Rechne mal bei der Gasheizung noch 500kWh Strom mit rein.
Dann schauen wie weit runter kommt man mit der VL-T und wie viel Durchfluss können die Heizungen ab um ggf. direkt in die Heizung zu fahren und noch mal effektiver zu sein.
Auch wenn PV extra kostet, kannst da 25% vom WP Strom decken, was die PV insgesammt noch wirtschaftlicher macht.
ja klar warum nicht gleich 5000 oder 50000
meine gastherme verbraucht 30w inklusive externe fbh pumpe die mit 10w läuft.
die therme läuft ca 6h am tag das sind ca 0,2kwh pro tag im monat 6kwh
wenn man 6 monate die heizung durchlaufen lässt(sehr unwahrscheinlich) dann hat man gigantische 36kwh das reisst es richtig raus.
ihr könnt rechnen soviel ihr wollt, es kommt bei jedem was anderes raus.
meine rechnung ergab bei mir eine amortisationszeit von ca 80-100 jahren bei der wp zur gastherme
würde ich nochmal gas statt wp einbauen?
kommt drauf an wieviel pv ich habe, reicht es zum heizen für die wp dann würde ich eine wp nehmen. ist ja auch klar weil der strom für lau ist.
hätte ich keine pv und wenn ein gasanschluss vorhanden ist, dann würde ich mich für gas entscheiden. im neubau ja.
Ich liebe deine Rundumschläge @voltmeter . Insbesondere, wenn du die Maßstäbe, die du an andere anlegst, selbst nicht einhältst.
Nein ich "glaube" nicht, dass die Strompreise auf 50-60ct/kWh steigen werden (interessant, dass du hier das Wort "glauben", welches du anderen gerne im Mund rumdrehst, selbst verwendest). Wenn du dich mit dem Zustandekommen des Strompreises beschäftigt hast, weißt du, dass neben dem Börsenpreis, der durch die merit Order der Erzeugungsanlagen und der Nachfrage entsteht, die CO2 Kosten und Netzentgelte (und ein paar weiter Umlagen und Steuern) maßgeblich den Strompreis bestimmen. Der Ausbau erneuerbarer Erzeugung und Speicherung auf Tages bis Wochenbasis lässt den Börsenpreis in etwa Richtung 10-12ct/kWh im Tagesschnitt einpendeln. Netzentgelte steigen etwas, da die Netze ausgebaut werden müssen, auf der anderen Seite wird der Nenner (also die Anzahl bezogener kWh) auch viel höher. Je nach Region von heute vllt 9 auf 13 ct/kWh. Der CO2 Preis liegt bei 150€/t bei ca 3ct/kWh, wenn man einen Strommix mit 200g CO2/kWh im 2030 zugrunde legt. Die Stromsteuer wird voraussichtlich abgeschafft, aber selbst wenn sie bestehen bleibt, sind das 2 ct/kWh. Selbst im ungünstigsten Fall liegen wir also (mit ein paar Prozent gewinn für den Versorger) bei vllt 42ct/kwh inkl MwSt. Prozentual steigt der Strompreis also voraussichtlich um 40% von 30 auf 42 (wobei er für Wärmepumpen mit reduziertem Netzentgelt nach Modul 2 nur auf 33ct steigt, als 10%). Wenn der Gaspreis von 9 auf 15 ct steigt sind das aber mal 67%.
Mein Job ist glücklicherweise recht sicher und hängt nicht am Gaspreis, da ich bei einem großen Netzbetreiber arbeite. Daher weiß ich btw auch, wovon ich rede.
Wie du von 15ct / kWh Gas auf eine Hyperinflation kommst, ist mir schleierhaft.
Dass CO2 Emission grundsätzlich bepreist wird ist ganz normal, ist ja auch ein Produktionsfaktor. Wenn ich auf die Mülldeponie fahre, zahle ich auch für Müll den ich dort abgebe. Ich kann ja nicht einfach sagen "hier ist doch genug Platz und der liegt doch eh nur Rum, warum soll ich dafür auch noch bezahlen?". In der Vergangenheit hat halt sie Allgemeinheit dafür gezahlt und tut es auch heute noch in großem Maße, in Zukunft gilt aber immer mehr das "Verurchacherprinzip". In der Wirtschaftstheorie heißt das "Internalisierung externer Effekte".
