Wo sind bloß die [uneigennützigigen] Klimaschützer hin?

Ich glaub, der Eindruck täuscht. Hier sind sehr viele unterwegs mit viel Spaß an alternativen Energien.

2 „Gefällt mir“

Dem Geförderten kann es egal sein, weil seine Rechnung wieder niedriger wird, aber alle Ungeförderten müssen ebenfalls diese Preise zahlen, die ohne Förderung gar nicht marktfähig wären.

Spass halte ich für übertrieben. Ich habe auch keinen 'Spass' an Verbrennungsmotoren, sondern am Nutzen.
Vielleicht Freude am Basteln oder, daß nach einer Erstinvestition fortan jede kWh kostenlos erscheint.

Auch das 'Gute Gewissen' geht mir völlig ab, weil ich mich nicht moralisch über meine Mitmenschen stelle. Ja, ich halte den präsenten gerne mal den Spiegel vor, doch eigentlich sind die in meinem Leben völlig unwichtig. Die im Dunkeln, die einfach machen, still und leise, die man nicht sieht, bei denen brauchts keinen Spiegel.

Es ging daher um diejenigen, die fordern, es ihnen gleich zu tun, in der Verantwortung für die Zukunft aller, dann aber doch nur an den eigenen finanziellen Vorteil denken. Man muß sich nur einmal die familiären Hintergründe der 'Ikonen' Greta und Luisa ansehen und welche finanziellen Interessen anderer in Hintergrund bestehen.

Es ist vernünftig, sich als Einzelner Gedanken um seine und damit die Umwelt vieler zu machen und danach seine Entscheidungen auszurichten. Aber lasst diejenigen in Ruhe, die es anders sehen und versucht nicht, denen eure Meinung überzustülpen. Eure Ansichten werden nicht per se besser, weil eine Herde von Unkritischen einfach oder gezwungenermaßen hinterher läuft. 'Überzeugt' mich mit Argumenten und nicht mit Angstmache.

Bloss, weil man gegen das Narrativ ist, hat man nicht zwangsläufig langfristig recht. Macht einen genauso wenig zu einem 'besseren' Menschen. Aber ja, Hinterfragen ist sinnvoll, wenn es dazu führt, die Antworten für ein bewusstes Leben zu finden.

Nochmal, es ging um diejenigen, die aus Überzeugung für eine Sache auch Abstriche im eigenen Leben in Kauf nehmen. Und um jene, die mit angeblich hehren Zielen und schönen Worten eigentlich nur den persönlichen Vorteil suchen.

@kuppix
Weil man verlernt hat, sparsam zu sein um dann in der Not zu haben. Viele kennen die Not nicht, denken daher nicht sparen zu müssen. Und aasen dann. "Kostet doch nichts." Sparsamkeit (nicht geiz) muss man lernen. Durch Vorbilder. Meine Eltern waren (und einer davon ist) Aaser. Jetzt im Alter kommt die Erkenntnis: Wie soll ich das nun bezahlen? Reicht kaum für Miete und Essen (was natürlich quatsch ist, es reicht bei weitem aber nicht mehr für den Luxus wie vorher, das wurde aber nicht als Luxus angesehen). Für meinen Teil habe ich eine gewisse Einstellung meiner Uroma mitbekommen, die mit 92 Jahren gestorben ist. Und meiner Großmutter. Die waren sparsam, aber nicht geizig. Sie waren freizügig wenn es darauf ankam, und bückten sich für jeden Pfennig. Machten vieles selbst, kannten aber ihre Grenzen.

@voltmeter
ja und nein. Nehmen wir an du würdest die Flüsse vergiften. Ist es besser den Fluss weiter zu vergiften oder ist es sinnvoll das nicht zu tun? Und wieder ja, das bedeutet nicht, dass der Fluss sich nicht verändert. Dass der Fluss evtl. versiegt. Das kann er auch ohne menschlichen Einfluss. Der menschliche Einfluss kommt überall drauf. ALLES hat einen Einfluss aufeinander. Das Eine mehr, das Andere weniger. Wer das LEUGNET, wer also sagt "na das klappte doch bisher so, das wird ewig so weitergehen können, das passt sich schon selber an" versteht die Dynamik nicht richtig. Die Anpassung ist für uns immer noch Chaos. Es sind kausale Ketten, die wir aber nicht vollständig rekonstruieren können. Was wir aber wissen: Je mehr Dreck, je mehr Einfluss, desto größer die Auswirkungen.

