Zellen defekt?

LiFePO4

Die frühen aktiven Balancer machten alles durch.Von LTO bis LiIon ohne Änderung.
Dafür war die Hysteresis höher um ständiges Umschaufeln zu verhindern.

..... und veraltet.

Ja genau, hat ja kein wwahn.
Nicht mal hackbar.

Schön langsam werden mir die Bleibatterien aus dem Dampzeitalter wieder sympathisch.
Die funktionierten einfach,
eine Zeit lang.
Danach hat man sie raus geschmissen.
Ich möchte nur nicht der Rausschmeißer sein.

Das stimmt so nicht... ich sagte es gibt bessere Qualität und ich persönlich würde keine EVE Zellen kaufen. Aaaaberrrr bessere Zellen kosten mehr Geld, und mittlerweile weitaus mehr im Vergleich (Winston Thundersky).

Gehäuse würde ich selber bauen aus Multiplex Platten.
Was die Qualität betrifft:

Wenn du die Kohle hast und bessere Qualität an Lifepo kaufen möchtest die auf dem Markt verfügbar ist, dann Winston Thundersky Zellen (die verwendet übrigens aus gutem Grund auch das Militär).

Vorteile:

  • können bis "-40°C" geladen werden
    Bei EVE Zellen must du bereits ab 10°C den Ladestrom reduzieren
  • massives Plastik Gehäuse (kein verpressen wie bei den EVE Zellen nötig)
  • weniger gefährlich Kurzschlüsse bei einer Reihenschaltung zu verursachen, da bei den EVE Zellen auf dem Alubecher Plus anliegt
  • keine einfachen eingeschrumpften Alubecher
  • deutlich mehr Gewicht im Vergleich= mehr Inhalt bei gleicher Kapazitätsgröße= bessere Qualität
  • sehr robuste Anschlusspole (bei den 300Ah Winston Zellen sind es schon M12 Gewinde gegenüber M6 bei den 280er EVE Zellen).
    Das sind richtig schöne massive Pole absolut kein Vergleich zu den EVE Zellen
  • stabilere Spannungslage
  • Überkapazität gleich beim Kauf inklusive
    Laut Datenblätter ~15% je nach Temperatur, letzter Stand bei einem Großhändler der Hauptsächlich Winston Zellen vertrieben hatte waren garantierte 12% (2021)
  • Erfahrungsberichte von 10 Jahren verfügbar mit besten Ergebnissen ohne jeglichen Kapazitätsverlust
  • keine verschiedenen Qualitätsklassen wie Grade A, B usw.
  • keine Fälschungen bekannt, sehr Fälschungssicher durch eingelaserte Seriennummer und Produktionsdatum direkt ins Plastik Gehäuse
  • keine ausgelutschten gebrauchten und neu eingeschrumpfte Zellen

Nachteile: Sehr teuer

Jetzt kommt es darauf an wo deine Prioritäten liegen und wie hoch dein Budget ist. Während sicher 90% der Leute auf günstig und eine kurze Armortisationszeit setzen, kaufst du Winston Thundersky Zellen eher für eine sehr lange Lebensdauer, sehr gute Qualität, und die Armortisationszeit ist dir egal.

Hier eine meiner 160er Winston Zellen bei einer Last von 0,25C über Vierleitermessung. Satte 192Ah und nichtmal ganz 3V Entladeschlussspannung erreicht. Ich hatte hier im Lader eine Kapazitätsgrenze von 120% eingestellt, sonst wäre noch mehr bei rum gekommen. Im System verbaut (also ink. Übergangswiderstände und Co kann ich bis 3V Entladeschlussspannung 172Ah rausholen... deckt sich mit dem Diagramm aus dem Datasheet wenn ich noch etwa 5% dazu rechne und bis 2,8V entlade würde ich wohl bei 180Ah landen.


