Genau so isses was sollen die Heizkosten im Zusammenhang mit dem WW, Blödsinn.
Also ich habe das auch vor Jahren gemacht und bin absolut zufrieden damit.
Es wurde eine Austria email 270 BWWP und ich habe vielleicht einen 5m² Technikraum, aber das reicht trotzdem dicke. Wir hatten davor einen WW-Bedarf von 11MWh/Jahr und danach nur noch 8MWh/Jahr. Das lohnt sich definitiv. Und lass dich nicht hier von den ganzen Berechnungen davon abbringen, manchmal ist es einfach ideologisch. Außerdem darfst du das sehr wohl machen, do darfst sogar dein Haus komplett auf WP umstellen, solange der Strom dafür aus regenerativer Energie kommt, das habe ich letztes Jahr auch gemacht. Mit Sani-Flex-Schläuchen ist das auch als DIY absolut problemlos machbar, der Austausch war in halben Tag durch, sowohl BWWP als auch WP.![]()
Bist du sicher dass dies der reine Energiebedarf für Warmwasser ist? 11.000kWh scheint mir doch reichlich viel zu sein da ich nich davon ausgehe dass man mit einer 270L BWWP einen ganzen Wohnkomplex mit Brauchwasser versorgt ![]()
Nein, das war Heizung+WW. Nach dem ich WW abgekoppelt habe war es nur noch 8MWh/Jahr, also war WW ca 3MWh/Jahr, wohlgemerkt Wärme, nicht Strom.
Das kommt auch eher hin ![]()
Ich habe den ölverbrauch September und Oktober erfasst, füllhöhe des tankes. Das sind 42 Liter öl für zwei Wohnungen pro monat. Die Heizung war in den 2 Monaten noch aus. Bei mir lohnt es sich nicht, auf bwwp umzustellen. Wenn der Speicher kaputt geht mach ich das. Denn eine neue bwwp kostet weniger als ein Ersatzspeicher mit zwei heizschleifen (ölheizung + brauchwassersolar) . So lange das Ding sein Dienst tut, wird das so laufen lassen.
Wenn du PV hast wäre doch ein Boiler auch die Wahl. Oder eben bei vorhandenem Tank einfach nen plumpen Heizstab. 8 Monate kein Verbrauch für Warmwasser ist besser als 12 Monate Verbrauch.
Bei mir (als Threadstarter) ist das ganze Thema, genau wie die Klimaanlage, on hold.
Grund dafür ist, dass wir hier so eine Dreierkonstellation haben aus Wärmpeproduzent, Wärmenetzbetreiber/vermarkter und Stadt. Und jetzt ist es so, dass der Produzent aus dem Ganzen aussteigen will, was die Stadt zum Anlass nehmen will, das Ganze neu aufzustellen. Das kann in verschiedene Richtungen gehen - möglich wohl auch, dass es zur Öffnung kommt und ich mir eine LWWP hinstellen kann.
Das stimmt, ich könnte eventuell mit heizstab weitere 4 Monate Warmwasser ohne öl machen. Das spart dann 4x 42 Liter also 170 Euro im Jahr. Ich selbst spare 85 Euro, habe die gesamten Kosten und Arbeit heizstab einsetzen. Das ist jetzt nicht gerade motivierend. Ob das ordentlich funktioniert ist auch nicht gesagt.
Das kommt auf die Gegebenheiten an. Heizstab für Steckdose: ca. 50€. Zeitschaltuhr ca. 20€. Reinschrauben, anstecken, fertig? Sparst schon im ersten Jahr. Wenn du Automatisierung hast nimmst du keine Zeitschaltuhr sondern ne schaltbare Steckdose. Wenn das nicht über Strom geht, wird er weiter mit Öl betrieben. Ölbetrieb auf Abends stellen.
Keine Komforteinbußen und spart Öl.
Nachteil: WENN dann weniger Einspeisung des Stroms und Verlust. Kann ich nicht beziffern.
Aktuell kosten 100L Öl 140€, kWh mit Augen zudrücken, Hühneraugen auch, kostet 14ct. Strom erlöst etwa 6-12ct.