Es geht um die Amortisation eben dessen, was man mehr ausgibt. Nur als Beispiel: Ich könnte unsere Beleuchtung im Dachgeschoss austauschen. Ich habe es berechnet. Wir haben 35 LED-Lampen mit unterschiedlichen Leuchtstärken und Leistungsangaben.
Unsere haben so ca. 133lm pro Watt. Von Phillips gibt es nun schon welche mit 200lm pro Watt. Wenn ich alle 35 LED-Birnen wegwerfen würde, hätte ich preislich gesehen in ca. 5 Jahren die Neuen amortisiert. Ich habe diesen Gedanken lediglich deswegen verworfen, weil jetzt mit PV und Speicher der Einspareffekt geringer wird in für mich nicht berechenbare Werte.
Aber um weiter zu denken, wir haben eine 9KW Wärmepumpe gekauft die mit unserer Fußbodenheizung laufen soll. In einigen Jahren könnte die elektrokalorische Wärmepumpe kommen. Damit könnten wir unseren Energieverbrauch beim Heizen sicher signifikant senken. Der Rest ist Mathe. Ja, ich will ansich so wenig wie möglich verbrauchen, je weniger verbraucht wird, desto weniger Kosten.
Inwieweit das Auswirkungen hat, kann man nur für sich selber ausrechnen. Oder wieder anders: Unser Wechselrichter soll wohl ca. 100W entnehmen wenn er nix macht. Also irgendwann ist unser Akku leer, dann süffelt er nachts den Akku leer. Da hat er die letzten Wochen bei Nebel gemacht. Spare ich 1,2kWh fürs NICHTSTUN des Wechselrichters.
Die Einstellung kostet mich Zeit, aber amortisiert sich nach... usw. usf.
bei mir sind das 30w im schnitt
70w idle hausverbrauch und 100w mittelwert verbrauch mit gastherme an inklusive der pumpe für die fußbodenheizung die mit 10w läuft wird bei einer wp aber auch gebraucht.
also nur 20w strombedarf bei 7kw heizleistung für die gastherme die läuft im schnitt 6h am tag bei außentemperaturen um die 0°C.
die spitzen in der lila kurve sind vom kühlschrank.
habe extra einen tag ausgesucht an dem niemand zu hause war um die werte nicht zu verfälschen.
die 88% effezienz habe ich nicht, da ich nicht mit 80°C in den vorlauf fahre sondern mit 50°C somit ist mein wirkungsgrad um die 95%
ich habe mich beim neubau vor 4 jahren bewusstgegen eine wp entschieden.
habe aber vor ca 2 jahren noch eine split klima nachgerüstet um mehr strom in der übergangszeit verheizen zu können.
diese kombination ist für mich ideal da die anschaffungskosten sehr niedrig waren im vergleich zu einer luft wasser wp die sich bei mir nicht in 80 jahren amortisiert hätte...
Das Datenblatt, das du angehängt hast, weißt einen Wirkungsgrad von 88% bei 60 Grad Vorlauftemperatur und von 98% bei 80 Grad Vorlauf aus. Wenn du also mit 50 Grad Vorlauf fährst, wirst du (wenn man lineare Zusammenhänge annimmt) bei 83% Wirkungsgrad landen, bestenfalls bei den vom Hersteller für 60 Grad angegeben 88%.
Ich möchte dir deine Entscheidung und deine Gasheizung auch überhaupt nicht schlecht reden. Mich ärgert es nur, wenn in diesem Thread (und einigen anderen) einfach mit Behauptungen und Polemik teilweise die Darstellungen von Usern diskreditiert werden und deswegen habe ich einfach Mal nach den Fakten gebohrt. Und siehe da: Behauptungen, die von den Inhalten des Datenblatts abweichen. Gestehe ich dir gerne zu, dann musst du das aber auch von anderen Usern akzeptieren. Noch besser wäre, sich für Modelle an den vorliegenden und ableitbaren Fakten zu orientieren.
