Hallo allerseits,
Ich hatte am 21.11. das Video gesehen und mit dem schon vorhandenen OBD Scanner spontan die Daten meines ID.4 ausgelesen. Nach Eingabe der Daten in das Tool konnte ich den Zustand meines VW ID.4-Akkus recht gut im Feld der bereits vorhandenen Datensätze einordnen und als (na-ja) "leicht unter mittelmäßig" ausmachen (siehe Screenshot). Mit diesem Ergebnis, und mit der Aussagekraft des Tools war/bin ich vollkommen zufrieden.
Heute wollte ich nun ebenfalls meine Daten in den Datenpool einbringen und musste nach Fehlermeldung der WebSite und Recherche feststellen, dass das Tool etc. "deaktiviert" wurde.
Der Grund: Unzufriedene Benutzer mit höheren Ansprüchen! SEHR SCHADE, wenn, wie so oft, eine kleine Schar von "lauten Kritikern" den -der Allgemeinheit dienenden- Machern derart und unnötig vor den Kopf stößt. Und die große Zahl von "schweigenden Dankbaren" hat das Nachsehen.
Hierzu möchte ich jetzt meinen Senf abgeben:
Ok, mehr geht immer, ABER! (Teil 1): Mal im Ernst, da gibt's doch den Spruch: 'nem geschenkten Gaul, schaut man nicht in's Maul! Oder .....? Ich bin echt froh darüber, dass es noch hilfsbereite Zeitgenossen gibt wie Andreas und seine Teammitglieder, die sich die Mühe machen und sowas (Tool und Datenpool) aufsetzen und kostenlos zur Verfügung stellen. Ganz herzlichen Dank dafür!
Ok, mehr geht immer, ABER! (Teil 2): Es macht m.E. überhaupt keinen Sinn, bei dem Tool noch mehr in die Tiefe zu gehen.
Warum? Um einen tiefgreifenden und sinnvollen Vergleich mit dem Pool machen zu können, müssten sowohl im Pool als auch in meinem Datensatz viele weitere bzw. alle möglichen Parameter vorhanden sein. Ich könnte zwar tatsächlich (Berufskrankheit Datensammeln) historische Daten wie Anzahl der Ladevorgänge (AC = 557 / DC = 135), mittl. SoC-Ladestart bzw. SoC-Ladeschluss, Anzahl der Ladevorgänge bis 100% SoC (AC bzw. DC) und ein paar weitere Daten eingeben, aber welche, und wozu?
Im Datenpool sind aktuell und vernünftigerweise sowieso nur die drei Eingaben für den lt. BMS aktuell geschätzten Maximal-Energiegehalt der Batterie, den Akkutyp und der km-Stand vorhanden. Um die Wünsche einiger anspruchvoller Benutzer zu erfüllen, müsste der Pool vollkommen neu mit umfangreichen historischen Daten gefüttert werden! Z.B. auch mit Daten zum Ranking der eigenen Fahrweise als wesentlicher Einflussfaktor auf den SoH. Ich kann mir absolut nicht vorstellen wie das gehen soll.
Mein Fazit: Das Tool kann nicht besser sein, als es gerade ist. Wer für die Batterie eines in Frage kommenden Gebrauchtwagens relativ zum Pool einen zu schlechten SoH-Wert ermittelt hat, sollte besser die Finger von dem betroffenen Fahrzeug lassen. Wenn es sich allerdings um das eigene und selbst gefahrene Fahrzeug handelt sollte man einfach in sich gehen und nach eigenen Fehlern im Umgang mit seinem E-Auto suchen.
Wer damit nicht zufrieden ist, kann sich ja immer noch an einen "echten Profi" wenden und Geld dafür ausgeben.
In diesem Sinne - Gehabet euch wohl!