Anlagenplanung: 30kWp, mit Wechselrichter mit AC Generatoreingang zum Offline Akku-Laden

Edit: das soll keine reine Inselanlage werden, die ist normal am Netz dann, aber wegen der gewünschten Möglichkeit trotz 8 Wochen Netzausfall zu funktionieren, ich hab das Tag entsprechend reingenommen.

Sind eingezogen in Generalsaniertes Haus mit Anbau, nun mit Wärmepumpe: Ich lese hier viel, z.B. sinnhaftigkeit-meines-pv-vorhabens. Aber ich finde nichts zu meiner eigenen Situation.

  • Haupthaus und Anbau: 4 Flächen, grob Ost-West, und ggf. noch Südfassade (wäre etwas gepuzzle, hat paar Fenster). Auch ohne Fassade passen mindestens 30kWp drauf, laut erstem Angebot.
  • Ich möchte maximal viel Ertrag, optimiert für Winter (damit ich möglichste viel Strom in die Übergangszeit reinbekomme, wegen Wärmepumpe)
  • (aktuell noch) kein E-Auto, aber das nächste in paar Jahren wird wohl ein E-Auto werden. Wir sind ländlich, zur Arbeit pendeln 140km, also wird es dann wohl auf "zu Hause selberladen" hinauslaufen. Idee: recht großen Akku >>35kWh, der tagsüber gefüttert wird zum Entladen ins Auto nach Feierabend.
  • Das ganze ist kein Profitdings. Umwelt und Unabhängigkeit stehen im Vordergrund.
  • brauchen dieses Jahr mit Wärmepumpe ca 6000 kWh, aktuell GreenPlanet Öko-Strom, 5 Kopf-Familie, demnächst neuer Stromfresser-Serverschrank in den Keller (jaja bin Informatik-Dude und brauch das für mein Seelenheil).
  • Netzbetreiber deutete am Telefon an: nicht Fläche sondern Wechselrichter definieren die 30kWp - ist das wirklich so?
  • A la Ochtrup 8 Wochen Winter inselfähig: also auch wenn das Stromnetz und Internet so lange weg ist, soll Wärmepumpe und was sonst nötig ist uns und das Haus halbwegs durch den kalten Winter bringen. Auch wenn das Szenario unwahrscheinlich klingt, ich habe das in meiner Familie in Ochtrup selber erleben müssen wie scheisse das ist, wenn die eigenen Viecher im Stall verrecken müssen und nichts geht. Und nur einer hatte so einen mobilen Dieselanhänger und fuhr den täglich stundenweise reihum, damit wenigstens bei den direkten Nachbarn abgemolken werden konnte. Das war alles nur großer Mist. Falls jeh sowas nochmal passiert, bin ich dann der Nachbar bei dem Kabel geworfen und aufgeladen werden kann.
    • Wechselrichter muss schwarzstartfähig sein, und das ganze Haus auf allen drei Phasen mit Ersatzstrom bedienen können (also nicht nur mini-Notstrom auf einer phase) - z.B. via Umschalter vor Ort oder so, ganz ohne Fernwartung oder Computer-Apps.

    • Folgende SChätzung: Der recht große (>35kWh) Speicher wird tagsüber per 30kWp PV minimal nachgefüttert und versorgt die Wärmepumpe und Haus im Kleinbetrieb (< 1.7kW elektrisch). Dann 1x pro Tag für ca 4-8h ein 5-6kW Dieselgenerator über ein Geneeratoreingang in den Wechselrichter das Akku nachlädt und parallel wird das Haus darüber versorgt. Und dann am nächsten Tag nochmal, usw usf. Hier wären beispiele für geeignete Generatoren, die ich mit einem freundlichen Herrn von SEV-stromerzeuger ausgekaspert hatte.

      • dreiphasiger Einspeisung: SDMO DIESEL 6500 TA Silence AVR C5
      • einphasige einspeisung: SDMO DIESEL 6000 A Silence AVR C5

Dooferweise waren die bisherigen Leute (ein Angebot vom Solateur und ein Elektriker) verschreckt von dem Ochtrup-Ding "WAAS? Inselbetrieb, dabei Akku mit Dieselgenerator laden online während das Haus versorgt sein muss, und die PV kommt auch dazu?"

