mein (erster) DIY Akku läuft seit 2018. Danke für das Angebot und deine Hilfsbereitschaft.
L.G.
mein (erster) DIY Akku läuft seit 2018. Danke für das Angebot und deine Hilfsbereitschaft.
L.G.
Ist das immer noch so das der SI nur Blei vernünftig selber kann? Habe meinen SI letztes Jahr verkauft - wollte ein offenes System (Victron).
Dann bleibt Dir tatsächlich nur das BMS. Aber deine Max Spannung würde um der Haltbarkeit willen wirklich heruntersetzen.
Es geht schon deutlich unterhalb von 3,45V/Zelle zu balancen.
Siehst du übrigens auch an deiner geposteten Ladekurve.
Ich habs getestet und es läuft wunderbar, besser als zuvor, und ich persönlich werde nie wieder oberhalb von 3,4xV balancen.
So jetzt nochmal ein Update nach ein paar Optimierungen. Aktuell sieht mein voll geladener Speicher wie folgt aus.
Was willst du an 14 mV Differenz noch optimieren? Das ist längst ok, da ist weniger nicht mehr besser .
vor allem bei einem passiven Balancer verbrennst du da nur unnötig Energie. Würde auch sagen das passt. Was mich eher stört ist der Total pressure alarm. Ich würde ein alarmfreies System haben wollen solange es im Regelbetrieb ist. Da verzichte ich lieber auf das erreichen von 100% die 98% tun es auch, falls das der Grund beim Seplos sein sollte.
Das geht nur mit einem übergeordnetem Script. Das SEPLOS BMS hält die Ladeschlussspannung leider bis die Sonne untergeht, also u.U. stundenlang.
Ich als Victron-User nutze dazu einen Smart-Shunt und Nodered das direkt auf dem "Gehirn" der Anlage, dem VenusOS, läuft. Es prüft wann der SOC des Smart-Shunt 100% erreicht hat, hält dann noch die Ladeschlussspannung für eine parametrierbare Zeit und setzt dann die Systemweite Ladeschlussspannung auf 53,6V herab. Erst wenn dann der SOC wieder unter z.B. 95% gesunken ist wird die Ladeschlussspannung wieder auf 55,4V angehoben.
Das SEPLOS BMS wird so gut wie nie auf 100% gehen, dazu sind die internen Bedingungen softwareseitig so dä**ich gesetzt dass die 100% in der Praxis nie erreicht werden.
Man kann aber das o.g. Nodered natürlich auch auf Akkuspannung hin prüfen lassen, das wird aber u.U. auch nicht zum Ziel führen wenn man stark schwankende Lasten hat und die Akkuspannung immer wieder leicht einbrechen würde und damit den Float-Timer immer wieder resetten würde.
Ich kenne jetzt ehrlichgesagt den genauen Wortlaut des OverVoltageAlarms (nicht OverVoltageProtection!) nicht, aber der OverVoltageAlarm wird von SEPLOS dafür herangezogen den RequestedChargingCurrent auf 10A pro BMS zu senken. Das das mit einem Alarm geschieht hat einen komischen Beigeschmack, ist aber in Sachen Sicherheit noch nicht die letzte Instanz, das wäre dann die Protection.
Um den Ladestrom per OverVoltageAlarm herab setzen zu lassen setzt man die OverVoltageAlarm-CellVoltage z.B. auf 3,45V und die OverVoltageAlarm-BatteryVoltage entsprechend auf 16xOverVoltageAlarm-CellVoltage = 55,2V
Ich hab die Tage allerdings auch festgestellt, dass noch irgendeine andere Instanz den Ladestrom schrittweise herabsetzt wenn sich, keine Ahnung, entweder die Spannung der OverVoltageAlarm-CellVoltage nähert oder der SOC in Richtung 90- 95% geht. Ich hab noch nicht herausgefunden welche Instanz dafür verantwortlich ist, in den BMS Parametern habe ich nichts derartiges gefunden.
Was ich damit meine ist, dies hier ist der aktuell (44% SOC) von drei BMSen angeforderte max. Ladestrom:
Wenn an allen drei Packs der OverVoltageAlarm anliegt geht der oben markierte Wert auf 30A, also 10A pro Pack runter. Vorher sinkt der Wert aber schon schrittweise, ich konnte gestern beobachten dass er zunächst auf 210A stand, später dann auf 120A. Ob es ein stufenlos linearer Verlauf ist oder stufenweise kann ich nicht sagen ich kann nicht den ganzen TAg auf die Werte schauen. Aber ich wüsste an der Stelle dennoch gern woher diese Veränderung kommt. Vom SmartShunt vielleicht? ![]()
Benutzt Du BatterryAggregator oder ähnliches?
Ich nutze den Lynx rein zur SOC bestimmung. BA als BMS (das setzt dann auch den CCL/DCL) und die 6 Packs sind mit dbusserial angebunden.
Was ist denn unter chargecontrol controlling BMS ausgewählt?
Nein. Die Packs sind via CAN am VenusOS angebunden und untereinander mit RS485 vernetzt.
Mir hat man einen Hochvoltspeicher von Sungrow angedreht. Der ist auf 10%-100% eingestellt.
Bei Sungrow hat der Solateur den Zugriff, nicht der Kunde!!! Wenn ich was ändern will am SOC muss ich mit dem Solateur streiten. Der will nix ändern, wegen Garantie. Sagt er.....
Der Akku lädt und entlädt mit mehr als 0,5C. Ist also überall auf maximum eingestellt. "ist Hochvolt, der kann das" bekomm ich als Antwort.
Schweinerei, man hüte sich vor Sungrow
Und controlling BMS ist der SmartShunt? Dann kommt die vorgabe auch von dem nehme ich mal an.
Der BatteryAggregator berechnet das auf jeden Fall selber (Art der Berechnung ist änderbar) und die Vorgabe wird genutzt - nur der absolute maximale Wert ist im Venus eingestellt.
Deswegen hab ich alles selber aufgebaut & Victron genommen - da mach ich was ich will und bin nicht abhängig von irgendwelchen Herrschaften. Dafür ist man aber nat. auch selber verantwortlich wenn man Mist baut - das darf man nicht ausblenden.
Dann kann es ja eigentlich nur das BMS sein. Du hast ja sogar die CCL aus im Venus.