Wiki: Daikin Faikout Modul (ehemals Faikin)

Wiki: Daikin Faikout Modul

Hier kann alles gemeinsam zusammengetragen werden, was für das Faikout-Modul wichtig ist.

(Das Modul wurde im Nov.25 durch den Entwicklicker von Faikin in Faikout umbenannt. Nach seiner Auskunft, weil es durch eine Beschwerde von Daikin an Amazon dann zum Verkauf dort geblockt wurde. Im Rahmen der Möglichkeiten eines DIY-Projekte hat sich der Entwicklicker entschieden den Namen zu ändern um weitere sehr aufwendigen Klärungsversuche unnötig zu machen. Das Modul selbst ist bisher dadurch unverändert geblieben. Hier im Wiki ist der Begriff Faikin somit gleichbedeutend zu Faikout).

Allgemeines

Das Faikout Modul kann als zusätzliches WLAN-Modul für Daikin Anlagen verwendet werden. Hierdurch kann die Anlage lokal gesteuert und ausgelesen werden, man muss also nicht mehr über die Daikin-Cloud gehen.

Das originale WLAN-Modul - falls vorhanden - muss nicht abgeschaltet oder ausgebaut werden, ein Parallelbetrieb ist möglich. Bei Anlagen, die ohne WLAN ausgeliefert werden, scheint ein Parallelbetrieb auch möglich zu sein. Zumindest ist es bei der Daikin ATXF oder FTXF so, dass das originale Modul am Port S430 angeschlossen wird und das Faikout Modul am Port S403.

Über Faikout hat man ein lokales Web-Interface, kann über MQTT steuern und in HomeAssistant, FHEM und ähnliche Automatisierungslösungen die Daikin-Anlagen einbinden.

Das Faikout Modul basiert auf einen ESP32 Prozessor. Oft wird es ohne Anschlusskabel vertrieben, weshalb man dann für seine Anlage noch einen passenden Steckverbinder braucht. Manche Anbieter liefern alles komplett.

Welche Anlage braucht welchen Stecker?

Es gibt je nach Anlage unterschiedliche Steckverbinder. S403 hat 2,5mm Pinabstand und 10 polig. Ähnlich JST XH 2.54 (2,54mm Pinabstand), den man auch anpassen kann.

Desweiteren bestehen aktuell bekannt 2 unterschiedliche S403 Buchsentypen in den Daikins. Der häufiger zu findende S403 ist mit einem JST XAP 10V-1 zu verbinden:

Der andere Typ S403 ist derzeit unbekannt und lässt sich auch mit einem modifizierten JST PAP 10V-S kontaktieren.

S21 gibt es in 2,0 mm und 2,5mm Pinabstand, beide sind 5 polig.

Der S21 2,5mm (gleich wie auf dem Faikout) lässt sich per JST EHR-5 verbinden.

Der S21 in 2,0mm lässt sich per JST PAP-05V-S verbinden.

Generell sieht man bei den höherwertigen und neueren Modellen gehäuft einen S21 in der kleinen 2mm Ausführung. Eine genaue Referenz ist aber notwendig da sich die benötigten Stecker selbst innerhalb von Modellen über die Generationen verändern können.

Welche Art Steckverbinder es ist, sollte auf der Platine aufgedruckt sein, also S21 oder S403.

S21 ist eigentlich das Kommunikationsprotokoll, was über diesen Steckverbinder läuft. Auf einem S403 Steckverbinder läuft auch das S21 Protokoll.

Als groben Indikator findet man häufiger:

  • ATXF-E/FTXF-E - S403

  • ATXD - S403

  • Comfora - S403

  • Perfera - S21

  • Perfera Truhe - S21

  • Stylish - S21

Pinbelegungen

Auf dem Board ist immer PIN 1 mit einem kleine Pfeil gekennzeichnet.

S21 Pinbelegung:

  • 1 - 5V, nicht überall verfügbar. Faikout nutzt ihn nur für Pullups für TX-Anschlüsse

  • 2 - TX from Aircon

  • 3 - TX to Aircon

  • 4 - Power typisch 12V, hierüber erhält Faikout Versorgung. Faikout kann 4-35 V

  • 5 - GND

S403 Pinbelegung:

  • 1 - 14V, hierüber wird Faikout versorgt

  • 4 - TX from Aircon

  • 5 - TX to Aircon

  • 6,7 - GND

  • 8,9 - not connected

  • 10 - ACHTUNG: Auf diesem Pin liegen 320V, Gefahr! Auch im ausgeschalteten Zustand diesen Pin nicht berühren.

