Wir sind an die Fernwärme angeschlossen und besitzen einen Wärmespeicher mit ca. 160 Litern Fassungsvermögen. Funktioniert alles soweit, jedoch ist die Fernwärme ziemlich teuer (17,3 Cent/kWh) und in unserem Speicher befindet sich leider kein Anschluss für einen Heizstab. Da die Anode in 14,5 Jahren nie getauscht wurde, wäre es vermutlich auch deswegen keine schlechte Idee, den Speicher mal zu tauschen. Unser WW-Energiebedarf (vier Personen) liegt pro Tag etwa so bei 5 bis 6 kWh.
Folgende Optionen geistern mir durch den Kopf und ich wollte mal eure Meinungen hören. Die FW-Satzung verbietet mir eigentlich el. WW-Bereitung. Ich bin's aber leid, mit teurer fossiler Energie zu heizen, wenn ich regenerative Energie vom Dach holen kann.
a) Ich wechsele auf einen normalen WW-Speicher und baue dort eine Heizpatrone ein. Kostenpunkt für 160 bis 200 Litern liegt glaube ich so bei 500 / 600 eur. Der Heizstab, ich denke so an 2 kW, kommt on top. Von März bis Oktober (eigentlich Februar schon) habe ich genügend PV-Erträge, um die Heizpatrone zu füttern. Wäre die günstigste Variante und würde am wenigsten auffallen.
b) Wie a, jedoch nehme ich einen Speicher mit größerer Wärmetauschfläche. Hintergrund wäre, dass ich so ein bisschen hoffe, dass sich hier in den nächsten Jahren nochmal was tut und ich doch eine LWWP anschaffen kann, die den Speicher lädt. Liegt preislich eher so bei 900/1000 € glaube ich (man korrigiere mich gerne) zzgl. Heizstab.
c) Wenn ich b als Option erachte, dann ist der preisliche Weg hin zur BWWP ja nicht mehr weit. Da spare ich mir den Heizstab und bei etwa 1500 € geht's los. Die Frage ist jedoch, ob mir das in meinem Keller Probleme macht. Die BWWP stünde im Technikraum mit 11,5 qm Grundfläche und 2,15 m Deckenhöhe. Dort befinden sich auch WaMa, WP-Trockner, 8 kW-Wechselrichter, Akku-Wechselrichter (5 kW), Akku, Switch, NAS, Elektro-Hauptverteilung. Üblichererweise steht die Tür zum restlichen Keller offen. Die Sache ist allerdings, dass der Keller eine Styrodur-Dämmung mit 10 cm Dicke besitzt. Kälter als 15 Grad wird's im (unbeheizten) Keller eigentlich nie, im Sommer geht's hoch bis 25. Wir hängen da auch Wäsche im Winter auf, wobei eine BWWP gut entfeuchten könnte, aber das wäre jetzt eher nachrangig - mit Feuchtigkeit haben wir an sich keine Probleme.
Insgesamt die optisch auffälligste Variante, vermutlich aber auch die beste. Die Frage ist nur: Könnte mir das im gedämmten Keller im Winter größere Probleme machen? Kommt da (schätzungsweise) im Winter genügend Wärme nach, wenn der Keller gedämmt ist? Sommer ist kein Thema, Übergangszeit wohl auch nicht (schätze ich mal).
