Wie ist der Stand beim Solarpaket in der Bundesregierung?

Wichtiger als Speicher vorzuschreiben, ist m.E., dass es in DE, wie in anderen Ländern, endlich unterschiedliche Strompreiszonen gibt. Das motiviert dann auch die Länder im Süden mehr auf Windkraft zu setzen oder alternativ die Stromtrassen voranzutreiben statt diese wie in der Vergangenheit zu blockieren. Oder wenn auch das die südlichen Bundesländer nicht wollen, bauen Sie halt Speicher auf, um den PV-Strom zu speichern.

Das DE nur eine einzige Zone hat, führt in Zusammenhang mit der Strompreisbörse zu schlimmen Situationen, wo im Süden günstig Windkraft eingekauft werden kann, auch wenn dieser Strom mangels fehlender Trassen (siehe Blockaden der vergangenen Jahre) nicht transportiert werden kann.

Aber zurück zum Solarpaket. Finde, dass es dank Andreas bzgl. BKW in die richtige Richtung gegangen ist. BKWs werden mittlerweile auch in der Bevölkerung positiv angesehen.

@wihz

Naja das kann aber auch ein Querschläger werden. Ich sag nur Länderfinanzausgleich. Geld der südlichen Länder nehmen macht der Rest schließlich gerne. Da einen Klassenkampf daraus zu machen wird eher kontraproduktiv. Zudem im Süden mehr auf Solar gesetzt wird. Den Endkunden dafür büßen zu lassen, dass unser grüner Ministerpräsident die Windkraft nicht so ernst nimmt, nein danke.

@thomas0815 Info, Energieversorger kümmern sich nicht um Stromspeicher:

und das ist nur der RWE, es gibt unzählige Firmen, die Stromspeicher fürs öffentliche Netz aufbauen.

Viele Meinungen hier werden einfach aus dem Bauch heraus geschrieben, finde ich sehr schade!!!!

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@mischa

für mich ist es selbstverständlich dass sich Versorger darum kümmern müssen und es hoffentlich auch tun. Schließlich ist der Versorger in einer Bringpflicht.

Und deshalb soll man den Energiesektor vor die Wand fahren und weiter die Blockade von Windenergie und Stromtrassen fördern? Belohnt durch geringere Netzentgelte.

UPDATE: der Beitrag wurde jetzt schon ca. 10 mal überholt... ich tipp halt zu langsam (hahaha)

Ein Gedanke...