Foren-Links

Weblinks

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Da es durchaus komplex und insbesondere beim Einstieg in die Faikout-Welt unübersichtlich sein kann, möchte ich ebenfalls etwas ergänzen und diese aus meiner Sicht sehr nützliche Lösung unterstützen.

Betriebsmodi:

Das Faikout-Modul lässt sich in zwei Modi betreiben, die man in ihrer Konfiguration und Bedienung unterscheiden sollte.

Modus 1: Interfacemodus

Hierbei bietet das Faikout-Modul eine ergänzende Möglichkeit, auf die Daikin-Klimaanlage zuzugreifen – in Form der Weboberfläche und über die standardisierte MQTT-Schnittstelle.

Das Faikout-Modul selbst führt dabei automatisiert keine Eingriffe aus – dies ist ein wesentlicher Unterschied zu Modus 2. Das Faikout-Modul bietet lediglich die Schnittstelle, um manuell über die Faikout-Weboberfläche eine Bedienung durchzuführen oder um Befehle und Informationen über MQTT auszutauschen, die z. B. von einem Heimautomatisierungssystem kommen.

Die Kommunikation zur Daikin-Anlage findet dabei bidirektional über S21 statt, und auch Einstellungen, die von einer anderen Quelle stammen (z. B. der Onecta-App oder der Fernbedienung), werden vom Faikout dargestellt. Somit ist dieser Modus empfehlenswert, wenn man die originale Fernbedienung weiterhin nutzen möchte – darf aber durchaus als gering funktionaler Modus für das Faikout betrachtet werden.

Ergänzend empfiehlt sich dieser Modus für sehr ausgeprägte Lösungen, bei denen eine selbst erstellte Regelung, z. B. in einem Automatisierungssystem, zusätzlich auf die Daikin-Regelung aufgeschaltet wird – mit dem Ziel eines verbesserten Betriebs hinsichtlich Komfort, Effizienz etc. Hierzu ist durchaus tieferes Wissen notwendig, und Beispiele finden sich im Beitrag des Forums.

Als Übersicht zu Modus 1 kann man auf der Weboberfläche des Faikout-Moduls den oberen Teil der Bedienung als Referenz nutzen.

Modus 2: Regelbetrieb

Das Faikout-Modul bietet die Möglichkeit, zusätzliche Regelfunktionen „huckepack“ zur Daikin-Regelung (nicht abschaltbar) zu nutzen. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Untermodi für diese Regelung des Faikout.

A) „AutoControl“

In dieser Regelfunktion nutzt das Faikout einen eigenen Regelalgorithmus. Dieser lässt sich im Faikout-Modul parametrieren, wodurch die sehr wertvolle Möglichkeit besteht, einen externen Temperatursensor einzubinden, damit die Klimaanlage realistischer auf die tatsächliche Temperatur im Raum reagiert.

Dabei ist zu beachten, dass für diese Huckepack-Regelung auf der eigentlichen Daikin-Regelung neue Regelparameter verwendet werden. Aufgrund werkseitiger Trägheit der Eingangsparameter kann es erforderlich sein, dass der Faikout-Regler teils stark eingreift, damit die Daikin-Regelung überhaupt reagiert.

Praktisch heißt das: Wenn die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, reicht es nicht, den Sollwert der Daikin nur leicht zu reduzieren, um die Leistung zu senken. Stattdessen sind teils große Sprünge von mehreren °C notwendig. Insofern wirkt die Regelung des Faikout im AutoControl-Modus recht grob und kann nicht wie ein gut eingestellter PID-Regler funktionieren, da sie nur eine Regelung in zweiter Instanz ist, die ansonsten wirkungslos wäre.

Daraus ergibt sich bei der Nutzung ebenfalls, dass die Originalparameter der Daikin-Regelung durch das Faikout automatisch gesteuert werden und z. B. eine manuelle Justierung per Fernbedienung kontraproduktiv ist. Ein Ein-/Ausschalten kann sicherlich weiterhin genutzt werden, die Einstellung der Solltemperatur sollte jedoch ausschließlich über die Faikoutparamter erfolgen.

Als Übersicht kann man verstehen, dass alles, was den Modus 2 betrifft, im unteren Teil der Faikout-Weboberfläche kategorisiert ist:

B) „Thermostatmodus“

Ergänzend zum AutoControl-Betrieb ist im Modus 2 auch ein einfacherer Thermostatmodus nutzbar. Hierbei handelt es sich um einen eher simplen Zweipunktregler, der ebenfalls unter Berücksichtigung eines externen Temperatursensors den Sollwert (autot) in einem Band/Hytherese ( autor) regelt.