Hersteller von Kostal "PLENTICORE" haben mir erklärt, dass deren Wechselrichter kein Generatoreingang haben und dass deren "Backup-Mode" eh nur "für kurzzeitig und in Summe max 5000h während der Garantiezeit" gebaut ist, also die können das nicht für längerer Dauerzustand als Insel. Wenn ich den Diesel parallel ins INselnetz speise bricht auch zusammen: Deren Wechselrichter speist im Backup modus mit 51Hz ein, und ein weiterer Generator (mit 50Hz) würde der Plenticore nicht daraufschalten. (Selbst wenn man alle Schieflastprobleme Generatorseitig ignorierte).

Ich könnte ein seperaten DC-Richter vor den Generator schalten und den Akku jedesmal vom Wechselrichter "Umschalten zum Laden an Dieselgenerator", das Haus praktisch "ausschalten solange" und dann zurückschalten wenn der Diesel fertig ist... aber das ist doch auch nur komisch und nicht was ich will.

Ich hole jetzt weietre Angebote ein, Dienstag kommt noch wer zu mir und ich fürchte ich muss denen irgendwie mehr mit Infos zur Seite stehen als ich mir dachte.

Gerne Tipps zu Wechselrichtern und Akkus usw zu mir.

Such dir einen Installateur, der sich mit Victron auskennt - das sollte das richtige sein oder zumindest die richtige Richtung…

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Schau dir Victron oder Deye an. Victron ist modular, kommt aus den Niederlanden und ist weltweit die Referenz für schwarzstartfähige Inselanlagen. Deye ist günstiger, all in one, aber Chinese mit oft zweifelhaften Sicherheits und Geschäftsgebaren.

Ich habe meine dreiphasige Victron Anlage mit 32kWh Akku selbst geplant, den Akku selbst gebaut. Hier kannst Du mal reinschauen, bei Fragen gerne melden:

Eigenbau: 28kWp PV, 3phasige Victron Anlage, Wallbox und Speicher im Sauerland - #34 von cane

Unser Projekt ist ähnlich, mit dem Unterschied das wir von Mitte September bis Ende April nur Frostfrei heizen. Ob man tatsächlich mit 8000KW einen 5 Personenhaushalt versorgen kann, hängt sicher von vielen einzelnen Umständen ab. Das E-Auto abends laden und 140KM täglich fahren würde ich eher ausschließen, denn der Verbrauch liegt realistisch bei ca. 20kwh 100km, frisst also schonmal ca 30KWH auf wenn nichts mehr vom Dach kommt.

Dieselgenerator mit ca. 5,5KWH täglich im Winter für mehrere Stunden laufen lassen lässt auf einen luftgekühlten Generator mit 3000 Umdrehungen schliessen. Ich habe mehrere dieser luftgekühlten Generatoren 1 und 3 phasig auf unserem Hof verschlissen. Im Regelfall nach einem Jahr Schrott. Wenn das dauerhaft halten soll, kommt nur eine wassergekühlter 4 Zylinder mit ca .20KVA 1500Umdrehungen Langsamläufer in Frage, der Deinen Bedarf zuverlässig decken kann. Der hätte auch kein Problem Schieflast wenn man es nicht übertreibt. Wir nutzen WR von DEYE die absolut Schwarzstartfähig sind und einen Generator Eingang haben. Ein Generator kann über den AVR Eingang direkt an den WR angeschlossen werden. Fällt der Akkustand auf ein voreingestelltes Niveau startet der WR den Generator und lädt den AKKU auf. Ist der geladen wird der Generator vom WR abgestellt.

Das ganze kommt auch nicht für lau, sondern ist ein Invest das trotzdem Kosten auch für die Wartung verschlingt und Einige bauliche Voraussetzungen verlangt. Ein luftgekühlter Mäusegenerator braucht frisches Öl spätestens alle 100 Stunden meist früher. Diese Generatoren zerlegen sich durch Vibrationen und Verschleiß leider sehr schnell.

Vorteil des Dieselgenerators ist der Umstand das man Heizöl nutzen darf sofern das System zum Heizen genutzt wird. Dazu ein Antrag erforderlich. Das ist natürlich deutlich preiswerter als Diesel von der Tanke. Sollte aber Winterheizöl sein und gegen Bakterien konditioniert werden. Du wirst etwa 1,7KW aus einem Liter Heizöl mit einem guten Generator generieren. Folglich lassen sich die Kosten relativ einfach errechnen. Je weniger der Generator laufen muss, desto länger hält er.