Strom (-Preis) sollte nicht in nach "Zone/Gebieten/etc" unterschieden werden, das verzerrt den Mark zu sehr und wohl möglich in eine Richtung die wir uns noch nicht vorstellen oder denken können, da auch die Technologie weiter vorschreitet. Es sollte wie ein Stück Ware betrachtet werden, auch wenn es nicht so ist. Wenn jemand Leistung aus der Nähe bezieht, dann hat er weniger Transportkosten. Wenn jemand in einer Zeit mit sehr geringer Nachfrage Leistung bezieht, dann ist der Preis auch geringer. Das würde auch die Netze besser auslasten. Alles andere hat nur mit Gewinnstreben und den Regelwerk weniger Marktteilnehmer dazu zu tun.
Speicher ist (auch wenn noch teuer und nicht "immer wirtschaftlich") eine Notwendigkeit. Jeder Haushalt sollte einen Speicher besitzen, sowie es Quartiersspeicher geben sollte. Die Energie Versorger/Erzeuger (oder wie man es auch nennen soll) sollten für die Erzeugte Energie auch (gerade bei Solar, Wind, und was sonst noch kommt und nicht regelbar ist) Speicher bereit halten müssen um bei der Erzeugung den "Überschuss" zu speichern. - Wenn Geld in Münzen vom Himmel fällt, dann leih ich mir einen Bagger 😉 Andere sagen dann: "Wenn ich für 1000 € dann 500 € an der Bagger Vermieter zahlensoll, dann lohn das nicht.) Also Speicher pro Haushalt um Preiswert zu füllen (aus dem Netz oder Solar) und teure Spitzen abzufangen. Speicher im Quartier (natürlich größer) um das Netz zu entlasten und um lokal als Puffer für die "Nachbarschafft aus Eigenerzeugung". Speicher bei den Erzeugern, damit man Windkraft oder auch andere Anlagen nicht abschalten muss und auch das Netz damit stabilisieren kann.
Die Menschen, die keinen Balkon, Garagendach, Hausdach, etc. haben und keine Solaranlage/BKW installieren können, zahlen die teuren Stromkosten und finanzieren den Luxus "Energiekosten zu senken" der Anderen. Das was fast alle noch brauchen (außer Insel-Betreiber) ist das Netz (mehr oder noch mehr, ganz weniger nur sehr wenig) als "Backup". - Die "Lieferanten" können Ihre Anlagen nicht einfach downsizen, das heißt der große Teil der Fix Kosten bleibt und wird in den Strompreis gepackt. Also Strompreis hoch für immer weniger kW. - Tja, wenn man dann keine Solar-Anlage/BKW/oä. hat: "Pech gehabt, neue dritte Welt!"
Versorger sind am einen Speicherkonzept (Haushalte und Quartierspeicher) nicht wirklich interessiert, außer es ist Ihres und der Bürger sollte dafür "wegen der Erneuerung der Netzt" bezahlen.
Also wo bin ich, wo will ich hin/wo geht es hin! Dazu muss man auch manchmal alte Sachen überdenken und neu gestalten.
.... nur mal kurz. Austausch gerne bei einem Treffen, vielleicht gibt es da einen Stammtisch (irgendwo). Ist doch viel netter in einer Runde, wenn man Gedankengänge im Gespräch darstellen kann und es ggf. zu weniger Missverständnissen kommt oder der gleichen....
Ich sehe alles sehr gemäßigt und freu mich über jede Wh die ich nicht bezahlen muss, aber man darf die Augen ruhig auf machen. Und (Schande über mein Haupt) ich habe doch auch ein BKW und denke über eine Insel für ein Haus nach. Genauso denke ich auch daran, was würde ich machen, wenn ich nicht diese Möglichkeit habe, dann würde der Strompreis für mich auch davon rennen und immer teurer werden. Energieversorgung wird sicher noch ein "spannendes" Thema.
Billig, billig, geht nur für wenige. Die Frage ist doch ob die Wenigen auch bereit sind für alle auf Teile Ihres Vorteils zu verzichten. (Man kann billig auch durch Profit, Gewinn, etc. austauschen). Aktuell, sind wir alle bei billig, Profit, Gewinn, ich sowie meins!
OT Ende!

[quote data-userid="30683" data-postid="206930"]
Es sollte wie ein Stück Ware betrachtet werden, auch wenn es nicht so ist. Wenn jemand Leistung aus der Nähe bezieht, dann hat er weniger Transportkosten. [/quote]

Stimme zu, dass der Strom zukünftig danach bezahlt werden sollte, was er wirklich wert ist. Transportkosten sollten berücksichtigt werden.

Das geht wirklich gerecht aber nur per Smartmeter abhängig von der Zeit. Wenn bei viel Sonne z.B. Mittags viel PV-Strom zur Verfügung steht und der Transport günstig ist, sollte der Strom zu der Zeit günstig sein. Wenn man in einer Region wohnt wo viel Wind weht und es Windkrafträder gibt und der Transport günstig, sollte der Strom auch günstig sein. Wenn der Transport wegen unzureichender Trassen teuer ist, wird er halt teurer.

Bis zur flächendeckenden Ausstattung von Smartmetern (m.E. vermutlich wesentlich mehr als 10 Jahre, eher 20-30 Jahre), die man zu der Abrechnung braucht, können wir aber vermutlich nicht warten. Da ist die Unterteilung in Strompreiszonen sinnvoll, um die Regionen zu motivieren etwas zu tun. Ansonsten wird derjenige belohnt, der die Transportwege nicht ausbaut und lokal keine Erzeugung ausbaut (wie Windenergie). Wie dies leider derzeit der Fall ist.