Das sieht man lokal, das sieht man national, und das sieht man global. Ne, nen Fleischesser oder Verbrennerfahrer ist NICHT schuld am Ahrtal sondern Mitschuld. Das ist er als Veganer auch, aber weniger. Weil ALLES Einfluss hat, nur mal mehr und mal weniger.

Aus diesem Wissen heraus WEISS man, dass jede Handlung eine Konsequenz hat. Man kann das selber mit der Sparsamkeit reduzieren. Verhindern. Auch technologisch mit anderen Technologien soweit es einem persönlich möglich ist. Verhindern jedoch nicht sonst müsste man ableben.

Sie werden so berichten aber es wird auch da Menschen geben, die das kritisch betrachten. Hier im Forum wird doch auch nicht auf Teufel komm raus alles nur auf Maximum getrimmt sondern auch auf wirtschaftlichkeit, ökologische Aspekte. Wirtschaftlichkeit bedeutet auch, etwas weniger oder kleiner zu kaufen und dann hat man mehr Möglichkeiten bei anderen Dingen zu investieren. Um wieder zu sparen. Wenn man WILL.

Was jedoch Politik und Medien wollen ist der bewusste Verzicht während die Creme aast. Das aasen muss bestraft werden, dazu muss aber das aasen auch als schlecht angesehen werden. Gesellschaftlich. Und dann bekommen wir auch eine Politik, die nicht aast sondern weitblickt. Es spielt alles zusammen.

Es ist nicht "euer Klima" sondern unser aller Klima. Die Lösung des Ganzen ist natürlich ein Weltraumlift, führt hier aber zu weit. Wieso "ihr"? Ich seh das ganz nüchtern, ich pinkel nicht gern da wo ich trinke. Ich sehe das als Kreislauf, der möglich wäre, aber der in jedem Fall nicht vollständig beherrschbar ist weil die Erde sich nunmal permanent im Wandel befndet.

@jayha

Wo benötigst du denn Unterstützung? Alles was du tust hat Auswirkungen auf deine Umwelt. Wenn du also die Umwelt schädigst, kannst du für dich nicht in Anspruch nehmen in Ruhe gelassen zu werden. Oder plakativ, du stellst dich als Raucher dahin und bläst den Leuten den Rauch hin und sagst, das wäre deine Freiheit. Dir daraufhin Pfefferspray reinzujagen wäre für den Nichtraucher neben dir ebenfalls Freiheit. :wink:

Das ist ein System. Du erreichst sonst nicht genügend Menschen oder sagen wir, deren Seelen damit sie einsehen, dass eine Änderung doch etwas bringen kann wenn du nicht effekthaschend agierst. Besonnen über ein Thema diskutieren, in einer Talkrunde oder dergleichen wirkt im heutigen Zeitgeist als langweilig. Die heutige Jugend würde dann sagen: Da regt sich doch keiner auf, wie soll das Thema also ernst sein können? Deswegen kam auch so ne medienaufgebauschte Schreierin wie die Thunberg soweit. Hätt die nur da gesessen, keinen hätts gejuckt. Die Medien beeinflussen maßgeblich den Lauf der Gesellschaft und daher muss man die Medien in ihrem Format nutzen sonst erreicht man nichts.

Hätte Herr Schmitz keinen Youtube-Kanal gehabt, nichts wäre passiert! Von der Reichweite her, aber auch von den Menschen her.

1 „Gefällt mir“

Jetzt wirds off topic. Aber es muss in diesem Zusammenhang einfach sein:

das wissen "wir" eben nicht wirklich, nur eine handvoll bezahlter lauter trommler glauben das zu wissen.

das was wir wissen sind die unmittelbaren auswirkungen durch einleiten von pfas zb ins abwasser durch das blasen von abgasen in die luft und durch das verseuchen von erde mit strahlung usw.

da müssen wir dran arbeiten alles andere ist nur ablenkung

ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es primär aus wirtschaftlichen Gründen gemacht habe.
Die Dachflächen sind zwar noch nicht voll, aber mit 25kWp hab ich erst mal für das Haus mehr als genug. Zwar fehlt im Winter immer noch einiges, aber das kann man mit PV nicht darstellen.
Den Akku hab ich so groß gewählt, dass er im Okt. mit DOD von 80-90% das Haus autark zu halten. Würde aber auch den Akku Netzdienlich betreiben, sofern einem das Erlaubt wird.
Habe mir auch eine WP eingebaut, da ich die Technologie als die Sinnvollste ansehe!
Meine Eltern heizen noch mit Öl, da es in meinen Augen unwirtschaftlich ist, einen funktionierenden Brenner gegen eine WP zu tauschen, bleibt der auch noch drin. Ein Austausch gegen einen neuen Öler wird es aber nicht geben, da wird dann auf WP umgebaut.