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Der Akku wird zu klein sein, da er maximal mit 0,3 C geladen und entladen werden sollte. Das geht sich bei drei Phasen nicht aus.

Eine Möglichkeit wären drei Stück Quattro 48/10.000. Das wären bei 25 °C insgesamt 3 × 8.000 Watt im Dauerbetrieb (24/7).

Zu beachten ist, dass viele Geräte für den Dauerbetrieb ungeeignet sind. Außerdem funktionieren viele Geräte nur, wenn Netzstrom vorhanden ist.

danke, @Rufus! Das sind sehr hilfreiche Gedanken!

  • Wenn ich die Wahl habe: 1 Phasig oder 3 Phasig einspeisen in den Wechselrichter?
    3 Phasig könnte ich irgendwann später mit größeren Generator deutlich mehr Leistung reinpumpen, aber hat es andere Vorteile/Nachteile? (Naja, kurzer Gedanke: ich könnte bei kaputtem Wechselrichter + Stromausfall auch NUR einen 3phasigen AVR Generator direkt ins Inselnetz anschließen und das Haus und die Wärmepumpe direkt betreiben - eine Flexibilität extra, oder denke ich zu einfach?)
  • Langlebigkeit "nur" 1 Jahr im Inselbetrieb (also hält ganzen Winter, jeden Tag) wäre OK für uns. Für mich ist der Dieselgenerator ja nur für den krassen Notfall, also wenn das Netz im Winter wirklich zusammenbricht (im Sommer wäre 30kWp mit Akku ja hoffentlich genug). Normalerweise hängt bei uns ja alles am Netz. Und wenn das mal wirklich im Winter paar Wochen ausfällt, dann wäre ein frostfreies Haus und durchkommen der Familie und Nachbarschaft ein OKer deal für ein danach runtergeranzten Dieselgenerator. (Ich spekuliere ja nicht auf 3 Jahre Kriegszeiten a la Ukraine, die so ein Generator ohne Ersatz durchhalten muss. :zipper_mouth_face:).
  • Heizöl statt Tankstelle ist auch noch so'n netter Tipp. Aktuell merke ich mit unserem Auto, dass 3 Jahre alter "no ethanol-" Diesel aus dem Kanister OK war. (Hatte letztens ein alten 20l Kanister Diesel gefunden und ins eh fast leere Auto reingefüllt und ... ging gut :sweat_smile:)
  • Akkugröße: wenn ich annehme dass ich im Winter (im Notfall-Inselbetrieb bei ausgefallenem Netz) als Obergrenze pro Tag ca 40kWh brauche (ohne Auto laden) und etwas über die 30kWp PV dazu reinkommt (>10kWh?) dann schätze ich grob mit paar Verlusten mindestens 35kWh Speicher, und pro Tag 30kWH aus Diesel, den ich bei COP Leistung 4kW 7-8h pro Tag laufen lassen muss dafür. Mehr Speicher und leistungsgrößerer Generator machen alles viel einfacher.

Dürft mich gerne korrigieren oder was zu schreiben!

  • Ich lese mich gerade in Home Assistaant ein, liebe offene Standards. Wenn ich wechselrichter von Victron oder Deye finden will - was sind " aber Chinese mit oft zweifelhaften Sicherheits und Geschäftsgebaren." und woran sollte ich meine Suche orientieren?

  • Ost-West Lage und Over/Underprovisioning: Nehme ich 30kWp Wechselrichter und installiere mehr Fläche, oder installiere ich 30kWp Fläche und ernte weniger, trotz 30kWp Wechselrichter? Was wäre da sinnvoll, laut Gesetz gibt es ja diese 30kWp Obergrenze ? Ich hoffe der Solateur weiss was zu tun ist, wenn ich sage "maximal fläche ausreizen" :sweat_smile: oder?

  • 30kWp im Sommer, mit 0.3C laden, müsste ich ja mindestens 90kWh Akkus haben! Ich würde gerne DC-Seitig Hochvoltbatterien / Wechselrichter nehmen, um die Übertragungsverluste zu minimieren. Gibts da Empfehlungen? Und wenn die Speicher so groß werden, kommen die unters Dach am Anbau, da ist es im Sommer sicherlich wärmer als 25°C. Muss ich dann NOCH größere Speicher nehmen, weil 0,3C dann auch nicht gut geht? Ahrgl, ist doch komplex alles!