Um zum Thread zurückzukommen: Wer ein Balkonkraftwerk oder PV-Anlage hat und zu viel Strom erzeugt, wird kaum erwarten können, dass er eine hohe Einspeisevergütung bekommt, da es vermutlich in der Region ein Überangebot von Strom gibt.

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Welches Bundesland im Süden hat gleich noch jahrzehntelang aus dem Länderfinanzausgleich kassiert? War es bis 1986 das Land des Jammer-MP Söder Markus? Rischtisch.

Und obendrein gibt es "Besonderheiten"

@thorstenkoehler

Das haben die doch schon zig mal zurückgezahlt. Der Rest hängt für immer und ewig am Tropf. So ehrlich muss man mal sein. Und unser grüner MP (BW) ist kein Stück grüner als Söder.

So lange jede gemeinde die gewerbesteuer selbst fest lagen kann, sich die gemeinden gegenseitig unterbieten und die unternehmen den grossen reibach machen, wird es nix werden. Es gibt schon deutsche "steueroasen". So sachen müssten zentral gesteuert werden. Gewebesteuern sind in ganz deutschland gleich, es gibt überall zonen, je nachdem wie viele einwohner dort wohnen ( als beispiel) . Viele sachen müssten zentral fest gelegt werden, nicht jedes bundesland kocht sein eigenes süppchen. Das wird uns alles als demokratie verkauft, ich halte es für schädlich.

Mach ne ordentliche autarke insel. Schalte die stromkreise auf öffentliches netz um, wenn es nicht reicht.

Es gibt ne neue doku bei ard "marktcheck deckt auf - das grosse geschäft mit solaranlagen". Die leute haben probleme. Da haben wir diy cracks es sehr gut. Da ist jeder mieter besser dran, der überhaupt kein eigentum hat, kein Ärger, nix. Weil der vermieter alles an der backe hat. Ein steigender strompreis ist das höchste, was mieter zu befürchten haben ( ok, sie könnten wegen eigenbedarf gekündigt werden)

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Moin Zusammen,

sehe ich das richtig, dass das ganze heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und somit rechtskräftig ist?

Gruß aus Schwaben,

Peter

Hier mal der Link:

https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/151/VO.html

Zitat: "(5a) Ein Steckersolargerät oder mehrere Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von
insgesamt bis zu 2 Kilowatt und einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die
hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden und der unentgeltlichen Abnahme
zugeordnet werden, können unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen
Regelungen angeschlossen werden. Registrierungspflichten nach der Marktstammdatenregisterverordnung
bleiben unberührt; zusätzliche gegenüber dem Netzbetreiber abzugebende Meldungen von Anlagen nach
Satz 1 können nicht verlangt werden.“

unde

"Steckersolargeräte im Sinn von § 8 Absatz 5a dürfen an der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers
bereits vor dem Einbau einer modernen Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder eines intelligenten
Messsystems mit einer bereits vorhandenen Messeinrichtung betrieben werden. Die Richtigkeit der von der
Messeinrichtung ermittelten Messwerte wird zu Zwecken der Abrechnung und Bilanzierung längstens bis zur
Ausstattung mit einer modernen Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder einem intelligenten
Messsystem nach Absatz 2 Satz 1 vermutet, dabei kann diese Vermutung nur durch den Nachweis einer
technischen Störung oder einer Manipulation der Messeinrichtung widerlegt werden.“

Und hier noch ein Schmankerl, wer denkt sich solche Sätze aus?