(Quelle:Ingenieurkurse.de)

Um diesen anstelle der komplexeren Regelfunktion zu nutzen, ist er im Konfigurationsmenü zu aktivieren:

grafik

Bedingt durch die nicht abschaltbare Daikin-Regelung und somit immer als zweite Instanz einer zusätzlichen Regelung wird der Thermostatmodus oft als leichter verständlich und auch in der Nutzung und Funktion als besser beschrieben (subjektive Meinung).

Um ein Optimum in Effizienz und Komfort zu erzielen, ist mit Sicherheit der Interfacemodus mit einer zusätzlichen externen Regelung zu nennen. Ein wesentlicher Vorteil hierbei ist, dass eine solche Regelung auch die Bedarfssteuerung mit einbeziehen kann – was beim Faikout in Modus 2 derzeit nicht gegeben ist.

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Einbindung des Faikout in das eigene Wlan:

Da ich immer wieder von Problemen bei der Erstinstallation also bei der Einbindung des Faikouts in das eigene WLan lese, nachfolgend ein paar Anmerkungen.

Allgemein empfinde ich diese Probleme nicht als neu und treffe selbst mit neustem Androidgeräten öfters auf kleine Hürden bei der Verbindung mit diverser AccessPoints.

Prinzipiell ist immer zu softwareseitig gewarteten und gepflegten Geräten zu raten um nicht durch veraltete Systeme inkl. deren Bugs und Datenmüll auf solche Hürden zu treffen.

Ist selbst mit etwas Aufwand eine Verbindung nicht möglich, ist oft eine gesunde Praxisempfehlung einfach für diesen einmaligen Schritt am Faikout ein anderes Gerät zu probieren.

Prinzpiell funktioniert es aber wie folgt:

Bei Erstinbetriebnahme öffnet das Faikoutmodul einen Wlan AccessPoint welcher zB mit einem Smartphone lokalisierbar ist:

Zu diesem AccessPoint stellt man eine Verbindung her. Im Normalfall öffnet sich nun automatisch oder auch auf Nachfrage eine Anmeldeseite des Faikoutmoduls.

Es kommt vor, dass das System festellt und meldet auf dieser Verbindung keine Intertverbindung zu haben und fragt nach einer Bestätigung diese Verbindung dennoch aufrecht zu halten. Das ist in diesem Fall zu bestätigen.

Öffnet sich keine Anmeldeseite und wird auch nicht danach gefragt, sollte man zu erst einen weiteren Versuch durch eine erneute Verbindung oder ein anderes Gerät probieren.

Danach kann man versuchen die Anmeldeseite manuell aufzurufen.

Hierzu besucht man die bestehende WlanVerbindung zum Faikout:

Und nutzt den "Anmelde" Button:

Auf gleicher Seite ist auch eine Information zur IP Adresse (Gateway & DNS-Server) des Faikoutmoduls zu finden. Leider lässt der mobile Browser den Besuch über die Eingabe dieser IP nicht immer zu.

Entsprechend kann man diesen Weg auch über einen Windows PC mit Wlan durchführen.

Man stellt eine Verbindung zum Access Point her:

Und schaut sich zur bestehenden Verbindung die Informationen an:

In den Details zu dieser Netzwerkverbindung findet sich die IP-Adresse des Faikoutmoduls (Gateway & DNS - Server):

Über einen Browser und Eingabe der IP kann man nun das Faikoutmodul aufsuchen und seine Wlan Daten eingeben (Achtung: Auf Schreibfehler achten):

Hiernach startet das Faikout neu und ist ab diesem Zeitpunkt im Wlan vorhanden.

Im Browser aufrufbar über die neue IP-Adresse oder den Hostnamen (Beispiel: 34CBD038131C.local // Der Hostname ist Änderbar unter den Basis Einstellungen).

Auf gleichzeitige Aufrufe von mehreren Geräten oder auch Browser oder Tabs auf das Faikoutmodul, reagiert es recht sensibel. Achtet daher immer nur auf einen Webzugriff (Mqtt ist davon unberührt).

Einbinden des Faikout in HomeAssistent

HA im Faikout aktivieren:

grafik

MQTT Daten gemäß HomeAssistant (Mqtt-Broker) eintragen und bei den Benutzerdaten kann ein HA Benutzer verwendet werden:

und Schwupp schon ist es in HA nutzbar:

Zugriff auf das Faikout per MQTT Schnittstelle:

Das Faikoutmodul besitzt eine Mqtt Schnittstelle die sich per Standard und somit in etlichen System nutzen lässt und dass ist nicht zwingend ein HomeAssitant notwendig.

