Naja, dann wirds Zeit für eine WP und ein E-Mobil.
WP wird bei mir nicht die Lösung sein.
Hab schon gerechnet, für Warmwasser würde ich mit einer BWWP ca. 150€ im Jahr einsparen und für die Heizung würde ich 0,0 einsparen. Die Heizsaison beginnt bei mir im November und was für ein Zufall, im November reicht die PV nicht einmal für den Haushaltsstrom aus. Ab Februar heize ich überwiegend mit den Splitklimas, aber die verbrauchen auch fast nix, die Bude ist einfach zu gut gedämmt
45kWh (m^2a)
Zum Thema eAuto, tja ich fahre 30k im Jahr und am Tag ist die Karre logischer weise unterwegs. also kann ich hier auch max. ca 60€ im Monat abzapfen, aber gleichzeitig fast 200€ /m mehr für das Auto zahlen. Also fällt die Option auch weg. (200€ weil so die Konditionen bei meinem Arbeitgeber sind...)
Hallo zusammen, bin auch gerade am einstellen optimieren von meinem DIY Projekt:
An meinem Sunny Island hängt eine DIY Lifepo4 mit 280Ah und einem Seplos BMS.
Nun habe ich mir die Einstellungen für den SI und das BMS soweit aus ettlichen Beiträgen zusammengesucht und nach bestem Wissen und Gewissen eingespielt.
Laufen tut das ganze nun seit ca. 20 Tagen und ich habe folgenden Zustand der Batterie bei 100%SOC.
Also ich bin mir grade unsicher ob ich her den Akku top im Griff habe oder er etwas zu hoch lädt.
Matthias
Meine Sicht: die Gesamtspannung ist zu hoch ich würde auf max 55,2 gehen bei 16Zellen (3.45V pro Zelle). 39mV Diff wäre mir auch ein Ticken zu hoch - aber da ich nicht weiss ob und wie das balancing bei Dir gemacht wird eher als Anmerkung zu sehen.
Das Seplos BMS übernimmt aktuell noch das balancing.
Die Differenzspannung driftet erst relativ spät in den Bereich von 40mV, sie ist beim laden ganz lange bei ca. 4mV was total i.O. ist aus meiner Sicht.
@endurance : würdest du die Werte in meinem Fall am SI oder am BMS regeln?
Wann fängst du an zu balancieren? Nie unter 3,45 den Balancer einstellen! Wie du selbst festgestellt hast, driften die Spannungen erst am Ende auseinander, das is die Eigenschaft von LFP Zellen. Da was du bei zb 3,3V beobachtest, hat absolut keine Bedeutung!
Ich regel soviel wie möglich am Inverter (bei Dir SI). Das BMS ist für mich eine Notfallversicherung, wenn der Inverter mal versagt und Blödsinn macht, oder eben mal einzelne Zelle davon driften.
Das Balancing in Kombi mit Seplos macht bei mir ein aktiver Balancer (und nur am obersten Ende der Spannung)
Hier nochmal die Ladekurve, da siehst du deutlich dass in der Mitte die Kurve flach ist, deswegen sind dort deine Spannungen alle gleich...
Moin,
mein DIY Akku wird nicht unter 3V pro Zelle entladen und im Regelbetrieb bis 3,4V pro Zelle geladen. Dafür sorgen das Ladegerät und der WR. Beide können nicht die Spannung der einzelnen Zellen auslesen. Dort ist also 3V x Zellenzahl eingetragen. Würde eine Zelle die Werte deutlich über- oder unterschreiten, schaltet das BMS die Akku Bank ab. Die Abweichungen der Zellen sind im Regelbetrieb unter 10mV.
Einmal im Jahr gehe ich auf 3,52V und dann tanzen die Zelle auseinander. Da nicht alle Zellen zu 100,0% identisch sind, wird die Zelle mit der geringsten Kapazität zuerst die höchste Spannung haben, denn die ist dann voll. Nur die sog. aktiven Balancer können dann aus der kleineren Zelle Energie in die Zelle mit der geringsten Spannung umschaufeln. Passive Balancer entziehen der Zelle mit der höchsten Spannung etwas Energie und verheizen sie über einen Widerstand. Die ideale Lösung wären Ladegeräte, die jede einzelne Zelle laden können. Im Modelbau Bereich gibt es das wohl auch, doch da wird der Akku auf Höchstleistung betrieben, oft mit 10C oder mehr. Bei mir wird 1/10C nur selten überschritten, mehr als 1/8 C können derzeit nicht ge- oder entladen werden.
Der Akku hat es also recht gemütlich bei mir. Gelegentlich schau ich mir zur Kontrolle die Zelldrift an, doch wenige mV sind kein Grund zur Sorge.
L.G.
Komplett falsch. Kleinere Kapazität hat mit zuerst voll nichts zu tun, aber sowas von.
Hallo Carolus,
sei so nett und erkläre warum?
z.B. 2 Zellen in Reihe geschaltet, eine (A) habe 99 Ah, die andere (B) 100 Ah. Der Ladestrom betrage 10 A. Wie lange wird es dauern, bis Zelle A und B geladen sind? Was geschieht mit der Zellspannung kurz vor Vollladung?
L.G.
Weil nach einer korrekten Balancierung, so wie dein Akku sein soll, die zellen gleichzeitig voll sind.
Was zur folge hat dass die Zelle mit geringerer Kapazität zuerst leer ist: logisch.