Auf deren Produktseite finde ich alls nur Niedervoltdinger 12/24/48V - ist das Campingausrüstung? Ich hatte bisher eher an 100-200V Wechselrichter und Akkus a la BYD oder so gedacht! :face_with_raised_eyebrow: Ahrgl... :distorted_face:
Ich habe eine kleine Hobby-Werkstatt und brauche Wechselrichgter, die wirklich Leistungsreserven haben für Motoren, Wärmepumpe (die auch son 9kW Heizstab in sich lungern hat) und ich will nicht, dass die Spannung zusammenbricht und alle Computer oder gar der geplante Server-Rack abstürzen, wenn ich unbedarft was anschalte!

Erdet mich mal bitte!

Hochvolt
Kann man machen, wenn man einen sehr genauen Plan hat, Fachwissen besitzt und ein Produkt schon im Auge hat. Ansonsten würde ich 48 V vorschlagen.

Bei Hochvolt gibt es keinen genormten Standard und man liefert sich eventuell (müsste geklärt werden) einem Hersteller aus. Derzeit ist es dafür wohl noch zu früh.

9-kW-Heizstab
Es fragt sich, ob der auf einer Phase hängt oder auf drei. Normalerweise werden die 9 kW auf drei Phasen aufgeteilt. Außerdem könnte man schauen, ob man den Heizstab abhängen oder ausschalten kann.

30 kWp im Sommer, mit 0,3 C laden --> 90 kWh Akkus
Den Ladestrom kann man am Laderegler einstellen. Die Spitzenleistung ist sowieso völlig irrelevant – was zählt, ist die Leistung in der dunklen Jahreszeit, insbesondere im Dezember und Jänner.

Eine 30-kWp-Anlage wird in der Praxis in der hellen Jahreszeit eher bis zu 20 kW liefern. Die 30 kWp wirst du in der Praxis kaum erreichen.

Campingausrüstung
Na ja, die Multiplus- und Quattro-Geräte können bis zu 200 kW liefern, wobei inzwischen noch stärkere Geräte dazugekommen sind. Auf dem Victron-YouTube-Kanal werden auch große Industrieanlagen gezeigt.

Wenn 3 × 8.000 Watt zu wenig sind, gibt es auch noch stärkere Geräte, die sich zusätzlich kaskadieren lassen. Das ist eine reine Preisfrage. Wenn die Wechselrichter größer werden, muss auch der Akku mitwachsen.

Mein Tipp
Eine Vollversorgung von allem und jedem ist kaum sinnvoll, weil die Kosten unnötig explodieren. Man kann es aber machen, wenn man möchte.

Treibstoff
Ein wichtiges Thema ist der Treibstoff. Der beste Generator nützt nichts, wenn der Treibstoff nicht mehr funktioniert. Ich kenne mich da leider auch zu wenig aus. Ich weiß nur, dass das ein Thema ist.

rechtliche Dinge
Mit den rechtlichen Dingen kenne ich mich nicht aus. Da muss jemand anderer Tipps geben.

was die Hochvolt Akkus angeht sehe ich das genauso. Ich würde auch 48V wählen.

WR kann an man kaskadieren, das ist üblich und problemlos möglich.

Üblich ist die Akkukappa Doppel so groß auszulegen wie die Leistung des WR. Ob das in Deinem Fall ausreicht, kann man ohne genaue Daten nicht vorhersagen.

Klar ist das Du die Energie im Sommer nicht selbst verbrauchen kannst und es im Winter nicht reicht.

Da käme ein E Auto sehr gut sofern man auch tagsüber mit Sonne laden kann, wie in unserm Fall.

Es ist wie immer eine Frage ob man autark sein will oder nur Ersatzstrom aus dem Netz beziehen will.

ich denke das die Gesetzgebung die EInspeisevergütung mehr oder weniger für kleine Anlagen abschafft und uns dafür finanziell bestraft. Das verführt zu dem Gedanken sich komplett vom Netz zu verabschieden. Speziell wenn die baulichen und finanziellen Mittel vorhanden sind.

Warum sollte man eine monatliche Zählergebühr bezahlen ?

