Wie ist der Stand beim Solarpaket in der Bundesregierung?

@thorstenkoehler

Danke für die info. Ich bezahle aber auch pro monat schon 15 euro "grundgebühr". Da sollte das netzentgeld drin sein, also nicht in dem kwh preis, den ich bezahlen muss für dem nachbarn sein teil 600 W bkw strom, der ins netz eingespeist wird. Auch sagt es nix darüber aus, für wie viel cent der strom eingekauft wird, wie hoch die "marge" ist. Das wäre auch interessant.

Stromgestehungskosten lt. Fraunhofer Institut 2021: zwischen 3,1 und 12,1ct/kWh für PV und Wind Offshore. Konventionelle Kraftwerke nicht unter 7,5ct.

Lt. strompreisvergleich de lag die Beschaffung 2021 noch bei 7,7ct. Also war die Einspeisevergütung damals in etwa auf Höhe der sonstigen Beschaffungskosten, also kein nennenswerter Vorteil für die Versorger. Beim BKW immer noch überschaubar der Vorteil. Durch die gestiegenen Beschaffungs- / Gestehungskosten ist der Vorteil natürlich gewachsen.

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Meine Schwiegereltern haben einen Vollspeiseanlage, sprich komplett getrennt von der Stromversorgung wo einen BKW dran hängen würde, aber trotzdem kann man auch dort stand heute keinen BKW anmelden, oder?

In den ganzen Nachrichten zum Solarpaket 1 (zB hier) finde ich nichts zum Thema Anmeldung BKW zu bestehende PV Anlage, ohne dass einen Elektriker benötigt ist. Dieses Thema wurde leider nicht addressiert, richtig?

Die regionalen stromversorger sollen auch gewinn machen können, immerhin finanzieren städte so den haushalt, das kommt direkt den dort wohnenden menschen zugute. Ich finde, dass man den kleinen bkw betreibern mehr zahlen könnte, hier sind die erzeugerkosten pro kwh anders als bei den grossen stromerzeugern. Die rückbaukosten von z.b. atomkraftwerken übernehmen wir als steuerzahler auch, die grossen stromerzeuger haben hier auch kein grosses risiko, können das schön an den staat abdrücken. Egal, wir ändern das nicht. Mir ist eine autarke stromerzeugung auch am wichtigsten, da schliesst sich das einspeisen sowieso aus. [quote data-userid="25235" data-postid="206484"]

Meine Schwiegereltern haben einen Vollspeiseanlage, sprich komplett getrennt von der Stromversorgung wo einen BKW dran hängen würde, aber trotzdem kann man auch dort stand heute keinen BKW anmelden, oder?

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Ich würde einfach ein bkw installieren, das nicht nachmelden. Ich habe schon gelesen, dass es da zu problemen kommen kann. Es wird immer leute geben, die unterstellen, dass man das bkw mit an die volleinspeiseanlage klemmt. Und dann eine sehr hohe einspeisevergütung für das neue 800 W BKW bekommt.

Aktueller Sachstand:

https://www.dgs.de/service/pvlotse/aktuelle-veranstaltungen/?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR3Ws3PBUOIQ9YBVa7x4DKIOeByhpRT6c6I5Kbalea52htd7TbQilOmoy-U_aem_AfLBHTBwsUZ2hHUwdo9ADeymsvTq0vY2Q52l2-tFiigmSciXRxZoeSo_A6xCSGfrib2AXxZQu73pkxC5j9H-qKdx

@derdickebaer Ich habe ähnliches Nummer bei mir: in 1 Jahr mit 760 Wc wurden 550 kWh erzeugt. 300 kWh direkt verbraucht. 250 kWh eingespeist. Stromnetzhamburg bezahlt mir 0,086 €/kWh, also ca. 22 € pro Jahr. Es ist nicht viel, aber mit den 300 kWh x 30cts/kWh = 90€ die ich jährlich direkt spare, ist schon was.

Mal zum Thema "die bereichern sich am BKW Strom" hier gerne nachlesen gab aber auch schon videos zu dem Thema.

Zum Thema wie Strom eingekauft wird, kann man sich mal die Live Sendung ansehen von Mein Techblog und Co. da wurde das auch gut erklärt. Ist aber von Akteur zu Akteur unterschiedlich.