(Nach dem Forenwechsel nicht mehr so deutlich in der Signatur zu sehen, aber ich fahre aktuell ein ähnliches System wie du: 4 Splitgeräte + Öl Brennwert Heizung, bis der Tank leer ist oder die Heizung den Geist aufgibt, plus bwwp).
80/60 heißt 80C vorlauf 60C rücklauf kein mensch würde das bei einem neubau so betreiben
bei 50/30 ist die anlage bei 95%
es sei denn du zweifelst das auch an?
"Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, auf die Ihre
Gastherme das Wasser erhitzt, bevor es in die Heizkörper
fließt. Die meisten Thermen sind auf so genannte 80/60
Grad Vor- und Rücklauftemperaturen eingestellt. Das
bedeutet, dass die Therme das Wasser auf 80 Grad vorerhitzt (=Vorlauftemperatur), bevor es in die Heizkörper
fließt. Wenn es dann aus den Heizkörpern in die Therme
zurückfließt (Rücklauftemperatur), kommt es mit 60
Grad zurück, 20 Grad hat es an den Raum abgegeben.
Vor-und Rücklauftemperaturen von 80 und 60 Grad
sind jedoch bei Weitem viel zu hoch, um eine Gastherme
wirklich effizient zu betreiben."
Das ist aber eher ein theoretischer Wert unter optimalen Bedingen.
Hier mal ein Artikel mit folgenden Zitat: " In der Praxis erreichen so auch moderne und optimal dimensionierte Heizungssysteme einen Wirkungsgrad von maximal 80 Prozent. In diesem Zusammenhang spricht man von Jahresnutzungsgrad."
(Quelle: Wirkungsgrad der Heizung: So kann man Heizkosten senken)
Das ist auch die Erfahrung von vielen, die auf Wärmepumpe umrüsten, dass der Wärmebedarf etwa 20% niedriger ist, also man vorher in kwh an Gas eingekauft hat.
man bräuchte Messungen oder Praxiswerte des Jahresnutzungsgrad, aber vermutlich haben die wenigsten Gasheizungsbesitzer einen WMZ eingebaut.
Die Ursprungsfrage war auch: altes Haus mit fast 20.000kWh Gasverbrauch, das ist von Neubau mit neuer Gastherme sehr weit entfernt. Bei dem Haus würde ich von einer Gasheizung mit 15-25 Jahren ausgehen, kann natürlich aber auch erst vor wenigen Jahren erneuert worden sein.
ja alte gasheizungen erreichen die 95% nicht
aber da arbeiten die wp mit den höheren vorlauftemperaturen im altbau auch nicht effezient.
da ist ein cop von 3,5 bei einer volauftemperatur, die für einen altbau benötigt wird, realistisch.
bei neubauten sind wp effezienter aber auch die neuen gasheizungen!
betrachtet werden die anschaffungs kosten im neubau da man sich für die eine oder andere heizung entscheiden muss.
bei einem altbau muss die wp es erstmal schaffen in unter 20 jahren mehr einzusparen als sie gekostet hat, wenn eine funktionierende gasheizung ausgetasucht werden soll.
ist die gasheizung defekt hat man wieder die ausgangssituation dass man zwei heizungen vergleicht und deren anschaffungskosten wieviel die eine oder andere wirtschftlicher ist.
bei wp im altbau braucht man mindestens neue niedertemperatur heizkörper. die kosten auch nicht gerade zweimarkfufzig.
dabei betrachtet man die kosten in form von geld, die sind bei jedem anders beim einen loht sich die gasheizung im altbau beim anderen die wp weil das dach voller pv ist.
aussagen wie, ich habe mit einer wp ein gutes gefühl die welt zu retten oder meine kinder sind irrelevant.
hätten wir strompreise von 20ct und weniger würde sich keiner ernsthaft überlegen die gasheizung einer wp vorzuziehen.
warum steigen denn die strompreise linear von jahr zu jahr?
weil die heizungen effezienter werden oder weil mehr leute auf strom angewiesen sind und an anderer stelle die steuern wegbrechen?