Du behauptest, dass deine Gastherme nur 30W benötigt, inkl 10W Pumpenleistung. Das zweifle ich an (übrigens genau so, wie du offensichtlich hohe JAZ anzweifelst). Welches Modell ist deine Gasheizung? Dann lässt sich am Datenblatt sehr gut der Strombedarf und der Wirkungsgrad der Verbrennung ablesen.
Ich diskutiere gerne mit dir (wie auch jedem anderen im Forum), bitte aber um Fakten und das Anlegen gleicher Maßstäbe an dich und andere. Dann können wir über alles reden
Verursacherprinzip.....irgendwie witzig. Meine WP läuft gerade jetzt mit viel Kohlestrom. Mein E-Auto tankt auch Kohlestrom. Aber bin sogar Steuerbefreit weil es ja angeblich Co2-neutral ist. Glaubst du wirklich was du da von dir gibst? Also so im Ernst?
Mit der Co2 Bepreisung soll einfach Druck auf Leute ausgeübt werden. Gelenkt über den Geldbeutel. Während Langstrecken-Luisa um die Welt jetet, mehr Co2 produziert als eine Kleinstadt, muss ich nach "Verursacherprinzip" bluten?
Bei Wärmpumpe kommen auch noch 2/3 der Wärme aus der Umwelt. Muss man bei Vergleichen immer berücksichtigen. Insofern schneidet von der Umweltbelastung die Wärmepumpe recht wahrscheinlich fast immer besser ab, als die Gasheizung.
Ich vermute ja, stecke aber bei dem Thema nicht drin, vielleicht wissen andere mehr.
Nebenher: Bei der Gasverteilung gibts natürlich auch noch einiges an Energie, die man reinstecken muss. Da brauchts ja auch so einige Pumpen, die ordentlich Druck aufbauen müssen.
Sollte man beim Gasverbrauch alle Verluste durch Leckagen (CO2 äquivalent, aber hat ja eigentlich sowieso keinen Einfluss), Transport (Schiffe, Kompressorstationen, usw), Aufbereitung, usw. nicht auch berücksichtigen?
einige glauben halt an ihr Gas... so lange die Heizung auch läuft und der Preis nicht stark steigt, ist es auch besser die Geräte so lange zu nutzen wie es sinnvoll ist. Bei LED Lampen eher früher als später, bei der Heizung sicher etwas länger. Früher raus aus dem Gas bringt auf alle Fälle was für weniger CO2 Ausstoß. Aber einige interessieren sich nicht dafür, scheinen keine Kinder zu haben und die Folgekosten hoffentlich auf die Allgemeinheit abwälzen zu können. Ist halt so.
Was aber auch kommt, die kosten für Gas werden schneller steigen als einigen lieb ist, weil es halt doch eine größere Gruppe gibt, die sich für eine WP entscheiden, die Gas-Netze weniger ausgelastet werden und die Abschreibungen verkürzt wurde, dies wird die Grundkosten/Netzentgelte steigen lassen. Aber genau weiß das jetzt keiner, sind nur Prognosen. Ich sage mal, wir schauen in 3 Jahren noch mal, wie sich die Meinungen geändert haben dann und die Preise sich entwickelt haben.
Ich habe es die letzten 18 Jahre nicht bereut auf eine WP gesetzt zu haben, letztes Jahr mit PV noch mal weniger Strom verbraucht als mit der ST früher, die schon gut unterstützt hat. Jetzt noch mal optimiert, mal schauen was nach der Heizsaison dabei rum kommen wird. Und warm war es hier immer, den meisten zu warm, aber als Kind habe ich es gehasst unter der Bettdecke den Eiskristallen am Dachfenster beim wachsen zuzuschauen.
Dann schau mal die ganze Woche an. Oder die letzten beiden Wochen. Und von Co2 neutral ist das alles weit weg. So wie ein BEV alles andere als Co2 neutral ist. Ne da geht es nicht nach Verursacherprinzip. Das wäre mehr als naiv dies zu glauben.