Ich entschuldige mich schon mal für den Fall, das diese Frage schon mal gestellt wurde, falls ja habe ich sie leider nicht gefunden. Ein Link auf den alten Thread wäre dann ganz hilfreich.
Meine Situation, wir haben Solar auf dem Dach und ne 5KWBatterie, alles von Sungrow.
Im gleichen Schritt haben wir die Gastherme durch einen Durchlauferhitzer getauscht.
Der zieht aber leider gute 14+ KW wenn geduscht wird - die Batterie kann aber leider nur max 4,5 abdecken, der Rest kommt vom Netz…
Jetzt war die Überlegung, evtl. noch eine Batterie oder auch 2 zu besorgen, die genau diese Spitzen “abfängt” - zumindest für die 10-15 Minuten wo im Ort dann das Licht “flackert” .
Eigentlich kommt gerade im Sommer ja mehr als genug vom Dach und da tränt dann das Auge, wenn man Gigawatts für nen Appel und ein Ei einspeist und dann für diese Spitzen dann doch wieder mit dem 4 fachen Preis zur Kasse gebeten wird.
Ja, die Batterien kosten auch, aber irgendwie fragt man sich doch, ob man das nicht noch regeln könnte, das so ne Batterie halt nur bei diesen Spitzen anspringt und sich ansonsten gemütlich bei Sonnenschein auflädt und im Standby bleibt…
Die “Hauptbatterie” deckt ja das Meiste ab, nur wenn der Durchlauferhitzer anspringt,
hat sie keine Chance…
Die eingespeisten Gigawatts sind rein wirtschaftlich gesehen so wenige, dass sich da eine Erweiterung der Batterie auf mindestens das vierfache der vorhandenen sicher nicht rechnet. Nicht mal ansatzweise…
Da wäre es günstiger, wenn auch immer noch wirtschaftlich sinnlos, den DLH durch eine Brauchwasser-WP zu ersetzen.
Nur für diesen Zweck wird sich sowas nicht lohnen ... Will man einen LiFePo Akku nicht quälen, sollte man für 0.5 C bei 14 kW Leistung 28 kWh Akku-Kapazität haben, z.B. einen der "schnuckeligen" 32 kWh Akkus von NKON&Co. Und dazu natürlich einen WR, der der 14 oder vielleicht auch 21 kW selbstredend dreiphasig liefert. Für nur den DLE: LTO Akkus sind da vermutlich das Mittel der Wahl, die vertragen wohl so 10-20C und werden auch für Energierückgewinnung beim Bremsen von e-Bussen etc. genutzt. Bleibt die Frage des WR. Hab hier noch nichts in der Richtung mitbekommen.
Technisch würde man das mit einer relativ kleinen LiTitanat machen Lassen. Sehr hoch belastbar und damit relativ kleine Kapazität möglich. Die sind aber teuer….
Das unsymmetrische Zusammen Spiel ist ein interessanter Aspekt.
Ich wollte die vorhandene Batterie auch nicht verändern, sondern eher noch eine zweite daneben stellen, die halt nur dann an- bzw einspringt, wenn die Last über die Kapazität der ersten Batterie hinaus geht (wenn das möglich ist).
Es müssen ja auch nicht die vollen 14 kw bzw verbleibenden 9,5 KW mit einer Batterie sein, es war einfach nur eine Überlegung, ob es prinzipiell möglich wäre und falls ja, wie.
man könnte einen (kleinen) Warmwassertank über dem Bad auf dem Dachboden aufstellen,
aber da bekommt man auch nur eine gewisse Größe unter
(wegen der hölzernen Klapp-Treppe und der Dachschräge)
Der Gas/Wasser Mensch hat sich alles notiert, die Stirn in Falten gelegt und ist mit seinem Angebot nie wieder zurück gekommen - wohl einfach zu klein um interessant zu sein…