Die Dokumentation der entsprechenden Kommandos und dessen Struktur ist für mich nicht selbsterklärend und darum habe ich eine kleine Liste mit getesteten Kommandos erstellt.

Diese kann und ist gerne jederzeit zu erweitern. Die beispielhaft gezeigten Blocklys stammen aus IOBroker. Die entscheidenden Informationen sollten aber für jeden im Topic und der Message zu finden sein:

Faikout MQTT.pdf (133,8 KB)

Nutzt man ein anderes System wie HA, ist auf die reine Mqtt Kommunikation angewiesen.

Das Faikoutmodul published seinen gesamten Datensatz in einer Payload im Mqtt-Topic state/FaikoutHostname/status

{"protocol":"S21","env":21.5,"online":true,"control":true,"home":23.0,"heat":true,"fanrpm":770,"comp":22,"outside":5.0,"liquid":34.0,"anglev":29,"Wh":1205700,"power":true,"mode":"H","temp":20.0,"demand":55,"fan":"A","swingh":false,"swingv":false,"econo":true,"powerful":false,"comfort":false,"autor":0.2,"autot":21.5,"auto0":"00:00","auto1":"00:00","autop":false,"autoe":true}

Für eine weitere Verwendung ist es zu empfehlen das JSON nun in seine Bestandteile zu zerlegen. Über ein Blockly führt dies in einem Durchgang evtl. zu Problemen und ist nicht zu empfehlen. Alternativ unter IObroker kann man hier die Alias-Funktion nutzen:

Über Rechtsklick auf die Payload ein Alias erstellen:

Und hier im Aliasverzeichnis in Anlehnung an das "0_userdata" Datenpunkverzeichnis erstellen:

Hier als Beispiel lesend der boolische Wert des An/Ausstatus extrahiert über die Konvertierungsfunktion.
Direkt für den schreibenden Zugriff ist es möglich die entsprechende Konvertierungsfunktion zu hinterlegen. Aber für das publish des Mqtt Kommandos ist noch der entsprechend seperate Datepunkt zu hinterlegen (Welcher in den Details auch fürs publish freigeschaltet ist)

Für numerische Werte ist entsprechend zu verfahren.

Einbinden eines externen Temperatursensors:

Das Faikoutmodul bietet die Möglichkeit für den Modus 2: Regelbetrieb (siehe oben) sowohl im “AutoControl” als auch im “Thermosthatmodus” eine externen Temperatursensor zu verwenden. Bauartbedingt kann der Temperatursensor im IG nur eine Annährung sein und entspricht selten den tatsächlichen und höchst individuellen räumlichen Gegebenheiten. Darum kann man direkt per Bluetooth diverse Sensoren direkt mit dem Faikout koppeln, aber desöfteren hat man bereits einen Raumsensor und kann per Mqtt diese Temperatur zum Faikout schicken.

Wichtig dass dies nicht Eventgetriggert passiert, sondern zyklisch (<1Min) da das Faikout sonst eigenständig aufhört eine externe Temperatur zu verwenden.

Man braucht den Hostnamen seines Faikoutmoduls und published mit dem Topic: command/FaikoutHostname/control und der Payload: “env": 20 über seinen Mqtt-Broker wo auch das Faikout verbunden ist.

Für die unterschiedlichen Automatisierungssysteme kann das auf verschiedenste Wege passieren. kleinste unterschiede/Fehler in der Schreibweise führen zum Misserfolg.

Darum hier ein Beispiel für ein Blockly unter IOBroker:

Unter Home Assistant geht man in die Einstellungen/Automationen&Szenen und erstellt eine neue Automation.

Dass in beiden Fällen sowohl der tatsächliche Temperatursensor zu verwenden ist, aber auch ein zentraler Mqtt-Broker installiert sein muß und das Faikout dort zu verbinden ist, ist obligatorisch für eine Mqtt-Funktion.

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Das kann ich so nicht bestätigen. Ich sende den Temperaturwert nur zum Faikout, wenn er sich geändert hat und das funktioniert seit mehr als einem Jahr einwandfrei. Neu senden muss man den Temperaturwert nur, wenn man über dasselbe Topic einen anderen Wert gesendet hat z.B. {“power": true} Ein zyklisches Senden ist aber nicht notwendig.

Das ist prima aber höchst subjektiv durch unterschiedlichste Möglichkeiten in der Ausführung.

Um eine Funktion zu gewährleisten ist an das Topic command/Faikin-Hostname/control im Minimum jeweils innerhalb der konfigurierten Zeit tcontrol

grafik

zu publishen oder mit jedem publish an das gleiche Topic (command/Faikin-Hostname/control) z.B. {"power":true} oder {"swingv": true} wird auch wieder eine Temperaturinformation {"env": 20} erwartet.

