zu viel Politik, ist hier nicht gewünscht... aber nein, der Preis wäre mir zu hoch...
Verursacherprinzip gilt selbstverständlich für alle Emissionen. Auch für Kohlestrom. Auch dort wird und muss der CO2 Preis gezahlt werden. Deswegen hatte ich in meiner Strompreis Berechnung auch eine CO2 Intensität von 200g pro kWh elektrisch in 2030 angesetzt (dort ist der Kohlestrom anteilig natürlich mit drin). Der Druck steigt also nicht auf Leute, sondern auf CO2. Im Gegenteil: die Menschen, die CO2 Folgekosten heute über ihre Steuergelder bezahlen werden dadurch sogar entlastet (aber damit sind wir dann wieder im Bereich der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die tlws hier angezweifelt werden, woran ich mich in der Diskussion nicht beteiligen möchte).
Die Kfz Steuerbefreiung von Elektroautos ist ein Anreiz ein effizientes (im Gegensatz zu den Heizungen auf 4 Rädern) und durch einen immer weniger CO2 intensiven Strommix auch immer weniger CO2 verursachendes Fortbewegungsmittel zu fördern.
Okay, das ist doch Mal eine faktische Grundlage. Top! Hier sieht man schön, dass die Heizung im heizbetrieb zw 19 und 59W (+10 W Pumpenleistung, nehme ich an), also im Schnitt 50W, was ca Faktor 1,7 entspricht, was du angegeben hast. Aber stimmt: ist dennoch eine relativ geringe absolute Energiemenge pro Jahr.
Zudem ist der Wirkungsgrad bei 88%, bei 60 Grad Wasseraustrittstemperatur, wenn ich das richtig sehe. Dazu kommen noch Leitungsverluste (und auch wenn der Nennwirkungagrad bei 80 Grad deutlich höher ist, sind es dann auch die Leitungsverluste).
Ich bitte, an diesen zwei Beispielen kurz gezeigt, bei so kontroversen Diskussionen und insbesondere wenn Anschuldigungen wie "schönrechnen" usw geäußert werden, sehr nah an den Fakten zu bleiben. Und ein verschätzen um knapp 70% beim Stromverbrauch und Faktor 6 bei den Wirkungsverlusten (2 zu 12) ist entweder fahrlässiger oder mutwilliger schlechter Umgang mit den Fakten.
Und nein: dass du dich 365 t/J selbst mit Strom versorgst halte ich für möglich (ist auch nicht mit einem Datenblatt Mal so eben zu belegen oder widerlegen). Ob ich es für sinnvoll halte, ist ein anderes Thema... ![]()
Ruhig bleiben Leute. Diese Fragen hier sind leider alle zu schwammig um genaue Rechnungen zu machen.
Und ja, Politikdiskussionen sind unerwünscht, sie müssen aber bis zu einem gewissen Grad dann dafür herhalten, wenn die Auswirkungen signifikant beim Thema Heizungen durchschlagen. Das tun sie. Wir haben keine Glaskugel. Niemand weiss, welche Kosten um wieviel steigen werden. Und dann ist es nur auf den Preis pro kWh wichtig bei einer Amortisationsrechnung. Ich denke ich werde demnächst mal ein Thema starten dazu...
Nimm es mir nicht übel, aber du hörst dich an wie ein Agentur-Account der Grünen. Du glaubst doch nicht ernsthaft wir haben einen "Anreiz" gebraucht um 55.000€ auszugeben indem wir die KFZ Steuer sparen. Oder? Doch....das glaubst du.....Auch wenn es weh tut: man kauft sich ein Auto in der Preisklasse weil man es kann. Übrigens: der Co2 Rucksack wird bei uns gut 10 Jahre brauchen bis der abgebaut ist. Wenn die Karre überhaupt so alt wird.
Rotfuchs: Ja, genau das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Man muß es vom Kopf auf die Füße stellen.
Preis ohne Staat und Staatsreligion:
Da dürfte russische Leitungsgas dauerhaft sehr günstig sein. Vermutlich irgendwo im 1-3 Cent Bereich je kWh
Bei Strom dürfte die Schwankungsbreite gewaltig sein. Im Sommer sicher, durch Überangebot, oft bei 0 oder sogar negativ. Im Wärmepumpenwinter dafür aber höher als der gleichbleibende Gaspreis. Einfach weil die Erzeugerseite mau ist und Gas/Kohle/Atom-Kraftwerke im überwiegenden Teillast bzw. Standbymodus Geld kosten. Als Arbeitshypothese nenne ich mal 1 Cent im Sommer und 5 Cent im Winter.
Es ist also garnicht mal so weit auseinander bzw. kann es sich gut ergänzen.
Nun kommt der Staat.
Dieser ist finanziell, in großen Teilen der Westens, hoch überschuldet.
Die bröckelnde Treibstoffsteuer muß aufgefangen werden.
CO2 ist da einfach nur ein willkommenes Vehikel um die Massen zu schröpfen.
Energiepreise, egal welche, werden also auch in Zukunft die Melkkuh sein.
WP-Nutzer werden, sobald sie die Mehrheit sind, dann auch ordentlich zur Kasse gebeten.
Für mich ist die Lösung Energie selber zu produzieren und da ist PV zufällig das praktikabelste. CO2 geht mir persönlich dabei völlig am Arsch vorbei.
Könnte ich Gas oder Öl auf meinem Grundstück günstig produzieren wäre das meine Wahl, da einfacher zu speichern.
Mal schnell zusammengerechnet. Wärmepumpen haben definitiv einen höheren CO2 Ausstoß bei solch hohen CO2 Emissionen im Strommix. Aber trotzdem noch geringer als Gas zu verbrennen.