Wer ist hier den der wirkliche Profiteur ? Follow the money.

Ständig wechselende Strompreise in Kauf nehmen (keine Planungssicherheit).

Anderes Thema :slight_smile:

Ich denke es ist völlig egal ob man sich für Victron, Deye oder andere Anbieter entscheidet.

Selbst die teuersten und innovativsten Anlagen die hier beworben werden, haben Bauteile und Software aus Asien.

Man kann derzeit davon ausgehen das die WR etwa 10 Jahre plus erreichen. Habe selbst welche bis 13 Jahre im Einsatz gehabt. Die Module sicher über 25 Jahre.

Zum Generator würde ich zu Qualität tendieren und 3 Phasig wählen, da eine Schieflast durch den WR nicht zusätzlich kompensiert werden muss.

Ist im Winter der Akku leer (kleiner 20%) kann der Generator mit ca. 20KVA+ den Akku aufladen und auch vorrangig die Energie für das Gebäude liefern. Das reicht in den meisten Fällen für Heizung und normale Verbraucher, ausser für größeren Durchlauferhitzer nutzen.

Ein hochwertiger Generator mit einer Leistung von ca. 20KVA, Wasserkühlung, Reiheneinspritzpumpe und AVR liegt im Bereich von ca. €12.000. So ein Teil bringt Dich problemlos durch jeden Winter, Dunkelflaute oder irgendwelche Anschläge.

zumindest mal nicht an dummen Sprüchen von Hatern

OK ich schau mir die 48V SAche genauer an. ICh lese hier einige Anlagenplamungen und verstehe die elektrischen Komponentenverschaltungen und die ganzen kommentare dazu nur ansatzweise. Fände es schon geil, wenn das via opensource (und mein eigener Krams) Home Assist zusammengebracht wird - bin aber noch unbeleckt. Ich mach mir wegen Kabelquerschnitten und sauberes Installieren (durch Fachfirmen - DAS mach ich nicht selber) Gedanken. Das Haus soll ja nicht abbrennen. Gibts da zentrale Resourcen wo ich mich einlesen kann? Derweil such ich mal auf eigene Kappe weiter in die Richtung...

Also angenommen: ich hab

  • Normales Stromnetz mit Hausanschluss und unserem Öko Tarif für den Normalbetrieb
  • 30kWp Panels, Ost-West+Südfassade, verteilt auf 4-5 Flächen (weiss nicht wieviele Strings das werden, da ist manches Teilverschattet ab Herbst), ich könnte irgendwann viel später noch 20m "PV-Südzaun" zubauen.
  • 20-30kW (Hybrid?)Wechselrichtersystem mit Generatoreingang,
  • 48V Batteriesystem
  • 3phasigen Generator, nur für Sonderbetrieb in krassen Notfällen, zb SDMO DIESEL 6500 TA Silence AVR C5 (darf ich so Links von produkten überhaupt hier posten?)
  • Wie geht das zusammenschalten der Komponenten: das hoffe ich kann der Fachmensch! Zur Not der Haus-Elektriker, der aber noch nix mit Solar gemacht hat.
  • Was hab ich noch vergessen?
    und alles muss irgendwie zusammengebracht werden.

Denke Du musst zunächst Deinen Energiebedarf ermitteln genau ermitteln. Speziell von Oktober bis März. Der Sommer sollte kein Problem darstellen. Wenn das transparent ist, kommt das Thema der Erzeugung. Dazu kannst Du z.B mit Mateo die Leistungsdaten für Deine Dachflächen für diese Zeiten der schlechten Erzeugung relativ genau ermitteln.Dabei sind dann Neigung und Auslegung Strings usw transparent recht zu errechnen die für Deinen Standort zutreffen.

Ein WR mit 30kw ist in jedem Fall von Vorteil, da Du damit wichtige Reseveren hast.

Aus dem Defizit im Winter kennst Du dann wieviel Energie Du im Winter brauchst, und möglicherweise zusätzlich erzeugen musst.

Der WR sollte dann so gewählt werden das auch genug Strings genutzt werden kann, oder ob Du möglicherweise 2 WR auswählst.

Über Kabelquerschnitte usw kann man später nachdenken. Je nach Entfernung wird es vermutlich auf 5x10mm für die Versorgung auslaufen. Das reicht meist für einen normalen Hausanschluß.