Verursacht so eine Gasheizung eigentlich keine Abgase?

Eigentlich nein. Das sollte doch ahnlich wie bei LPG sein... Damit fahren ja auch Stapler, bei denen zählt das nicht als Abgas, sondern als "Abluft", und deswegen dürfen die auch in der Halle fahren. Im gegensatz zu Dieselstaplern.

Was glaubst du, warum mein LPG Auto den Abgastest beim TÜV in Stellung "Benzin" machen muss? In Stellung LPG testet man erst garnicht. Das passt immer.

Wenn du mehr Dreck machst, dann hat das immer Einfluss auf irgendwas. Das weiss nicht nur ein Bezahlter, das weiss jeder.

1 „Gefällt mir“

Das mit dem LPG ist mir noch nie aufgefallen. Mit der Argumentation kommt aus einem Kohlekraftwerk mit 1a Reinigungstechnik auch kein Abgas mehr. Oder welche Abgase sind hier die problematischen? NOx? HC?...

sowie der mikroplastik dreck, welcher sich von den blättern der stahlbetonbäume löst und in der umgebung und im grundwasser verteilt wird?

was sagen die bezahlten trommler hierüber?
hört man nix? klar jeder weiß warum

Was für ein Unfug. Wenn dann nutzt sich ein wenig die Lackierung ab. Wenn schon gegen Microplastik zu wettern wäre, dann erst mal bei Reifenabrieb und Kleidung beginnen.

2 „Gefällt mir“

Echtes Problem oder Ideologie getrieben?
Spoiler
Von Windrädern: 1.400to / Jahr
Von Schuhsohlen: 9.000to / Jahr
Asphalt u. Reifen: 121.000to / Jahr

2 „Gefällt mir“

Genau, du wirst den Grund kennen: Das Thema ist zu unbedeutend. Hier mal was zur Einschätzung:

Wenn du es dann noch auf die erzeugte Energiemenge umrechnest, dann ist das ein verschwindend geringer Preis, den man dafür zahlt. Und egal was man auch immer macht, irgendeine Umweltbelastung hat man ja immer.

Aber klar kann man überall auch schauen, auch kleine Probleme anzugehen und Mikroplastik zu minimieren.

Übrigens: Fast jede gestrichene Hausfassade, jedes Geländer oder Parkbank produzieren Mikroplastik durch erodierende Lacke. Die meisten Klamotten verlieren im Laufe der Zeit auch eine Menge Mikroplastik. Da sind die Windkraftwerke wohl noch das kleinste Übel.

Solche Argumente wirken auf mich eher wie der krampfhafte Versuch einiger Windkraftgegner, irgendwas zu finden, was man noch vorbringen kann. Auch da dann gerne mit Doppelmoral: Im Alltag nie auf Kunststoffe achten, aber wenn es ums Windkraftwerk geht, ist man absolut kompromisslos unterwegs.

4 „Gefällt mir“

Gleiches Thema: Ja, wäre gut, wenn SF6 grundsätzlich verbannt würde. Aber schau dir die Mengen an: 1 Windkraftanlage = 3 kg, in einem Umspannwerk hat man mehrere Tonnen.

Weiterhin gibt es normal kaum einen Verlust, wird also später wieder recycled.

Das bleiben alle Scheinargumente. Insgesamt ist die Nutzung der Windkraft eine sehr ökologische Energieerzeugung.

3 „Gefällt mir“

diese sogenannten scheinargumente waren ein experiment von mir um zu zeigen wie sehr der zewck die mittel heiligt.

das klima und die umwelt ist den üblichen befürwortern, wie man siet, doch total egal.

es geht einfach nur um kohle und steuergelder, sonst würden diese betonmonster schon längst wieder abgerissen sein.

Wenn man es wirklich gut machen will, ist die Aufgabe nie "Null Umweltbelastung", weil das schlicht nicht möglich ist. Es geht vielmehr darum, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Energieerzeugung gegeneinander abzuwägen und die zu nutzen, die die geringste Umweltbelastung generieren. Und da schneidet die Windkraft recht gut ab.

Aber eigentlich beginnt das Problem noch woanders: Unsere Art zu leben, ist schon lange nicht mehr in Balance mit der Umwelt. Wir werden das aber auch nicht mal eben ändern können. Wir können nur Schadensbegrenzung betreiben.

In diesem Sinne finde ich die Windkraft genial.

Kann aber auch gut verstehen, dass unberührte Natur schöner ist, als Windkraftanlagen, Straßen, Häuser, Umspannwerke, Strommasten, Flugzeuge, Hubschrauber, Autos, Abgase, Lichtverschmutzung usw. Alles Auswirkungen unserer Art zu leben.