So sieht Qualität aus... satte 20% Überkapazität die wohl keine EVE Zelle schlagen wird. Aber nichts gegen die EVE Zellen, vorallem nicht zu den aktuellen Preisen wenn sie denn solange durchhalten und ihr Geld wieder einspielen. Das würden Winston Zellen aufgrund des Preises erst viel später tun, da muss man fair bleiben. Allerdings muss man auch sagen das selbst wenn du in 10 oder 15 Jahren sagen wir ~10% Kapazitätsverlust hättest, gerade mal die Überkapazität einbüsen würdest :wink:. Und ja wie man sicher merkt bin ich absoluter Fan Boy von Winston Thundersky Zellen (schon über 10 Jahre) weil es einfach Qualität ist. Ich setze und kaufe lieber auf Lebensdauer und Qualität anstatt auf Armortisation die mir egal ist. Die Frage ist nur wie lange man solche Zellen noch so kaufen kann... der Markt wird derzeit mit günstigen EVE Zellen so überflutet das kaum einer mehr auf Qualität achtet und alle lieber günstig kaufen. Ich kenne die genauen Gründe nicht aber einen Händler der schon über Jahrzehnte Winston Zellen verkauft hat, hat es schon erwischt... und meiner Meinung nach haben die Chinesen mit den günstigen EVE Zellen einen großen Teil dazu beigetragen.

und welche wäre bessere Zellen?

Also die Winston mag ja eine tolle Zelle sein, aber wenn eine 300Ah-Zelle 523 Euros kostet, dann steig ich ehrlich aus.... eine 16S für 8.500 Euros nur die Zellen ....

Blade Zellen von BYD:
Details dazu hier:

Naja, wenn Du schreibst, es gibt bessere Qualität, impliziert dies nun mal das EVE nicht die beste Qualität ist, dies sind ja Deiner Meinung nach die Winston Thundersky.
Bedeutet ja nicht, dass die EVE schlecht sind.
Aber mal abgesehen davon, kosten die Winston Thundersky so ca 8-10 mal soviel wie die EVE und sind eher für professionelle Einsätze gedacht. Hast Du ja auch geschrieben.
Eine Holzkiste kommt für mich nicht in Frage, ich mag diesen bastel look nicht.
Ist aber reine Geschmackssache.
Dann werde ich wohl eine DIY BOX mit JK BMS und EVE Zellen kaufen.
Aber ich muss noch abwarten was mein Händler mir für ein Angebot macht.
Ich hoffe die Zellen werden in den nächsten Wochen nicht wieder teurer.

Das kann man ausschliessen:

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Was ist mit den anderen Zellen, die sind doch noch gut, oder? Wenn basteln kein Problem ist schneide die Busbars der defekten Batterie ab so das der Überstand an den verbleibenden Akkus ist, jetzt kannst du 3 15S Batterien bauen, nimm Kupferflechtbusbars mit größtem Querschnitt, habe ich so mal gemacht, oder du ersetzt die 3,2V Akkus mit neuen gleicher Leistung. Ich würde ein Daly BMS anlöten oder mit M3 Gewinde anschrauben und vielleicht noch einen Aktiv Balancer dazu. Dann hast do 3 S15 Akkus die dann hoffentlich lange arbeiten.

15s daraus zu bauen kam mir auch schon in den Sinn, müsste ich das Pace BMS irgendwie auf 15s umschalten. Neues BMS einbauen ist von den Kosten dann schon wieder etwas viel. Dann lieber defekt verkaufen und neu bauen. Wenn in jedem Speicher eine Zelle defekt sein sollte, werden die Anderen auch nicht lang machen, ist meine Befürchtung.

