Kabel. Stärkere Kupferschienen und Kabel können nicht nur mehr Strom übertragen, sondern auch mehr Wärme ableiten und erzeugen zudem weniger Eigenwärme. Außerdem funktionieren bei stärkeren Leitungen die Schutzeinrichtungen schneller. Darüber hinaus werden auch die programmierten Aus- und Einschaltwerte genauer eingehalten.
Tipp: Die Kupferschiene so nah wie möglich am Wechselrichter positionieren.
Wenn du mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden bist, ist ein Überspannungsschutz sehr wichtig.
Mega-Fuses werden heute – wenn überhaupt – nur noch für schwache Nebenverbraucher eingesetzt. Pylontech, Mega-Fuses und DALY-BMS wurden vor Jahren in großer Stückzahl verkauft, heute werden sie kaum noch verwendet.
Eventuell könnte man noch die Phasenaufteilung in der Hauselektrik optimieren.
Ich persönlich würde – wenn ich ein Stromnetz hätte (ich habe keines) – den Weg wählen, den Stephan Z. mit Netzteilen gehen möchte. Ich würde aber ausdrücklich dazusagen, dass dies ein eher unüblicher Sonderweg wäre. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn man Strom ins öffentliche Netz einspeisen möchte.
Rufus hat mit dem 20-kVA-System, der Wasserkühlung und dem Langsamläufer ebenfalls einen wertvollen Beitrag geleistet. Auch dieser Ansatz ist fachlich top
.
Update 22:30
Falls es ein Victron MPPT werden sollte, würde ich mich zwischen
X Stück SmartSolar MPPT RS 450|100
oder
X Stück SmartSolar MPPT 250/100-Tr VE.Can
entscheiden.
Ich persönlich würde vom üblichen Trampelpfad abweichen und mehrere SmartSolar MPPT 250/100-Tr VE.Can bevorzugen, da sich das Risiko auf mehrere Geräte verteilt.
Der Nachteil dieser Serie ist, dass sie mit Harz vergossen ist. Dadurch lässt sie sich nicht öffnen und somit auch nicht reparieren. Dieser Nachteil kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn man die Geräte selbst reparieren kann. Wenn man sie von einer Firma reparieren lassen müsste, würde sich das vermutlich nicht auszahlen.
Achtung: Es gibt auch Modelle ohne VE.Can sowie MC4-Modelle anstelle der Tr-Ausführung. Hier muss man aufpassen.
450|200 ist wegen fehlender Redundanz kein Thema.
Der übliche Trampelpfad sind SmartSolar MPPT RS 450|100 oder wenn wenig Platz vorhanden 450|200.
Copper Busbar merk ich mir.
Phasenaufteilung in der Hauselektrik optimieren, das werd ich machen müssen für einige feste Verbraucher, weil 8kW pro Phase ist ist das Ziel. Nachdem ich dann sehe welche Phasen wie belastet werden kann der Elektriker nochmal umstecken kommen. Das sehe ich dann ja nach der erstinstallation im Monitor.
Aber ich weiss die ganzen Dinge für den String-Kalkulator nicht einzuschätzen /auszufüllen.
Ich weiss auch nicht, welche PV Module wofür gut sind. Welche sind gegen Golfball-Hagelresistenter als andere, welche rotten nach paar jahren doch durch usw - keine Ahnung worauf man sonst noch achten könnte.
Selbiges für die MPPT Regler und strangzahlen/länge. (Verschattung und Dachflächen das kann ich nachvollziehen, rest ist noch unbekannte Magie.)
Die genannten Akkus und der Diesel scheinen auch nicht allen zu gefallen - das schau ich mal was mir noch über den Weg läuft. Frage z.B. lieber 6x16kWh als 4x22.5kWh Speicher alleine weil die Schaltung einfacher wird und ich ggf später noch Platz zum ausbau habe? Oder egal?