Zitat: "Im Fall von Solaranlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 100 Kilowatt, die auf, an oder in
einem Gebäude angebracht sind und bei denen die Einspeisung und die Entnahme über eine eigene
Messeinrichtung erfasst werden, können die Strombezüge aus dem Netz, die in den Solaranlagen oder in
deren Neben- und Hilfsanlagen zur Erzeugung von Strom im technischen Sinn verbraucht werden, auf
Verlangen sonstigen, über eine andere Entnahmestelle bezogenen Verbrauchsmengen des Betreibers der
Solaranlage in diesem Gebäude zugerechnet werden, wenn über die Entnahmestelle der Solaranlage kein
weiterer Strom entnommen und der gesamte in der Solaranlage erzeugte Strom mit Ausnahme des Stroms,
der in der Solaranlage oder in deren Neben- und Hilfsanlagen zur Erzeugung von Strom im technischen Sinn
verbraucht wird, in das Netz eingespeist wird.“

Ähm, worum gehts da? Verstehe nur Bahnhof. Barrierefreie Sprache ist das nicht. :rofl:

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Gesetze sind nicht dazu da, dass Nicht-Juristen diese verstehen. Sie sollen Bestand vor Gericht haben.

Studiere Jura bis zum 2-ten abgeschlossenen Staatsexamen und Du hast eine Chance dies zu verstehen.

Ansonsten denke an das bekannte Klischee: Frage dazu 2 Juristen und Du wirst 3 Meinungen dazu erhalten :wink:

Kaum zu glauben!

Hätte fast nicht mehr gedacht, dass dieser Tag noch kommen würde...

Aber was gilt dann jetzt eigentlich? Darf man seit heute Balkonkraftwerke mit bis 800 W Wechselrichterleistung und bis zu 2 kWp Modulleistung mit Wielandsteckdose betreiben?

Von Schukosteckdose lese ich aktuell jedenfalls nichts, und hinter der "Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen
Regelungen" können sich so ziemlich alle Bosheiten verbergen, die sich der VDE nur ausdenken kann.

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So interpretiere ich das. Und ob Wieland oder Schuko reicht, dazu steht da nichts. Das regelt dieses Gesetz sozusagen nicht.

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Ich hab es ja schon vorher (ca. 4 Wochen) bei der West Netz und im MaStR angemeldet. Es wurde nicht nach Wieland gefragt und keiner hat irgendwas geprüft!

Ich sehe es so. Wenn man ein paar Module hat und die 2k Watt nicht überschreitet und eine WR der nicht mehr als 800 W einspeist und für den WR die aktuellen Vorgaben (Zertifikate) erfüllt, dann ist doch alles gut. Ob nur Wieland oder Schuko, na ja bei mir ist es ein Schuko Stecker.