Wenn du schon defekt verkaufen in Betracht ziehst, dann würde ich eine Reparatur versuchen.
Es wurde noch garnicht nach den Betriebsparametern gefragt, ob die grenzwertig sind.
Magst du was zu Maximalstrom, maximale Ladespannung und balancerbetrieb sagen?

bei mir war genauso wie bei dir, wenn die Zellen voll waren, 20mV Unterschied, aber beim Entladen 300-400mV Unterschied. Es lag an der BALANCIERUNG !!!! Ich habe ein Ladegerät genommen, 3,65V eingestellt und wenn die Zellen von die Laderegler voll waren, habe ich 4-er Gruppenweise die einzelne Zellen mit dem Ladegerät so weit kurzfristig!!! geladen , bis sie die gleiche Zellspannung hatten in der Gruppe. Alle 4 Gruppen so gemacht. Es ist SEHR wichtig, dass man NUR bei voll geladenen Zellen das macht, sonst nützt das überhaupt nicht. - Ergebnis: seit dem habe ich ein Zellunterschied von 2-5mV, beim entladen höhstend 20mV. Das ist die Lösung

Ohne daß die Zellspannungen - 16 Stück - im Abschaltaugenblick benannt werden, ist das Interesse an einer Lösung einfach zu gering.

Eingestellt ist 3,65V OVL
16x 3,62V? = 57,92V - keine Zelle im Limit. Wird diese Spannung erreicht - NEIN

Es ist aber mindestens eine Zelle bei 3,65V und wenn alle Anderen maximal 20mV geringer liegen:
15 x 3,63V + 3,65V = 58,1V

Werden 58,1V erreicht ?

Es sind drei 200Ah (184Ah) Batterien parallel...

Damit fällt das Verhalten besonders auf, eine ist immer als erste im Limit. Spendet man der einen Balancer, zumindest war es bei mir so, wird eine der anderen das Laden/Entladen dann begrenzen......

Wer prügelt denn seine armen Zellen so hoch? Modernes Zellenbrutzeln?
Das braucht man weder zum Volladen noch zur Balancierung.
Ich frage genau deswegen, wie die Betriebsparameter des OP aussehen.

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Sind oben im Bild ablesbar....

3,65V OVL - das ist die unangefasste Pace Voreinstellung

https://akkudoktor.net/uploads/default/original/3X/b/1/b1b6f10fab693e116399b5c7e87e8d8b1ff57e40.jpeg

Ich meine nicht OVP, sonden die maximale im Betrieb anstehendee Ladespannung bei Strom null. Und das ist in etwa die Spannung, die der akku nach Ladeende hat, bevor man strom entnimmt oder Balancerarbeit diese verändert hat.

Es sind drei Batterien.......

Die BMS arbeiten zusammen. Das erste BMS mittelt die Kapazität und teilt den WR damit den Ladestrom mit.

Es ist eine Zelle im OVL beim Laden, damit endet das Laden für alle drei Batterien.

Genau zu diesem Zeitpunkt - so wie Du es schreibst, seien 16 Zellspannungen abzulesen.

Es ist eine Zelle im Limit - und die Differenz wird über 20mV liegen - das wurde ja schon einfach aufgezeigt.....

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Das habe ich nicht gefragt. Und das hat auch keinerlei Bedeutung für das, was ich gefragt habe.
Und erst dann, wenn diese Spannung klar ist, bekommen die einzelnen Zellenspannungen, der Abstand zu OVP un die Differenz eine richtige Bedeutung.

Mehrere Blöcke parallel.
Das ist zum Tei wirklich ein Problem das ein BMS das Ladeende bestimmt und die anderen gar nicht richtig fertig behandelt werden.
Dagegen würde vermutlich nur eine strikte manuelle Ladestrombegrenzung unter dem Balancerstrom eines Blocks. Oder einfacher die Ladespannung langsam erhöhen daß es gar nicht zur Abschaltung durch einen Balancer der nicht nachkommt kommt.

Hier habe ich das aber nicht gesehen.
Irgendwo in den Tiefen stehen ja seine ausreichenden Ladespannungen und die Abweichung.
Also sollte der Balancer den Problemblock richtig bearbeitet haben.

Ein Block wird Immer der erste sein der leer wird. Bzw. wo eine Zelle halt schneller in der Spannung sinkt. Auch bei 1% Toleranz.
Ist nur die Frage wieviel früher er schwach wird oder gar aussteigt.