Die Berechnung ist ohne Vorketten (sowohl Strom als auch Gas) und sicherlich nicht auf das letzte % genau.
man könnte auch die Monatswerte für Nov. 2023 oder 2024 (noch unvollständig) verwenden, dann passt es sinnvoller zur MAZ.
Auch wenn es nicht in Dein Weltbild passt:
In 19 Ländern in Europa gibt es CO2-Bepreisung. In Polen!!!! seit 1990.
Wird bestimmt bald abgeschafft.
Ja, meine Zahlen gehen von dem "worst-case" aus
ein gedanke noch dazu:
um ein haus zu heizen braucht es wärme.
diese wärme difundiert durch die wände dach und bodenplatte wieder in die umwelt.
wenn ich nun einmal die wärme mit einer verbrennung erzeuge und einmal mit einer WP, ist der unterschied, das ich bei letzterem wärme von A nach B pumpe, eben WP, und bei verbrennung durch eben diese, die umwelt zusätzlich aufheize.
alein das erwärmt mir ständig die umwelt.
ja, kraftwerke arbeiten auch nach dem prinziep, aber hier kann die entstehende wärme bei anständigen aufbau, wovon man heute ausgehen kann durch kraftwärmekopplung wenigstens noch zusätzlich zur stromgenerierung genutzt werden.
und, teils wird garkeine wärme in die umwelt gegeben zur stromerzeugung, sondern es kommt ohne dies aus, siehe PV und windstrom. ebenso gibt es anlagen die nachwachsende rohstoffe wie holz oder biogas nutzen. ja, da wird auch vebrannt, aber das was vorher an co² aus der umwelt gezogen wurde.
ich habe hier bewusst auf zahlen verzichtet weil es mir um das prinzip geht das dahinter steht, verbrennung versus keine verbrennung.
ich bin auch der ansicht das kraftwerke mit kraftwärmekopplung effizienter sind als viele kleine unterschiedlich ineffizientere anlagen in den häusern.
Das würde ich so nicht unterschreiben! Eine PV-Freiflächenanlage an der Stelle wo vorher nur güne Wiese oder Ackerland war, oder eine PV Anlage auf den Hallendächern wo vorher weiße- oder zumindest helleres Trapezblech der Sonne entgegen gestellt wurde erzeugt unbestreitbar mehr Abwärme in die Umwelt.
An der Stelle, und wirklich ohne jetzt wieder in eine politische Richtung oder Diskussion lenken zu wollen, stelle ich mir die Frage, wie bei der Ermittlung der Erderwärmung all die mittlerweile dunkel bis schwarzen Flächen mit einbezogen werden. Ich vermute stark: Gar nicht!
Ich finde hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Auf der einen Seite wird von Abwärme gesprochen, auf der Anderen von CO² - etwas verwirrend.
wahrscheinlich ist es auch egal. 100% Sonne kommt rein. PV nimmt 20% davon weg, wandelt es in Strom um, der danach wieder in Wärme umgewandelt wird. Es bleibt bei 100%.
Mit Zahlen könnte man aber Erwärmung der Erdmasse und Atmosphäre ins Verhältnis zur Erwärmung durch Verbrennung setzen. Ich vermute ganz stark, dass der Effekt nicht durch die Verbrennung zustande kommt, das hätte man sich vor 100 Jahren schon ausrechnen können (Kamin im Haus anmachen, nur eben in größerem Stil).
es geht doch garnicht um genauen zahlen XY kw wärme wird er zeugt usw, es geht um die verständniss des systems, also das einmal wärme durch verbrennung erzeugt wird und zum anderen die aussenwärme nach innen geführt wird, statt neue zusätzliche wärme ins system umwelt + haus zu bringen.
"und wiederum die Klimasplits die Restwärme mit ebenfalls gutem COP weil nicht auf 100% laufend."
Vielleicht kann Win da mal was zu sagen, aber ich verstehe die Physik einer WP so, dass die Effizienz von den Temperaturdifferenzen abhängt, nicht von der abgerufenen Leistung?
SF6 tritt natürlich nur in WKA aus. In anderen Schaltanlagen wird es entweder nicht verwendet oder gleich an der Quelle abgesaugt und recycled? Ein KKW oder ein Kohlekraftwerk wird natürlich nie abgerissen und falls ausnahmsweise doch, dann fällt da auch keinerlei Müll an. Das passiert auch nur bei WKA?
Mmh, das sehe ich nicht so, auch wenn ich dazu keine belastbaren Zahlen habe. Die grüne Wiese absorbiert wesentlich weniger Strahlung als die sehr dunkle bis schwarze PV Fläche.
Die helle Dachfläche reflektiert einen Großteil der Strahlung, aber die PV Fläche, die hinterlässt rund 80% Hitze - und die vollgepflasterten Flächen werden ja mehr und mehr.
Aber zurück zum Thema, ich finde es höchst spannend wie heutzutage von "Amortisation" einer Heizungsanlage, oder eines Elektroautos gesprochen wird. Das "muss" sich immer alles "rechnen". Muss es das nicht nur, weil man ein funktionierendes System (Öl, Gas, Pellet whatever) konsumartig gegen ein Neues austauschen will?
Ich meine, wer es mit einer defekten konventionellen Heizung zu tun hat, der braucht halt eh eine Neue. Ich kann noch nicht ganz nachvollziehen wo da eine Amortisation wichtig ist - es wird halt eh gebraucht ![]()
wieviel Oberfläche der Erde ist mit PV bedeckt?
doch, es geht um Zahlen, zumindest Größenordnungen.
Wenn die reine Verbrennung (im Sinne von warmes Abgas verläßt den Kamin) von fossilen Stoffen zu 0,000001 Promille zur Erwärmung beiträgt, ist es irrelevant.