Du wirst einen zusätzlichen einen Shunt benötigen, der verhindert das Du Strom ins Netz einspeist falls Wartungsarbeiten vom Netzbetreiber stattfinden müssen. Beim Deye ist das zwar ist das zwar vorhanden aber man sollte das trotzdem vorsehen.

Von Deiner Wahl des Generators bin ich nicht überzeugt. Das ist ein uralt Einzylinder Diesel der ursprünglich von Lombardini aus Italien stammt 50er Jahre Design. Zudem ist der sehr teuer für das was er bietet. Hatte solche früher ohne AVR für 600€ im Netz gekauft und einige abgeraucht. Kohler hat Lombardini vor Jahren gekauft. Mit dem 27L Tank kannst Du im Notfall vielleicht einen Tag Strom erzeugen wenn da Teil durchhält.Deine WP wird vermutlich auch nicht ausreichend gefüttert, wenn drauf ankommt.

Folglich erst mal Verbrauch genau ermitteln. Dann die Erzeugung WR, Akku und Generator.

Ein paar Antworten:

Egal wieviel,wohin du deine Module baust für den Netzbetreiber ist nur die Leistungsfähigkeit des Wechselrichters der entscheidende Punkt.

Speicherdimensionierung hängt im wesentlichen bei deiner Anlagengröße und vom zu erwartenden nutzbaren Verbrauch ab und das dürfte ein Speicher eher kleiner <=1kWh pro kWhp der Solaranlage sinnvoll sein.
Notversorgung für läner als ein paar Stunden sind bei Installationne mit Wärmepumpe nur mit Generatoreinspeisung vernünftig zu realisieren. Eine durchschnittliche WP von 10kW gönnt sich im kalten Winter durch aus 80 kWh/d. Hochgerechnet für einen Tag sind für den Haushalt 100kWh/d vorrätig zu halten ! UNd 8 Wochen da sind wir bei 5.6 MWh …
Sowas baut man mit echtem profesionellen Notstrom und entsprechende Einspeisung was nicht nur Geld für die Anschaffung sondern auch für die Verfügbarkeit jährliche Kosten bedeutet wie z.B Brennstoffbevorratung und regelmäßigen Austausch etc.

Was die einfachen Wechselrichtertechnik,Speicher etc. der Einfamilienhäuser angeht sind die dafür auch nur sehr bedingt nutzbar.

Bau eine vernünftig dimensioniert Anlage mit Victons und vorgesehen Einspeisung mit automatischem Umschaltung für einen Generator und verschaffe damit etwas Zeit (48h), ohne WP den so schnell kühlt das Haus nicht aus…

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Verabschiede dich mal von em gedanken mit Wärmepumpe 8 Wochen Autark sein zukönnen, nicht mit einer Dachanlage, und 35 kWh Speicher da schaffst du nicht mal einen Tag.
Wenn es rictig frostig ist zeiht eine 9 kW Wärmepumpe am Tag mal ganz Locker 60-75kWh durch ganz locker so nun rechne aus was du noch vorhast.
Ich selbst habe mit WP und einen 20K nebenst 80kWh Speicher netto schaffe es maximal 2 Tage und ich habe vil Fassaden und Zaun PV.
Ohne Wärmepumpe ist die E Autarkie in der grössen Ordnung kein Problem sobald da aber eine WP mit dran hängt vergiss es.
selbst mit 30kWp auf dem Dach wirs du es nicht schaffen, ausser du hast ein Haus mit hohen Energie effizes wo du nur sehr wenig Heizen musst.

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Leute, ich krieg das offensichtlich nicht kommuniziert! Ich sehe den "normalen Netzbetrieb" und dann eben den Notfall-Inselbetrieb.

Das Haus ist saniert, energetisch grob Neubaustandard, und für den Notfall im Winter will ich nicht "normal Heizen", sondern nur dafür sorgen, dass die Bude nicht unter Taupunkt kommt, sprich ~14°C wären völlig OK! Also brauch ich nicht so krass viel Energie, schätze das insgesamt mit 40kWh elektrisch pro Tag, schon incl. sonstigen Hausstrom (der dann ja auch eher "Notverbrauchsmäßig" ist). Und ein Speicher soll ja grob nur für einen Tag aushalten, damit ich dann mit der PV und dem Generator den Akku wieder auffülle. 4-5kW Elektrisch für 6-8h pro Tag, wenn ich mich nicht total verschätzt habe.

