Wie ist der Stand beim Solarpaket in der Bundesregierung?

<a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">Bundesrat billigt Solarpaket I Der Bundesrat hat am 26. April 2024 das sogenannte Solarpaket I gebilligt, das der Bundestag kurz zuvor beschlossen hatte. Erleichterungen für Balkonkraftwerke Vereinfachungen enthält das Gesetz für Bürgerinnen und Bürger, die auf dem heimischen Balkon eine Steckersolaranlage betreiben wollen. Diese sogenannten Balkonkraftwerke müssen zukünftig nicht mehr beim Netzbetreiber angemeldet, sondern lediglich im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Balkonanlagen dürfen mit bis zu 800 Watt auch eine höhere Leistung haben als bisher.

@rappelkiste98

na endlich!

Kleiner Witz am Rande:

mein persönliches Solarpaket 1 bekam ich per Zufall (so der Name der Spedition) 5 Tage nach Bestellung :d .

Und heute - nach einer Woche - kamen dann Solarpaket 2 und sogar Solarpaket 3 :shock: !!!

Die Montage der Tragschienen kann beginnen ...

Hat mal einer ausgerechnet, wie hoch der Beitrag der Klein-PV-Anlagen und BKW's an der Energiewende in % beträgt?

Auf jeden Fall macht es Spaß, dabei zu sein!!!

Allen frohes Schaffen!!!

Das bkw geht auf irgend einen Stromzähler. Der energieversorger dieses stromzählers bekommt den strom geschenkt. Jeder kann nen anderen versorger haben, da streitet sich niemand. Ich kenne einen fall, da gibt es einen unterzähler allgemeinstrom. Ein mieter zahlt also erst mal den gesamten allgemeinstrom und bekommt mit der jahresabrechnung den strom bezahlt, der auf die andere mietparteien geht. Das wäre was, wenn man im haus gemeinsam ein bkw betreiben würde. Das man das auf den allgemeinstrom klemmt. Wobei hier eine genaue abrechnung nicht geht, wegen saldieren geht das nicht. Und man kann auch nicht einfach messen, was das bkw erzeugt hat, denn es wird ja auch viel verschenkt. Das ist alles aber auch erbsenzählerei. Wenn man sonst keine probleme hat. Kommt halt drauf an, wie hoch der grundverbrauch allgemeinstrom ist. Viel macht das nicht, wegen paar euro sollte sich niemand aufregen.

Der wird verschwindent gering sein. Aber immernoch so hoch, dass die stromversorgungsunternehmen die private stromerzeugung bekämpfen, wo sie nur können.

Ist das eigentlich Schwarzgeld wenn der Energieversorger den Strom den er von BKW kostenlosen bekommt und an anderen Kunden weiter verkauft.

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@wihz @alter Hase

Ich hatte mehr die Gratis Energie, die der Energieerzeuger nicht bereitstellen muss, aber dennoch abrechnet im Auge.

-> Einspeisung der BKW = Spende für den Energieriesen

Also mal ganz ohne die Dimensionen richtig und vollkommen darzustellen und nur exemplarisch (soll ja keine Doktorarbeit werden).

Gehen wir mal von einem idealen und abgeschlossenen System aus mit einem "großen Erzeuger" Energie-Versorger und 10.000 Haushalten. Es werden 100.000 Leistungswerte erzeugt und auch von den Haushalten abgenommen. Wenn nun 1000 Haushalte ein BKW haben und 1 Leistungseinheiten einspeisen würden, dann würde der Erzeuger weniger bereitstellen müssen, aber dennoch bei den Haushalten die abgenommene Menge abrechnen ohne die gratis Einspeisung abzuziehen. Ich denke, die Fragestellung ist rüber gekommen?!

Oder einfach mal als Beispiel: Wenn nur 1 % der Haushalte ein BKW haben und nur pro Tag durchschnittlich ca. 0,5 kWh einspeisen...

Von welcher Menge Energie reden wir dann?

Wie hoch sind die zu vergütenden Kosten, wenn es eine einspeisende Anlage wäre?