Eine genaue Regelung wie es sich verhält, wenn ich die 800W nicht ausnutze und ein 600W BKW baue ist nicht mit drin. Alles wie immer Butterweich geschrieben.

Man wird nicht reich oder arm, die einspeisevergütung ändert nix gross an den persönlichen finaziellen verhältnissen. Ich empfinde die mickerige einspeisevergütung für ungerecht. Wer lässt sich schon gern übern tisch ziehen, egal wie schlimm oder nicht so schlimm das ist. Verrückt machen oder massiv aufregen braucht sich keiner über die mickerige einspeisevergütung.

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Man wird nicht reich oder arm, die einspeisevergütung ändert nix gross an den persönlichen finaziellen verhältnissen. Ich empfinde die mickerige einspeisevergütung für ungerecht. Wer lässt sich schon gern übern tisch ziehen, egal wie schlimm oder nicht so schlimm das ist. Verrückt machen oder massiv aufregen braucht sich keiner über die mickerige einspeisevergütung.

[/quote] Einerseits wird sich über die Einspeisevergütung um die 9 Cent aufgeregt. Aber wenn ich höre, das einige bei Tibber für um die 0 Cent Strom beziehen, ist die Einspeisevergütung sehr hoch. Ich bekomme ca. 700 Euro Einspeisevergütung, beschwere mich nicht!!! Ich habe Stromkosten im Jahr zur Zeit von 500 Euro, bekomme also 200 Euro vom Netzbetreiber + meinen eingesparten Stromkosten von 1200€. Versuch das mal mit einem Sparbuch, Aktien oder Autoinvest hin zu bekommen!!!

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Kleinigkeit. Du musst ja schließlich noch deine Investition abziehen. Nach ca. 20-25 Jahren wird auch die Panelleistung abnehmen. Vor 20 Jahren habe ich die Unze Gold unter 500€ gekauft. Schau mal auf den aktuellen Goldpreis. Und da gab es nicht mal ein Risiko. Und bei Aktien gilt: du musst halt die Richtigen kaufen.

@thomas0815 Hey, gute Idee, wenn meine Anlage in 10 Jahre Amortisiert ist, kaufe ich mir alle zwei Jahre eine Unze....

Dann bist du vermutlich zu spät dran. Wie bei Tesla-Aktien auch. ich wollte auch nur darauf hinweisen dass es weit ertragreichere Investitionen als eine PV Anlage gibt. Aber das war auch nicht der Hauptgrund für meine PV....

so richtig rege ich mich nicht auf, ich kann nicht einspeisen, hätte auch bei höherer Vergütung eine Insel gemacht, wegen der autarkie. meine Stromkosten sind durch meine Insel auch massiv runter gegenangen. Das reicht mir, ich muss nicht das letzte Quentchen raus quetschen.

für mich war das der Haupt grund, dass ich mein Geld in sicherheit bringe. Ich traue Papier (sparbuch, Aktien) nicht, da steht eine Zahl drauf. Was man dafür bekommt, wie viel die Zahl am ende "wert" ist, die Inflation zeigt das gerade schön. Wenn man Gold kauft, dann muss man das zu Hause verstecken. Regierungen kaufen auch schon mal zwangsweise dein Gold, das du bei der Bank lagerst.

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ok, da bekommst teilweise mehr Geld als ein Kraftwerksbetreiber. Wurde oben schon das Tibber Beispiel genannt, zur besten PV Prime Time bekommen Direktvermarkter keinen cent für ihren Strom. Das wird zunehmen.

Zum Gold, der Wert kennt nicht nur eine Richtung, nur weil du in deinem Zeitfenster Glück hattest. Aktien entwickeln sich da besser...

Aber beim Gold hat man so einen emotionalen Anteil, weil man es anfassen kann... In großen Krisen hast aber auch alles Gold weggegeben um was zu essen zu bekommen, die Selbstversorger waren da besser dran.

na ja, die Inflation abgerechnet vom Kaufwert vor Jahren vom Gold und da bleicht auch nicht viel über... aber jeder wie er denkt.