Kann man bestimmt in einer Logik realisieren. Die regelmäßige Einhaltung durch eine Eventtriggerung von tcontrol in der Vielfalt von System und Sensoren kann man pauschal nicht garantieren. Darum individuell zu kontrollieren oder eben zyklisch zu senden.

Durch eine zyklichen publish im Bereich alle 30 Sekunden {"env": 20} kann ich subjektiv berichten, dass eine zusätzliche Logik für Kommandos an das gleiche Topic praktisch überflüssig ist (30 Sekunden passen zum Fenster 600 Sekunden).

man kann doch die Werte in einem Rutsch übertragen, z.B.

command/Faikout-Hostname/control mit {"power": true, "env": 20}

ich verstehe jetzt nicht, zu was für Problemen das führen könnte, lasse mich aber gerne belehren.

Kann mir jemand sagen welches Modul ich für dieses Gerät (Perfera Truhe) benötige?

Es steht in Schweden, so dass ich jetzt leider auf der Platine nicht nachsehen kann.

Gemäß oben verlinkter Referenzliste ein kleiner JST PAP Stecker der bereits erfolgreich mit dem Model getestet wurde.

Hallo Dieter,

kann ich noch 3 Stück mit S403 bei dir kaufen?

Viele Grüße

Reiner

Ich muss sagen ich stehe etwas auf dem Schlauch. Bei mir wurden jetzt 3 Stylish Innengeräte an einem Aussengerät intalliert. Die 3 Innengeräte habe ich mit Faikout Modulen ausgestattet und in HA integriert.

Mein Ziel ist es, die Klimaanlagen “stumpf” über HA An/Aus machen zu können und mich ansonsten auf die interne Daikin Logik zu verlassen, einfach aus Mangel an Zeit und Fähigkeit mich mit der Programmierung von eigenen Logiken auseinander zu setzen. Modus 1 wäre also genau das was ich suche.

Irgendwie scheint es mir so dass die Räume extrem weit hochgeheizt werden und die Geräte gefühlt gar nicht “geregelt” werden. Das kenne ich von meiner Panasonic Klimaanlage die ich auch über ein ESP Modul über HA steuer anders. Die einzige Möglichkeit die gerade funktioniert, ist es manuel über die Demad Control zu drosseln, aber das kommt mir irgendwie falsch vor.

Oder ist die interne Daikin Logik tatsächlich so “schlecht” dass es sich lohnt die Faikout Logik zu aktivieren? Ich habe ansonsten nur die Fernbedienungen, von der Onecta Cloud möchte ich mich eigentlich fernhalten.

Dann würde ich mal die Soll-Temperatur runter setzen. Es gibt oft einen Offset, kann also sein, wenn du 21 Grad willst, dass du dann auf 19 Grad Soll stellen musst. Wie hoch der Offset ist, siehst du ja, wenn die Anlage sich erstmal eingeschwungen hat und dann wirklich auch regelt. Fang mit niedrigen Soll-Temperaturen an und warte, bis sie taktet oder sich auf einer Temperatur stabilisiert.

Generell ist die Daikin Regelung schon ganz gut.

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Das werde ich mal testen, danke. Heute habe ich erstmal probiert den Faikout Regelung zu nutzen. Dabei schaltet die Klima dann ab sobald die Raumtemperatur erreicht wird, ansonsten läuft sie auf maximal eingestellten “Demand control”. Evtl muss ich mich doch mal damit auseinandersetzen den DemandControl-Wert je nach Aussentemperatur zu setzen, ähnlich einer Witterungsgeführten Heizung.

Wichtig ist, den Regler zu verstehen. Je größer die Regelabweichung zwischen Soll und Ist, um so stärker dreht der auf. Und da sind die Klimaanlagen oft recht aggressiv. Da reichen dann schon 2 Grad Differenz und die Anlage geht auf Maximum. Und neben diesem P-Anteil gibts auch noch I- und D-Anteil. I-Anteil kann man so verstehen: Wenn die Anlage merkt, dass nach 5 Minuten die Temperatur nicht genügend steigt, wird die Leistung weiter erhöht. Und D-Anteil würde bedeuten, dass bei z.B. Sollerhöhung erstmal voll reingepowert wird, um dann stückweise wieder die Leistung zu reduzieren.

Details zu PID-Reglern hier:

Weil das recht kompliziert erklärt ist, besser eine KI nutzen: "Erkläre mir in einfachen Worten, wie ein PID-Regler funktioniert."