Wie wird das bei den Energieversorgern berücksichtigt? Wird ein pauschaler Abschlag auf den Preis für die Kunden vorgenommen, weil die Kunden Energie gratis vom "Nachbar-BKW" bekommen und nicht vom Versorger, der diesen Teil trotzdem über den Zähler abrechnet?

Bevor jetzt jemand schnell sagt: ja, aber die Leistungsverluste....
Diese müsste der Versorger ja auch ins Netz schicken!

Vielleicht sollte das in einen neuen Thread....

Hmm, da könnte man auch über Quartier-Speicherlösungen nachdenken..... dann sind die dicken Leitungen für die Haushalte nicht ganz so wichtig.

Die Frage könnte sein: Muss ein Energieversorger die Leistung erzeugt haben (bzw. eingekauft haben), welche er in Rechnung stellt?

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@abrissfunke

böser noch:

eine gefundene oder sich angeeignete Ware zu veräußern ohne den rechtmäßigen Eigentümer zu entschädigen und den erhaltenen Erlös einzubehalten nennt man ...

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Aktueller Sachstand:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/solarpaket-photovoltaik-balkonkraftwerke-2213726?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR2LnRjExF2ImbGS7KU7bUrGEdr1je3ZRSqYh2NJaSiW0aobawjIUeow_bQ_aem_AUmg4tbo51DSMHrLGgEkGjBgBnVvxwehGSGHKXRU7kTzBS60Ha_D6Dpaej52QzQCbVdyXBxk1yVVflRGGeB0ENKJ

1.) Wo finde ich den konkreten Gesetzestext bzw. was konkret geändert wurde?

2.) Netzbetreiber kann mich jetzt mal? Auf VDE, zumindest was den Stecker angeht, kann er sich nicht mehr berufen. Das ist mein Problem.

im Bundesanzeiger, sobald es in Kraft tritt.

Stecker: wenn du den Text genau liest, findest du dort "größtenteils " und "muss erarbeitet werden".

Warum setzt du nicht eine AP Verteilerdose neben die Schukosteckdose und machst eine Festinstallation daraus?

sonnige Grüße mobilsolar

Wenn es sich um ein normales 600 W BKW handelt, kann man das in internet nachlesen. Es gibt genug auswertungen, wie viel ein 600 W BKW im jahr erzeugt und wie viel davon selbst verbraucht wird, also auch wie viel "verschenkt" wird.

Bei uns auf dem land haben die städte und gemeinden regionale stromversorgungsunternehmen gegründet. Der benötigte strom wird "als grosskunde" im jahreskontigent von den stromerzeugern gekauft und dann mit aufschlag an uns endkunden weiter verkauft. Je mehr strom über die BKW in dieses regionale stromnetz eingespeist wird, desto weniger muss an jahresbedarf zugekauft werden. Ins summe machen die regionale n stromverteiler bestimmt einiges an gewinn. Für den 600 W BKW besitzer ist das aber nicht entscheident. Wenn man nur 7 cent pro kwh bekommt, ist das verschwindent gering. Und weil das alles auch abgerechnet werden muss , also höhere verwaltungskosten angesetzt werden könnte, lohnt das überhaupt nicht.

Deshalb ist es sinnvoll, wenn es Anlagen gibt, mit denen aller produzierter strom direkt im haus verbraucht wird. Was den regionalen stromverteilern natürlich nicht passt, entgeht ihnen damit doch viel geld, für das sie überhaupt nix tun müssen, kein risiko tragen. Das ist geld von der goldenen gans, das plumst schön jeden monat einfach so in den geldbeutel.

@alter Hase Ich habe über die Gesamtheit der BKW nachgedacht. ca .84.000.000 Bürger, in ca. 30.000.000 Haushalten, bei z. B.: schätzungsweise 300.000 BKW (1%) mit einer durchschnittlichen Einspeisung von nur ca. 0,5 kWh pro Tag (im Winter eher nix, im Sommer umso mehr - gerne auch nur mit 0,1 kWh pro Tag rechnen, das ist immer noch viel). Wenn man das gerne irgendwem schenken möchte, dann bitte auch eine kleine Spende an mich: Ich denke da an einen Cent pro Bürgen (und nur pro Jahr), wer unterschreibt meine Petition??