@alter-hase Wenn die Stromeinkaufskosten im Schnitt bei etwa 8 oder 10, ct. liegen, dann sind alle die, die aktuell 8,2ct. bekommen, doch ganz gut versorgt. 100% gerechte Vergütung gäbe es ja nur, wenn die Einspeisung quasi in Echtzeit abgerechnet würde. Ist bestimmt ordentlich Aufwand. Und wofür? 1000kWh bei 2ct. mehr sind 20€. Einmal mehr Eis essen mit der Familie.

Ich steck mein geld ins haus, nebenkosten runten, habe weder gold noch aktien.

Das war doch mal was: als der strom teuer durch gaskraftwerke produziert wurde, haben alle anderen stromerzeuger mega gewinn gemacht, weil sie gleiches geld für jede kwh bezahlt bekommen haben. Für mich sind das zwei paar schuhe. Der kleine 600 W BKW stromerzeuger kann eine kwh nicht so günstig erzeugen wie die grossen stromerzeuger. Deshalb sollte es auch mehr einspeisevergütung geben, gerade weil man jede kwh für 32 cent zurück kaufen muss. Ich schreib meine Ansicht, aufregen tut mich das nicht wirklich. Weil mich das nicht betrifft. Die andere seite ist auch, dass dieser strom nicht gebraucht wird. Der wird von den 600 W BKW zu den zeiten eingespeist, wo man den nicht benötigt. Allerdings wäre es besser für die netzauslastung, wenn zu spitzenzeiten der strom in kleinen einheiten "dezentral" eingespeist wird, als dass der strom durch halb deutschland geschickt wird und dafür die dicken leitungen benötig werden.

Den kauft man ja nur zurück, wenn die Sonne nicht ausreichend scheint.

Dann schauen wir wie der Börsenpreis aussieht, wenn man einer normalen PV-Anlage oder mit dem BKW einspeist und nicht selbst verbraucht. Der ist häufig sehr gering, teilweise negativ, weil es zu diesen Zeiten ein Überangebot von Solarstrom gibt. Da fährt man m.E. mit der bestehenden Regelung sehr gut.

Ohne Smartmeter und börsenorientierte Abrechnung wird es nichts mit einer höheren Einspeisevergütung bzw. Vergütung für Balkonkraftwerke. Wenn ich mir die negativen Börsenpreise bei Sonnenschein ansehe, können wir froh sein, dass wir den VNBs nicht nicht noch pro eingespeister kWh zahlen müssen, wenn es ein Überangebot von PV-Strom gibt.

Ich kann nur jedem raten einen Speicher anzuschaffen, wenn er mit der bestehenden Vergütung (PV-Anlage Einspeisevergütung, 0 bei BKW) nicht einverstanden ist.

Der Staat hat kein Geld mehr für Einspeisevergütungen. Ich sehe da auch die Versorger in der Pflicht. Mir kommt es so vor als wälzt man das Speicherproblem auf die Endkunden ab. Warum ist es z.B. kein Thema dass die Versorger auch mal um Speichermöglichkeiten kümmern? Mir kommt es vor die sitzen das halt aus. Dem Einfamilienkunden kann man schon Druck machen. Aber die Masse wohnt halt in Wohnbunker. Die haben da kaum Möglichkeiten sich zu beteiligen. Etwas Grundlast nehmen, ja.

Wenn die Versorger große Speicher aufbauen, legen Sie das auf die Verbraucher um. Da wird m.E. die Einspeisevergütung nicht höher, sondern eher der normale Strompreis höher. Und die Versorger kommen sicherlich auf sehr teure Ideen. Ob das wirtschaftlich ist, ist denen egal.

Die Einspeisevergütungen zahlen jetzt schon die normalen Stromkunden, auch wenn diese keine PV-Anlage haben.

Da ist es mir lieber, dass die Versorger keinen Speicher aufbauen und man selbst die Möglichkeit hat den Speicher in der Größe aufzubauen, den man wirklich braucht.

@wihz

das mag für uns ja auch recht egal sein. Aber das hilft ja der Masse nix. Und wenn Unternehmen Milliardengewinne machen, kann die Politik da schon drauf schauen was da einfach so auf den Strompreis umgelegt wird. Ich verstehe nicht warum alles beim Endkunden hängen bleiben soll.