6 „Gefällt mir“

Danke, dass Du das mal klar gestellt hast. Und schon kommen Eingeständnisse..."Scheinargumente... Zweck heiligt die Mittel..."
Das zeigt die Zielrichtung der Argumentationen die oftmals vorgebracht werden.
Viele durch das St.-Florians-Prinzip motiviert:
Kernkraft? Gerne. Aber der Müll nicht in meinem Bundesland.
HGÜ? Gerne. Aber nicht über Masten, die sind hässlich und die Strahlung erst.
BEV? Die Kinderarbeit im Kongo, Recycling der Batterien....
To be continued.

3 „Gefällt mir“

@voltmeter
Es ist nun doch schon was komplexer.

Das ist eine nicht zu beantwortende Frage, wir kommen da hin zur Erbsünde. In dem Moment, in dem man geboren wurde, ist man schuld an einer Kette von Kausalitäten, in der man Einfluss nimmt auf seine Umwelt. Man kann sich nie vollständig daraus entziehen, jede Handlung hat unberechenbare Folgen.

Nun stellt sich die Frage, in welchem Umfang man wie was macht. Wer wenig Einfluss nimmt, wer also sparsam, verhalten, besonnen, reflektiert ist, der wird sein Leben lang alles immer wieder in Frage stellen, neu prüfen, wissenschaftlich denken. Dass er mit vielen der Dinge, die er vorher für wahr/richtig gehalten hat meilenweit daneben lag, das lässt sich nicht ändern, wohl aber die Ansicht darauf.

Wer nun jedoch aast, der aast ganz bewusst. Und der weiss auch welche Folgen das hat. Sie sind ihm nur egal. Der Minimalist versucht das Ganze mit so wenig Ressourcen wie möglich zu erreichen. Daher sagte ich ja, jeder weiss, wenn er mehr Dreck macht, ist das schlecht. Hindert uns das am Dreck produzieren? Nein. Die Gründe sind aber vielfältig, warum wir Dreck machen. Genauso lässt er sich nicht vermeiden? Warum? Weil in letzter Konsequenz mit dem Geld, welches wir als Tauschmittel bekommen, irgendwann Menschen bezahlt werden, die Dreck erzeugen. Selbst der im Dschungel lebende Mensch erzeugt um sich herum ein verändertes Ökofeld.

Nur wie soll es weiter gehen? Es gibt kein Optimum, das vorab. Was dem Planeten aber blüht, das hat man doch nun unlängs schon gesehen. Siehe Dinosaurier. Stabile Verhältnisse sorgt für eine stabile Fauna und Flora. Nichts ändert sich. Millionen von Jahren mehr oder minder ein Stillstand. Solange sich nichts ändern muss, ändern sich nur winzige Details, aber evolutionär ist das wie ein abgekapselter Center-Parks.... Eine Möglichkeit ist also der Mensch wieder Jäger und Sammler, weniger Menschen, keine Siedlungen sondern Nomaden, keine Technik. Kommt der Planetare Kollaps von innen oder außen: Wumms, Menschheit und Erde weg.

Andere Möglichkeit ist technologisch weiter kommen. Von der Erde weg. Erde in Ruhe lassen, dort stellt sich ein, was immer sich einstellen will. Irgendwann, Andromeda, Sonne, Wumms, Erde weg. Auch ohne Mensch. Der Mensch könnte sich natürlich einmischen. Aber dann hat er sich ja schon wieder eingemischt!

Also was genau soll demnach sein? Ohne Einfluss des Menschen geht es nicht. Nun ist nur die Frage, was die Menschheit machen will. Die Menschheit sind aber nicht die Macher, mit 1-5% der Gesamtbevölkerung der Erde die alles entscheiden. Sondern eben die Menschheit. Ich denke mal die Wenigsten sägen gerne an dem Ast, auf dem sie sitzen. Wir haben die völlig Falschen an der Macht sitzen, und das liegt daran, dass die Weltverbesserer nicht extrem genug sind. Nicht.. böse genug. Um was zu verändern. Nicht radikal genug. Um zu retten und zu helfen und in die richtige Richtung zu lenken.

Ein viel zu großer Anteil an Menschen hat einen viel zu geringen Einfluss auf seine Umwelt und ihm wird dennoch eingeredet, er hätte diese Macht. Damit er sich nicht ohnmächtig fühlt....

Was sagt ihr, wieviel Menschen haben Einfluss?
Da hab ich ne ganz andere Zahl gelesen.