Na klar, ist das für den einzelnen nicht wirklich merkbar, aber 30 Cent zahlen und im Gegenzug nicht bzw. 0,06 Cent bekommen? Und der Versorger rechnet fleißig ab? Dann möchte ich auch ein Unternehmen gründen und Energieversorger werden. Wer ist das bei? Das ist dann so wie bei Angestellten die mehr Lohn fordern und als Aktionär auf Kostensenkung im Personalbereich pochen.

Verrückte Welt....

BTW: Ich glaube Speicher ist das große Thema für die Haushalte und Quartiere. Erzeugung ist kein Problem. Verteilung schon eher. Aber Speicher würden das alle entspannen und weniger verschenken. (Für die Industrie ist das noch nichts, die müssen erzeugungsnah oder eben dick angebunden werden.)

Aber zurück zum Thema :grinning:

Was hat sich den beim Speicher für zuhause getan?

Kann man jetzt bei seinem VNB die Anfrage, falls noch nicht abschließend bearbeitet, wieder stornieren und nur noch im MaStR anmelden?

Die einen sagen so, die anderen sagen so. Der Kaufmann sieht es halt anders.

Der Techniker denk: Die Einspeisung der BKWs müsste man doch glätten, wie bei einer Gleichrichterschaltung mit einem Kondensator. Oder zumindest die starken Pulse/Peaks am Mittag oder wenn die Sonne gerad durch kommt. Also Speicher zum Lastausgleich/Verschiebung "nur anders rum". Dann würde auch weniger ins Netz fließen und der VNB muss nicht so viel ausgleichen, sprich weniger Regelungsaufwand - was auch eine bessere Stabilität bedeuten würde. Ob man dann auch "grauen" Strom aus dem Netz speichern kann und wieder zurück, ist doch egal, vor allem wenn man für 30 Cent lädt und für 0 Cent (oder vielleicht 6 Cent) wieder einspeist (macht ja keinen Sinn).

Das nächste Haus wird eine Insel. Zu Begin noch mit Netzbezug, leider. :wink:

OT ENDE :roll_eyes:

Für die Zwischenzeit muss wohl ein AC Speicher her. Mit einem Gesamtverlust von 15 % könnte ich mich anfreunden, oder geht das besser? Ups, schon wieder OT - besser anderer Thread :wink:

Hab ich das richtig verstanden, dass es praktisch ab Mitte Mai endgültig rechtskräftig ist, also das Solar Paket I?

Guten Morgen,

ich bin neu in diesem Forum, verfolge das Thema Steckersolar und die Videos von Andreas aber schon eine Weile. Ich beabsichtige, mir eine entsprechende Anlage anzuschaffen und so den eigenen Stromverbrauch über den Energiezähler ein wenig zu reduzieren.

Das Solarpaket 1 wurde nun ja im Bundestag nach einer gefühlten Ewigkeit beschlossen. Da ich Mieter bin, habe ich mit einer Anschaffung bisher immer auf genau diese Initiative und damit einhergehende Erleichterungen gewartet.

Meine Frage lautet nun, kann ich mit dem Anschaffungsprozess nun (nach Inkrafttreten des SP1 natürlich erst) loslegen oder sollte ich besser noch warten? Schließlich sind ja technische Normen wie VDE ja auch noch ein Thema.

Im Internet gibt es noch diverse Vorlagen für die Anmeldung und Genehmigung durch den Vermieter, allerdings noch aus Zeiten vor dem SP1. Gibt es auch schon Vorlagen auf Basis der neuen Regelungen? (Habe leider nichts finden können und bin von Natur aus schreibfaul)

Solarpaket I ist nun weiter, schön - aber: was macht der VDE da? Schilda lässt grüßen á la Passierschein A38, oder was... :scream:

@to-be-e

Such dir was günstiges aus, ein 800 W BKW. Als mieter wirat du da sowieso nicht viele möglichkeiten haben. Wenns geht mach 4 panel statt 2 Panel auf das 800 W BKW.