Der Stecker vom BKW wird einmal reingesteckt und bleibt wohl lange da drin. Viel problematischer kann doch sein, das jemand den (Schuko) Stecker vom BKW in eine Mehrfachstechdose aus dem Billigmarkt für 99 Cent (die gerade so dick ist das man nicht direkt ins innere schauen kann) benutzt, oder sich ein Kabel aus einem ebenfalls billigen Verlängerungskabel dann einen Stecker für den WR dran bastelt.
Und am Ende muss jeder zu sich selber ehrlich sein und sich eingestehen, wenn ich in einer Wohnung/Haus mit sehr alter Installation wohne, dann vielleicht besser nicht versuchen das Maximum auszureizen. Genauso, wenn ich das nicht weiß.
Ich denke jedoch, das die meisten BKW von durchschnitts Bürgern in angemieteten Wohnraum eher am Balkon hängen und da passen selten 4 Module dran, so das es hier meist nur um 2 Module handelt. Wer im Eigentum wohnt wird da eh mehr drauf achten, das die Wohnung/Haus nicht abbrennt.
Es wird immer Idioten geben und auch Menschen die einfach das Gehirn nicht einschalten. 👎 Da ist es fast schon egal ob es Regeln gibt.
Die meisten werden die Module jedoch nach IKEA Art zusammenstecken und dann der Stecker vom WR in die Dose stecken. Da ist die Befestigung der Module noch viel unsicherer als alles andere. 😱
Vielleicht ist der Einbau einer Shelly(oder anderer Produkte) ein viel größeres Risiko als das BKW (meistens nicht in Süd Ausrichtung und ohne irgendeine Art Teilbeschattung und deshalb eh nie voll power geben können) mit 600-1400 Watt und einem WR bis 800 Watt.
Soll heißen, das größere Risiko geht von den Unterputz-Monteuren aus und nicht von den "Steck und Klick" Menschen. Wer also gut bzw. nicht den letzten billig Schrott kauft, am besten bei einem inländischen Wiederverkäufer, wird auch Freude an den Produkten haben und hat sehr wahrscheinlich auch sichere Komponenten.
Wenn man sich über irgendwelche Plattformen das billigste Gerät (aus dem Ausland) kauf, darf man sich auch nicht wundern wenn es Probleme gibt. (OK, Ausnahmen bestätigen die Regel) Billig Billig bzw. Geiz ist .... oder auch geschossen bei ... - da kann ich nur sagen selber Schuld, nur leider gefährden diese Menschen ggf. auch andere.
Mit dem Gesetz kann ich gut leben. Mit dem VDE, das wir sich noch zeigen (wie groß die Staun&Wunder bzw. Verärgerung wird). Also "vernünftig" kaufen, "sorgsam" montieren, anschließen "mit einem ordentliche Kabel" und dann anmelden. BTW: Im MaStR kann man erst nach Inbetriebnahme anmelden. Jedenfalls muss man das so bestätigen. Ach ja, nach Wieland hat da auch keiner gefragt.

Ich befürchte eher 25 Kilo Todschläger, die auf den Gehweg fallen, als das es abgebrannte Wohnungen geben wird. :scream:

Und... ich bin gespannt, wann die erste "mehrfach" Wieland-Steckdose aus einem Billig-Plastik-Land für 99 Cent angeboten wird und das "Superbrain", das diese benutzt. :rofl:

Hallo zusammen,

ich habe gestern vom Marktstammdatenregister eine Aufforderung zu Datenkorrektur erhalten.

Gilt denn die 2000W Grenze auch für alte 600W Balkonkraftwerke?

Danke schon mal.

Grüße

@andy79 Nein, habe den rechtlichen Streit auch gerade. Es gibt da Bestandsschutz, das MaStR macht sich das selber wie es will und das ist falsch. Die müssen sich auch an die Gesetze halten. Dort wurde schon viel zu früh auf die "geplante" Gesetzesanpassung umgestellt. Werde im nächsten Schritt an das Ministerium gehen, da die für die Führung des Register zuständig sind. Brauchst auch mit dem Support nicht groß schreiben, die sind etwas ... einfach im denken...

Gibt es da irgendein Dokument aus dem hervorgeht, dass es Bestandsschutz gibt?

Hallo,

unter normalen Umständen spräche nichts gegen einen Bestandsschutz, aber wie normal sind die Umstände schon, wenn beim GEG in der ersten Fassung vorgesehen ist, dass die Bürger ihre defekten Heizungen nicht mehr reparieren dürfen und gleich eine Wärmepumpe kaufen sollen. Erst nach massivem Widerstand gab es ein Einlenken. Hier ist kein Widerstand in nennenswertem Umfang zu erkennen, also kann sich der Gesetzgeber voll austoben und seine Wichtigkeit durch Verbote unterstreichen. Erst wer unnötige Härte zeigt wird als durchsetzungsfähig angesehen ... zumindest in den feuchten Träumen der Leute die sich den Humbug ausgedacht haben. Meine Vermutung ist eher, dass man durch so ein handeln den Bürger immer weiter von der Regierung und den Parteien entfernt, vielleicht ist es aber auch genau das was sich die Leute wünschen.

Lasst uns lieber darüber reden mit welchen Kniffen man die Altanlagen irgendwie, möglichst ohne zu viel Papierkram und Ausgaben noch retten kann, denn nur so können wir der Lobby weh tun.