Das der Generator son uralt überteuertes Gerät ist, das höre ich gerne (ist ja noch nix gekauft), aber was sind bessere AVR Diesel Generatoren in der 4-5kW elektrische COP Klasse, die bestenfalls auch vom Wechselrichter fernsteuerbar wären?

Also da könnt ihr mich wirklich gerne für diese beiden verschiedenen Szenarien helfen und meine Zahlen und Gedanken an die Wand klatschen. Dass mit dem 0.3C ladestrom zb bedeutet, dass ich dann wohl eher 90kWh oder noch größeren Speicher reintuen sollte. UNd dass ich mal bei 48V anlagen schaue gerade. Was noch?

Ob halt im Winter im normalen Netzbetrieb der Akku zu klein/zu groß ist ist ja eher egal - heize ich eh mit Netzstrom. Da wäre der (Hybrid) Wechselrichter + Akku und dessen Leistungsfähigkeit für den Hausstrom relevant. Ich weiss nicht wie ich für diesen Normalfall die "obere Leistungsreserve an Watt" schätzen soll.

Wenn ich (für den normalen Netzbetrieb) alle Stromverbraucher über alle Phasen zusammenzähle komme ich auf maximal 30kW. Das ist aber nicht Normaler Tag sondern wenn fganze Familie versucht das System auszureizen. Dann koche + backe + Wärepumpenheizstab + Waschmaschiene kochwäsche + alle IT-Server und switsche und Gaming-PCS usw auf Volllast und in der Hobbywerkstatt ziehe ich auch mit Kreissäge usw 3kW während ich alle Maschinenakkus gleichzeitig lade... Wie groß dann so Motor-geh-an Stromspitzen sind, die ich dazurechnen müsste... keine Ahnung! Wie rechne ich das zusammen? Welche Leistungsklasse muss der Akku und der Wechselrichter dann haben? Ich rede da nicht von "PV einspeisung" sondern vom "kann strom ins Hausnetz ballern". Und wie sich das auf die phasen verteilt - ist das wichtig?

Dass ich also den Wechselrichter PV-Einspeisung auf 30kW begrenzen sollte, wegen Gesetz, ist ja offensichtlich gesetzt.

Naja 20K LV nehmen und halt im hinterkopf eventuell einen 2 ten dazu auch gerne kleiner einen 12k zum Beispiel und Ja Akku um die 90 kWh solltest du gerade auch mit der leistungs Annahme ins Auge Fassen den es geht ja auch hier um lade und ENtlade ströme der 20 K kann bei 55,2 18KW bereit stelle mehr bringt der 20 K nicht , Du darfst halt auch nicht davon ausgehen das deine Wama zum Beispiel nicht 2 Stunden lang 2 kw zieht sondern mal maximal 10 minuten Heizt und dann wars das auch soweit eine Spülmaschine heizt am Anfang mal und zum Schluss zum trocknen. eine 9 KW Midea WP zieht ohne Heizstab unter vollast 3100W 1 Phasig als 3 Phasige werdens wohl 3 x 1100W sein vermutlich was halt rein haut ist der E Heizstab.

Grundsätzlich sollte eine Anlage natürlich sehr genau auf den Verbraucher abgestimmt geplant werden.
Hier einige Beispiele, die den großen Unterschied beim Aufwand und Leerlaufverbrauch zeigen.

Das volle Programm:
3× Quattro 15.000 (3 × 12 kW)
Leerlaufverbrauch: 110 W × 3 = 330 W = 7,9 kWh/Tag
20 bis 25 kVA Generator, wassergekühlt, Langsamläufer
Akku: 160 bis 200 kWh

Eine Stufe darunter:
3× Quattro 10.000 (3 × 8 kW)
Leerlaufverbrauch: 60 W × 3 = 180 W = 4,3 kWh/Tag
xxxxx Generator
Akku: 100 bis 120 kWh

Standard-Hausversorgung:
3× MultiPlus-II 5.000 (3 × 4 kW)
Leerlaufverbrauch: 18 W × 3 = 54 W = 1,3 kWh/Tag
Akkugröße verbraucherabhängig / 30 KWh
xxxxx Generator, Einspeisung über Laderegler und Netzteil

Drei Quattro 15.000 (das sind je Phase 12 kW) haben zusammen einen Leerlaufverbrauch von 330 Watt, nur damit sie eingeschaltet sind. Das entspricht 7,9 kWh pro 24 Stunden.

