Wieso stehen Wärmepumpen mit dem Gebläse Richtung Haus?

Ich weise nochmals darauf hin, dass hier um ausgangs Luft diskutiert wird, die max 3 grad kälter ist als die Ansaugluft.

Und um einen Luftzug, der ohne die Wärmepumpe nicht da wäre. Wenn die Wand nun nass ist vom Regen und die Wärmepumpe pustet dort nun kalte Luft drauf, und man hat eben keine Wärmedämmung, halte ich es für möglich, dass sich dort die Wand abkühlt.

Dann wäre sie aber nicht mit der Ansaugenden Seite zur Wand montiert. Entgegen der Anleitung.

Also falsch montiert.

Selbst wenn sie wegbläst entsteht ein "Sog". Ich weiss nicht wie nah deine Wärmepumpe steht, wenn ich mir Bilder ansehe von den meisten Leuten dann eher 30-50cm vom Haus weg. Unten ist meist der Boden, also kann sie nur von oben, links, rechts saugen. Am Haus steht die Luft. Also wird da drumherum gesaugt.

Ob das Auswirkungen hat, evtl. aber wohl schwer messbar. Vielleicht mit ner Wärmebildkamera.

Das schreibe ich mir mal für diesen Winter auf die ToDo-Liste. Ich kann zwar die Außengeräte nicht umdrehen, um auf die Hauswand zu pusten, aber ich kann feststellen, ob die angesaugte Luft Auswirkung auf die Fassade hat. Zusätzlich kann ich mit einem Anemometer mal prüfen, wo die Hauptluftströme liegen.

Wenn du eine WP hast, halte doch mal deine Hand auf die Ansaugseite der WP in 20-30cm Entfernung und prüfen, welchen Sog/Luftbewegung du da genau spürst.

Hast du überhaupt eine WP oder beruhen die Aussagen nur auf Theorie/Spekulation?

Temperatur ist das eine, Luftgeschwindigkeit (und damit Wärmeübertragung) das andere und der wahrscheinlich entscheidendere Faktor.

WP zur Heizung laufen auch nicht nur ein paar Stündchen im Jahr, sondern mehrere 1000h...

Der Sog wäre Umgebungstemperatur.
Da kann ich dir nicht mehr folgen.

5 kleine Klimasplit-Außengeräte und die Jeisha steht immer noch wie Totholz rum. Die kleinen Klimasplits haben eine Wirkung. Was die bei ner Wand ausmachen kann ich nicht sagen.

@lichtquant
Ein Ventilator der auf dich pustet pustet auch nur die Raumtemperatur auf dich drauf. Dennoch hat das eine kühlende Wirkung.

Ich bin ein Mensch der (Schwitzen kann und) sich mit Verdunstung kühlt.
Sobald die Luft zu feucht ist funktioniert das auch nicht mehr.

Deine Gebäudewand ist irgendwann trocken.
Dann kühlt die Umgebungsluft es nicht mehr.

der Trick ist die Wärmeübertragung, die wesentich durch die Geschwindigkeit gesteigert wird.
Das wird auch mit komplett trockener Luft funktionieren:
Metallklotz, 30°C warm, wird mit 20° trockener Luft angeblasen. Der schwitzt nicht und wird trotzdem schneller kalt als wenn er nur ohne Anströmung rumsteht. (--> erzwungene (Anströmung) vs. freie (warme Luft steigt auf und erzeugt damit Luftbewegung) Konvektion)

Also bewirkt eine kleine Luftmenge mit hoher Geschwindigkeit etwas anderes, als eine große Luftmenge mit niedriger Geschwindigkeit?
Hm :grinning_face:

man muss es berechnen.
Was soll groß, klein, langsam, schnell sein?
Groß x langsam ist weniger als klein x schnell ist (viel) zu einfach gedacht.

Kannst mal einen Ventilator hinstellen und Wärmebild machen.

Nebenher: Auch bei einer trockenen Wand wird die Wärme von innen über einen Lüfter schneller abgeführt. Bei einer ungedämmten Wand wird das einen größeren Einfluss haben. Bei einer gedämmten Wand ist das vermutlich wenig relevant.

Die Wand ist dann DORT trocken. Der Rest der Wand ist dann ggf. feuchter. Je nach Innen/Außen ist das denkbar schlecht.

PS: @win
Es könnte schon helfen direkt vor die Wand nen m² Korkplatte zu kleben (diffusionsoffener Kleber).

Die Strömungsgeschwindigkeit hat einen etwas größeren Einfluss auf die Wärmemenge als die Luftmenge. Aber was ich noch nicht verstanden habe:
Nach der ursprünglichen Frage wurde ein Foto gepostet wo ein recht großer Abstand zwischen AG und Hauswand zu sehen ist. Sieht OK aus, auch wenn ich vielleicht nicht verstehe warum das AG gegen die Hauswand pustet. Gibt bestimmt Gründe dafür.
Aber alles andere, Abstände unter einem Meter machen doch sowieso grundsätzlich keinen Sinn bei der Luftrichtung. Oder sehe ich das falsch?
Es hat doch weder Luft- noch Geräuschtechnisch irgendeinen Vorteil?

woher stammt diese Erkenntnis?

Aus dem Physikbuch? Wenn ich es noch richtig zusammenkriege kannst du (pauschal) die Luftmenge halbieren und die Strömungsgeschwindigkeit verdoppeln. Unterschreitet die Geschwindigkeit allerdings einen gewissen Wert, sinkt die Effektivität. Der Wärmetransport bzw. die Konvektion sinkt.
Aber wofür ist das jetzt wichtig betr. der Aufstellung eines AG? War eine ernstgemeinte Frage.:grinning_face:

Bei gegebener Oberfläche und Strömungsgeschwindigkeit könnte man die Luftmenge (eigentlich Luftmasse) nur erhöhen indem man den Druck erhöht (theoretisch. Nicht realisierbar im Vorgarten).

Die konvektive Warmeübertragung an die Luft hängt von der Temperaturdifferenz, der Größe der Oberfläche und der Strömungsgeschwindigkeit (und dem Grad der Turbulenz) ab.

Das ist Massenerhaltung, nicht Wärmeübertragung.
Bzw. Beschreib genauer was du meinst oder besser noch: nenn das passende physikalische Modell/Formel.