Welcher Wirkungsgrad wird denn hier immer bei den Verbrennern angegeben ? Nur mal so als Beispiel: Mein alter Ölkessel von Buderus, S115 in 17,5kW, hatte nach Messung des Schornsteinfegers einen Wirkungsgrad um die 95-97%. Ich hatte einen Wärmemengenzähler im Kreislauf. Da kamen dann um die 75% thermisch raus und das beim Aufheizen eines Pufferspeichers. Im normalen Taktbetrieb war das sicherlich viel schlechter. Der Schornsteinfeger misst meiner Meinung nach nur Mist, nennt sich feuerungstechnischer Wirkungsgrad, wofür auch immer das gut ist. Damit dürften auch die mitunter recht großen Unterschiede beim Wärmebedarf mit Wärmepumpen erklärbar sein. Heute ist das Teil bei Schrotthändler gelandet. Mein Holzpopelbrenner ist da leider auch nicht besser.
Tun sie doch gar nicht. Wir zahlen derzeit weniger, als wir vor 5 Jahren bezahlt haben. Schau dir mal die diversen Statistiken an. Gerade in den letzten Jahren war überhaupt nichts linear, da gings erst irre nach oben und seit 12 Monaten wieder stark runter.
Inflation müsstest du ja auch rausrechnen, zumindest soweit, wie man heute mehr verdient.
Wir sind jetzt vielerorts bei <29 Cent. Und vor 10 Jahren waren wir bei 28 Cent. Gibt kaum etwas, was so stabil geblieben ist. Rechnest du die Lohnsteigerungen mit rein, ist Strom billiger geworden und nicht teurer.
Verivox hinkt etwas hinterher, 37,37 Cent 2024 ist heute schon seit Monaten kein stimmiger Durchschnitts-Preis mehr. Oder sagen wir mal anders: Vor 10 Jahren, hatten wir extrem kleine Preisunterschiede zwischen den Marktteilnehmern. Da gings um 3-4 Cent. Heute wird überall abgezockt, da gehts um Preisunterschiede von 20 Cent, womit der Durchschnittspreis nach oben geht. Wer sich etwas um seinen passenden Stromeinkauf kümmert, der hat noch nie zum Durchschnittspreis eingekauft und für den ist es heute kaum teurer, als vor 10 Jahren.
man sollte zur Quelle dazu schreiben, was dargestellt wird.
Der Durchschnittspreis alle Anbieter oder was genau?
Wer bei über 10ct/kWh Unterschied nicht wechselt, ist eben selbst Schuld. Ja, teilweise haben die Anbieter nach der Preissteigerung auch einfach "vergessen" den Preis wieder runterzufahren, aber es macht keinen Sinn, sich am teueren oder Durchschnitt zu orientieren, wenn man Strom auch günstiger einkaufen kann.
und da war im Neubau eine wasserführende Gasheizung mit einer nachgerüsteten Splitklima um mehrere 10.000€? teurer als eine kleine LWWP? Ob da 22er Heizkörper in 80x60 oder 120x60 hängen kann doch nicht soviel ausmachen.
Wasserleitungen, WW, Handwerkerkosten sind doch bei beiden (fast) gleich.
im neubau hat man ja auch keine heizkörper.
ich kenne die preise jetzt nicht aber damals 2020 war die gasheizung deutlich günstiger und einfacher in eigenleistung zu errichten(für mich)
ich hab ja schon geschrieben das die rechnung bei jedem anders aussiet der eine kann in eigenleistung aufbauen der andere muss es vom handwerker machen lassen da sind die kosten dann anders.
und die förderung war damals auch noch anders
die klima hat ca 1200eur gekostet.
einbau für lau vom kältetechnik kumpel
wenn ihr versteht was ich meine
D.h. du bist Gasinstallateur und konntest die Gasheizung selber einbauen, aber LWWP wäre nicht selbstständig möglich gewesen, da hätte der Heizungsbauer für 20-30.000€ zugeschlagen?
Wenn es keine Heizkörper gibt, also FBH, die auch mit WP kompatibel ist?