@hopfen Also meine neuen Fenster haben auch eine wunderbare Öffnungsfunktion.
Und doch is es schon öfters passiert, dass vergessen wurde sie rechtzeitig zu schließen, wenn unser Nachbar mal wieder Presspanplatten in den Ofen wirft. Oder die Raumtemperatur nahe dem Gefrierpunkt sinkt. Oder in der Nacht nicht wieeer geöffnet wurde und damit der CO2 Wert auf über 2000 ppm stieg. Dann steht die nächste Pollenseason auch schon wieder vor der Tür. Gründe für eine KWL mit guten Filtern gibts genügend.
Wenn Du Mieter hast, denen das Bewußtsein dafür bzw. die Bereitschaft fehlt, die Filter zu tauschen, dann laß es sein.
Es kann auch ein Service eingekauft werden, der auf die Nebenkosten aufgeschlagen wird - ....
Bei Rauchern wird es dann ekelig - Teer verklebt alles und setzt Filter schnell zu ![]()
Ein weiterer Vorteil geschlossener Fenster - Lärm bleibt auch draußen ![]()
OK, das ist natürlich auch ne Option ...
Danke, Pollen sind kein Problem. Mieter auch nicht. Nur Menschen die mit Technik nix am Hut haben.
Straßenseitig wurden dicke nicht öffenbare 3f. Lärmschutz Fenster eingebaut. Der Wohnraum wird über ein altes verbliebenenes seitliches Fenster oder von hinten gelüftet.
Hier geht es ums kleine Bad wo es Feuchte Probleme gibt. Zusätzlich Überflutung von oben. Schwer lösbar da anderer schwieriger Eigentümer.
Darum der Gedanke ins kleine zusätzliche Kippfenster eine automatische Be und Entlüftung einzubauen.
Und da gerade noch Winter ist wäre eine fast kostenlose WRG angebracht. Auch wenn sie nicht ganz so effizient ist. Da das praktisch nur ein Rohr WT Vorsatz wird werde ichs einfach versuchen. Klappt es nicht kommt weg. Insektenschutz reicht mir. Staub fördert turbulente Grenzschicht
Den WT Kasten mache ich abnehmbar daß man ihn mal durchspülen kann. Der Luft Durchsatz für die paar m³ wird ja auch nicht so hoch. Feine Lamellen gibt es nicht, nur 20 -25mm Rohre.
Ich persönlich mag den Lärm der von außen durchs geöffnete Fenster kommt, bin allerdings am Waldrand, Endstelle. Da lärmen Vögel, die e mobile Postlerin und ein paar Nachbarn gelegentlich.
Sensoren kann man eigentlich nie genug haben. So halte ich mir alle Optionen offen.
Zunächst werde ich die Zuluft auf einen definierten Volumenstrom regeln. Später soll die Regelung dann auf CO₂ bzw. VOC umgestellt werden.
Der Abluftlüfter läuft über eine Druckregelung einfach nach.
Die UVR610 übernimmt die Rolle als Modbus-Master.
Ich hatte erst überlegt, alle Daten über den Raspberry Pi laufen zu lassen. Inzwischen finde ich es sinnvoller, wenn die Anlage autark arbeiten kann.
Vom Pi (Home Assistant) kommen dann nur noch Befehle wie:
Start, Boost, ggf. weitere Betriebsmodi
Ich bin immer noch am überlegen ob ich nicht doch auf zwei WT switche. Wie funktioniert es mit dem Kondensat bei Anlagen mit zwei Wärmetauschern. Die Lüfter sitzen in der Mitte. Brauche ich dann 4 Kondensatabläufe. Gibt es irgendwo ein Schema wie sowas genau aufgebaut wird?
Mit Enthalpietauschern braucht es gar keinen Kondensatablauf. Ansonsten sammelt es sich bei Untroma am Boden, ein Ablauf.
Ich probiere es erstmal mit einem WT und sammle ein paar Erfahrungen, wenn mir der Wirkungsgrad am Ende nicht gefällt kann ich es nochmal umbauen. Die Elektronik habe ich gerade fertig gebaut. Messwerte bekomme ich schon jede Menge und den Lüfter kann ich auch steuern. Als nächstes muss ich mir überlegen wie der Programmablauf aussehen soll.