Die Akkugröße sollte mindestens 0,3 C betragen, damit der Akku eine ordentliche Lebensdauer erreicht. Wenn die Wechselrichterleistung regelmäßig ausgenutzt wird, empfehle ich einen Akku mit der fünffachen Kapazität der Wechselrichterleistung. Das sind meine Erfahrungen aus der Praxis.

Der Aufwand steigt mit jedem zusätzlichen Watt Verbraucher steil an.

Notheizung besteht üblicherweise aus Holz und einer Diesel-Standheizung. Gekocht wird mit einer 11-kg-Gasflasche. Es gibt sehr gute 4-Flammen-Gaskochfelder, auch mit schwarzer Glasoberfläche, zum Beispiel von Siemens oder Bosch, mit einem sehr massiven Gusseisenrost.

Bei der Option „Das volle Programm“ sind auch die Betriebskosten für die Treibstofflagerung nicht zu unterschätzen.

Bei deiner Liste fehlt mir die Brunnenpumpe. Ich hoffe, es gibt einen Brunnen.

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Ich hab einmal eine Geräteliste, deren mögliche Verteilung auf die Phasen und deren Gleichzeitigkeit in eine größere Tabelle getan. Wärmepumpe nehme ich mal normalen Kompressorbetrieb an (der Heizstab ist im letzten Jahr nicht angegangen, weil ich in den Einstellungen indirekt viiel Zeit zum erreichen der Temperaturziele gegeben hatte und eh sehr niedrige Vorlauftemperatur hatte).

Wenn ich Phase L1 als worst-Case Sammelstelle für "alle Geräte die wo auch immer" angeschlossen werden können nehme, und wo möglich Geräte manuell auf L2 und L3 vom Elektriker optimiert verlege habe ich in Summe folgende nach oben Abschätzung der Auslastung des Hauses an einem "normalo Samstag Nachmittag im Winter": L1=12kW, L2=9kW, L3=9kW., Summe ca 30Kw Das ist nicht der echte Median aber könnte durchaus typisch gleichzeitig möglich sein, über paar Stunden. (Ich rede vom Normalen Netzbetrieb, nicht dem Insel-Szenario).

Das maximal Worst Case Senario kommt auf 47kW Summe aller Phasen, wenn wir alle absichtlich versuchen das Haus durch maximal anmachen aller elektrischen Geräte abzubrennen, incl. Heizstab usw. (Das ist aber nicht design ziel. Dann dürften auch gerne vorher die Spannung einbrechen und das Haus abschalten :stuck_out_tongue: )

Bin ziemlich überascht wie viel das wird, liegt aber auch an den ganzen Gaming PCs und den Servern im Keller, und an der Wärmepumpe.

Wenn ich @meter nehme, dann sieht es nach einer
"Quattro 48/10000/140-100/100 230V VE.Bus" oder einer
"Quattro 48/15000/200-100/100 230V VE.Bus" aus.

Was meint Ihr dazu? Würde der für eine Stunde auch 12kW auf einer Phase abgeben können, oder das dann durch Netzbezug ausgleichen? Oder bricht das Netz dann zusammen?

Weitere Frage wäre, Strom der Akkus bei 48V und 30kW bzw 47kW peak: Muss ich die Akkus und Kabelei auf 1000A oder auf 625A auslegen??? Das sind extrem krasse Größen! Geht das überhaupt? Bin ich nicht eh gezwungen auf Hochvoltspeicher + Wechselrichter zu gehen?

Und dann habe ich gelesen, dass ich in Deustchland weiteres Gerät brauche, z.B. Voltage and Frequency Relay Type UFR1001E

Was für weiteres Gerät brauch ich noch? Wer saugt die 4-5 Dachflächen-PV aus? Ich lese mich weiter ein - die gesamtanlage ist mitr echt noch nicht klar.

Ich kann bei Netzparallel-ESS leider nicht weiterhelfen, da das nicht mein Fachgebiet ist. Ich habe eine echte 1-Phasen-Insel mit einem Quattro 48/10.000 und 12V.

Hier sind jetzt wohl die Netzparallel-ESS-Spezialisten gefragt.