Und wenn man dann lädt, sind sie gleichzeitig voll. Weswegen man ja die Balancierung gemacht hat.......
genau, wenn alles perfekt ausbalaciert ist, sieht man keine Spannungsunterschiede. Mit einem perfekten aktiven Balancer käme der 2 Zellen Akku im Beispiel oben auf 99,5 Ah. Aber so perfekt geht´s nicht. Ob der Aufwand für die 0,5 Ah den Aufwand rechtfertigt, mag jeder selbst entscheiden. Wenn im Ruhezustand des Akku´s die Zellen gleiche Spannung haben, unter Last aber stärker abweichen (>40mV) lohnt es, die Verbíndungen zu prüfen. Ein wenig nachziehen hat bei mir geholfen.
L.G.
Du bist im falschen plan. Der balancer ist nicht dafür da, die schwach zelle bei niedriger Spannung zu stützen. Der is nur dafür da, die Spannungen bei 3,4 V anzugleichen.
Startspannung : oberhalb 3,37 V.
Hallo @carolus,
nun verstehe ich deinen Plan. In meinem Sprachgebrauch ist das ein passiver Balancer mit top level. Er verheizt die überschüssige Energie der Zelle mit der höchsten Ladespannung. Sie gibt es als einzelne Riegel, die auf jede Zelle geschraubt werden. Ein Transistor mit einem (Hochlast Zement-) Widerstand verheizt die Energie. Im o.g. Beispiel wären 10 A bei 3,x V zu vernichten, was einer Leistung von > 30W entspricht. Es gibt auch Bauformen, bei denen alles auf einer Platine für alle Zellen aufgebaut ist. Dies sehe ich auch auf diversen BMS, dort oft mit vielen kleinen Widerständen. Das ist energetisch nur eine Strom in Wärme Umwandlung.
Daneben gibt es die sog. aktiven Balancer. Es gibt sie mit Kondensatoren und einer kleinen Schaltung. Sie gleichen mittels kapazitiver Spannungswandlung die Spannungsunterschiede zwischen 2 benachbarten Zellen aus. Die (Umlade-) Leistung hängt von der Spannungsdifferenz zwischen den Zellen ab, die absolute Spannung der einzelnen Zelle ist dabei nicht von entscheidender Bedeutung. Man nennt das auch "Ladungspumpe". Der Haken ist bei Akkus mit vielen Zellen zu erkennen. Wenn Zelle 8 eine niedrigere Spannung als Zelle 1 hat, dann müsste der Strom über alle dazwischen liegenden Zellen gepumpt werden. Ein weitere Merkmal ist die Abhänigigkeit der "Pumpleistung" von der Spannungsdifferenz. Manche Anbieter werben z.B. mit 3 A Balancerleistung, die aber nur dann bewirkt wird, wenn die Differenz zwischen den Zellen sehr hoch ist.
Das beste und kostenintensivste sind aktive Balancer mit Induktivität. Dort ist ein Ringkern Trafo mit vielen kleinen Wicklungen + je einen Transitor. Die Zelle mit der höchsten Spannng wird mit einem Implus über die größere Wicklung entladen. Der induzierte Strom erregt einen Stromfluss in den kleineren Wicklungen und nur der Transitor an der Zelle mit der geringsten Spannung öffnet und lädt dies Zelle gezielt auf. So kann Energie von einer zur anderen Zelle übertragen werden, auch wenn sie nicht benachbart sind.
Zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Typen gibt es hier im Forum und außerhalb einige Diskussionen. Welche Balancer im Akki von gabylein verbaut sind, weiß ich nicht. Wenn es die o.g. Passivbalancer sind, wäre ihr zu raten, den Ladestrom vor dem Erreichen der Ladeentspannung auf das Maß zu reduzieren, die der Balancer verheizen kann. Wenn das nicht der Fall ist, wird die Zelle mit der höchsten Spannung immer noch, wenn auch reduziert geladen, bis das BMS den ganzen Akku abschaltet.
L.G.
Das ist nicht mein Plan, sondern der normale und richtige Betrieb eines Akkus.
Das ist nämlich mit aktiven balancern genauso.
( Abgesehen davon, dass ein passiver zuviel ladung verbrennt, ein aktiver sie umschaufelt: das ist richtig)
Sorry, du musst da leider dein Denkmodell Umstellen.
Den SI kann man soweit mir bekannt hierzu nicht genau parametrieren. Bitte korrigiert mich falls ich falsch liege. Das läuft übers BMS wie von @voltmeter schon hier Projekt 80kWh / 12kWp Inselanlage - #322 von voltmeter sehr gut beschrieben.
Was du einstellen musst ist startspannung und Differenz.
Ich bin raus, denn das ist jetzt völlig off topic.
Nachwort:
Ich weiß, was ich beim preiswerten aktiven Balancer mit Kondensatoren gemessen und darüber gelesen habe. Allein der Spannngsunterschied zwischen den Zellen treibt die Ladepumpe an, egal wie hoch die Spannung der einzelnen Zelle ist. Daher werben die Vertreiber auch damit, dass diese Teile für LTO, LFP und NMC geeignet sind, ohne dass es einer Einstellung bedarf. Löppt immer, egal ob 2,4V LTO, 3,2V LFP oder 3,7V NMC. Der Spannungsunterschied macht´s. Es gibt keine "Startspannung". Der Prozess beginnt, sobald die Zellspannungen differieren und je größer die Differenz, um so höher die Ausgleichsleistung. Manche werben mit 5 oder gar 10 A. Doch diese Leistung werden erst bei 1V Differenz erreicht. Bei dieser Differenz sollte der Akku längst vom BMS abgeschaltet und vom Nutzer still gelegt werden.
L.G.
Dann lies dich mal durch die gefühlt 100 Fäden, wo ich Leute mit gleichen Ansichten im Winter geholfen habe, ihren Akku wieder auf die Spur zu heben.
Oder wir warten bis zum nächsten Winter.