Ich habe meine Regelung wie folgt aufgebaut.
Zum einen hilft mir die Niederschrift selbst noch einmal alles zu überprüfen. Zum anderen hilft es vielleicht dem ein oder anderen beim Aufbau einer eigenen Anlage – und vielleicht entdeckt auch noch jemand etwas, das ich vergessen habe. ![]()
- Notfallabschaltung (Frostschutz)
Wenn die Fortlufttemperatur länger als 1 Minute unter 1 °C fällt, wird die Anlage in einen Notbetrieb gesetzt.
In diesem Zustand:
- werden alle Lüfter abgeschaltet
- die Anlage kann nur noch manuell betrieben werden
Damit soll verhindert werden, dass der Wärmetauscher einfriert.
- Bypassklappe (Frostschutzregelung)
Die Bypassklappe regelt über einen PI-Regler die Fortlufttemperatur auf mindestens 3 °C.
Sinkt die Temperatur darunter, öffnet der Bypass zunehmend, sodass weniger Außenluft durch den Wärmetauscher geführt wird.
Ziel ist es, das Einfrieren des Wärmetauschers zu verhindern.
- Zuluftventilator
Der Zuluftventilator wird über einen PI-Regler auf den gemessenen Volumenstrom (Strömungssensor) geregelt.
Eine Rampe begrenzt die Stellgeschwindigkeit, damit der Lüfter nicht zu schnell hochläuft.
- Fortluftventilator (Gebäudedruckregelung)
Der Fortluftventilator wird über einen PI-Regler auf einen Differenzdruck von 1500 mPa (1,5 Pa) zwischen Raum und Außenluft geregelt.
Damit wird ein leichter Überdruck im Gebäude sichergestellt.
Zusätzlich gibt es einen Watchdog für den ESP32 (Differenzdrucksensor).
Falls keine Daten mehr übertragen werden, erfolgt nach 30 Sekunden eine Abschaltung der Anlage.
Optisch ist das Ganze sicher noch kein Highlight, aber so läuft die Anlage vollständig autark ohne Home Assistant. Eine Visualisierung kann ich später immer noch in HA nachrüsten.
Was mir bis jetzt aufgefallen ist:
- Die Ist-Drehzahl der Lüfter ist etwas höher als erwartet. Vermutlich liegt das daran, dass aktuell noch kaum Strömungswiderstand vorhanden ist, weil der Lüfter auf dem Tisch liegt.
- Die Temperatur am Strömungssensor ist relativ hoch. Wahrscheinlich erwärmt sich der Sensor selbst etwas, wenn keine oder nur geringe Luftströmung vorhanden ist.
- Den Umweltsensor in der Abluft werde ich vermutlich entfernen und stattdessen mehrere Sensoren in der Wohnung verteilen. In der Abluft bekommt man sonst nur einen gemittelten Wert über die gesamte Wohnung, der sich nur bedingt zur Regelung eignet.
Ich baue dann doch von Anfang an mit zwei WT. Ob ich den Mehrpreis jemals raus hole weiß ich nicht, aber ich weiß das mich das später nur Triggern würde, wenn beim Wirkungsgrad eine 80 steht.
Vorteil dabei ist noch der höhere Widerstand über die WT. Dann funktioniert die Bypassklappe (nicht gezeichnet) besser. Nutze an der Stelle einfach nur eine Absperrklappe.
Final ist in den Zuleitungen zur Lüftung folgendes geblieben. Den Rest musste ich aus Platzgründen entfernen.
Außenluft: F7 287x287x500mm
Zuluft: Schalldämpfer 1m100mm(Dämmung)
Abluft: G4 287x287x200mm + Schalldämpfer 500mm100mm(Dämmung)
Edit: Ich sehe gerade das ich den Bypass ohne Lüfter gezeichnet habe. So funktioniert das natürlich nicht. ![]()
Ich glaube bei einem zwei WT System bräuchte man zwei Klappen. Vielleich lasse ich die Bypassklappen einfach weg. Frostschutz geht auch über das Verhältnis von ZUL und ABL. Das einzige was ich dann nicht hätte wäre im Sommer einen Lüftungsmodus.