Soweit ich das sehe, kaufen die regionalen stromanbieter ihrerseits auch das komplette jahreskontigent zum preis x. Rufen das dann monatlich ab. Da wird nicht jede minute strom an der börse gekauft. Wenn mein regionaler versorger schreibt, dass er den strompreis für das kommende jahr kalkuliert, dann kauft er nicht jede stunde neu was an der börse. Somit sind deine überlegungen nicht richtig. Der regionale Anbieter profitiert von der kostenlosen einspeisung der 600 W BKW , er verkauft den Strom teuer den anderen Kunden. Ach ja, vielleicht "plant" er sogar damit, was er an kostenlosen strom bekommen wird. Städte planen in ihrem haushalt auch millionen an bussgeld, das sie bekommen werden. Wenn keiner mehr zu schnell fahren würde, dann würde das die haushaltsplanungen sprengen. Und es lässt sich durchaus planen, wie viel strom ich von den kleinen BKW die nächsten monate bekomme. Das muss ich erst gat nicht kaufen.

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Ist doch ganz einfach: wenn andere für mich tanken, dann muss ich nicht tanken.

Oder besser ohne Speicher (hahaha): Wenn andere Ihr Dynamo drehen und meine Glühbirne leuchten, dann muss ich das nicht.

Ich denke auch das die Menge "Gratis"-Einspeisung in die Kalkulation einfließt und vielkommen ist. Besser kann man sein Geld nicht verdiene :wink: Ich würde gerne nur BKW Besitzer als Kunden haben, die keine Speicher haben und 2000Wp am Wechselrichter. Dann kauf ich wenig Energie ein und die armen Kunden dürfen ihre Spende auch noch teuer bezahlen.

Leitung speichert nichts - richtig, deshalb wird das Netz stabil gehalten in dem die zur Verfügung gestellte Energie erhöht oder vermindert wird. Es gibt da schnelle KW und langsame. (Hab nichts besseres so schnell gefunden: Wie bleibt unser Stromnetz stabil? (amprion.net))

UPDATE: Besserer Link von Ben´s Hacks zum Thema: wie funktioniert das Netz!
Blackout, Brownout, Zappelstrom - Katastrophe voraus?
https://youtu.be/arGK6Lqf3JQ

Wir sehen mit unseren pv Anlagen/smartHome doch selbst alles grafisch sehr gut. Was wann wie los ist. Meine inselanlage ist jetzt auch schon eine komplette wintersaison gelaufen, ich habe einiges an Daten. Kann auch planen, was wohl nächste winter saison sein wird.

Das ist auf dem Stromsektor auch so. Es gibt massenhaft genaue Daten der letzten 30 jahre. Da kann man sehr viel voraus sagen, auch trends sehen, wo die reise hin geht. Das ist auch ok, so lässt sich das stromnetz besser regeln. Jede grössere stadt hat den eigenen regionalen stromversorger. Das ist ne sichere kiste, geld ohne risiko zu verdienen. Die zocken nicht damit. Die wären aber besser beraten, wenn sie den ausbau der kleine bkw fördern würden und auch über den eigenen stromversorger den eingespeisten strom gut vergüten würden. Mehr zahlen kann man immer, eventuell über nen bonus. Das macht es attraktiver, dort zu wohnen und dort steuern zu bezahlen. 2/3 der strompreises sollten beim erzeuger landen, 1/3 beim regionalen Stromunternehmen. Da wäre mein gerechtigkeitsgefühl ok. Wenn ich 32 cent pro kwh bezahle, sollte ich 21 cent bekommen, keine 8 cent. Der regionale stromanbieter bekommt auch 11 cent, nur für die "vermittlung". Ich möchte gerne mal wissen, wie hoch der Aufschlag ist, wie viel der eingekaufte strom kostet, wenn ich den für 32 Cent verkauft bekomme.

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@alter-hase Die BNA sagt dazu: Strompreiszusammensetzung 2023

Steuern und Netzentgelte ca. 45% vom Endkundenpreis, Rest Beschaffung. Neuere Zahlen habe ich nicht gefunden.

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